Monatsarchive: November 2013

Stadtstreicher die aktuelle Kolumne Nr. 108

Echo vom Götzburg – Areal

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Nach mancher Häme an dieser Stelle in den letzten Wochen endlich einmal eine offizielle Information über das Götzburg Areal von unserem weihnachtlich gestimmten Rathaus. Ein Nikolaussäckchen, schön verpackt, für die Bad Buchauer. Allerdings nicht vom Bürgermeister sondern vom Hauptamtsleiter überreicht. Dem Bürgermeister scheint das alles nicht mehr so ganz geheuer zu sein, nachdem seine mehrfachen Versprechungen sich in Weihrauchduft aufgelöst haben. Jetzt muss der noch unbelastete Hauptamtsleiter Müller in die Bresche springen und neue Hoffnungen ausstreuen. Das könnte für die Bürger glaubwürdiger klingen als beim BM selbst. Und Helmut Müller macht das gleich mit Handschlag fest, wie früher auf dem Riedlinger Rindviehmarkt. Pünktlich am 15. April 2015 geht das wieder bebaute Götzburggelände in Betrieb (es fehlt nur noch die Uhrzeit). Noch genauer geht es nach 25 Jahren Ungewissheit wirklich nicht. Die Buchauer sollten sich das im Kalender als kleines Osterwunder 2015 dick vermerken. Dafür fällt auf, man hat jetzt auf die Festlegung eines Baubeginns ganz verzichtet. Das ist doch viel zu lästig und für den Gemeinderat wegen der Wahl 2014 viel zu risikobehaftet. Soll man eventuell während des Wahlkampfes einer weiteren Verzögerung zustimmen? Undenkbar! Warten wir’s ab. Kommt Zeit kommt Rat. Irgendwann muss ja schließlich begonnen werden, wenn die Einweihung am 15. April 2015 stattfindet. Bis dahin bitte warten oder hoffen. Die Spannung bleibt ungebrochen. Hoffentlich sind die Bauunternehmer nicht für längere Zeit völlig ausgebucht.

642.000 Euro hat die Stadt für den Abbruch der Industriebrache investiert. Gehören tut der Stadt gar nichts. Nicht einmal der Schotterberg, der gegenwärtig noch lagert. Auch kein Vorkaufsrecht. Bis jetzt haben wir nur einen freien Blick in der Stadtmitte. Das ist doch etwas. Halt! Für das Stocker Grundstück und den Abbruch hat man noch weitere – nicht genannte – beachtliche Summen aufgewendet.

Wie soll man diesen Teil der Stadtsanierung ohne einen gewissen Humor überstehen?

Nähgruppe Altersheim

Die Nähgruppe unter der Leitung von Frau Renate Reisch feierte vor kurzem das 25 jährige Arbeitsjubiläum (siehe Bericht SZ vom 22.11.13). Neben den Näh- und Strickfrauen, die sich wöchentlich einmal zum Arbeitseinsatz im Altersheim zusammenfinden, gibt es noch einige fleißige Heimarbeiterinnen, die dieser Gruppe zuarbeiten. Dieser kreative Zusammenhalt kann nicht genug öffentlich herausgestellt werden. Es ist die einzig noch aktive Gruppe der Bürgerinitiative Marienheim aus dem Beginn der 80iger Jahre, welche der verstorbene Herr Georg Frisch ins Leben gerufen hat. In den 25 Jahren Bazar im Marienheim konnten sehr hohe fünfstellige Beträge erwirtschaftet werden, die den Heimbewohnern durch Leistungen und Anschaffungen wieder zu gute kommen. Neben dem Bild mit den offiziellen Herren wäre es sicher nicht zu viel der Ehre gewesen, auch die Arbeitsbienen einmal abzulichten, die bei diesem Fest anwesend waren. Eine einmalige Gelegenheit öffentlicher Darstellung ist damit verstrichen. Generell ist es schade, dass bei solchen Anlässen auf die wichtigsten Personen am wenigsten geachtet wird. Umso mehr gilt diesen Kräften die öffentliche Achtung für ihre Uneigennützigkeit.

 

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Imakomm wird Stadtmarketingprozess begleiten

Stadt, HGR und RGW entscheiden sich einmütig für das Aalener Beratungsunternehmen

Menschen in der Innenstadt: Dies ist ein Ziel des Stadtmarketingprozesses, der nun beginnen soll. Aber auch Wirtschafts- und Tourismusförderung sind Themen.

Riedlingen Das Unternehmen „Imakomm Akademie“ aus Aalen wird die Stadt und die Wirtschaftsverbände auf dem Stadtmarketing begeleiten und beraten. Dies haben Vertreter des Gemeinderats, des Handels- und Gewerbevereins Riedlingen (HGR) und der Riedlinger Gemeinschaftswerbung am Dienstagabend beschlossen. Bereits im Mai soll Imakomm konkrete Umsetzungsergebnisse präsentieren, wie die Stadt sich im Tourismus und Handel künftig aufstellen soll.

Die Entscheidung sei einmütig gefallen, sagten am Mittwoch Bürgermeister Hans Petermann und Manfred Schlegel vom HGR in einer Pressekonferenz. Drei Unternehmen hatten sich und ihre Vorstellungen präsentiert und auch ihr Angebot genauer erläutert. Rund 45 Minuten hatten sie jeweils Zeit. Am überzeugendsten war dabei letztlich Dr. Peter Markert von Imakomm. Es habe einen akademischen Ansatz gegeben und einen sehr strategischen. Am Ende habe Imakomm als „Macher mit Tiefgang“ das Rennen gemacht. Das sei auch Personenabhängig gewesen. Markert, der mit einer Mitarbeiterin den Prozess in Riedlingen begleiten soll, sei einer „der in der Lage ist Leute mitzunehmen und die Menschen zu begeistern“, so Schlegel und Petermann unisono.

Imakomm ist in der Region nicht unbekannt. Bereits Mengen, Nagold, Bad Saulgau oder Pfullendorf werden durch das Unternehmen beraten. Mit Mengen und Nagold hat Imakomm den Stadtmarketingpreis des Landes gewonnen.

Aktionsabo Advent 2013

Das Aalener Unternehmen soll den Stadtmarketingprozess, der im vergangenen Jahr von den Verbänden belebt worden ist, vorbereiten. Dabei sollen drei Aspekte betrachtet werden: Handel, Tourismus und Wirtschaft. „Auch der Handwerker soll sich dabei wiederfinden“, sagt Schlegel.

Am Ende dieses Prozesses könnte die Arbeitsbeschreibung für einen Citymanager stehen. Doch bis dahin ist noch ein weiter Weg. Die Arbeitsschritte sind durch das Büro definiert: Zunächst steht eine Analyse der Situation des Riedlinger Standort- und Innenstadtmarketings. Im zweiten Schritt soll ein Grundmodell eines Standortmarketings erarbeitet werden. Dieses soll zentrale Aussagen zur künftigen Schwerpunktsetzung in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Innenstadt- und Tourismusmarketing beinhalten. Auch eine Aufgabenstruktur und ein Organisationsmodell werden als Empfehlung des Beratungsunternehmens auf dem Tisch liegen. Im nächsten Schritt soll ein Umsetzungsmodell für das Citymanagement dargestellt werden, mit einer Organisationsstruktur, mit den konkreten Inhalten und der Finanzierung. Letztlich geht es darum für einen möglichen Citymanager ein konkretes und realistisches Arbeitsprofil zu erstellen. Einig ist man sich auch, dass darüberhinaus Imakomm den Prozess – in einem Folgeauftrag – auch in der Umsetzung begleiten sollte. „Es braucht einen von außen, der mahnend den Finger hebt“, so Petermann.

 

Kosten werden geteilt – Die Diskussion um den Citymanager war letztlich auch Ausgangspunkt des gesamten Prozesses, der nun eingeleitet wurde. Bald sei vor allem den Wirtschaftsverbänden klar geworden, dass man erst eine klare Arbeitsgrundlage schaffen müsse, bevor man das Geld in diese Stelle investiert. Die Stadt hat beschlossen sich im gleichen Maß wie die Wirtschaftsverbände allerdings gedeckelt auf maximal 35000 Euro an einer Citymanagerstelle zu beteiligen.

Der nun beschlossene Auftrag für Imakomm kostet Stadt und Verbände 21000 Euro, wobei die Stadt 50 Prozent übernimmt und HGR und RGW die andere Hälfte der Kosten schultern müssen. Von Bruno Jungwirth

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Spatenstich verschiebt sich auf Frühjahr

Neuanfang auf dem Bad Buchauer Götzburg-Areal verzögert sich um halbes Jahr

Nicht viel los auf dem Buchauer Götzburg-Areal: Eigentlich hätten hier längst die Bagger anrollen sollen – stattdessen verzögert sich der Baustart für die Geschäfts- und Wohnhäuser um ein halbes Jahr.

 

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  (Foto: Klaus Weiss)

Bad Buchau Eine einsame Kabelrolle, eine Holzpalette, ein großer Kieshaufen, der sich in der Pfütze spiegelt: Auf dem Bad Buchauer Götzburg-Areal herrscht gähnende Leere. Eigentlich hätten hier schon längst die Bagger anrollen sollen. Stattdessen ist der Baustart für die Geschäfts- und Wohngebäude um ein halbes Jahr verschoben worden. Und dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

 

Irgendwie scheint im Zeitplan des Götzburg-Projekts der Wurm zu sein. Erst verzögert sich der Abbruch der Industriebrache, der ursprünglich auf Herbst 2012 terminiert war. Nun rückt auch der für Mitte November geplante Spatenstich für Rewe- und NKD-Markt um einige Monate nach hinten. Helmut Müller, Hauptamtsleiter im Buchauer Rathaus, wirbt um Verständnis: „Schon die Verhandlungen für den städtebaulichen Vertrag haben mehr Zeit gebraucht.“ Mit Stadt, Rückbauunternehmen Libare und Investor Development GmbH waren hier gleich drei Parteien beteiligt – eine wahre „Herkulesaufgabe“ also, sagt Müller, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen.

 

Alle Missverständnisse konnten dabei dennoch nicht ausgeräumt werden. So erhielt die Libare Holding GmbH & Co. KG zunächst von der Stadt 540000 Euro für Freilegung und Entsorgung der ehemaligen Fabrikgebäude. Allerdings sei das Unternehmen der Auffassung gewesen, die Zuwendung in vollem Umfang zu erhalten, ohne den Abzug der Mehrwertsteuer zu berücksichtigen, so Müller. Weil die Nettozuwendung nicht für die Deckung der Kosten ausreichte, habe Libare um eine Erhöhung der Zuwendung gebeten: 642000 Euro gewährte die Stadt schließlich für den Abbruch, bevor das leergeräumte Gelände am 15. August fristgerecht übergeben wurde.

Nun hätte der Bau der beiden Märkte mit seniorengerechten Wohnungen eigentlich beginnen können. Doch die Schemmerhofer Activ-Development GmbH & Co. KG , mittlerweile Eigentümer des Geländes, hatte gleich mit zwei Schwierigkeiten zu kämpfen. Zum einen gestaltete sich die Suche nach einem Generalunternehmen als äußerst problematisch. Zum anderen musste das Baugesuch noch einmal geändert werden.

Bauunternehmer sind ausgebucht

„Momentan haben die Generalunternehmer eben alle volle Auftragsbücher“, sagt Frank Dörflinger, Geschäftsführer der Actic-Development: „Da war es schwierig, überhaupt marktgerechte Angebote zu bekommen.“ Zumal die Activ-Development Wert auf Anbieter aus der Region lege: „Wenn das Unternehmen vor Ort sitzt, hat man es viel leichter bei Mängelbehebungen und auch bei Baubesprechungen.“ Mit der Firma Schmid aus Baltringen habe die Activ- Development nun einen Bauunternehmen gefunden, der diese Bedingung erfülle.

Allerdings hat mittlerweile die kalte Jahreszeit begonnen, ein Spatenstich ist also frühestens im Frühjahr möglich. Gleichzeitig befasst sich der Buchauer Gemeinderat derzeit mit einer Änderung des Baugesuchs. Sie war notwendig geworden, weil sich die Wohnungen im Obergeschoss der beiden Gebäude mit bis zu 120 Quadratmeter als zu groß dimensioniert erwiesen hatten. Das habe die Vermarktung erschwert, so Dörflinger. Mit dem kleineren Zuschnitt von etwa 70 bis 75 Quadratmeter, der nun noch genehmigt werden muss, sei nun aber auch die Nachfrage gestiegen: Von den insgesamt 13 Wohnungen – zehn über dem Rewe-Markt, drei über dem NKD-Gebäude – seien bereits fünf verkauft.

Möglich geworden ist dies aber nur, weil die Buchauer Räte in nichtöffentlicher Sitzung einer Änderung des Bauzeitenplans zugestimmt haben: Die Fertigstellung der Gebäude und damit der Neuanfang auf der Götze ist nun bis 15. April 2015 vorgesehen. Etwas später also als geplant – aber insgesamt betrachtet vertretbar, wie Hauptamtsleiter Müller findet: „Jetzt haben wir 25 Jahre lang in Buchau eine Brache gehabt, jetzt kommt es auf die paar Monate auch nicht mehr an. Wichtig ist, dass hier etwas städtebaulich Sinnvolles entsteht.“  (SZ rie) Annette Grüninger

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Land Baden-Württemberg fördert Ulmer StartUp ( Fabian Weiss) mit 85.000 €.

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 Am 06. November 2013 bekam das Team der ImmerSight GmbH die Möglichkeit, sein innovatives Konzept einer Fachjury aus Wissenschaft und Wirtschaft im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) vorzustellen.

Überzeugen konnte das StartUp-Unternehmen, welches erst vor wenigen Wochen zur GmbH wurde, besonders mit dem virtuellen Schauraum für die Badplanung. Dieser wird bereits jetzt in ersten Unternehmen erfolgreich eingesetzt und hat das Potential, die gesamte Branche zu revolutionieren. Die Jury bewertete das Vorhaben als zukunftsweisend und empfahl dem Ministerium, die Förderung im Rahmen des Programms „Junge Innovatoren“ zu befürworten.

Ministerpräsident Kretschmann überzeugte sich schon im Frühjahr auf der Hannover Messe persönlich von der Technologie und teste die virtuelle Begehung gleich selbst.

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Ministerin Theresia Bauer bekräftigte die Meinung der Jury und bewilligte mit dem heutigen Tage die Förderung des Ulmer StartUps in Höhe von 85.000 € im ersten Jahr. Das Land Baden-Württemberg unterstützt damit die Markteinführung der virtuellen Badbegehung zum Januar 2014 und fördert dadurch Innovation in der Branche.

  http://youtu.be/Jc7GFOzUd9I

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Hannover Messe 2013. Besuch von Ministerpräsident Kretschmann und Ministerin Theresia Bauer am Stand von ImmerSight.

V.l.n.r.: Simon Singler (ImmerSight), Winfried Kretschmann, Fabian Weiss (ImmerSight),

Stefan Hörmann (ImmerSight), Theresia Bauer (Ministerin MWK)

www.immersight.de


							
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JUZE Bad Buchau – auf dem Weg zur Neueröffnung

Sieht doch schon ganz gut aus. . .

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. . . unser JUZE  macht große Fortschritte und die bald anstehende Wiedereröffnung erweckt große Hoffnung und Freude zugleich bei der Buchauer Jugend.

Ein neuer Vorstand und zahlreiche Aktive machen die bevorstehende Eröffnung zu einem der Ereignisse für die Buchauer Jugend. Wollen wir mal sehen was daraus wird wenn es dann wird. Heute schon die besten Glückwünsche von SR. Heinz Weiss und SR. Stefan Winkler die sich mit einbrachten und aktiv unterstützten.

Als kleiner Startschuss  spendete das Atelier für Werbung und Design von Heinz Weiss zunächst mal ein nettes Logo und die passende Außenwerbung gleich mit dazu.

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Sind 31.157 Biberacher Bürger 2. Wahl.

Redaktion beurteilt die 100 wichtigsten Biberacher und die restlichen 31.157 Biberacher sind wohl Bürger 2. Wahl.

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An Selbstüberschätzung fehlt es hier einigen vermutlich nicht. Wie der einzelne Biberacher darüber denkt will ich jetzt lieber nicht schreiben, das wird sich die Tage von selber verbreiten in der großen Kreisstadt.  Sicher ist nur die 100 wichtigsten Biberacher enden ebenso als Durchlaufposten wie die letzten hundert davor und danach. Wenn sie allerdings im Wochenblatt demnächst ordentlich Werbung schalten sind sie für die tatsächlich die wichtigsten 100  Anzeigenkunden.

Was  würden die hundert wichtigsten Biberacher wohl tun würden die restlichen 31.157 Biberacher ein Jahr zu hause blieben. . . .  also doch nicht die „Wichtigsten“ sorry.

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Bad Buchau / Verkehrsüberwachung – Stand 15.45 Uhr

Gurtmuffel beanstandet

Bei Verkehrskontrollen der Polizei am Donnerstag zwischen 13.30 Uhr und 16.30 Uhr in Bad Buchau wurden rund 25 Fahrzeuge und zirka 30 Fahrzeuginsassen kontrolliert. 12 Personen hiervon hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt. Sie wurden mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 30 Euro belangt.

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