Kategorien
Bad Buchau am Federsee

796 neue Lehrerinnen und Lehrer im Regierungsbezirk Tübingen, auch bei uns.

22 zusätzliche Eingangsklassen an Beruflichen Gymnasien
Schülerzahl an den Grundschulen geht weiter zurück

Für 252 812 Schülerinnen und Schüler im Regierungsbezirk Tübingen beginnt das neue Schuljahr. Nach den Sommerferien erwarten die Grundschulen 62 796, die Werkreal- und Hauptschulen 25 436, die Realschulen 40 808, die Sonderschulen 5 814, die allgemeinbildenden Gymnasien 53 458 und die Beruflichen Schulen 64 500 Schülerinnen und Schüler. Im Trend des Vorjahres geht die Schülerzahl an den Grundschulen um 3,2 Prozent (Schuljahr 2010/11: 64 902) weiter zurück. Auch an den Werkrealschulen und Hauptschulen sinkt die Schülerzahl um 3.2 Prozent (Schuljahr 2010/11: 26 270). Beim Übertritt an weiterführende Schulen nach Klasse 4 schicken in diesem Jahr 24,5 Prozent der Eltern ihr Kind auf eine Werkrealschule oder Hauptschule, 34,1 Prozent auf eine Realschule und 38,9 Prozent auf ein Gymnasium.

Die weitere Senkung des Klassenteilers von 31 auf 30 Schüler an den allgemeinbildenden Schulen für das kommende Schuljahr führt trotz zurückgehender Schülerzahlen (Schuljahr 2010/11: 263 430) zu einer vergleichbaren Lehrereinstellung wie im Vorjahr.

Insgesamt werden zum Beginn des Schuljahres im Regierungsbezirk Tübingen über alle Schularten hinweg 796 Lehrerinnen und Lehrer eingestellt. Im Bereich der öffentlichen Grund-, Haupt-; Werkreal-, Real- und Sonderschulen wurden insgesamt 385 Lehrerinnen und Lehrer eingestellt, davon an Grund, Haupt- und Werkrealschulen 191, an Realschulen 164 und an Sonderschulen 30. Im Bereich der Gymnasien wurden 215 Lehrkräfte neu eingestellt. Die über das ganze Schuljahr verteilten Einstellungsverfahren waren sehr erfolgreich. Mit den Stellenausschreibungen im ländlichen Raum konnten bereits im Februar frühzeitig Bewerberinnen und Bewerber gewonnen werden.

An den Beruflichen Schulen wurden im Regierungsbezirk Tübingen bisher 196 Lehrkräfte eingestellt. Zusätzliche Lehrerstellen werden zur Verfügung gestellt für die Klassenteilersenkung und auch für den Ausbau der Beruflichen Gymnasien. Von den im Land zum Schuljahr 2011/12 zusätzlich vorgesehenen 100 Eingangsklassen an Beruflichen Gymnasien entfallen 22 auf den Regierungsbezirk Tübingen. Hiervon profitieren alle Landkreise und der Stadtkreis Ulm. Zusätzliche Lehrerstellen werden auch zur Verfügung gestellt zur Umsetzung von Handlungsempfehlungen der Enquetekommission „Fit für das Leben in der Wissensgesellschaft – Berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung“, unter anderem zum Aufbau individueller Unterstützungssysteme für Schülerinnen und Schüler und zum Ausbau von Ganztagesschulangeboten. An den Wirtschaftsgymnasien in Ravensburg und Ulm wird das neue Profil Internationale Wirtschaft eingerichtet, an den Technischen Gymnasien in Laupheim und Überlingen das neue Profil Umwelttechnik. An mehreren Technischen Gymnasien wird das neue Fach „Handwerk im Profil“ angeboten.

Mit der Lehrereinstellung zum Schuljahr 2011/12 kann der Pflichtunterricht an allen allgemeinbildenden öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Tübingen erteilt werden. Das zugewiesene Kontingent kann nach derzeitigem Stand in allen Regionen mit qualifizierten Lehrkräften besetzt werden. Die Deckung des fachspezifischen Bedarfs an verschiedenen Gymnasien im ländlichen Raum und an Beruflichen Schulen bereitet nach wie vor Probleme.

In Baden-Württemberg werden seit 2008 Pädagogische Assistentinnen und Assistenten an Grund-, Haupt- und Werkrealschulen eingesetzt. Sie unterstützen die Lehrkräfte im Unterricht und bei Projekten oder Arbeitsgemeinschaften. Im Regierungsbezirk Tübingen sind derzeit 108 Pädagogische Assistentinnen/Assistenten in der Grundschule und 110 in der Haupt- bzw. Werkrealschule befristet beschäftigt.

Eine Antwort auf „796 neue Lehrerinnen und Lehrer im Regierungsbezirk Tübingen, auch bei uns.“

Was mir jedes Jahr erneut auffällt ist, niemals wird von den Lehrer-Abgängern gesprochen. Lehrer, die im Laufe eines Schuljahres pensioniert wurden, wegen Krankheit , Mutterschaft oder ähnlichen Vorfällen total oder zumindest längere Zeit ausfallen. Was bleibt nach diesen Abgängen für eine Bilanz? Natürlich nicht mehrere Hundert. Man kann nicht prahlen, Politiker können sich nicht an die Brust klopfen! Typische verschönte Wahrheiten, wie wir sie jeden Tag hören. Eben Sonntagsreden.

Kommentare sind geschlossen.