Monatsarchive: Juli 2012

Motocross in Kappel

Der Trialsport ist also eine Sportart, bei der dem Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine eine wichtige Bedeutung zukommt. So profitiert der durch das Trialfahren geschulte Motorradfahrer von der verbesserten Maschinenbeherrschung auch im Straßenverkehr des Alltags, denn er meistert sein Motorrad sicher in allen erdenklichen Situationen.

Jungs die endlich ein sportliches Betätigungsfeld gefunden haben und mit ihren Geländemaschinen dort sind wo sie hin gehören, ins Gelände. Außerhalb der Stadt auf einem privat zur Verfügung gestellt Acker macht das besonders Spaß. Echt klasse was die Jungs  dort veranstalten, alles ohne Aufwand und Städtische Zuschüsse, eigenverantwortliche Freizeitbeschäftigung. So finde ich das echt gut, selber was auf die Beine stellen ohne wenn und aber.

… mal sehen wie sich die Sache weiter entwickelt. Warum nicht mal Motorsport bei uns, wo anderst geht das doch auch. Ich finde in Bad Buchau ist eh der Hund begraben, so dass solche Aktionen ein guter Anfang für mehr sein könnte.  Wir bleiben an der sportlichen Variante vom Trial fahren dran und hoffen echt auf mehr. Bad Buchau kann noch einiges für die Jugend vertragen, Hauptsache was los im Dorf.

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Kabel Deutschland will gegen ARD und ZDF vor Gericht ziehen

„Wir sind davon überzeugt, die richtigen Argumente auf unserer Seite zu haben und sind entschlossen, unsere Position, auch im Interesse unserer Kunden, vor Gericht durchzusetzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Adrian von Hammerstein der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag).

Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, würde der mit fast neun Millionen angeschlossenen Haushalten größte deutsche Kabelnetzbetreiber sogar auf die Einspeisung wichtiger Programme von ARD und ZDF verzichten, fügte von Hammerstein hinzu.

ARD und ZDF hatten kurz vor dem Ende des ersten Halbjahres die Verträge mit den größten deutschen Kabelnetzbetreibern gekündigt. Die Programmanbieter verwiesen darauf, dass es nicht mehr zu rechtfertigen sei, Gebühren an Unternehmen zu zahlen, die mit der Vermarktung der öffentlich-rechtlichen Programme Geld verdienten. Die Übertragungskosten öffentlich-rechtlicher Programme in deutschen Kabelnetzen werden auf rund 60 Millionen Euro pro Jahr geschätzt.

ARD und ZDF gehen davon aus, dass sie auch weiterhin im Kabel vertreten sind, weil der Gesetzgeber im Rundfunkstaatsvertrag eine „must carry“-Regelung vorsieht. Ende 2011 gab es in Deutschland rund 17,3 Millionen Haushalte, die ihre TV-Programme über Kabel empfingen und dafür Gebühren bezahlten – einzeln oder über die Miete umgelegt. 17,5 Millionen sahen Satellitenfernsehen, etwa 1,8 Millionen erhalten ihr digitales Signal über DVB-T-Antenne. IPTV, Fernsehen im Internet, können 1,3 Millionen Haushalte sehen.

weiter lesen: http://web.de/magazine/finanzen/wirtschaft/15904394-kabel-deutschland-ard-zdf-gericht.html#.A1000145Kabel Deutschland will gegen ARD und ZDF vor Gericht ziehen

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Die Kolumne im Land, der Stadtstreicher No 78 ist erschienen.

„Gemeinschaftsschule stößt auf Skepsis“ so lautet das…weiter lesen in der Rubrik  „Stadtstreicher“.

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Stadtstreicher Nr. 78

„Gemeinschaftsschule stößt auf Skepsis“ so lautet das Fazit der SZ vom 19.07.12 aus der jüngsten Bürgerversammlung um die Neuorientierung der Federseeschule in Bad Buchau. Die Eltern sind skeptisch, ja besorgt bis erregt, über die neuen Konzepte, die die Gemeinschaftsschule mit sich bringen wird. Bei der Versammlung hörte man viele neue Zielsetzungen des ministeriellen Vertreters, die man an diesem Abend als besorgte Eltern kaum verarbeiten konnte (die unbesorgten Eltern fehlten wohl Großteils). „Eine Schule, in der sich die Schüler freiwillig und überwiegend selbständig den Unterrichtsstoff aneignen?“ Das sprengt wirklich alle herkömmlichen Vorstellungen von Schule aus dem letzten Jahrhundert. Kein Wunder, wenn da den Eltern, aus eigener kindlicher Erfahrung heraus, das Lachen näher lag als die Zustimmung zu solch idealistisch-theoretischen Vorstellungen des Kultusministeriums. Steht da nicht die realistisch tägliche Erfahrung der Eltern entgegen, die schon jetzt mit ihren Zöglingen noch spät abends abgekämpft Hausaufgabennachlese betreiben müssen? Wie sieht es da aus, wenn der Lehrer als „Lernbegleiter“, die Schüler zum selbständigen Arbeiten nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen nur noch anregt? Wer weckt hier vor allem die Bedürfnisse der Schüler, die in diesem Alter doch normalerweise noch nicht ausgeprägt und daher auf ein Mindestmaß beschränkt sind? Sind solche Idealbilder von Kindern und auch von Lehrern nicht zu hoch angesetzt? Fragen über Fragen blieben letztlich bei der Versammlung fraglich.

Nun, man darf die Möglichkeiten, die der heutige moderne Unterricht bietet, nicht unterschätzen. Solche Chancen, Ideen und Anregungen wurden den Eltern vor 30 oder 40 Jahren im Unterricht sicher nicht geboten. Den Großeltern schon gleich gar nicht. Solche Neuerungen stärken sicher auch das „BedürfnisInteresse“ des Kindes als solches und fördern deren Fähigkeiten. Ob das allerdings über alle menschlichen Charakterschwächen (eines Kindes) hinweghilft, muss sich aber noch herausstellen. Manche Skepsis ist sicher nicht unangebracht, auch wenn die Gemeinschaftsschulen nicht gerade erst erfunden wurden und auch gewisse Teilerfolge vermelden können.

Die Verantwortlichen der Gemeinden im Federseegebiet und im Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau stehen geschlossen hinter der Gemeinschaftsschule. „Wir wollen den Schulstandort Bad Buchau weiterentwickeln. Wir sehen eine große Chance.“ erhofft sich Bürgermeister Diesch. Allerdings betrachtet er diese Angelegenheit von einer ganz anderen Seite als die Eltern. „Lediglich neun Schüler werden im nächsten Schuljahr die fünfte Klasse der Federseeschule besuchen. Mehr als fünf Millionen Euro hat die Sanierung der Schule verschlungen.“ Damit ist der Schulstandort Bad Buchau gefährdet. Hier streiten sich also mindestens teilweise die Interessen der Eltern mit denen des Schulträgers. Dieser Zwang heiligt zweifelsohne manche Mittel bei der Argumentation ändert aber generell nichts an der Verwirrung, die letztlich auf beiden Seiten vorhanden ist. Das geht eindeutig auch aus dem Appell von Bürgermeister Diesch hervor, wenn er ausführt: „Fakt ist, dass die Schulform Hauptschule und Werkrealschule von den Eltern zunehmend abgewählt wird. Wir als Kommune sind unter Handlungsdruck, wir müssen etwas tun.“ Man kann nur hoffen, dass dieser Druck im Laufe der Zeit sich zur Überzeugung auch für Eltern und Kinder umschichtet.

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Im Auge des Radarstrahls irgend wo im Kreis Biberach

ein schneller Blick im Vorbeifahren , etwas verschwommenes im Augenwinkel und doch wird einem sofort klar: das war nichts gewöhnliches, das war ein Radargerät in Lauerstellung. Angst und Hoffnung zugleich. War ich nun zu schnell oder doch korrekt unterwegs, wer weiß ?

die Besatzung des Radarwagen weiß es ganz sicher, also nichts wie hin und mal fragen. Gesagt getan und schon werde ich als reuiger Sünder, wenn es dann sein soll, empfangen. Ein freundlicher Beamter öffnet sein Seitenfenster vom Bus und wünscht mir einen guten Tag, was sich gleich heraus stellen wird ob er auch recht damit hat. Nun komme ich mit meiner Absicht und frage direkt: darf ich mir das mal von innen ansehen, würde gerne darüber etwas schreiben und den Autofahrern dadurch zeigen wie das ganze so abläuft wenn es um Geschwindigkeitsmessung geht. Verwegener Wunsch aber nicht unmöglich denke ich mir. Seine hübsche blonde Kollegin schaut mich prüfend an um meine wahren Absichten einzuschätzen, immerhin bin ich durch das amfedersee.de nicht unbekannt und nach einem kurzen Telefonat mit der Dienststelle durch die Beamtin erhielt ich die überraschende Freigab das Auge des Radarstrahles von innen zu begutachten.

die Schiebetüre öffnet sich und ich bin eingeladen meine Neugierde in Sachen Radarmessungen zu vertiefen. Endlich schau ich von drinnen nach draußen und nicht wie sonst nur durchs Seitenfenster beim vorbei fahren. Schon cool wie das hier abläuft. Eines gleich vorweg solange ich da drinnen saß und mir alles erklären lies fuhr kein Fahrzeug zu schnell vorbei obwohl ich mir das insgeheim schon vorstellen hätte können. Das wär’s doch gewesen, einen Verkehrssünder dabei zu ertappen und zu erleben wie er geblitzt wird. hmm…  na ja besser so als anders. Sicherheit geht vor und soll auch so bleiben.

Für mich schon beeindruckend was sich in so einer Sekunde an Daten ansammelt und angezeigt wird auf dem Monitor des Messwagens. Dass alles seine Richtigkeit hat wurde mir dann auch klar nachdem ich in die Wesentlichen Messvorschriften eingeweiht wurde.  Korrekt aufgestellter Wagen, Abstand parallel zur Fahrbahn der Messsensoren und und und . So ausgerüstet bleibt kein Verkehrssünder unentdeckt denke ich mir und nehme mir vor ab sofort noch Vorschriftsmäßiger unterwegs zu sein.    (dreimal auf Holz geklopft)

Hier können Sie selber mal drauf schauen welche Spuren ihr Fahrzeug bei einem Messvorgang hinterlässt. Ich kann ihnen nur empfehlen: Fuß von Gas dann haste was. Alles in allem ein freundliche Erlebnis mit den Messbeamten und beeindruckende Informationen die einem zum Nachdenken anregen.

PS: War ich nun zu schnell , nein ich war korrekt unterwegs!  Natürlich werde ich weiter über Radar berichten, Standorte aufzeigen und kurioses vorstellen. Nicht zum Streit sondern zur Verkehrserziehung und Einsicht, alles klar, danke.

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Laurentiusfest Oggelshausen 3.-5. August

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An 24 Plätzen in Oberschwaben könnten sich Windräder drehen

Schritt weiter in Richtung Energiewende – Regionalverband legte gestern die Vorrangstandorte für die Anlagen fest An 24 Plätzen in Oberschwaben könnten sich Windräder drehen

Verwaltung mehrheitlich gebilligt – bei vier Enthaltungen. Basierend auf dem Windatlas Baden-Württemberg hatte der Regionalverband eine Auswahl von 40 möglichen Standorten mit etwa 220 Windanlagen getroffen. Von diesen 40 Standorten wurden nun 24 Vorranggebiete mit Platz für 120 bis 130 Windräder ausgewiesen.

Der Vorsitzende der Verbandsversammlung, Ravensburgs ehemaliger Oberbürgermeister Hermann Vogler, unterstrich in seinen einleitenden Worten, noch nie habe man dem Gremium eine so detaillierte Ausarbeitung vorgelegt. Man habe versucht, hier eine rechtssichere Basis für den geplanten Bau von Windanlagen zu schaffen. Er verwies auf einen vorangegangenen Vortrag des Geschäftsführers der Energieagentur Ravensburg, Walter Göppel. Er hatte gesagt, dass das Ziel der Landesregierung, bis 2020 den Anteil der Windenergie im Land auf zehn Prozent zu erhöhen, in der Region machbar sei.

Durch die Änderung des Landesplanungsgesetzes im Mai müssten die Gemeinden künftig bei der Festlegung der Standorte selbst agieren. Diese Planung sei ein erster Einstieg in die Materie. „Wir sollten möglichst schnell gesicherte Standorte ausweisen und wir stellen den Gemeinden unsere Unterlagen zur Verfügung“, betonte Vogler.

Der Verbandsdirektor Wilfried Franke erläuterte die Vorarbeiten des Regionalverbandes. Man wolle einen substanziellen Beitrag leisten und manche Gebiete, auch wenn sie im Windatlas Baden-Württemberg als geeignet erscheinen, nicht als Vorranggebiet ausweisen – das Bodenseeufer, das Wurzacher Becken und das Donautal. Die sensiblen Bereiche Höchsten bei Pfullendorf und Meßkirch mit dem Naturparkt habe man berücksichtigt. Zu den Auswahlkriterien dazu zählten Denkmalschutz, das Landschaftsbild und – ebenfalls besonders wichtig – die Anbindung an die Stromnetze. Die Meinung von 430 Trägern öffentlicher Belange wurde eingeholt. Man habe Standorte ausgewählt, an denen mindestens drei Anlagen stehen können, weil man eine gewisse Konzentration schaffen wollte, damit sich die Anlagen nicht einzeln auf die ganze Region verteilen.

In der nächsten Verbandsversammlung am 7. Dezember soll der Entwurf des Teilregionalplans Windenergie beschlossen werden.. von Christoph Wartenberg

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