Diätenerhöhung: Ab März gibt’s mehr Geld für Merkel und ihre Minister

(c) Armin Linnartz [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Auf gehts: sammeln wir eine Milloin und übergeben sie ihr: aber nur wenn sie sofort das Land verlässt samt ihre kriminellen Vasallen. Das Geld bekommen sie einfach so, verdienen würden die meisten knapp unter H4

(David Berger) Ab März steigen die Gehälter für Angela Merkel und ihre Bundesminister schon wieder. Merkel verdient dann stolze 25.400 Euro im Monat, Herr Maas 25.400 Euro. Sorgen, dass sie die gestiegenen Strompreise oder geplante höhere Lebensmittelpreise nicht mehr begleichen können, müssen sie sich also erst einmal nicht machen.

Die letzten Wochen waren für alle Politiker nicht leicht, besonders aber musste die Bundesregierung enorme Energie zur Durchsetzung der Demokratie 2.0 in Deutschland und im „Kampf gegen Rechts“ aufwenden. Verständlich, dass da in den kommenden Monaten die Gehälter der Regierungsmitglieder deutlich angehoben werden müssen.

Merkel zahlt sich ein Gehalt von 25.400 Euro monatlich

Die Kanzlerin und ihre treuen Minister bekommen ab März 1,06 Prozent höhere Amtsgehälter. Wer nun glaubt 1,06 Prozent wären Peanuts, der hat die Rechnung nicht mit den Gehältern der Regierungsmitglieder gemacht. Umgerechnet auf die Diäten der Kanzlerin verdient Frau Merkel dann monatlich 343 Euro mehr, also stolze 25.400 Euro, ein verdienter Minister wie Heiko Maas 383 Euro mehr, d.h. dann 21 845 Euro.

Da juckt es kaum, wenn man pro Monat dann mal eben 50 Euro mehr für die Stromkosten oder 200 Euro mehr Spritgeld für den Weg zur Arbeit hat. Zumal sich die Regierungsmitglieder ohnehin klimaneutral zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegen.

Abgeordnete im RRG-Berlin erhalten gleich 60 % mehr Gehalt

Für die einfachen Bundestagsabgeordneten steigen die Diäten erst ab 1. Juli um ca. 2,6 Prozent an, das heißt ein Bundestagsabgeordneter verdient dann 10.345,64 Euro im Monat.

Stellt man Vergleich mit linksgrünen Regierungen an, fällt die Diätenerhöhung freilich gemäßigt aus. Bereits im vergangenen September hatte das Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen, dass man sich die Diäten mal eben um fast 60 Prozent mehr erhöhen wird (Quelle).

Auf einen längeren Zeitraum betrachtet, zeigt sich allerdings im Bundestag eine ähnliche Tendenz: Die Bundestagsabgeordneten haben sich ihre Diäten seit 2014 um knapp 20 Prozent angehoben. Proteste dagegen aus den im Bundestag vertretenen Parteien gab es bislang nur von der AfD. Von David Berger – 13. Februar 2020

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