das hat Merkel ungefragt eingefädelt… wo ist sie denn…. findet sie…. fragt sie…

von Wolfgang Heboldzu

Grüne und Moslems haben einen gemeinsamen Feind: Israel und seine Juden

Die Frage, woher der neue Antisemitismus in Deutschland kommt, ist beantwortet. Offen ist die Frage, warum er nicht bekämpft wird. Veröffentlicht: 18.05.2022, 19:20

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Der Islam ist ein Teil Deutschlands. Über diesen Satz lässt sich streiten. Nicht streiten lässt sich dagegen über den Satz: Mit den moslemischen Migranten ist der Antisemitismus in Deutschland zurück. Al-Quds-Märsche in Berlin, brennende Davidsterne, Türken, die vor Synagogen »Scheiß Juden« schreien – wenn man es nicht besser wüsste, man hätte meinen können, wir schreiben das Jahr Dreiunddreißig.

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Denn das Schlimmste ist ja: Die deutschen Behörden unternehmen fast gar nichts. Mit Scheuklappen aus Kruppstahl ignorieren Parteien und Politiker eine Entwicklung, die, käme sie von der rechten Seite des politischen Spektrums, einen Aufschrei der Entrüstung auslösen würde. Was sie aber bei Moslems nicht tut. Grad so, als sei der islamische Antisemitismus eine akzeptable Variante des schlimmsten Übels einer in ihrem Selbstverständnis aufgeklärten Epoche.

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von Wolfgang Heboldzu

Grüne und Moslems haben einen gemeinsamen Feind: Israel und seine Juden

Die Frage, woher der neue Antisemitismus in Deutschland kommt, ist beantwortet. Offen ist die Frage, warum er nicht bekämpft wird.
von Wolfgang Hebold

Der Islam ist ein Teil Deutschlands. Über diesen Satz lässt sich streiten. Nicht streiten lässt sich dagegen über den Satz: Mit den moslemischen Migranten ist der Antisemitismus in Deutschland zurück. Al-Quds-Märsche in Berlin, brennende Davidsterne, Türken, die vor Synagogen »Scheiß Juden« schreien – wenn man es nicht besser wüsste, man hätte meinen können, wir schreiben das Jahr Dreiunddreißig.

Denn das Schlimmste ist ja: Die deutschen Behörden unternehmen fast gar nichts. Mit Scheuklappen aus Kruppstahl ignorieren Parteien und Politiker eine Entwicklung, die, käme sie von der rechten Seite des politischen Spektrums, einen Aufschrei der Entrüstung auslösen würde. Was sie aber bei Moslems nicht tut. Grad so, als sei der islamische Antisemitismus eine akzeptable Variante des schlimmsten Übels einer in ihrem Selbstverständnis aufgeklärten Epoche.

Vielleicht wäre dieses Schweigen zum islamischen Antisemitismus entfernt verständlich, wenn es Kreise beträfe, die eine lange antisemitische Tradition im historischen Handgepäck bei sich tragen. Etwa die Frei- oder die Christdemokraten. Aber es sind linke Parteien, wie die SPD, die Grünen und wie selbstverständlich die ideologische Restrampe des SED-Staats, die Linke. Sie wahren Stillschweigen. Und jeder Versuch, die neue Variante des Virus Antisemitismus mit Ross und Reiter zu nennen, verläuft nach wenigen Statements im Sande. Kurz darauf brennen schon wieder israelische Fahne, vor Synagogen wird wieder mit türkischem Akzent »Scheiß Juden« gerufen, Juden werden wieder auf offener Straße von arabischen Migranten attackiert.

Hier stimmt etwas nicht! Und das verlangt nach einer Erklärung. Einer Erklärung, die politisch gedacht und zugleich psychologisch fundiert ist. Denn offenbar liegt etwas schief, wenn linke und grüne Politiker den Antisemitismus der einen Seite gnadenlos knebeln und zur anderen Seite das Schoßhündchen spielen.

Zumal diese Haltung ja keineswegs neu ist. Anfang der 1950er Jahre ließ die SED ihre Partei judenfrei machen. Ende der 1960er Jahren wurde von linken Terroristen Anschläge auf Synagogen geplant. Die grüne Galionsfigur Christian Ströbele hat ihren Antisemitismus bei mehr als einer Gelegenheit frei austoben dürfen. Erinnert sei nur an den zynischen Hinweis, Israel hätte die Raketen aus dem Irak im gewissen Sinne verdient.

Eine einfache Erklärung bietet sich an: Linke und Grüne sind in wesentlichen Teilen selber Antisemiten. Und da ist sicher viel dran.