Monatsarchive: Dezember 2013

Stadtrat Heinz Weiss wünscht eine weitere Fraktion im Gemeinderat

– Bad Buchau wählt 2014 einen neuen Gemeinderat-

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Stadtrat Heinz Weiss meint

neben FWV und CDU ist eine dritte Kraft im neuen Stadtrat 2014 notwendig.

 Wie man allenthalben hört, machen die Parteien und Gruppierungen sich auf den Weg für die Gemeinderatswahlen im Frühjahr 2014.

In Bad Buchau sind dies gegenwärtig die CDU und die Freien Wähler. Also eine durchaus übersichtliche Auswahl konservativer und ziemlich eingefahrener Vertreter in unserer Stadt. Gefangen in ihrer eigenen Biederkeit vertreten sie „alle“ Bürger unserer Stadt. Zumindest hat es den Anschein, einen Rechtsanspruch gibt es natürlich nicht. Wo kämen wir denn da hin meine lieben Mitbürger.

Für mich nach knapp fünf Jahren Gemeinderat höchste Zeit aus der CDU auszutreten, was ich am 8. 10.13 erledigte. Vermutlich war dieser Partei der Jahresbeitrag von Weiss lieber als die Person selbst. Eine politische Unterstützung hatte ich sowieso nicht zu erwarten, weil ich den Ratskollegen und der Verwaltung ganz einfach zu forsch, offen und bürgerfreundlich bin. Eben nach bestem Wissen und Gewissen und nicht nach Wegschauen und Vergessen.

Das war nicht immer so. Es gab schon andere Volkskräfte, die sich um das Fortkommen in unserem Ort bemühten: z. B. eine Bauernliste oder die Junge Liste und die Frauen haben sogar über mehrere Wahlperioden hinweg die Entscheidungen im Gemeinderat mit befruchtet. Wie meine Nachforschungen ergeben haben sind gerade in dieser Zeit in Bad Buchau weittragende Entscheidungen zur Stärkung der Infrastruktur allgemein wie beim weiteren Aufbau des Kurwesens gefallen. Es war eine sehr intensive Zeit des Suchens nach tragfähigen Weichenstellungen. Die Bevölkerung beteiligte sich teilweise sehr intensiv an diesen Meinungsprozessen.

Diese Situation hat sich doch grundlegend verändert. Liegt das nur an der Zeit? Oder spielen auch andere Tatbestände eine Rolle? Entscheidungen werden heute – auch völlig unnötig – in nicht öffentlichen Beratungen und Klausuren nicht nur „gesichtet“ sondern schon abschließend „eingeordnet“. In öffentlichen Sitzungen folgt noch ein verkürztes Schaulaufen der Fraktionen und des BM, dann der Beschluss. Dieser wird meist in einem Satz im Federseejournal veröffentlicht. Das war es. Mit diesen Fragmenten hat sich die Bevölkerung abzufinden. Wenn überhaupt, folgt sehr sporadisch noch eine Bürgerversammlung. Diese aber nicht um Problemfelder zu diskutieren, sondern nur zu dem Zweck, die Bevölkerung zur Beschlussumsetzung zu ermuntern.

Für mich ist das einfach ein total falsches Verständnis lebendiger Demokratie. In anderen Gemeinden wird die Bevölkerung umworben, um Ideen zu sammeln und Lösungen gemeinsam zu erarbeiten. Haben Sie das in Bad Buchau schon erlebt? Gemeinderatswahlen sind Weichenstellungen der Demokratie. Soll dieser „salopp eingefahrene Stil „ der Rathausarbeit weitergeführt werden oder nicht?

Jetzt, nach 5 Jahren haben Sie bei der Wahl wieder eine Stimme. Ich habe als Einzelperson im Gemeinderat fast verzweifelt versucht, mich im Gremium um mehr Bürgerverständnis und Offenheit zu bemühen; Habe darum gekämpft Ungereimtheiten bis hin zu Gesetzesverstößen aufzudecken und Seilschaften aufzubrechen. Nahezu immer bin ich auf völliges Unverständnis gestoßen. Man hat mich isoliert, persönlich verunglimpft,als schräger Vogel, als Motze und „Nestbeschmutzer“ abgestempelt. Voran Bürgermeister Diesch ganz persönlich. Aber auch die Räte haben sich nicht zurückgehalten. Ausgenommen hiervon ist Stadtrat Stefan Winkler. Auf sein redliches Verhalten war Verlass. Letztlich bin ich auf diese „Titel der Auszeichnung“ sogar stolz. Aber mit viel Feind‘, viel Ehr‘ kommt man als Einzeltäter nicht weiter.

In meinem Lernprozess habe ich erkannt, dass man auf diesem steinigen Weg auch unerschrockene Mitkämpfer braucht. Diese habe ich in der CDU Fraktion nicht gefunden. Gerne würde ich mit aufrichtigen Menschen, die sich mit mehr Demokratieverständnis für eine aufgeschlossene, bürgerfreundliche Entwicklung Bad Buchaus stark machen wollen, eine unabhängige Wählergemeinschaft bilden.

Unser Auftrag ergibt sich aus § 32 Abs. 3 der Gemeindeordnung: „Die Gemeinderäte entscheiden im Rahmen der Gesetze nach ihrer freien, nur durch das öffentliche Wohl bestimmten Überzeugung. An Verpflichtungen und Aufträge, durch die diese Freiheit beschränkt wird, sind sie nicht gebunden.“

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und dazu Ihren Beitrag leisten wollen als Bewerber zum Gemeinderat, wenden Sie sich bis spätestens 31. Januar 2014 an mich.

Heinz Weiss – Prof. Dr. Karl Berner Straße 12 – 88422 Bad Buchau – Tel. 07582/ 92555 – Handy 0171/2197788 – E -mail: info@atelier-weiss.de

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Norbert Zeidler Oberbürgermeisters von Biberach stellt fest es gibt zu wenig für die Jugend.

 

Amfedersee.de meint dazu: kommen sie mal nach Bad Buchau lieber Herr Bürgermeister Zeitler, da gibt es noch viel weniger wenn gar nichts. Doch halt- einen Bürgermeister haben wir auch aber – na ja . . . lassen wirs. Ihnen ein gutes neues Jahr und weiter so in Sachen Jugend, wir auf dem Lande können es leider nicht besser- aber negativ. Wir kommen dafür bei Nacht und Nebel gerne in die große Kreisstadt zum festen und Spaß haben.

 

 

Unter anderem Themen im Interwie der SZ Biberach . . .Bild SZ BC

Trotzdem wollen Sie für junge Leute aber mehr anbieten, oder?

Wir haben etwa 2400 Studenten und bekommen im neuen Jahr rund 700 junge Polizeischüler in die Stadt – da müssen wir einfach was tun. Bei unserer Umfrage zum Markenbildungsprozess der Stadt wurde der Punkt „Ausgehmöglichkeiten“ von rund einem Drittel der Teilnehmer negativ bewertet.

Was genau wollen Sie da unternehmen?

Wir haben zum Beispiel unsere Stadtrandgebiete nach Standorten für Diskotheken durchforstet und das potenziellen Interessenten auch rückgemeldet. Da ginge es dann noch um Lärmgutachten, aber dann wäre das grundsätzlich denkbar. Und wenn es nicht anders geht, dann muss der Gemeinderat auch bereit sein, in einem neuen Gewerbegebiet etwas möglich zu machen. Wir sind gewillt, entsprechende Einrichtungen wie Diskotheken, Clubs oder neue Gastronomie zeitnah nach Biberach zu bringen.

Wie weit ist denn der Markenbildungsprozess für die Stadt gediehen?

Wir werden damit am 3. Februar in den Gemeinderat gehen. Die Umfrage hat zum Beispiel gezeigt, dass die Biberacher mit den Themen Tradition, Lebensqualität und Wachstum sehr zufrieden sind. Negativ schneiden neben den Ausgehmöglichkeiten auch die Infrastruktur und der Wohnungsmarkt ab.

 

Biberach / sz 2013 war das erste Jahr für Norbert Zeidler im Amt des Oberbürgermeisters von Biberach. Mit den SZ-Redakteuren Christian Klose und Gerd Mägerle zieht er eine überwiegend positive Bilanz, spricht aber auch über Dinge, die ihn geärgert haben und über Möglichkeiten, die Stadt für junges Publikum attraktiver zu machen.

 

 

 

 

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Stadtstreicher Kolumne Nr. 110 Bad Buchau im Verteilungskampf

Aus WLZ- Lagerhaus wird 2014 ein neuer NETTO- Supermarkt

Wunderbar je zwei Märkte der Edeka-Gruppe und der REWE-Gruppe sind zukünftig in Bad Buchau vertreten. Eine glänzende Einkaufszukunft steht den Buchauern bevor. Vielleicht gibt es sogar mal was umsonst. Um das geht es doch letztlich in unserer verrückten Welt. Dann wundern wir uns scheinheilig, wenn irgendwo in der Dritten Welt oder auch bei uns in Europa untragbare Zustände aufgedeckt werden, die an Sklavenarbeit erinnern, ja sogar Menschenleben geopfert werden. Dabei wäre so manche Entwicklungshilfe oder Strukturförderung nicht nötig, wenn die Märkte halbwegs vernünftig geordnet wären. An der Entwicklungshilfe verdienen die korrupten Bürokraten in den Ländern am meisten und die arbeitende Bevölkerung am wenigsten. Aber damit beruhigen wir unser abgestumpft gieriges Gewissen. Solche Überlegungen passen gar nicht schlecht zu einem Jahresabschlussgedanken. Aber im neuen Jahr wird es gerade so weitergehen. Verdrängung regiert die Welt und unser Leben. Und immer sind die Schwächeren auf der Verliererseite.

Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere liegt uns näher. Wir Buchauer hören wieder einmal von dritter Seite, wie sich unser Ort verändert. Nein, nicht vom Rathaus, unserer Bürgervertretung. Hier herrschen selbst gestrickte Verhaltensweisen, die tief im Federseemoor verborgen sind. Geheimniskrämerei und weitgehendstes (ausdauerndes) Schweigen sind die Säulen unserer Buchauer Demokratie. Bloß nichts herauslassen, was zu einem kritischen Meinungsaustausch mit der Bevölkerung führen könnte. Am langen Seil laufen lassen und warten, was sich zufällig ergibt. Nein, kaum eine Eigeninitiative der Gestaltung und des Lenkens. Aber warum auch? Solange man mit der Praxis einverstanden ist, braucht man die Gesetze nicht zu bemühen. Unsere Kommunalverwaltung ist weitgehend auf Selbstkräfte ausgerichtet. Wo kein Widerspruch, da keine Korrektur. Wo keine Eigeninitiative nur reines Verwalten des Vorhandenen. Kreativwerkstätten mit der Bevölkerung, noch nie etwas davon gehört? Innerhalb des gesetzlichen Rahmens leistet sich jede Gemeinde, die Demokratie, die sie selbst praktiziert. In dieser ausladenden Vielfalt liegen Stärken und Schwächen verborgen. An welcher Stelle dieser Skala sich Bad Buchau findet, möge jeder selbst beurteilen. Und wenn er nicht zufrieden ist, eben handeln. Die nächsten Wahlen stehen an. Demokratie ist kein Selbstläufer. Man muss schon etwas dafür tun.

Wie heißt es? „Wie man sich bettet, so liegt man.“ In diesem Sinne ein zufriedenstellendes Neues Jahr der Gemeinde wie jedem Einzelnen.

Als Stadtstreicher haben wir da ganz eigene Erfahrungen.

 

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Netto-Supermarkt ins WLZ-Gebäude von Bad Buchau.

. . . streng vertraulich, schon wieder. . .

wlzlagerhaus1 Weihnachtsmärchen werden wahr oder streng geheim ?

Federsee.de erreichte eine stimmungsvolle Mitteilung die da lautet:

„In einer Mitarbeiterfeier gab der Geschäftsführer der WLZ bekannt dass im Jahr 2014 der Supermarkt „Netto“ auf dem Gelände der WLZ in Kappel gebaut werden solle.“

Dies bedeutet, dass alles in trockenen Tüchern ist, da er dies sonst nicht gesagt hätte.

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Bar14 Weihnachten – der Stimmung wegen.

Bar14  Bad Buchau auf dem Marktplatz, Treffpunkt der Jugend und  Nachtschwärmer

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Ein Treffpunkt für alle Nachtschwärmer und Jugendtreff an Weihnachten. Alte Freunde treffen und über vergangenes und die Zukunft reden. So kennt man das Publikum in der Bar14.

Freunde treffen die man das ganze Jahr über nicht mehr gesehen hat. Auswärtige und Buchauer, ein gemischter Haufen mit allerlei Interessen und Meinungen zu Bad Buchau und dem jetzigen Zustand. Eben die Buchauer Jugend die Erwachsen wird und ihre Meinung direkt kund tut. Gemessen vor einem Jahr einhellige Meinung: kein Fortschritt, kein Anziehungspunkt und kein Laden mehr im Gegenteil eher weniger. Trostlose Aussichten und mancher will echt nicht mehr in so ein Kaff zurück kommen wenn nicht unbedingt nötig. Prognose für Weihnachten eher düster als Weihnachtlich. So allerhand musste ich mir da als einzig anwesender Gemeinderat anhören und in vielen Dingen waren die Vorwürfe zur Stadt und dem Geschehen berechtigt.

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Sperrzeiten das Thema aller und gleich dazu der Vorwurf man hätte einem Buchauer Gastronom dies zu Weihnachten verweigert, obwohl Bürgermeister Diesch und einige Räte damals darauf hingewiesen hätten das die Möglichkeit besteht gegen Gebühr zu beantragen. War wohl nichts – wie so oft und öfters.

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JUZE Bad Buchau – volles Haus und kein Stress

DSC_0131Weihnachten im JUZE, ein geiles Gefühl unser JUZE ist wieder geöffnet. Jugendliche aus der Umgebung, Freunde und Bekannte trafen sich im neu renovierten und rechtzeitig zu Weihnachten eröffneten Lokal.

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Das Buchauer JUZE unter neuer Leitung, dann wünschen wir mal ein gutes Händchen und viel Spaß.

Bild : die Ruhe vor dem Sturm.

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Krippenspiel in der Kappeler Kirche

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