Monatsarchive: Juni 2014

Landratsamt Biberach liefert und gestaltet neuen Sichtschutz am Wohnheim

. . . wir gestalten Bad Buchau für die Zukunft. . .

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Direkt an der Durchgangsstraße in Bad Buchau hat sich das Landratsamt hilfreich mit eingebracht bei der Sichtschutzmontage an den Schaufensterscheiben. Beifall für soviel Engagement.

Alles in allen eine recht gelungener Versuch die Personen im Innenraum vor neugierigen Blicken zu schützen. Klar will ja jeder haben. Zuhause nimmt man den Vorhang und zieht den zu. Es geht auch ein Rollo oder wie hier eine anspruchsvolle Folie die dezent die Heimbewohner vor allzu neugierigen Blicken abschirmt. Zuerst wurde die Folie unten angebracht aber dann konnte man oben drüber schauen. Besser ist es oben zu verkleben dann kann man nichts sehen, so mal vermuteten die Frauen welche das unter Anleitung des LRA vollzogen.

 

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Geschafft,  eine gute Idee aber beschissen ausgeführt. Alles für ein schönes Bad Buchau. Seit Jahren versucht man in Buchau eine optische und stilvolle Richtung auf zu bauen. Kein Monat dass nicht irgend etwas angemahnt wird : wie schlampig und unmöglich in Sachen Stadtbild.

Ja richtig das Stadtbild einer Kurstadt mutwillig oder unwissend vergammelt darzustellen . Danke liebes Landratsamt dass sie sich hier so vorbildlich dafür eingesetzt haben und endlich mal etwas ordentliches in dieser Straße  hinter lassen haben.  Einfach schön, klein Istanbul am Federsee lässt grüßen, weiter so.

Dass der Sichtschutz aus den Auto heraus oder von der anderen Straßenseite seine Wirkung verfehlt sieht der dümmste.  Am Abend wenn Licht brennt wird das ganze noch besonders hervor gehoben.  Aber da sind die vom LRA- Biberach bereits wieder zu hause. Weiter so, alles für eine schöne Kurstadt, danke.

 

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Fußgänger bitte aufpassen

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Kopflose Fußgänger bitte links gehen.

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Bad Buchauer Fußball (SVB) – trübe Aussichten oder nur vorüber gehend schwach.

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Bad Buchau spielt in der Landesliga. Über Nacht ein Fest für alle Fußballfans und sonstige Anhänger des runden Leders. Heute allerdings mehren sich die negativen Meinungen und Ansichten zu dem Thema weil sie raus sind aus der Landesliga auf Grund der letzten Spielergebnisse.

Jeder weiß zu dem Thema was aber keiner sagt direktes. Irgend wie bekommt man den Eindruck die besseren Spieler stehen außerhalb des Spielfeldes, wenn man so zu hört in der Stadt. Amfedersee.de wurde oft angefragt und zuletzt kam dieser Brief mit der Bitte um eine fundierte Berichterstattung. Genau das machen wir jetzt in dem Sie ihre Meinung dazu sagen können, so zusagen eine Berichterstattung aus der Mitte der Buchauer Fußballfans.

Brief vom 25.6.2014  an www.amfedersee.de –

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Da gibt es bestimmt einiges zu sagen dazu, dann mal los mit ihrer eigenen Meinung zum Thema Fußball-SVB.

 

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Am Federsee wurden 199 Hektar Moor renaturiert

LIFE+-Projekt Federsee erfolgreich abgeschlossen

 

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Zum 31. März 2014 endete am Federsee das mit Hilfe des EU-Förderprogramms LIFE+ umgesetzte Projekt „Restauration von Habitaten im Federseemoor“. Seit Januar 2009 waren an fünf Standorten im Federseeried umfangreiche Maßnahmen zur Erhaltung und Renaturierung des größten Moores in Südwestdeutschland durchgeführt worden.

 

Naturreservat Federsee

 

 

 

 

 

 

„Mit Hilfe der EU-Förderung aus dem LIFE+-Natur-Programm war es möglich, ehemals stark entwässerte Teile des Federseemoores wieder als intakte Lebensräume für die typische Tier- und Pflanzenwelt des oberschwäbischen Moores zu restaurieren. Der Erwerb und die Renaturierung des Segelflugplatzes Oggelshausen wäre ohne LIFE+ nicht möglich gewesen.“ stellte Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan bei der Abschlussveranstaltung in Bad Buchau heute (24.06.2014) heraus. Insbesondere habe das Projekt die Lebensbedingungen für wiesenbrütende Vogelarten verbessern können. Große Teile des Federseemoores seien in Folge der mehr als 200 Jahre dauernden Entwässerung und Torfgewinnung stark in ihrer Funktion als Feuchtlebensraum geschädigt.

Naturreservat FederseeWildes RiedDas Federseemoor beherbergt auf fast 3000 Hektar EU-weit schutzwürdige Lebensräume wie kalkreiche Sümpfe, Übergangsmoore und Moorwälder. Daneben ist es Heimat bedeutsamer Populationen europaweit besonders geschützter Tier- und Pflanzenarten. Vom Aussterben bedrohte Fischarten wie Schlammpeitzger und Steinbeißer gehören dazu, daneben der Goldene Scheckenfalter, die Gelbbauchunke oder das Torfglanzkraut, eine Orchidee.

 

Modellhafte Renaturierung

Die Maßnahmenschwerpunkte konzentrierten sich auf das Südliche und das Nördliche Federseeried. Im Süden wurde durch die Neuorganisation eines Grabensystems und die Verlegung eines Flugplatzes der Weg frei für eine umfangreiche Renaturierung.

Im Nördlichen Ried konnte auf etwa 100 ha Fläche der Moorwasserstand wieder auf ein oberflächennahes Niveau angehoben werden. 24 km des bestehenden Grabennetzes wurden verschlossen und die kanalartig eingetiefte Seekircher Aach auf einer Länge von 1.000 m naturnah umgestaltet. Die zur flächigen Vernässung notwendige Verfüllung der Gräben erforderte umfangreiche Torfbewegungen von etwa 15.000 m³. Derartige Maßnahmen in solchem Umfang zur Renaturierung eines Moores sind bundesweit einmalig. Alle Maßnahmen fanden auf landeseigenen Grundstücken statt. Durch vorgeschaltete Flurneuordnungen konnten sämtliche Privatflächen aus den Projektgebieten herausgelegt werden.

 

Rettung zweier UNESCO-Welterbestätten

Neben seiner naturschutzfachlichen Wertigkeit hat das Federseemoor auch internationale Bedeutung als Geschichtsarchiv: Es ist das archäologisch fundreichste Moor in Mitteleuropa mit bedeutenden Siedlungsresten aus der Stein-, Bronze- und Keltenzeit. Vier Fundstellen im Federseemoor wurden 2011 als UNESCO-Welterbestätten anerkannt. Die über Jahrtausende im feuchten Moor konservierten Bodendenkmäler waren durch die Entwässerung akut vom Zerfall bedroht. Pro Jahr verringerte sich die schützende Torfschicht um ein bis zwei Zentimeter. Bei der Absenkung des Wasserspiegels löste sich der Torf buchstäblich in Luft auf – dabei entwichen große Mengen klimaschädlicher Gase wie zum Beispiel Kohlendioxid. Moorschutz ist also gleichzeitig auch wirksamer Klimaschutz. Allerdings war das Zeitfenster zur Erhaltung des Torfs und damit auch der Bodendenkmäler denkbar knapp.

Im Projekt wurde durch die Stilllegung, Rückbau und Vernässung des direkt über der Siedlung „Forschner“ liegenden Segelflugplatzes die weitere Austrocknung der bronzezeitlichen Holzwehrmauern, der mehrreihigen Palisaden und der Hausplätze gestoppt. Im nördlichen Federseeried wurde die jungsteinzeitliche Siedlung „Alleshausen Grundwiesen“ durch den Verschluss von Entwässerungsgräben gerettet.

 

Enge Zusammenarbeit verschiedener Partner

Die Hälfte des Projektvolumens von mehr als 1,3 Millionen Euro finanzierte die EU, die andere Hälfte steuerten das Land und örtliche Träger bei. Das Projektmanagement teilten sich Stefan Schwab vom Regierungspräsidium Tübingen und Jost Einstein vom NABU-Naturschutzzentrum Federsee. Weitere Projektpartner waren die Stiftung Naturschutzfonds, Vermögen und Bau Ulm, der Landkreis Biberach als Pate des Federsees und das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg. Die Zusammenarbeit verschiedener Partner hat am Federsee eine lange Tradition: Seit mehr als 30 Jahren arbeiten das Landesdenkmalamt und der Naturschutz eng zusammen. Bereits von 1997 bis 2002 waren in einem ersten LIFE-Projekt 250 Hektar Flächen im Südlichen Federseeried renaturiert worden.

 

Tierwelt reagiert positiv

„Erste Erfolge stellen sich schon jetzt ein!“ freut sich Projektleiter Stefan Schwab. „An den verschlossenen, wassergefüllten Gräben und auf flach übersickerten Flächen im Nördlichen Ried rasteten im letzten Winter bis zu dreißig Bekassinen. Auch Kiebitze und Rohrweihen sind jetzt im Gebiet zu beobachten.“

LIFE+ Natur  Das Förderprogramm „LIFE+ Natur“ fördert EU-weit Projekte zum Erhalt gefährdeter Arten und natürlicher Lebensräume in Natura 2000 Gebieten. Das Federseemoor ist Bestandteil dieses Schutzgebietsnetzes und als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet und Vogelschutzgebiet Teil der europaweit bedeutsamen Schutzgebiete.

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Fröhliche Eiszeit in Bad Buchau

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Südbahn-Ertüchtigung – Gerster: „Dobrindt legt Axt an“

 

Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster befürchtet, dass der Ausbau und die Elektrifizierung der Südbahn von Ulm über Biberach, Ravensburg nach Friedrichshafen und Lindau von Bundesverkehrsminister Dobrindt ausgebremst wird.

In einem persönlichen Schriftwechsel mit Gerster besteht CDU-Verkehrsstaatssekretär Ferlemann im Namen von Verkehrsminister Dobrindt darauf, dass das Projekt Südbahn im Rahmen des neuen Bundesverkehrswegeplans – so wörtlich „erneut geprüft“ wird. Der Biberacher SPD-Abgeordnete ist über diese Entscheidung verärgert: „Es kann doch nicht sein, dass von Ulm bis zum Bodensee im Vertrauen auf eine schnelle Realisierung fleißig geplant wird, und gleichzeitig der Bundesverkehrsminister die Axt an das Projekt Südbahn anlegt.“ Gerster fordert den CSUMinister in einem weiteren Schreiben auf, endlich Grünes Licht für das Projekt zu geben und auf eine weitere mit viel Bürokratie verbundene „erneute Prüfung“ zu verzichten. „Erneut prüfen“ ist laut Gerster im Berliner Politikjargon oft die erste Strophe des Abgesangs. „Bei mir gehen bei dieser Formulierung alle Alarmzeichen an,“ so der 42jährige, der im Bundestag Mitglied des Haushaltsausschusses ist.

Als Grund für die angeordnete „erneute Prüfung“ vermutet Gerster die Kostenexplosion von anfangs rund 90 Millionen Euro auf inzwischen mindestens 226 Euro. „Darüber hinaus ist die Finanzierung zwischen den Projektträgern noch immer nicht geklärt“, so Gerster, „die frühere CDU/FDP- Landesregierung hat seinerzeit versäumt, mit der Bundesregierung eine entsprechende Vereinbarung zu schließen“. „Wir von der SPD wollen, dass die Südbahn als wichtige Verkehrsader in Oberschwaben bis zum Bodensee und darüber hinaus so schnell wie möglich ausgebaut und elektrifiziert wird“, so Martin Gerster, „deshalb haben wir das Projekt auch in den Koalitionsvertrag der grün-roten Landesregierung hineinverhandelt.“ Gerster fordert vor allem die CDU auf, endlich Klarheit zu schaffen, schließlich habe die CDU vor allem bei der
Kampagne zur Volksabstimmung „Stuttgart 21“ versprochen, dass damit auch die Ertüchtigung der Südbahn verbunden sei.

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Kehrmaschine oder Mähdrescher was ist besser.

kehrmaschine3Die Kehrmaschine kommt .

Zwar nicht regelmäßig aber immer hin 1x im Jahr vielleicht auch ein weiteres mal.

kehrmaschine2

Die grüne Lunge von Bad Buchau – nein eine grüne Strassenkantel .

kehrmaschine1

Höchste Zeit dass hier was geschieht, sollte eigentlich Gesetz werden an Stelle von so manch unsinnigem. Nur hier würde es erkennbaren Sinn machen unter dem Motto: Strassenkanteln sind im Sommer vom Grünbewuchs zu befreien. Das Grün ist ordentlich zu entsorgen.

Verstöße werden mit 10 Tagen Strassenkehren im Statdgebiet geahndet.

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