70. Geburtstag von Kurt Frey

Öchsle-Bahn   1. August 2011

Kurt Frey, Aufsichtsratsmitglied der Öchsle-Bahn AG sowie ehemaliger langjähriger Gründungsgeschäftsführer der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft, feierte am vergangenen Samstag seinen 70. Geburtstag mit seiner Familie und rund 100 Gästen – natürlich durfte dabei auch das Öchsle nicht fehlen.

„Wenn das Öchsle fährt geht einem das Herz auf“, fasste der Jubilar seine Gefühle für die Schmalspurbahn zusammen. Da er damit vielen seiner Gäste ebenfalls aus dem Herzen sprach, war nach dem Empfang am Bahnhof Ochsenhausen eine Öchsle-Fahrt unverzichtbarer Teil des Festprogramms. In der Festhalle in Maselheim würdigten dann verschiedene Redner das äußerst vielfältige private, ehrenamtliche und berufliche Wirken Freys, der 2004 mit der Europa-Medaille der EU sowie 2006 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden war.

Ochsenhausens Bürgermeister Andreas Denzel ging besonders auf Freys Verdienste um die Öchsle-Bahn ein. Frey hatte 2002, mit seiner Pensionierung als Polizeidirektor, das Amt der neu gegründeten Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft in äußerst schwieriger Situation übernommen. „Die Liebenswürdigkeit des Namens entsprach leider nicht mehr der Realität des vorhandenen Schrotthaufens“, charakterisierte Frey selbst die damalige Lage. Denzel erinnerte an die mannigfaltigen Probleme: „Es gab rechtliche Hindernisse, die Strecke war nicht in Ordnung, die Dampflok und die Wagen waren nicht intakt“. Dennoch habe es Frey geschafft, die Museumsbahn pünktlich zum Saisonbeginn 2002 fahren zu lassen. Er habe damit Pionierarbeit für das Öchsle geleistet, das seither ununterbrochen in jeder Saison gefahren sei, freute sich Denzel. „Mit Deiner verbindlichen Art und Deiner menschlichen Kompetenz hast Du es verstanden, die Menschen zu überzeugen und für Dich und das Öchsle zu gewinnen“, lobte der Schultes. Von seiner Arbeit profitiere das Öchsle bis heute: Dass die Museumsbahn nun trotz ihres Zuschussbedarfs allgemein akzeptiert ist, sei maßgeblich Freys Verdienst, betonte Denzel.

Auch nachdem Frey seinen Geschäftsführerposten 2006 an Nachfolger Klaus-Peter Schust übergeben hatte, blieb er für die Schmalspurbahn aktiv, etwa als Mitglied des Aufsichtsrats der Öchsle-Bahn AG oder tatkräftig bei der Restaurierung historischer Wagen.

Ähnliche Artikel:

  1. Öchsle-Besucherrekord im Jubiläumsjahr
  2. Museumsbahn aus Ochsenhausen erstmals auf der „Klassikwelt Bodensee“
  3. „Öchsle“: die Museumsbahn – ab Juli nicht nur am Wochenende

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*