Im Buchauer Ried sieht es es aus wie damals bei Sturm Lothar vor 11 Jahren.

Sturm Sabine, hat wieder gut geblasen. Im Buchauer Ried sieht es es aus wie damals bei Sturm Lothar vor 11 Jahren.

do guck na:

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Nach Sturm Sabine: Aufräumarbeiten müssen schnell beginnen

Sturmtief Sabine hat überall in Deutschland Spuren hinterlassen. Auch in den Wäldern Unterfrankens. Dort arbeiten die Förster mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden. Denn schon die nächste Gefahr droht.

Zum Glück sei Winter so Christoph Riegert, Leiter des Forstbetriebs Arnstein der Bayerischen Staatsforsten. Denn jetzt tragen die Laubbäume in seinem Wald keine Blätter. Als Sturmtief Sabine letzte Woche über ganz Bayern hinwegfegte, boten die Bäume in seinem Mischwald weniger Angriffsfläche. Umgefallen seien vor allem hohe Fichten voller Nadeln. Doch der Schaden hielte sich in Grenzen.

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Gefundenes Fressen für Borkenkäfer

Jetzt geht es für Riegert darum, die umgeworfenen Bäume so schnell wie möglich aus dem Wald zu bekommen. Denn herumliegende Nadelbäume seien für Borkenkäfer ein gefundenes Fressen – vor allem während der ersten Brutphase im Frühjahr. Deswegen beginne laut Riegert jetzt ein Wettlauf mit der Zeit. Die Förster müssen alle umgeworfenen Bäume so schnell wie möglich aus dem Wald schaffen.

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Dürre sei für Bäume schlimmer

Der Großteil der öffentlichen Straßen seien inzwischen von Baumwürfen befreit worden, so Riegert. Der entstandene Schaden war dabei nicht so schlimm wie gedacht. Für die vielen Laubbäume in Riegerts Wald sei vor allem die anhaltenden Dürreperioden im Sommer das größte Problem. Durch die Dürre entstehen riesige Schäden. Allein auf seinem Gebiet seien 25.000 Kubikmeter Buchenholz betroffen. Durch den Klimawandel könnten Stürme wie Sabine von der Ausnahme zur Regel werden, so Riegert. https://www.br.de/nachrichten/bayern/nach-sturm-sabine-aufraeumarbeiten-muessen-schnell-beginnen,Rqs1oPL

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