Einzelfall, Marokkanische Marine auf ein Flüchtlingsboot geschossen. Asylanten chartern teure Rennbote – lohnt sich immer.

„Flüchtlings“boot unter Feuer genommen: Marokko verteidigt Europas Grenzen mit scharfem Schuß

 

Rabat. Einzelfall im Mittelmeer: die marokkanische Marine hat jetzt auf ein Flüchtlingsboot geschossen. Die Marine sei gezwungen gewesen, das Feuer zu eröffnen, nachdem das von einem Spanier gesteuerte Rennboot nicht auf ihre Anweisungen reagiert habe, hieß es.

Der spanische Steuermann sei unverletzt geblieben und festgenommen worden. Die Bootsinsassen hätten auf dem Boden gelegen und seien nicht zu sehen gewesen.  Seit Italien Boots„flüchtlingen“ die Einreise verweigert, machen sich wieder mehr Migranten auf den Weg nach Spanien.

Spanien verlangt von Marokko, illegale Ausreisen zu verhindern. Dem kommt das nordafrikanische Land nicht ohne Erfolg nach. Marokko hat nach eigenen Angaben seit Jahresbeginn 54.000 Menschen an der Ausreise Richtung EU gehindert. Mitunter geht das nur mit scharfem Schuß, wie der aktuelle Vorfall zeigt. (mü)

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