Monatsarchive: März 2013

Biber überfahren trotz Geschwindigkeitsbegrenzung

Bad Buchau – Oggelshausen,

in der Nacht von Karfreitag auf Ostersamstag wurde ein toter Biber auf der Straße nach Oggelshausen gefunden. Die Polizei verständigte den Jäger und Heger, Fischer und Naturschützer Erich Zoll aus Bad Buchau sich der Sache an zu nehmen.

Klar der Biber war tot und viele Leute kennen so einen Nager vom sehen her gar nicht. Zur Info aller wurde das tote Tier waidgerecht aufgezogen und den Besuchern vor Ort gezeigt.

Den ganzen Tag bestaunten Besucher und Gäste die vorbei gingen den unbekannten Nager. So groß ist also ein Biber, schönes Tier. Schade dass er letztendlich überfahren wurde was vielen Betrachtern etwas Leid tat. Denn der Biber ist für gewöhnlich im Wasser und selten auf der Fahrbahn. Aber wer weiß, vielleicht wollte er die Oggelshauser Strasse unter bauen, um einen weiteres absacken zu vermeiden. Dann allerdings käme er dem Landratsamt Biberach  zuvor, und das vom eigenen Wappentier.

Rückkehr ein Glücksfall für Natur und Landschaft

Aus Sicht von Naturschützern und Gewässerökologen ist die Rückkehr des Bibers ein doppelter Segen. Sie freuen sich über den Erfolg der Wiederansiedlungsbemühungen – und über die ökologische Aufwertung der Landschaft durch das emsige Schaffen der Wassernagetiere: Mit ihren Dämmen und Bauten gestalten die Biber Gewässerläufe naturnah um. So schaffen sie vielfältige Lebensräume für alle Arten der Gewässer und Feuchtgebiete und sorgen für einen besseren Hochwasserschutz in den Auenbereichen.

Heimkehr verursacht auch Konflikte

Doch je weiter sich die Biber ausbreiten und von der Donau und Iller aus in kleinere Gewässer vordringen, desto häufiger verursacht ihre Rückkehr auch Konflikte. Hier ist der Platz begrenzt und durch die Biberaktivitäten können Landwirtschaft, Fischzucht und Forst, Verkehrswege und Wasserbauwerke beeinträchtigt werden.

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Bad Buchauer Moor als Umweltretter entdeckt.

Das größte Moor in Baden Württemberg könnte zum Klimaretter werden. Damit könnten auch Biogasanlagen ihren Brennstoff aus den Seewiesen erhalten.

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Sehen Sie Bericht dazu

http://swrmediathek.de/player.htm?show=52cfa250-99d1-11e2-acca-0026b975f2e6
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Grün-Rot will Rauchmelder gesetzlich vorschreiben

In Baden-Württemberg sollen Rauchmelder in Schlafzimmern und Fluren gesetzlich vorgeschrieben werden.

Der Einbau von Rauchmeldern für Aufenthaltsräume/ Schlafzimmer/ Flure zur Pflicht. Für bestehende Wohnungen gilt eine Übergangsfrist bis Mitte 2014.  Bis zum 31. Dezember 2014 sind vermutlich alle Räume nach zurüsten.

Der Anbau ist mit 5 Minuten erledigt und die Kosten bewegen sich zwischen 5-9 € pro Melder. Eine gute Hausratversicherung schenkt einem diesen Melder bei Vertragsabschluss.

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Die Anbringung von Rauchmeldern lässt Brandgeruch früh erkennen, es werden durch einen Alarmton schlafende Menschen im Brandfall alarmiert und können sich dadurch rechtzeitig selbst retten können.

Somit ist auch die Feuerwehr früher am Einsatzort und der Wasserschaden durch Löschwasser kann geringer ausfallen.

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Frohes Osterfest wünscht amfedersee.de

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Ministerium sucht Gründe für Rückgang der Anmeldungen

Gemeinschaftsschulen weniger attraktiv – Hoffnung auf Nachmelder

Von Stefanie Järkel

Stuttgart – Das Kultusministerium will nach den Ursachen für die teilweise kleinen Anmeldezahlen an den Gemeinschaftsschulen forschen. „Wir wollen die Schulen auf Regierungsbezirksebene einladen“, sagt Norbert Zeller, Leiter der Stabsstelle Gemeinschaftsschule, der Schwäbischen Zeitung. Dabei gehe es darum, welches Potenzial die Schulen noch sähen. Das Kultusministerium hatte am Mittwoch die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr für die 129 Gemeinschaftsschulen bekanntgegeben. Dabei hatte sich gezeigt, dass fast ein Drittel der 87 neuen Gemeinschaftsschulen nach derzeitigem Stand einzügig starten werden. Als Voraussetzung für die Genehmigung einer Gemeinschaftsschule gilt allerdings die stabile Zweizügigkeit – möglichst 40 Kinder pro Jahrgang. Davon war das Ministerium bei allen Standorten ausgegangen.

Das Ministerium will in den Gesprächen mit den Schulen herausfinden, warum sie mit ihren Prognosen für die Anmeldezahlen teilweise so falsch lagen: „Wir wollen auch mehr Planungssicherheit für die Gemeinschaftsschulen haben“, sagt Zeller. Allerdings hofft das Ministerium auch auf Nachmelder. „Einige Schulen haben schon gesagt, dass sich ihre Zahlen noch erhöhen werden“, sagt Zeller. „Ich bin eher optimistisch.“ Vergangenes Jahr seien ebenfalls Schüler nachgemeldet worden.

Auch für einige Schulen im Regierungsbezirk Tübingen hofft Zeller noch auf Nachmelder. Hier liegen an sieben von zwölf Schulen die Anmeldezahlen teils deutlich niedriger als im vergangenen Jahr. In den anderen Regierungsbezirken sind die Zahlen dagegen an fast allen Schulen, die schon im vergangenen Jahr als Gemeinschaftsschule gestartet waren, gestiegen oder gleich geblieben.

Bis Ende April haben die Standorte nun noch Zeit, für sich zu werben. Dann werden die Lehrerstunden entsprechend der Klassenanzahl zugeteilt. Die Standorte dürfen nun allerdings auch einzügig als Gemeinschaftsschulen starten, nachdem sie die Genehmigung vom Kultusministerium bereits erhalten haben. In Oberkochen im Ostalbkreis und in Überlingen am Bodensee ist allerdings noch unklar, ob die Schulen die nötigen 16 Schüler für eine fünfte Klasse zusammenbekommen. In Oberkochen gibt es derzeit zehn Anmeldungen, in Überlingen acht.

Auf Realschulen zugehen

Bei den vier Realschulen, die nun Gemeinschaftsschulen werden, ist die Resonanz gemischt. Kultusminister Andreas Stoch (SPD) zeigt sich trotzdem optimistisch: „Wir können anhand dieser Beispiele davon ausgehen, dass die Eltern von Realschülern die neue Schulart annehmen werden.“ Das Ministerium will nun noch stärker auf die Realschulen zugehen, wie ein Sprecher des Ministeriums versichert. Bisher ist das Interesse in dieser Schulart auf Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule sehr gering.

„Jetzt werden Trittsteine für die Realschulen vorbereitet“, sagt der Sprecher. So spricht der Minister mit den Kommunalen Landesverbänden auch über die Möglichkeit von Verbundschulen. Dabei könnten etwa eine Real- mit einer Hauptschule zusammengehen. Die Verwaltung würde verschmelzen, die Klassen würden aber zunächst nach Leistungsniveaus getrennt unterrichtet werden. An den Gemeinschaftsschulen werden Kinder aller Leistungsniveaus gemeinsam unterrichtet. (sz)

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So merke ich mir die Zeitumstellung Sommerzeit / Winterzeit

Die Eselsbrücke geht so:

Im Sommer hole ich die Gartenstühle hervor (Uhr eine Stunde vorstellen) und zum Winter hole ich die Gartenstühle zurück (Uhr eine Stunde zurückstellen).

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Ostern 2013 ein Stadtbild verändert sich.

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