Monatsarchive: November 2013

Stadtstreicher Kolumne Nr. 107

 

Die Tourist –Info Bad Buchau

Daniela Maier, die neue Kraft in der Tourist-Info wird kräftig gefeiert. Die Mutterschaftsvertretung mit zwei-jährigem Arbeitsvertrag wird als die touristische Wende in Bad Buchau empfangen. Natürlich gönnen wir das der jungen, aufgeweckten und mit frischem Blick ausgestatteten Frau von Herzen. Es ist ja fast ein tiefes Aufatmen fühlbar. Nun, bekannt ist ja, dass neue Besen besonders gut kehren. Bloß was ist mit den alten Besen? Da wäre zuvorderst BM Diesch zu benennen. Der große Meister und Obermacher , der Touristikfachmann und Marketingleiter unserer Stadt. Als zweites wäre Miriam Siegle verh. Buckenmaier ebenfalls Tourismusfachfrau zu erwähnen. Sie ist im Mutterschaftsurlaub. Da fällt einem der berühmte Spruch aus dem Zauberlehrling ein: „ In die Ecke Besen, Besen, sei’s gewesen, sei’s gewesen….“. Nachdem diese „Vorgänger“ vorübergehend verbraucht abgestellt sind, soll Frau Daniela Maier in der kurzen Übergangstätigkeit Bad Buchau im Innen- wie Außenmarketing neu aufstellen und umkrempeln? Der Stadtstreicher will Ihr nicht die Freude und den Unternehmergeist absprechen. Aber so eine Mutterschaftsvertretung ist doch eine undankbare Aufgabe auf Zeit. Was wird die Platzhalterin nach Ihrer Rückkehr alles übernehmen? Was wird wieder fallen gelassen? Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln? Ist das denn effektiv? Und dann wäre noch Frau Margit Vauth, ebenfalls Touristikfachfrau, bei Tourist –Info zu benennen. Also es wimmelt nur so von Fachleuten in diesem Amt. Vielleicht sogar zu viele Fachgeister, die hier herum spuken? Was hat sich denn in den letzten zehn Jahren von der Aufgabenstellung so wesentliches geändert, außer dass das Haus Ilona weggefallen ist?

All diese Fragen in diesem Wirrwarr darf man sich nach der großartigen Vorstellung von Frau Daniela Maier wohl stellen? An und für sich wäre das schon im Gemeinderat abzuklären gewesen. Aber wahrscheinlich ist das der „Buchauer Weg“ nach Diesch‘er Gangart. Also auf zu neuen Ufern!

Das Götzburg-Areal steht einsam und verlassen. Gut, dass demnächst der Schnee alles in ein weißes Tuch verhüllt. Die Ankündigungen vom Rathaus warten auf Realisierung. Vielleicht grünt es unter der Schneedecke, so wie die Wintersaat draußen auf den Feldern. Überhaupt ist in Bad Buchau nach den vielen Jubiläen in aufgeregter Wartestellung. An Startlöchern fehlt es sicher nicht. Es grünt so grün…..

Einen besinnlichen Advent und viele schöne Weihnachtsessen.

 

 

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B30- Biberach- Laupheim der längste Unfall im Landkreis

unfall2wochen1

Der längste Unfall auf der B30 Biberach/ Laupheim wirft einige Fragen auf.

Seit ca. 2 Wochen steht auf der rechten Fahrbahn kurz hinter Laupheim in Fahrtrichtung Ulm ein oranges Blinklicht mit Warnhinweis :Unfall. Die meisten Autofahrer reagieren richtig und bremsen erst einmal kurz ab zur Sicherheit, wie es jeder tun würde wenn er mit einem Unfall auf der zweispurigen Straße zu rechnen hat. Hundertausende von Pendlern fahren jeden Tag dort vorbei und fragen sich ernsthaft was das zu bedeuten hat. Die Polizei nimmt keine Notitz davon wie ich telefonisch erfahren konnte.

Alles klar gleich kommt ein Unfall mit 2 Fahrzeugen so wie es immer und überall angezeigt wird wenn sich einer auf ihrer Fahrtstrecke ereignet hat. Wer jetzt nicht aufpasst fährt den bremsenden Vordermann hinten auf Fahrzeug, also höchste Vorsicht ist geboten.

Nach der Kurve sucht man vergeblich 2 Unfallfahrzeuge zu einem Unfall welcher sich eben ereignet haben sollte. Aber was ist das denn rechts am Straßenrand, eine Baustelle oder ein Messwagen. Nein das ist ein Unfallfahrzeug welches seit 2 Wochen auf der B30 dort steht und durch 3 Warnbaken gesichert ist.

unfall2wochen2

Und weil es keinen interessiert weder Landratsamt noch Polizei steht das beschädigte Fahrzeug ohne Kennzeichen wohl noch länger und lenkt vorbeifahrende Autofahrer ab.

Die Polizei Biberach ist der Meinung dass das niemanden stört und auch keine Hinweisschilder auf der Fahrbahn stehen würden. Ich sollte doch genauer hinschauen das kann nicht sein. . . so.. so..  Ob die Fahrbahn bis zur Fahrbahnmarkierung geht oder bis zur Grasnarbe konnte er nicht erklären jedenfalls steht das Unfallwarnschild samt Warnblickleuchte laut Polizei nicht auf der Fahrbahn, also stört es auch nicht weil es ja nicht da ist.

Könnte man jetzt dort auch parken, es ist ja laut Polizei nicht auf der Fahrbahn, oder besser doch nicht.

 

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Federseeschülernschmeckt’s nicht mehr

Nach der Preiserhöhung ist die Nachfrage nach Schulmittagessen drastisch gesunken.   Schmeckt’s nicht – oder ist es zu teuer?

Bad Buchau Den Federseeschülern scheint der Appetit vergangen zu sein: Seit Beginn des Schuljahrs ist die Nachfrage nach Schulessen drastisch gesunken. Über die möglichen Ursachen kann man unterschiedlicher Meinung sein, wie nun eine Diskussion im Bad Buchauer Gemeinderat zeigte: Schmeckt den Schülern das Essen nicht – oder der höhere Preis, den ihre Eltern nun dafür bezahlen sollen?

Die bloßen Zahlen sprechen für sich. Wurden donnerstags zuvor 60, 70 Essen ausgegeben, sei es mittlerweile nur noch die Hälfte, verglich Konrektorin Nicole Dolpp in der jüngsten Ratssitzung. Und zum Wochenanfang scheinen die Schüler noch weniger hungrig zu sein: Teilweise, so Dolpp, nehmen gerade mal zwei Schüler das Angebot wahr. Allerdings lasse sich die Nachfrage vor und nach den Sommerferien nicht ganz gleichsetzen, ergänzte Lehrer Helmut Bürker: „Es mag auch eine Rolle spielen, dass das Essen seit diesem Schuljahr dreimal statt bislang einmal angeboten wird.“

Von drei auf 3,80 Euro –

Auch aus diesem Grund war das Essen zum Schuljahresbeginn teurer geworden. Die häufigere Essensausgabe konnte nicht mehr durch Ehrenamtliche abgedeckt werden. Die Personalkosten für die beiden hauptamtlichen Kräfte wirkten sich ebenso auf den Essenspreis aus wie eine Preissteigerung des Anbieters. Nachdem sich Förderverein und Elternbeirat dafür stark gemacht hatten, steuert zwar auch die Stadt wieder 60 Cent pro Portion bei, und auch der Förderverein selbst beteiligt sich mit zehn Cent. Dennoch haben die Eltern die Preissteigerung durchaus zu spüren bekommen: von drei auf 3,80 Euro pro Mahlzeit.

 

„Ich weiß nicht, ob es am Preis liegt, dass das Essen nicht mehr schmeckt“, entgegnete Konrektorin Dolpp auf die Nachfrage von Stadtrat Heinz Weiss. In einer Elternbeiratssitzung, in der über das Schulessen heftig diskutiert worden sei, hatten die Eltern auch andere Gründe genannt, etwa die zu großen Portion und den Geschmack. Andererseits seien Eltern und Schüler vor der Preiserhöhung zufriedener gewesen. „Für diesen Preis schicken die Eltern ihre Kinder lieber in die Stadt, um sich mit ihren Freunden eine Pizza zu teilen“, berichtete Dolpp.

Weiss warnt vor Imageproblem

„Wenn die Eltern lieber haben, dass ihre Kinder eine Pizza holen, kann man ihnen das nicht verbieten“, sagte Dr. Karl Sandmaier. Der CDU-Stadtrat riet davon ab, sich „überzogenen Wünschen“ anzupassen. Es gehe ja nicht nur um Pizza – manche Kinder hätten auch ganz einfach ein Vesper dabei, stellte Bürker richtig. Doch egal ob Pizza oder Wurstbrot: „Wir müssen aufpassen, dass wir kein Imageproblem bekommen“, warnte Weiss vor den Folgen für die neue Gemeinschaftsschule. Für die neue Schulform soll das Ganztagsangebot der Federseeschule nun nach und nach ausgebaut werden, wobei das Schulessen dabei eine entscheidende Rolle spielen dürfte.

 

In der Bedarfsanalyse sei die Nachfrage nach Schulmittagessen denn auch viel höher gewesen, wunderte sich Bürgermeister Peter Diesch über die Ablehnung der Schüler: „Ich glaube nicht, dass der Preis ausschlaggebend ist.“ Schließlich sei die Preiserhöhung in Absprache mit dem Elternbeirat erfolgt.

Auffallend ist dennoch: Das Progymnasium, das von demselben Anbieter beliefert wird, kennt keine Probleme mit dem Schulessen. Hier geben nach wie vor Ehrenamtliche das – dadurch etwas günstigere – Essen aus, bestätigte Rektor Matthias Hoffmann. Auch an der Federseeschule werden nun Möglichkeiten sondiert, ob bei der Preisgestaltung nicht doch noch Luft ist, sagte Rektorin Elisabeth Sontheimer-Leonhard gegenüber der SZ. Außerdem sei ein Schnupperessen zu vergünstigten Preisen geplant – um Eltern und Schülern doch noch auf den Geschmack zu bringen.  (SZ )Annette Grüninger

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Musikkapelle Dürnau lädt ein – Kursaal Bad Buchau am 30. November

dürnau2013

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Stadtstreicher Kolumne Nr. 106

Stadtstreicher Nr. 106

Der Monat November ist der Trauermonat. Feiertage wie Allerheiligen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag bringen uns in nachdenkliche Gedanken des Gedenkens. Nur Traurigkeit ist aber keine Lösung für das Leben. Daher scheint eine tröstende Geschichte… über die Traurigkeit wohl angebracht zu sein.

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlangkam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei einer zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: „Wer bist du?“ Zwei fast leblose Augen blickten

müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.“Ach die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen. „Du kennst mich?“ fragte die Traurigkeit misstrauisch. „Natürlich erkenne ich dich immer wieder! Einmal hast. du mich ein Stück des Weges begleitet.“ „Ja aber…“, argwöhnte die Traurigkeit, `warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?“ „Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?“ Ich…..ich bin traurig“, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. „Traurig bist du also“, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.“ Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. „Ach, weißt du“, begann sie zögernd und äußerst verwundert, „es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.“ Die Traurigkeit schluckte schwer.

„Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Sie gehen mir aus dem Weg, nur damit sie mich nicht fühlen müssen.“ „Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir schon oft begegnet.“

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.“

 

 

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

Weine nur, Traurigkeit,“ flüsterte sie liebevoll, „ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: „Aber… aber -wer bist eigentlich du?“

„Ich?“ sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. „Ich bin die Hoffnung.“

Verfasser unbekannt wie der Stadtstreicher.

 

 

 

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Marcus Schafft ist Riedlingens neuer Bürgermeister

Der 44-jährige Hesse dreht die Wahl und siegt knapp mit 51,1 Prozent

schafft

Marcus Schafft wurde mit 138 Stimmen Vorsprung zum Bürgermeister von Riedlingen gewählt. Riedlingen Marcus Schafft hat es geschafft: Der 44-jährige Jurist aus Hofbieber in Hessen hat die Wahl noch gedreht und ist zum neuen Bürgermeister der Stadt Riedlingen gewählt worden. Schafft hat 51,1 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten. Sein Mitbewerber Wolfram Jänisch kam auf 47,9 Prozent der Stimmen.

Am Ende war es ganz knapp. Schafft hat bei insgesamt 4298 Wählern einen Vorsprung von 138 Stimmen. Im ersten Wahlgang war der Hesse noch deutlich zurückgelegen. Damals hat er 23,8 Prozent der Stimmen erhalten, Jänisch lag mit 44,3 Prozent über 20 Prozent vorn. (SZ)Bruno Jungwirth

www.amfedersee.de freut sich ganz besonders darüber hatten wir  schon am 31.10. 13 seinen Wahlsieg geahnt.

 

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Bis 12.30 Uhr hat jeder vierte Wahlberechtigte in Riedlingen gewählt.

Riedlingen / uno

Der zweite Wahlgang der Bürgermeisterwahl in Riedlingen läuft. Bis um 12.30 Uhr haben rund 25 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Dies geht aus einer Abfrage der Stadtverwaltung bei den zehn Wahllokalen hervor.

In Zell-Bechingen haben bis zur Mittagszeit 34,6 Prozent der Wahlberechtigten bereits ihren Wahlzettel in die Urne geworfen. Das ist die höchste Quote, gefolgt von Daugendorf (30, 2 Prozent) und Zwiefaltendorf (28,7 Prozent). Am geringsten lag die Wahlbeteiligung zur Mittagszeit im Wahllokal Klinge mit 13,5 Prozent vor Neufra mit 16,5 Prozent.

 

Die Wahlbeteiligung – Stand 12.30 Uhr:

Aktionsabo Advent 2013  Zell-Bechingen: 34,6 Prozent

Daugendorf: 30,2 Prozen   Zwiefaltendorf: 28,7 Prozent

Pflummern: 22,5 Prozent  Stadtmitte: 20,0 Prozent

Grüningen: 18,8 Prozen   Rechts der Donau: 18,2 Prozent

Grüninger Siedlung: 17,0 Prozent  Neufra: 16,5 Prozent

Klinge: 13,5 Prozent

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