Monatsarchive: Oktober 2014

„Man muss stur sein“ Fabian Weiss aus Bad Buchau über die Gründung eines Start-up-Unternehmens

Zusammen mit einigen Mitstudenten hat Fabian Weiss aus Bad Buchau an der Uni Ulm die Raumbrille entwickelt.

Bad Buchau sz Vom Student zum Start-up-Unternehmer: Mit der Raumbrille, die virtuelle Räume erlebbar macht, haben sich der 30-jährige Bad Buchauer Fabian Weiss und sein Geschäftspartner Simon Singler mittlerweile erfolgreich am Markt etabliert. Seit kurzem sind zwei Investoren mit Anteilen von insgesamt 360000 Euro in ihr Unternehmen „Immersight“ eingestiegen. Was es bedeutet, ein Start-up zu gründen, darüber hat SZ-Redakteurin Annette Grüninger mit Weiss gesprochen.

 SZ: Herr Weiss, ich erreiche Sie gerade auf dem Weg nach Hamburg zu einer Messe. Was führt Sie dorthin?

Weiss: Wir wurden von dem CNC-Maschinen-Hersteller Papenbroock eingeladen. Dort werden wir zusammen mit unserem Partner, der Palette CAD aus Stuttgart, zum ersten Mal unsere Raumbrille vor Tischlern, Schreinern und Betrieben aus dem Innenausbau präsentieren. Wir waren ja bisher nur im Bereich Badplanung tätig.

Man braucht auf jeden Fall viel Eigeninitiative, den Willen, muss sehr ehrgeizig sein. Am Anfang war es bei uns so: Wir hatten etwas erfunden, aber wussten nicht, wofür. Wir hatten eine Lösung – aber kein Problem dafür. Wir wussten aber, dass der Bereich virtuelle Realität eine Zukunft hat. Mit unserer Raumbrille kann man ja richtig in die virtuelle Realität eintauchen und sie erleben. Das fand zwar jeder, dem wir die Raumbrille gezeigt haben, interessant, aber das brachte uns nicht weiter. Bis wir Dr. Walter Zinser, den Gründer von Palette CAD, kennengelernt haben. Er hat sofort zu uns gesagt: Kommt mit in die Badbranche, dort kann virtuelle Realität einen großen Nutzen entfalten.

Aber wie kommt man als Student an solche Leute?

Über das Internet. Wir haben einfach per Mail Leute angeschrieben – und Dr. Walter Zinser hat zurückgeschrieben. Zwei Wochen später waren wir mit ihm auf der Weltleitmesse für Sanitär und Heizung in Frankfurt. Von dort aus ergaben sich weitere Kontakte.

(lacht) Ja, das Klischee stimmt schon. Auch wir waren an der Uni und hatten zu viel Freizeit und haben aus reinem Spieltrieb etwas erfunden. Aber wer jeden Tag eine andere Idee hat, wird keine davon umsetzen. Man muss schon alles andere beiseite schieben und sich entscheiden. Man muss stur sein und einen festen Willen haben. Denn irgendwann wird es zur richtigen Arbeit und man erleidet auch Rückschläge.

Sie haben Elektrotechnik studiert. Was ändert sich, wenn man nicht nur Entwickler, sondern auf einmal auch Unternehmer ist?

 

 

(lacht) Man wird ja nicht auf einmal Unternehmer. Wir haben erst einmal einen Förderantrag für das Bundesprogramm Exist, also „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ gestellt. Da bekommt man dann die Anweisung, einen Businessplan, ein Ideenpapier, zu schreiben. Solche Förderanträge sind eine richtige Tortur, das dauert Wochen. (lacht) Aber es hilft einem, sich zu strukturieren, sich mit seinem Produkt und dem Kundennutzen auseinanderzusetzen. Was mir auch geholfen hat: Mein Opa hatte auch schon eine Baufirma und mein Vater ist selbstständig. Deshalb habe ich von beiden Seiten mitbekommen, was es heißt, ein Unternehmen aufzubauen und zu leiten.

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Dr. Nils Schmid MdL beim politischen Martini MdB Gerster holt stellvertretenden Ministerpräsidenten nach Laupheim

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„Rot ist gut für schwarze Zahlen!“ ist der diesjährige Politische Martini der SPD-Bundestagsfraktion in Laupheim überschrieben. Erfolge sozialdemokratischer Finanzpolitik darlegen wird dabei der stellvertretende baden-württembergische Ministerpräsident, Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid MdL, auf Einladung des Biberacher SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster, und zwar am Samstag, 15. November, um 17 Uhr in der Olympia-Gaststätte Laupheim, Hasenstraße 51. „Die SPD-Bundestagsfraktion steht für stabile Finanzen und einen solidarischen, handlungsfähigen Staat“, erläuterte Gerster. Außerdem habe sich die SPD-Bundestagsfraktion in der Großen Koalition erfolgreich für eine Entlastung der Städte und Gemeinden eingesetzt. „Wir möchten Sie über unsere haushalts- und finanzpolitischen Positionen informieren und uns gemeinsam mit Ihnen und dem baden-württembergischen Finanz- und Wirtschaftsminister über die Anforderungen an eine zukunftsfähige Politik für einen solidarischen und handlungsfähigen Staat austauschen“, sagte der Abgeordnete.

„Als Vertreter der SPD-Bundestagsfraktion freuen meine Ulmer Kollegin Hilde Mattheis und ich uns auf die diesjährige Debatte mit Ihnen beim Politischen Martini in Laupheim und hoffen auf rege Beteiligung.“ Gerster wird begrüßen und kurz ins Thema einführen und nach dem Grußwort von Laupheims Bürgermeister Rainer Kapellen kurz die Bundesperspektive auf stabile Finanzen für einen handlungsfähigen Staat verdeutlichen, bevor Minister Schmid etwas ausführlicher die Landesperspektive darlegen wird.

Die Laupheimer SPD-Ortsvereinsvorsitzende Brigitte Bailer moderiert die Publikumsdiskussion und die Ehrung verdienter Laupheimer Ehrenamtsinitiativen. Nach dem Schlusswort von Hilde Mattheis MdB ist das Abendessen vorgesehen, wozu bis 7. November Gänsekeule oder Kässpätzle vorbestellt werden können im Wahlkreisbüro Martin Gerster MdB, Telefon 07351/3003000, E-Mail martin.gerster.wk01@bundestag.de. Essen à la carte ohne Vorbestellung ist jedoch auch möglich, der Eintritt ist frei.

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Brand in Riedlinger Autolackiererei

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Riedlingen – Firma brennt nach Einbruch
Hoher Schaden entstand beim Brand einer Firma am Dienstag in Riedlingen.

 Eine Zeugin hörte kurz vor 4 Uhr einen lauten Knall. Dann sah sie aus der Firma in der Robert-Bosch-Straße Rauch aufsteigen. Die Frau handelte richtig und verständigte sofort Feuerwehr und Polizei. Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften bekämpfte sofort die Flammen in der Firmenhalle. Nur etwa eine halbe Stunde später war der Brand gelöscht. Bei den Rettungsmaßnahmen wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Der Rettungsdienst kümmerte sich sofort um ihn.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Dabei ergaben sich Hinweise darauf, dass vor dem Brand in die Firma eingebrochen wurde. Unbekannte hatten mit einem Schweißgerät versucht, einen Tresor zu öffnen. Dabei ging das Büro in Flammen auf. Ob dies Absicht der Einbrecher war oder versehentlich geschah, sollen die weiteren Ermittlungen ergeben. Der Raum brannte aus. Der übrige Teil der Firmenhalle samt Inventar litt durch die Brandfolgen Schaden.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden derzeit auf etwa eine Million Euro. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht, ergaben die Luftmessungen der Feuerwehr.

Im Laufe des Vormittags erfuhr die Polizei, dass in zwei weitere Betriebe in der Nähe eingebrochen wurde. So wurde in derselben Nacht ein benachbartes Autohaus aufgebrochen. Auch hier wurde eine Tür aufgehebelt, die Einbrecher erbeuteten lediglich ein Werkzeug. In derselben Nacht war auch ein Betrieb in der Talstraße in Unlingen-Göffingen Ziel von Einbrechern. Auch hier wurde eine Tür aufgehebelt. Beute machten die Unbekannten hier keine.

Die Polizei schließt nicht aus, dass diese drei Einbrüche zusammenhängen. Näheres sollen die weiteren Ermittlungen ergeben. Die Polizei bittet dabei um Hinweise und fragt:

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter der Telefon-Nr. 0731/1880 oder an jede andere Polizeidienststelle.

 

 

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Attenweiler – schneller Einsatz der Feuerwehr verhindert Großbrand

Mit einem Großaufgebot eilten die Floriansjünger aus  BC, Attenweiler und Oggelshausen am gestrigen Freitag zur Mittagszeit zu einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Aßmannshardter Straße. Dort hatten mehrere Strohballen in einem Stall für Milchkühe Feuer gefangen. Durch den schnellen Löscheinsatz konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden, da das Gebäude nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde und die Atemluft ebenfalls nicht belastet wurde, konnten die 50 Milchkühe sogar im Stall verbleiben. Vermutlich wurde der Brand durch einen Funken aus dem Auspuff eines im Stall eingesetzten Traktors verursacht.

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Festplatte der Stadt Friedrichshafen landet im Sperrmüll

Alle Daten aus dem Rathaus darauf waren ungesichert.  Die Stadt will nun gegen den Finder klagen diese zurück zu geben. Wenn das mal nicht zur Lach ( Fest) platte wird.    „Der Rechner ist wie auch immer auf dem Sperrmüll gelandet“, sagt A. Gärtner, Pressesprecherin der Stadt.

IMGP3031Wieso zurück geben, besser und vorteilhafter ist es die Festplatte an die Finanzbehörden zu verkaufen.  Steuer CD’s werden doch auch nicht gelöscht sondern für viel Geld an den Staat verkauft. Allerdings mit einem kleinen Unterschied, diese sind gestohlen – nicht gefunden.

Ja liebe Staatsdiener hier beißt sich die Katze in den Schwanz, lach und Beifall. Rechtliche Schritte gegen den Finder einleiten, damit dieser die Festplatte zurück gibt ist der Witz im Grenzgebiet zur Schweiz, die Schweizer wird es freuen. Man munkelt es liege schon ein Millionenschweres Kaufangebot der UBS- Bank für die Festplatte aus Friedrichshafen vor. Das wird noch lustig.

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Rauschgifthändler festgenommen/Sicherstellung von großen Mengen Betäubungsmitteln

Rauschgifthändler festgenommen/Sicherstellung von großen Mengen Betäubungsmitteln/Tatverdächtiger in Haft/Größte Amphetaminsicherstellung seit Jahren im Landkreis Konstanz

Polizeipräsidium Konstanz: POL-KN: Weitere Meldung Landkreis Konstanz

 

Rauschgiftermittlern des Kriminalkommissariats Konstanz gelang am Donnerstagabend mit der Festnahme eines 31-jährigen, in Singen wohnhaften Mannes ein empfindlicher Schlag gegen die hiesige Rauschgiftszene. Bereits seit dem Frühjahr waren die Ermittler dem Mann auf der Spur, der im Verdacht steht, einen umfangreichen Handel mit Betäubungsmittel zu betreiben. Am Donnerstagabend nahmen ihn die Beamten vor seiner Wohnung vorläufig fest. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner, und einer zweiten von ihm angemieteten Wohnung in Singen, die als Rauschgiftdepot diente, fanden die Beamten rund 12,5 Kilogramm Amphetamin, 100 Gramm Kokain, 12 Gramm Heroin und 400 Gramm Marihuana. Die Drogen haben einen Straßenverkaufswert von rund 100.000 Euro. Außer den Drogen wurde auch noch Bargeld aufgefunden und beschlagnahmt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz erließ und eröffnete das Amtsgericht Singen gegen den 31-Jährigen einen Haftbefehl. Er wurde noch am Freitag in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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Umfrage: Würden Autofahrer die Führerscheinprüfung noch einmal bestehen?

Mal laut nachgedacht, warum immer nur die Fahrprüfung.

Gegenfrage : würden sie ihre Meisterprüfung nochmal bestehen. Würde der Handwerker, Mediziner , Polizist oder Lehrer egal welchen Beruf, würden sie ihre Prüfungen von damals nochmals schaffen. Würden die Personen welche solche Vorhaben immer wieder neu aufrollen ihre eigene Prüfung zu ihren Beruf oder Studium erneut bestehen können. Ja oder nein, eines weiß ich sicher , 3/4 davon fallen auf Anhieb durch. Was nun liebe Wichtig macher ?  Plötzlich arbeitslos weil der Titel weg, oh je oh je. Wer will das denn?

Wäre nicht besser den Unsinn an Schilder gewaltig zu reduzieren und die Verursacher des Schilderwahnes ernsthaft zu überprüfen.

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