Regierung glaubt selbst nicht an die Corona-Todesgefahr: Beatmungsgeräte werden abbestellt und ins Ausland verschenkt

Die Angst vor Corona wird weiterhin mit den aus der Erinnerung abgerufenen Schreckensbildern vom Frühjahr (aus Italien und dort vor allem Bergamo, nicht Deutschland!) aufrechterhalten – Menschen, die auf Klinikfluren verreckten und triagiert werden mussten, weil zu wenige Beatmungsgeräte verfügbar waren. Und nach wie vor wird die Gefährlichkeit des Virus anhand ausländischer Todeszahlen und stets nur mit Hiobsbotschaften über Horrorverläufe anderswo beschworen, nie im Inland – weil es sie schlicht nicht gibt.

Wie harmlos die Lage in Wahrheit aber offensichtlich von denen selbst gehalten wird, die sie als todernst verklickern und von uns darum weiterhin massive Duldungs- und Opferbereitschaft im Alltag verlangen, zeigt die sang- und klanglose „Entsorgung“ durch Verschenken just jener Geräte, von denen doch angeblich noch vor fünf Monaten mit viel Glück unser aller Überleben abhing und die mit Sicherheit auch bei uns ganz, ganz knapp werden dürften: Die Rede ist von den für dreistellige Millionensummen angeschafften Beatmungsgeräten. Auf dem Höhepunkt der Pandemie hatte die Regierung fast 30.000 der Geräte bei verschiedenen Herstellern (u.a. den Draeger-Werken) bestellt – damals in der bangen Hoffnung, diese würden noch rechtzeitig geliefert.

Das wurden sie – doch als sie eintrafen, war die „Welle“ bereits abgeebbt, herrschte in den Kliniken bereits gähnende Leere, weil der „Riesenansturm“, der angeblich unser Gesundheitssystem an seine Belastungsgrenzen bringen sollte und viele Menschenleben kosten würde, nie einsetzte. Mehr noch: Inzwischen war auch Experten bereits gedämmert, dass viele der Todesopfer etwa in Italien nicht trotz, sondern womöglich wegen der invasiven Beatmungstherapie das Zeitliche segneten – weil die künstliche Ventilierung in vielen Fällen eine glatte Fehlbehandlung war und vor allem bei todkranken und hochbetagten Patienten mehr schadete als nützte.

Nie benötigt, fragwürdiger Nutzen

Der Großteil der nachbestellten Kapazitäten wurde nie benötigt – und inoffiziell scheint nicht einmal mehr die Bundesregierung daran zu glauben, dass sie auch in Zukunft noch gebraucht werden – denn ein beträchtlicher Teil der Respiratoren wird nun verschenkt,

wie der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf eine Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Christoph Hoffmann im Bundestag berichtet. Obwohl bis Ende August erst 7.691 der insgesamt bestellten 26.281 Beatmungsgeräte  ausgeliefert waren, war schon dieses gute Viertel der Gesamtbestellung überflüssig – und soll nun größtenteils ins Ausland abgegeben werden.

Darüberhinaus versuche man, mit den Herstellern eine „Reduktion der bestellten Geräte“, die noch nicht ausgeliefert sind, zu erreichen, heißt es in der Antwort. Bei zwei Firmen sei man bereits erfolgreich gewesen und habe 2.500 Respiratoren wieder abbestellen können. 197 Apparate hat die Bundesrepublik bereits an Spanien, Italien und Frankreich gespendet. Und ein größeres Kontingent soll, wie die „dts Nachrichtenagentur“ das Bundesgesundheitsministerium zitiert, an Staaten des westlichen Balkans verschenkt werden.

Gibt es einen eindeutigeren Beweis dafür, dass die Regierung selbst nicht von der potentiellen Lebensgefährlichkeit der Pandemie ausgeht und ganz offenkundig sogar an die „zweite Welle“ selbst gar nicht glaubt, die ihr als Alibi für Maskenzwang, Datenerfassung und allerlei Verbote gilt? (DM)