Alkohol – Deckel weg in der Fasnet

Alkoholkontrollen der Polizei im Landkreis Biberach sind am Wochenende  sieben Autofahrer, darunter eine Frau, mit Alkohol am Steuer ertappt worden. Im einen oder anderen Fall dürfte der Besuch einer Fasnetsveranstaltung vorausgegangen sein, vermutet die Polizei.

Zwei größere Fasnetsveranstaltungen in Eberhardzell und in Neufra bei Riedlingen verliefen laut Polizei trotz hohem Besucheraufkommen ohne Probleme.

Fünf Mal überschritten Autofahrer den Grenzwert für die absolute Fahruntauglichkeit von 1,1 Promille. Dies hat für die Betroffenen eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr, Führerscheinentzug, Geldstrafe und sieben Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg zur Folge. Bei zwei Kontrollierten ergab der Atemalkoholtest einen Wert von mehr als 0,5 Promille, jedoch weniger als 1,1 Promille, was jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige zur Folge hat. Beide müssen mit einer Geldbuße und einem Fahrverbot rechnen. Auch hier sind vier Punkte in Flensburg vorgesehen.

Spitzenreiter war ein 51-jähriger Autofahrer mit fast zwei Promille Alkohol. Dieser wurde am Sonntag kurz vor 3 Uhr zwischen Eberhardzell und Fischbach festgestellt. Bei den übrigen Betroffenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 19 und 60 Jahren, welche von der Polizei in Dettingen, Rot an der Rot, Warthausen, Bad Buchau und Riedlingen mit Alkohol am Steuer angetroffen wurden.

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Fahrlässigkeit führt zu kleineren Bränden

UTTENWEILER/ATTENWEILER-OGGELSBEUREN – Die Feuerwehr war am Montag bei kleineren Wohnungsbränden in Uttenweiler und in Oggelsbeuren im Einsatz. Gegen 11 Uhr kam eine Frau in Uttenweiler bei Hausarbeiten versehentlich an den Schaltknopf eines Küchenherdes. Ohne dies zu bemerken verließ sie den Raum. Auf dem Cerankochfeld befindliches Verpackungsmaterial verschmorte und sorgte für eine starke Rauchentwicklung und Verrußungen. Verletzt wurde niemand.

In Oggelsbeuren spielte ein 9-jähriger im Wohnhaus seiner Großeltern leichtsinnig am Holzofen. Mit einem brennenden Holzscheit setzte der Junge dann versehentlich Einrichtungsgegenstände in Brand.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte die hinzukommende Oma die brennenden Sachen löschen, so dass kein nennenswerter Schaden entstand. Da sich der  9-jährige und seine Oma in dem verrauchten Raum aufgehalten hatten, kamen beide vorsichtshalber mit dem Rettungswagen zur Untersuchung ins Krankenhaus.

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