Monatsarchive: April 2013

Maibaum-Fete – bei den Bad Buchauern steht er wieder

Heute Dienstag, 30. April um 18.00 Uhr war es wieder soweit: nach alter Tradition wurde auf dem Marktplatz gut bürgerlich der Maibaum gestellt.

Die Kolpingsfamilie kümmert sich traditionell um das Schmücken des Maikranzes und der Girlande, die Wehr Bad Buchau übernimmt das Aufstellen des Baumes.

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voller Marktplatz mit Schaulustigen und Nachtschwärmern. . . nicht vergessen bis 02.00 Uhr müssen alle zu hausen sein, die neue Sperrstunde greift. Bis dahin dürfen sie unter dem Maibaum den ersten Maibock kippen und ein Liedchen dazu singen. . . „Der Mai ist gekommen, die Polizisten rücken aus“. Nein falsch hab mich etwas vertan im Text, obwohl das sicherlich so auch stimmt . . lach Hauptsache es wird jetzt draußen „grün“. . .

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das eine oder andere Bild hier erinnert mich etwas an Geschichte, wenn ich das Gewirr der bunten Fahnen sehe und zwar an die Schlacht und  Belagerung von Nyenschantz. Dies war eine militärische Intervention im Großen Nordischen Krieg. Sie begann am 24. April und endete am 1. Mai 1703.


02.00 Uhr ist Ausnahme, denn morgen ist Maifeiertag sonst geh’s bereits um 01.00 Uhr heim.

die besten Fotos unter erhöhtem Risiko. . .

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Internetkauf endet als 20 000 € Verlustgeschäft

Eine Frau aus dem Raum Biberach ist dieser Tage Betrügern auf den Leim gegangen. Die 32-jährige wollte ein Auto kaufen und stieß auf einer bekannten Internetplattform auf ein verlockendes Angebot eines im Ausland ansässigen Anbieters.

Nach mehreren Email-Kontakten entschied sie sich zum Kauf. Der ausgehandelte Kaufpreis in Höhe von 20 000 Euro wurde von der Frau über einen üblichen Treuhandservice transferiert. Nachdem das Fahrzeug nicht fristgerecht geliefert wurde, versuchte die Frau Kontakt mit dem Anbieter aufzunehmen, was nicht gelang. Mit Hilfe ihrer Bank versuchte sie die Zahlung rückgängig zu machen, dies war jedoch nicht möglich.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht bei Online-Fahrzeugkäufen, insbesondere wenn als Standort andere Staaten genannt sind oder hohe Anzahlungen gefordert werden.

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1. Mai Brauchtum Oberschwaben

Die Traktoren rollen wieder bis zum Aufstellen am Abend.

Ein Maibaum ist ein geschmückter Baum oder Baumstamm, der in der Regel am 1. Mai – im Emsland, im Fränkischen, im Badischen und Schwäbischen, in Ostfriesland und in Tschechien bereits am Vorabend des 1. Mai – aufgerichtet wird. In den meisten Regionen, besonders in Baden-Württemberg, Bayern und Österreich, ist das feierliche Aufstellen eines Baumstammes auf dem Dorfplatz üblich. Das spezielle Brauchtum mit dem damit verbundenen Dorf- oder Stadtfest, das in der Regel am 30. April, am 1. Mai oder an Pfingsten stattfindet, ist in vielen Teilen Mittel- und Nordeuropas verbreitet, in Skandinavien jedoch eher zu Mittsommer (bzw. am Johannistag). In der Schweiz ist der Brauch des Maibaumaufstellens in den ländlichen Gemeinden anzutreffen.

Der Maibaum wird mit Hilfe langer Stangenpaare, sogenannter Schwalben oder auch Scharstangen (baierisch für Scherstangen), aufgestellt

Direkt vor dem Aufstellen wird der Baum je nach Region in einer Art Prozession durchs Dorf getragen, deren Ziel oft ein zentraler Platz und/oder eine Gaststätte ist und die meistens von Zuschauern und einer Blaskapelle begleitet wird. Dort findet dann nachmittags oder gegen Abend das eigentliche Aufstellen des Baums statt. Während der Maibaum früher meistens mit Hilfe langer Stangen, aufgestellt wurde, nimmt man heute auch Traktoren, Gabelstapler oder sogar Kräne zuhilfe, wobei eher ein Trend zur Rückkehr alter Traditionen besteht. In einigen Orten und in Niederösterreich verwendet man Seile und Leitern. Der Maibaum bleibt je nach lokalem Brauch bis zum Monatsende – manchmal auch bis zum Herbst – stehen und wird dann wieder umgelegt. Er wird entweder abgeschmückt und der Stamm für das nächste Jahr eingelagert oder im Rahmen eines Festes, meist von der Feuerwehr veranstaltet, umgeschnitten. Dabei wird der Baum oft als Brennholz versteigert oder verlost. Üblicherweise überlässt dann der Gewinner den Baum der Feuerwehr und erhält dafür einen Ersatzpreis. In vielen Teilen Bayerns bleibt der Baum ganzjährig stehen.

Transport mit vollem Einsatz in Bad Buchau . . .

Wenn der Baum am Vorabend des 1. Mai aufgestellt wird, dann geht die Veranstaltung meistens in einen Maitanz über. Während sich die Zuschauer meistens mit Bier und Bratwürsten die Zeit vertreiben, mühen sich die jungen Burschen damit ab, den regional auch mit Symbolen verschiedener Berufe geschmückten Maibaum in die richtige Lage zu bringen.

Transport in Dürmentingen mit Hindernis beim abbiegen:

Daneben gibt es auch den Brauch, dass die jungen, unverheirateten Männer eines Dorfes vor den Häusern aller unverheirateten Frauen kleinere Maibäume, sogenannte Maien (meistens Birken oder im oberschwäbischen Tannen), als „Gunstbeweis“ aufstellen. In einigen Teilen Deutschlands, zum Beispiel im Rheinland, im Bergischen Land, in Franken und in Schwaben, ist es üblich, dass männliche Jugendliche und junge Männer nur am Haus ihrer Freundin oder Angebeteten einen Baum anbringen. Üblich sind vor allem mit buntem Krepp-Papier geschmückte Birken, wobei die Farbe der Bänder ursprünglich eine Bedeutung hatte. Am Baum wird ein sogenanntes Maiherz aus Holz oder festem Karton angebracht, in das der Name der Angebeteten eingraviert und in der Regel auch ein Spruch als Liebesbeweis geschrieben wird.

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Braucht Laupheim dringend eine neue Sperrzeitenregelung wie Bad Buchau.

Täter hinterlassen Spuren der Verwüstung

Zu zahlreichen Sachbeschädigungen kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Ehinger Strasse. Unbekannte Täter haben an der Bushaltestelle beim Friedhof zwei Glasscheiben am Haltestellenhäuschen völlig in Scherben geschlagen. Auf dem Parkplatz eines SB-Marktes haben sie drei Kleidercontainer umgeschmissen, die dadurch ebenfalls beschädigt wurden. Außerdem haben sie sowohl an der Bushaltestelle als auch auf dem Parkplatz des Einkaufmarktes zahlreiche Getränkeflaschen teilweise zerschlagen oder unbeschädigt zurückgelassen. An der Straßeneinmündung „Neue Welt“ haben die Täter vier Leitpfosten aus der Verankerung gehoben und auf den Boden gelegt. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

Zur Erinnerung, Bad Buchau hat auf Grund einiger Sachbeschädigungen die Sperrzeiten auf 01.00 Uhr festgelegt. am WE auf 02.00 Uhr. Warum machen das andere Städte im Kreis Biberach mit mehr Kriminalität nicht ebenso. Hier stimmt doch was nicht ganz im Ländle, oder täusche ich mich da.

Sachadens– Kriminalfälle im Landkreis BC 2012 lag er bei 64,6 Prozent.

In Biberach waren es 2396 Delikte, in Laupheim 980, in Riedlingen 660, in Bad Schussenried 460, in Ochsenhausen 291, und in Bad Buchau 203. Davon sind  jeweils ca. 13% Sachbeschädigung oder Ruhestörung.


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Biberach/ Brand in der Innenstadt – Hindenburgstrasse – Stand:12.00 Uhr

Hausbewohner schwebt in Lebensgefahr – Brandursache noch unklar

Einem aufmerksamen Zeugen und dem Großaufgebot der Feuerwehr von Biberach ist es zu verdanken, dass ein Wohnungsbrand in der Innenstadt sich nicht ausbreiten und auf andere Häuser übergreifen konnte. Am Sonntagmorgen kurz nach drei Uhr sah ein 41-jähriger Mann, dass eine Wohnung im Dachgeschoss in einem Mehrfamilienhaus in der Hindenburgstrasse brannte. Er verständigte sofort Feuerwehr und Polizei. Beim Eintreffen der Polizei standen einige Hausbewohner bereits im Freien. Andere noch im Haus befindliche Personen konnten mit Hilfe der Polizeibeamten und der Feuerwehr evakuiert werden, Zu der brennenden Wohnung konnten die Feuerwehmänner nur mit schwerem Atemschutzgerät durchkommen. Die starke Rauchentwicklung im Treppenhaus und ganz besonders in der Wohnung erschwerte den Rettern das Durchkommen zum Brandort. Im Schlafzimmer fanden sie eine 51-jährige männliche Person, die nicht mehr ansprechbar war und sofort in eine Spezialklinik verbracht werden musste. Der Mann schwebt in Lebensgefahr. Eine ältere Dame musste von Rettungskräften des DRK vor Ort versorgt werden.

Nach viereinhalb Stunden ist der Feuerwehr gelungen, den Brand zu löschen. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Biberach übernommen und dauern noch an. Am Brandort waren zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Biberach mit fast 50 Männern, sechs Fahrzeuge des DRK und Notarzt mit 11 Helfern sowie vier Fahrzeuge der Polizeidirektion Biberach mit acht Beamten der Schutz- und Kriminalpolizei.

51-jähriger außer Lebensgefahr seit Montagmorgen

Auf dem Weg der Besserung befindet sich der Mann, der am Wochenende bei einem Brand in der Biberacher Innenstadt eine schwere Rauchgasvergiftung erlitten hatte. Nachdem der Zustand des 51-jährigen in der Spezialklinik stabilisiert werden konnte, wurde er zwischenzeitlich zur stationären Behandlung in eine andere Klinik verlegt. 

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Stadtstreicher Nr. 95 zur Sperrstunde Bad Buchau

Nachbetrachtung zur Sperrstunde

Nun die Sperrstundendebatte hat die Buchauer sehr stark mitgenommen. Gut ein halbes Jahr wurde den armen (Jungen? und Älteren?) der Schlaf geraubt. Hinzu kommen noch einige direkt Betroffene vom Marktplatz. Tatsächlich haben sich über dieses Thema in „amfedersee.de“ so viele gemeldet, wie zu anderen Themen zusammengenommen das ganze Jahr über nicht. So hat man gemerkt, dass in Bad Buchau tatsächlich noch etwas unterschwelliges Leben haucht. Einige haben sich gar ereifert und mit Depp und Volldepp und anderen Ausdrücken um sich geworfen. Manche scheinen wohl ihre ganze Fortbildung nur über Stammtische zu beziehen. Denen sei verziehen. Also hochgeistige Nahrung war die Debatte gewiss nicht, von einigen Ansätzen nach Sachlichkeit und Ausgewogenheit abgesehen. Aber immerhin ist aus diesem stumpfen Eintopf doch noch etwas herausgekommen. Die Freien Wähler haben sich der durstigen Kehlen erbarmt und tatsächlich noch ein paar Lockerungen in die Sperrzeitregelung eingebaut. Bescheiden aber immerhin konzessionsbereit. Wieder einmal ein berichtigter Gemeinderatsbeschluss nach reiflicher Überlegung und umsichtiger Betrachtung. Natürlich fragt man sich, warum immer erst in mehreren Anläufen im Bad Buchauer Gemeinderat etwas Haltbares beschlossen werden kann? Aber darüber ist beim Stadtstreicher schon oft und viel nachgedacht worden. Ändern tut sich gar nichts. Immerhin hat „amfedersee.de“ doch wieder einmal gewisse öffentlichkeitswirksame Impulse ausgesendet und den Rat zum Nachdenken „gezwungen“.

Zum gründlicheren Nachdenken regt die Angelegenheit darüber hinaus noch an. Die Sperrzeitenregelung ist zwar für die Betroffenen wichtig, aber ganz sicher nicht für die Existenz der Stadt von Bedeutung. Viele andere und wichtigere Themen ziehen an den Bürgern ohne nennenswerte Überlegung, ja überhaupt ohne Beachtung und Kommentar, vorbei. Das Erwachen über Versäumtes wird schleichend kommen, dann aber zu spät. Nach dem Spruch: „Wer zu spät kommt, bestraft das Leben“. Bei Fortschritten braucht es halt etwas mehr als nur das erzwungen notwendige Alltags-Verwaltungshandeln der Verantwortlichen oder indifferente Mittelmäßigkeit. Zukunft vordenken, Visionen aufzeigen, Leidenschaft entwickeln, Innovationskraft und Engagement: Fehlanzeige. Ein Sonder-Patentamt für Buchauer Änderungs- oder Verbesserungsvorschläge braucht sicher nicht eingerichtet zu werden.

Der Stadtstreicher wünscht allen schöne, schattige und erholsame Biergartenstunden in der kommenden Sommerzeit. Schließlich hat man sich das verdient.

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Bad Buchau hat einen Newsletter

Absofort können sich die Buchauer Bürger frühzeitig über wichtige Ereignisse informieren lassen. Der Unmut der Bevölkerung über die schlechte Kommunikationspolitik des Rathauses soll damit gelindert werden. Wer sich in den Newsletter einträgt wird nicht nur über wichtige bevorstehende Gemeinderatssitzungen informiert, sondern auch über einschlägige Ereignisse aus der Stadt.

Bevorstehende wichtige Ereignisse in Bad Buchau verpasst? Gravierende Neuigkeiten wie z.B. Änderung der Sperrzeiten einfach nicht mitbekommen? Mehr über erschreckende News (Kindesmissbrauch in Bad Buchau) erfahren, worüber andere nicht berichten wollen? Dann einfach jetzt absolut anonym zum Buchauer Newsletter anmelden!


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