Tabuthema Impfschäden – Arzt: „Man traut sich nicht, irgendetwas zu sagen“

Laut dem Paul-Ehrlich-Institut gibt es etwa 0,02 Prozent schwere Impfnebenwirkungen aufgrund der Massenimpfungen gegen SARS-CoV-2. In anderen Ländern ist dieser Wert zigfach höher. Eine MDR-Recherche wagt zu hinterfragen.

Nicht nur Ärzte in Deutschland nehmen offenbar die Beschwerden von Corona-Impfopfern nicht ernst. Während andere Länder von Impfschäden im Bereich um 0,8 Prozent der Geimpften berichten, gibt das Paul-Ehrlich-Institut gerade einmal 0,02 Prozent an, die schwere Impfnebenwirkungen hätten.

Ängstliches Schweigen der Mediziner

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Kein Einzelfall

Doch der junge Mann ist kein Einzelfall, wie der Kardiologe Dr. Henning Steen erklärte: „Ich habe täglich Patienten mit genau solchen Odyseen.“ Etliche Patienten seien bei verschiedenen Ärzten gewesen, die immer gesagt und suggeriert hätten, das könne gar nicht daran liegen. Dr. Steen berichtet dagegen, dass sein Team jeden Tag Patienten im MRT untersuche und Pathologien feststelle, die einer Herzmuskelentzündung zuzuordnen seien.

Auch eine Mutter kommt zu Wort. Ihr vorher „kerngesundes, lebensfrohes Kind“ sitzt nun mit Pflegegrad 3 im Rollstuhl. Als sie für ihre 15-jährige Tochter ein MRT forderte, wurde sie quasi „für verrückt erklärt“. Doch die Mutter bestand auf einem MRT des Herzens, setzte sich schließlich durch und der Verdacht bestätigte sich: Herzmuskelentzündung nach der Impfung.

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Viele der geimpften Menschen in Deutschland mit schweren Nebenwirkungen leiden beispielsweise an Herzmuskelentzündungen.

MDR-Journalisten trafen sich für das Sender-Magazin „Umschau“ mit Menschen, die Impfschäden durch die aktuellen Massenimpfungen mit den Corona-Präparaten erlitten haben und fragen: „Gibt es Unterschiede zwischen den Ländern oder hat Deutschland ein Erfassungsproblem?“

Sie sprachen auch mit dem Berliner Arzt Dr. med. Erich Freisleben, der einen schrecklichen Verdacht aussprach: „Ich habe den Eindruck, dass das Impfthema dermaßen emotional aufgeladen ist,

dass man sich nicht traut, irgendetwas zu sagen, was vielleicht als Schwäche oder Problem in diesem Zusammenhang im Raum steht – um nicht in eine bestimmte Kategorie eingeordnet zu werden.“ Doch das dürfe nicht sein, so der Mediziner.

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