Monatsarchive: November 2012

Schneefälle sorgen für zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen

Alle Hände voll zu tun hatte die Polizei im Landkreis Biberach am frühen Donnerstagmorgen. Im ganzen Landkreis kam es ab etwa 5 Uhr zu zahlreichen witterungsbedingten Verkehrsunfällen und Verkehrsbehinderungen. Nahezu zwanzig Karambolagen wurden der Polizei in den folgenden Stunden gemeldet. Verletzte waren zum Glück nicht zu beklagen. Auch die Sachschäden im Einzelnen hielten sich in Grenzen.

Neben den Unfällen kam es auch durch Schneebruch und umgestürzte Bäume vielerorts zu Verkehrsbehinderungen. Die eingesetzten Feuerwehren und die Straßenmeistereien hatten ebenfalls ordentlich zu tun und mussten Unfallstellen und Gefahrstellen absichern, Verkehr umleiten, umgestürzte Bäume beseitigen, Schnee räumen und Streuen.

Besonders die Bundesstraßen B 312 und B 30 waren betroffen. Aber auch auf Kreisstraßen und Gemeindestraßen kam es zu Unfällen und Behinderungen. Bereits kurz vor 5 Uhr blieb ein Lkw auf der L 275 zwischen Friedingen und Ittenhausen liegen. Kurz nach 5 Uhr rutschte ein Lkw auf der B 312 zwischen Hailtingen und Uttenweiler an der Steigung in die Leitplanke und blieb hängen. Gegen 07.15 Uhr krachte ein Auto auf der B 312 ebenfalls bei Uttenweiler in die Leitplanke. Auch zwischen Biberach und Ringschnait blieben mehrere Lkw-Fahrer auf der B 312 an einer Steigung vor Ringschnait hängen.

Mit erheblichen Behinderungen hatte es die Polizei auf der B 30 zu tun. Dort geriet der Fahrer eines Sattelzuges gegen 05.30 Uhr kurz vor der Ausfahrt Biberach-Nord in Fahrtrichtung süd zu weit nach links, streifte die Mittelleitplanke und blieb im aufgeweichten Erdreich stecken. Die B 30 musste bis zur Bergung des Fahrzeugs für mehrere Stunden zunächst einspurig und später voll gesperrt werden. Gegen 08.40 kam es zu einem weiteren Unfall auf der B 30 bei Achstetten. Auch hier rutschte eine Autofahrerin in die Leitplanken und verursachte Sachschaden.

Zu Behinderungen während des ganzen Vormittags kam es auch auf der L 280 zwischen Schönebürg und Heggbach. Dort hing ebenfalls ein Lkw an einer Steigung fest, rutschte schließlich in den Straßengraben und musste von einem Spezialfahrzeug herausgezogen werden. Zeitweise musste die Straße zudem wegen Schneebruchgefahr komplett gesperrt werden.

Weitere meist leichtere Karambolagen bei Schneeglätte durch Abkommen von der Fahrbahn oder Streifen im Begegnungsverkehr ereigneten sich im Raum Laupheim, in Biberach, auf der L 280 bei Stafflangen, auf der L 300 bei Steinhausen-Rottum sowie auf der L 307 zwischen Fischbach und Eberhardzell. Dort kollidierte ein Omnibus mit einem auf der Fahrbahn liegenden Baum, jedoch ohne schwerwiegende Folgen.

Gegen 11 Uhr musste die L 300 zwischen Rot an der Rot und Ellwangen wegen Schneebruchgefahr gesperrt werden. Zu weiteren kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen durch Schneebruch kam es auch an zahlreichen anderen Orten im Kreis Biberach.

Unfallursächlich waren meist nicht angepasste Geschwindigkeit oder Fahrfehler im Zusammenhang mit den vorherrschenden Witterungsverhältnissen. Die Unfallermittlungen durch die Polizei dauern noch an.

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der Winter kommt und keiner hats gewusst

Kaum liegt eine Stunde Schnee liegen die erste Autos schon im Strassengraben. Der Winter kommt und keiner hat es geahnt.

Deutschland bereitet sich auf das erste winterliche Wochenende vor – in Süddeutschland hat sich der Wetterumschwung dank Tief „Heike“ schon in der Nacht zum Donnerstag bemerkbar gemacht. Am frühen Morgen sorgte Schneematsch auf den Straßen in Baden-Württemberg sowie Bayerisch-Schwaben für erhebliche Probleme im Straßenverkehr. Räumfahrzeuge rückten aus, um verschneite Straßen befahrbar zu machen. Zahlreiche Autofahrer mussten ihre Wagen von einer dicken Schneeschicht befreien.

Die ersten umgeknickten Bäume vor Biberach im Burrenwald, es wir wohl Winter

Stau- Stau- Stau, so geht es in den ersten Schnee diese Jahr…

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Wir öffnen am 30.11.12 in Bad Buchau

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Darf man auf Wohnungseinbrecher schießen oder muss man…

muss man warten bis die Polizei kommt und leere Räume vorfindet… ? darüber nachdenken darf man ja… so dachten vermutlich auch die Betroffen in  – UNLINGEN – GÖFFINGEN – BETZENWEILER – BAD-SCHUSSENRIED und nochmals Betzenweiler usw.

Samstagnacht und Sonntags ist schon was los in der Region…

UNLINGEN – Wohnungseinbruch bei Anwesenheit der Geschädigten

Das EG eines Wohnhauses in der Sonnenhalde in Unlingen wurde am Samstag von Einbrechern aufgesucht. Ein im OG schlafender Familienangehöriger bekam den Einbruch nicht mit. Erst eine später heimkehernde Familienangehörige bemerkte den Einbruch. Ereignet hat sich der Einbruch im Zeitraum zwischen 20 bis 23 Uhr. Über das Dach einer Flachdachgarage gelangten der oder die Täter an die Balkontüre und hebelten diese auf. Das EG wurde durchsucht. Entwendet wurde Bargeld. 

GÖFFINGEN – Wohnungseinbruch

Ein Wohnhaus in der Sonnenhalde in Unlingen-Göffingen wurde am Samstag von Einbrechern aufgesucht. Ein Laptop der Marke Samsung, diverser Schmuck und 500 Schweizer Franken wurden entwendet.Ereignet hat sich der Einbruch im Zeitraum zwischen 20.30 bis 1 Uhr nachts. Von der Terrasse aus wurde das Esszimmerfenster aufgehebelt. Über dieses gelangten der oder die Täter in das Haus. Wohn- und Schlafräume im EG und OG wurden durchsucht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über tausend Euro. Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen nimmt das Polizeirevier Riedlingen unter der Telefonnummer 07371/938-0 entgegen.

BETZENWEILER – Bargeld und Ehering entwendet

Ein weiteres Wohnhaus im Kirchenöschle in Betzenweiler wurde am Samstag von Einbrechern aufgesucht. Papiergeld und Schmuck (Verlobungs- und Ehering) wurden entwendet. Ereignet hat sich der Einbruch im Zeitraum zwischen 9.30 bis 20.30 Uhr. Auch hier gelangten der oder die Täter über eine aufgehebelte Terrassentüre auf der Gebäuderückseite in das Hauses. Wohn- und Schlafräume wurden durchsucht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehr als tausend Euro. Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen nimmt das Polizeirevier Riedlingen unter der Telefonnummer 07371/938-0 entgegen.

STEINHAUSEN – Wohnungseinbruch

Einbrecher haben am Samstag ein Wohnhaus im Weiherweg in Bad-Schussenried-Steinhausen aufgesucht. Eine größere Menge Münz- und Scheingeld im vierstelligen Eurobereich wurden entwendet.

Ereignet hat sich der Einbruch im Zeitraum zwischen 14 bis 22.15 Uhr. Über eine aufgehebelte Terrassentüre auf der Gebäuderückseite gelangten der oder die Täter in das EG des Hauses. Dort wurden Wohn- und Schlafräume sowie auch Schränke und andere Behältnisse, in denen offensichtlich Stehlbares vermutet wurde, durchsucht. Auch die Wohnung im OG wurde vollständig durchsucht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen nimmt das Polizeirevier Riedlingen unter der Telefonnummer 07371/938-0 entgegen.

Einbruch in Betzenweiler– Stand: 10.00 Uhr

Täter haben es auf Bargeld, Schmuck und Laptop abgesehenEinbrecher haben am Samstag ein Wohnhaus im Kirchenöschle in Betzenweiler aufgesucht. Bargeld im hohen vierstelligen Bereich, diverser Schmuck, eine Herrenarmbanduhr, ein Laptop der Marke Dell ein IPOD wurden entwendet.  Ereignet hat sich der Einbruch in den säten Abendstunden zwischen 20.00 bis 0.15 Uhr. Über eine aufgehebelte Terrassentüre auf der Gebäuderückseite gelangten der oder die Täter in das Haus. Dort wurden mehrere Räume sowie auch Schränke und andere Behältnisse, in denen offensichtlich Stehlbares vermutet wurde, durchsucht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen nimmt das Polizeirevier Riedlingen unter der Telefonnummer 07371/938-0 entgegen.

EBERHARDZELL-OBERESSENDORF – Dieb steigt durch Kellerfenster ein

In der Kohlstraße in Oberessendorf wurde im Laufe des Wochenendes in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Der Täter stieg hierzu in einen Lichtschacht und brach ein Kellerfenster auf. Entwendet wurde hochwertiger Schmuck. Der Dieb verließ das Gebäude über die Terrassentüre.

Ein weiterer Einbruch wurde nachträglich aus Bad Schussenried-Steinhausen gemeldet. Wie bereits berichtet wurde dort am Samstag im Weiherweg ein Einbruch verübt. In der gleichen Straße gab es ebenfalls am Samstagnachmittag oder -abend einen weiteren Einbruchsdiebstahl. Nach Aufbrechen eines Schlafzimmerfensters wurde das Einfamilienhaus durchsucht, abhanden kam Bargeld.

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Stadtstreicher Kolumne Nr. 87

jetzt lesen unter der Rubrik Stadtstreicher. Die neue Kolumne ist da.

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Stadtstreicher Kolumne Nr. 87

Texas im Oberland und am Federsee – einmalige Zukunftsentwicklung steht bevor – tiefschürfende Gedankenspiele des Stadtstreichers.

Man hört es in größeren Abständen immer wieder. Erst in den letzten Tagen wurde es erneut von den Geologen bestätigt, das Oberland ist unterirdisch ein Wasser-, Öl- und Gasspeicher von nicht unerheblichen Ausmaßen. Nun in den vergangenen Jahrzehnten hat man auch schon gebohrt und auch schon gefördert (Bereich Pfullendorf/Ilmensee und anderswo). Bei Aulendorf hat man vor ca. 30 Jahren nach Öl gebohrt und einen Thermalwasserspeicher entdeckt. Da hatten wir bei unseren Thermalwasserbohrungen 1985 und 2005 ja unwahrscheinliches Glück, dass wir in Bad Buchau kein Öl gefunden haben. So völlig unvorbereitet. Stellt Euch mal vor, ein Ölbad in unserer schönen Thermenlandschaft. Dabei sind unsere Gäste schon bei einem Moorbad mit Afrikanern zu verwechseln. Ein Ölbad wäre ja noch schlimmer als ein Sektbad in der Keltensauna.

Was stand da am 17. November (also nicht am 11.11.). in der SZ zu lesen:“Bürger wehren sich gegen Gas- und Erdölförderung – Unternehmen vermutet große Ölvorkommen am Federsee.“ Später wird diese Meldung noch präzisiert: Man vermutet fünf Millionen Barrel Öl, die im Bereich Bad Buchau/Bad Schussenried vorhanden seien. Das ist ja unglaublich. Jetzt weiß ich auch warum in den Moorgräben und auf den Wiesen immer wieder Ölschlieren auftauchen. Da hieß es bis jetzt, das sei ein Zersetzungsprozess bestimmter Algen. Von wegen. Das sind die aufsteigenden Petro-Dollars aus dem Untergrund. Unsere geheime Federseewährung nach der Euro-Kriese (eine eigene Währung hatten wir schon mal bei der Inflation in den zwanziger Jahren).

Es ist also höchste Zeit, dass wir nun doch umsteigen. Die Zeichen der Zeit aufnehmen und weiter entwickeln! Das Thermalbad sollte beim nächsten Umbau unbedingt zu einer Ölraffinerie umgestaltet werden. Aber vielleicht sind die im Moorheilbad auch schon weiter als man denkt. Man forscht ja angeblich an einer Geotherme. Das ist wahrscheinlich nur ein unverfänglicher Deckname für die in Zukunft aufgehende Ölförderung. Wer hätte je an einen solchen Reichtum im Oberland gedacht. Moor-, Thermalwasser- und Ölbad. Wer da nicht in jeder Beziehung völlig gesund wird, gehört tatsächlich in die Schloßklinik zur psychosomatischen Behandlung. Aber die ist auch in Bad Buchau. Also wir sind total krisenfest und einmalig aufgestellt. Wenn man bis jetzt auch noch nichts merkt in unserer Stadt. Aber die Zukunft wird phantastisch. Bleibt nur noch die völlig unwichtige Frage: Macht bei den Ölfördertürmen im Federseegebiet der Naturschutz und die Denkmalpflege mit? Die wollen ja nicht einmal den neuen Parkplatz genehmigen. Da ist es vielleicht doch besser, wenn in der Nachbarschaft auf der Schwäbischen Alb ein Atomendlager hinkommt. Hier könnten wir als Bad dann längerfristig noch auf ein viertes Bein aufbauen: nämlich auf Radiologie.

Ob all diese Gedankenspiele bei unserem Gemeinderat überhaupt schon angekommen sind, darf bezweifelt werden. Das müsste nämlich alles sehr systematisch vorbereitet und geplant werden. Und da sind unsere Volksvertreter nicht die Stärksten. Dabei könnte man in den leeren Schaufensterscheiben die Zukunftspläne der Stadt bestens präsentieren. Dann wäre es endlich an der Zeit, sich tatsächlich um eine Landesgartenschau zu bewerben. Bei der derzeit überaus zufriedenstellenden Finanzlage unserer Stadt, kein Risiko. Wenn die Bohrfördertürme, tatsächlich gut eingebettet in eine schöne Gartenlandschaft, erstellt würden, wäre vielleicht auch der Naturschutz zu gewinnen. Bei einer solchen Entwicklung bei uns wäre Stuttgart 21 nur ein Pinaz……….. Als Stadtstreicher werde ich da völlig aufgeregt und fürchte natürlich um meine vom Landratsamt bereits abgesprochene Gartenlaube im Taubried. Aber immerhin darf dort jetzt der Wald nach den Holzeinschlägen wieder aufgeforstet werden. Schließlich braucht man den Wald, um in einigen Millionen Jahren neue Energiequellen im Federseegebiet zu finden. Das ist vom Naturschutz wirklich sehr weitsichtig gedacht. Also keine Vorwürfe mehr, diese Vertreter würden Bad Buchau platt machen wollen.

Bad Buchau – reif für den nächsten Nobelpreis

Platt bin ich allerdings, als ich las, das renovierte Lehrschwimmbecken in der Federseeschule habe rd. 2 Millionen verschlungen. Wirklich überaus großzügig. Aber ein aufgeweckter Geist in einem trainierten Körper hat halt seinen Preis. Da war die Sanierung des Freibades vor ein paar Jahren im Verhältnis zur Nutzung ja zum Taschengeld möglich. Da soll einer sagen, die Stadt würde zur Förderung und Bildung unserer Jugend nichts ausgeben. 5,2 Millionen für die Federseeschule und 3,2 Millionen für das Kinderhaus. Das sind nur 8,5 Milliönchen Euro und der Mensaanbau steht auch noch auf dem Programm. Da kann man nur hoffen, dass aus dem Federseegebiet endlich wieder einmal ein Nobelpreisträger hervorgeht. Also liebe Kinder und Jugendliche, lasst mal die Köpfe rauchen.

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Riedlingen stellt sich der Situation Ladenleerstand

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