Monatsarchive: März 2012

Herrlishöfen/Warthausen hat den teuersten Plakatständer weltweit

so sieht der vorbeifahrende Autofahrer die hundsalten vergammelten Werbeplakate direkt an der Straße von Warthausen nach Herrlishöfen weiter in Richtung Ulm.

und so sieht es der Autofahrer der vom Ortsausgang Herrlishöfen nach Warthausen fährt – vor den Bahnübergang.

und so wenn man sich etwas Zeit nimmt…

wenn es nicht zum heulen wäre könnte es als verfrühter Aprilscherz durchgehen, ist es aber nicht. Das hier ist harte Landratsamtsangestelltenarbeit im Bereich von wilden plakatieren mit behördlicher Genehmigung. So einfach geht das heute…lach.

in wie fern die Schilder rechtmäßig hier eingesetzt sind , oder gar dem Veranstalter entwendet wurden muss noch geklärt werden. Dass es sich hier um eine Umweltverschmutzung im kleine Stil handelt, direkt oder indirekt  vom Landratsamt geduldet ist eine andere Sache, mir jedenfalls gefällt so ein Müllhaufen  nicht. Alleine die Vorstellung dass der Radargehilfe jedes mal diese alten Plakate mit schleppt und irgend wo täglich mit Kabelbändern neu aufbaut setzt mich in verzücken und staunen zu gleich.Abends jedenfalls sind sie wieder weg…lach. Nun ja das älteste ist von 2008, spätestens bei der angesagten Adventsparty sollte dem einen oder anderen ein Licht aufgehen. Das hier wird keinem Ortsvorsteher gefallen so ein alter Schrott zur Begrüßung am Ortseingang…. alles für ein schönes Oberschwaben..hm..

Keine gute Idee, wenn das alle machen ist der Landkreis zugemüllt. Wo der sich doch so ins Zeug setzt,  neuerdings Wälder und Flure von unnötigen Holzbeigen per Beschluss säubern lässt. Trotzdem habe ich noch Hoffnung dass der gesunde Menschenverstand den 1. April überzeugt…lach und der Fahrer seinen Müll ordnungsgemäß auf der Deponie entsorgt. Löblich finde ich dass er die alten Plakate einsammelt, wozu hat er sonst so einen schönen Transporter, Platz gibt es darin genügend. Wir werden es ja sehen…hm

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Radstube in Bad Buchau am offenen Sonntag 1. April nur für Sie da.

jetzt schon mal informieren wo es überall offene Sonntage gibt. Ja klar, Bad Buchau fehlt wieder- ist ja nicht nötig hier drin zu stehen unter den offenen Sonntagen.

http://www.verkaufsoffenesonntage.info/verkaufsoffene-sonntage/baden-wuerttemberg.html

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Bad Buchau, Cafe am Markt erwartet Sie am 1. April zum offenen Sonntag.

Herzlich Willkommen in Bad Buchau. Familie Mijic und das Team Cafe am Markt erwartet Sie. Familienfeste, Feiern und sonstige Anlässe. Feste feiern wie sie fallen! Unser  Räumlichkeiten bieten bis zu 30 Personen Platz. Fragen Sie danach, wir reservieren gerne für Ihr großes oder kleines Fest.

Neu renoviert , zum Wohlfühlen , zum Entspannen und erholen.

Einfach mal zu uns reinschsuen und sich verwöhnen lassen.Täglich „Frisches“ vom Garten auf den Tisch.

Täglich geöffnet von 09.00 – 24.00 Uhr, kein Ruhetag.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Cafe am Markt, 88422 Bad Buchau.

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THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW- OBERSCHWABENHALLE – RAVENSBURG

27. APRIL 2012  / 20.00 UHR

Seit fast fünfundzwanzig Jahren besteht THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW, weltweite Tourneen führten die Band bereits in fünfunddreißig Länder. Bei ihren Konzerten begeisterten sie bis dato mehr als drei Millionen Fans.

Im April 2012 kommt die umtriebige Band mit neuer Show und unter dem Motto „Exposed In The Light“ – der Titel entspringt einer Songzeile aus „Shine On You

Crazy Diamond“ – erneut auf Tour durch Deutschland. Neun deutsche Städte stehen auf dem Programm, den Auftakt bildet der 18. April 2012 in der Kölner Lanxess Arena. Neben den Greatest Hits ihrer musikalischen Vorbilder präsentieren THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW bei der kommenden Welttournee Material aus dem Floydschen Gesamtwerk das live bisher nur selten zu hören gewesen ist und für Pink Floyd-Fans ein einmaliges Ereignis verspricht. Neue, noch aufwändigere Laserinstallationen, komplexe Projektionen und spektakuläre Lichteffekte werden dabei die optische Kulisse zur Musik Pink Floyds bilden – ergänzt durch ein modernstes Surround Sound System – gesteuert von Colin Norfield, der auch schon 1994 bei Division Bell, Pink Floyds letzter Tournee, an den Reglern saß.

Bei der anstehenden Tour wird außerdem Lorelei McBloom mit von der Partie sein. Die Background-Sängerin war nicht nur bei Pink Floyds’ Tourneen “Momentary Lapse of Reason” und “Delicate Sound of Thunder” dabei, sondern wirkte auch in deren Musikvideos “The Dogs of War”, “On The Turning Away” sowie in der TV Aufzeichnung “Pink Floyd Live in Venice” mit. So nah am Original wie nur möglich, aber dennoch mit einer persönlichen Note versehen, die als Hommage an die großen Vorbilder zu verstehen ist – das ist das Credo von THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW.

Und ihr Motto gibt ihnen Recht: Sie gelten als weltweit erfolgreichste Pink Floyd Tribute-Band. Durch die unbeirrbare Akribie bei ihren Streben, den Sound von Pink Floyd so perfekt wie möglich zu reproduzieren, gelingt den Australiern das angesichts des derart spezifischen und ausgeklügelten Musik der Originale scheinbar Unmögliche: Die wahrhaftige Auferstehung der großartigsten Rockmusik, die jemals geschrieben wurden. „Die psychedelischen Träume der 60er Jahre und den Größenwahn der 80er, also all das, was die Band Pink Floyd auszeichnete, bringt The Australian Pink Floyd Show auf die Bühne“, schreibt die Rheinische Post in ihrer Ausgabe vom 23. Februar 2011.

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Stadtstreicher Nr. 70

Stadtstreicher Nr. 70

Dem Stadtstreicher fällt seit längerem auf, dass die Diskussionsfreude in „amfedersee.de“ erheblich nachgelassen hat. Da fragt man sich natürlich: Wieso? Natürlich können nicht laufend spannende, umfassende Themen wie der Missbrauchsfall und Befangenheitsverstöße oder Nachlässigkeiten der Verwaltung und des Gemeinderates wie bei der Hauptsatzung aufgetischt werden. Dienstaufsichtsbeschwerden sollten sich auf wirklich generelle Themen beschränken und nicht zur Marktware verkommen. Aber zu diskutieren gäbe es in der Buchauer Lokalpolitik mehr als ausreichend. So manches läuft nur überaus schleppend und holprig vor sich hin, verzögert sich endlos oder wird gar korrigiert. Auch fehlt es hin und wieder an durchstehender Initiative und weitreichendem Blick um Infrastrukturbereiche aufzufangen oder fort zu entwickeln. Etwas mehr Leidenschaft könnten wir uns schon leisten. Dagegen mangelt es an Ausflüchten und Rechtfertigungen ganz sicher nicht. Aber damit wird eben nichts verändert und ganz sicher nichts neu gestaltet. Alles „Umgemacht“ auf die „große“ Politik zu schieben, ist ebenso wenig gerechtfertigt.

Wieso wird also weniger diskutiert? Ist es das Gefühl, man kann doch nichts verändern? Also Enttäuschung? Wird den Erwartungen der Bürger in Bad Buchau nicht entsprochen? Oder hat man das Gefühl, es wurden Hoffnungen zerstört? Ist es Ratlosigkeit, Unschlüssigkeit? Oder ist es Zufriedenheit und Sorglosigkeit? Einvernehmen und Einverständnis mit den Gegebenheiten? Aber was es nun auch sein mag, für den Bürger ist es das Schlimmste, in der Politik keinen Entschluss zu fassen, sich also nicht zu äußern. Demokratie lebt nun mal von Rede und Gegenrede und das nicht nur im Gemeinderat. Sich zu Themen auch aus der Bevölkerung zu äußern oder auch Fragen zu stellen, schadet zwischen den Wahlen ganz sicher nicht. Professor Schiefele (Pädagogik II in München 70iger Jahre) sagte in seinen Vorlesungen immer: „Wenn Sie Fragen haben, dann melden Sie sich. Haben Sie keine Angst, für dumm zu gelten. Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.“

Da konnte man dieser Tage in den Stadtnachrichten Bad Schussenried lesen, dass man gerne mit Bad Buchau und Ingoldingen in der offenen Jugendarbeit gemeinsame Grundlagen erarbeiten wolle. Eine Sozialraumanalyse solle den Handlungsbedarf der Gemeinden aufzeigen und in konkreten Handlungsempfehlungen einmünden. Ingoldingen hat bereits zugesagt und die Bad Schussenrieder würden auch ohne die Bad Buchauer Beteiligung diesen Weg beschreiten. Die Buchauer Zurückhaltung wird damit begründet, dass man zuerst die Zukunft des „Juze“ klären wolle. Das ist kaum zu verstehen. Soll doch die Sozialraumanalyse gerade für solche Jugendeinrichtungen Hilfsmittel liefern und Entscheidungsstrategien aufzeigen. Macht man hier wieder einmal den hinteren Schritt vor dem vorderen? Oder ist es nur eine fadenscheinige generelle Absage nach Bad Schussenried? Aber so wird man nie eine Zusammenarbeit in dem Dreieck Bad Buchau – Bad Schussenried – Ingoldingen in schulischen Fragen im besonderen und der Jugendarbeit allgemein finden. Dabei wäre das so dringend. Solche Sachen muss man auswärts lesen, weil das Buchauer Rathaus nicht in der Lage ist, dies öffentlich preis zu geben. Das sind wir gewohnt. Denn so erfährt man nie etwas, wenn bei uns etwas schief läuft. Damit wären wir wieder beim Thema der Buchauer Geheimdiplomatie, die also einen tieferen Grund hat.

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Solarförderung: „Schwarz-Gelb riskiert den Standort Deutschland“ Martin Gerster kritisiert Kürzung

„Wieder einmal hat Schwarz-Gelb den Solarmarkt massiv verunsichert und damit eine beispiellose Torschlusspanik angeheizt“, kritisiert der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster die heute im Bundestag gefallene Entscheidung zur Kürzung der Solarstromförderung: „Die Bundesregierung setzt damit den Produktionsstandort Deutschland und mit ihm 130.000 Arbeitsplätze aufs Spiel. Auch im Wahlkreis Biberach, wo Photovoltaikanlagen in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt haben“.

Von Kontinuität und Verlässlichkeit in der Solarbranche sei die Bundesregierung ebenso weit entfernt wie von einem effektiven Umbau des Strommarktes hin zu 100 Prozent Erneuerbare Energien. „Das heute verabschiedete Gesetz ist letztlich nicht mehr als ein Glaubenskrieg gegen eine unliebsame Technologie“, so der 40-jährige Sozialdemokrat.

Die SPD-Bundestagsfraktion habe einen Antrag vorgelegt, der wieder Ruhe in den Markt bringen soll. In gleichmäßigen Schritten von drei Monaten soll die Solarvergütung zukünftig sinken. Dies schaffe auch für die zahlreichen in Oberschwaben ansässigen Hersteller, Investoren und Handwerker Planungssicherheit. Der Anteil der Photovoltaik an der deutschen Stromerzeugung soll sich so bis 2020 mehr als verdoppeln. Gerster betont: „Dieses Ziel ist nach der aktuellen Potentialstudien des Landkreises durchaus realistisch“.

Ziel müsse es vor allem sein, fairere Wettbewerbsbedingungen für die deutsche Solarindustrie zu schaffen. Das insbesondere von chinesischen Modulherstellern getriebene Preisdumping, gestützt von einer aktiven Subventionspolitik der chinesischen Regierung, sei zu unterbinden. „Hierzu werden wir ein Anti-Dumping-Verfahren bei der EU unterstützen.“ erläutert Gerster: „Bis zum Abschluss dieses Verfahrens wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Solarbranche durch die Einführung einer „Local Content“-Regelung stärken: Demnach erhalten künftig nur noch die Solaranlagen eine Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, die einen Anteil von 70 Prozent an Wertschöpfung aus Fertigungsanlagen innerhalb der EU nachweisen können. Gleichzeitig fordern wir die Modulhersteller auf, ihre Exportanstrengungen zu intensivieren und auszubauen.“

Gerster kritisiert, dass sich CDU, CSU und FDP sich mit dem heutigen Beschluss von einem dynamischen Solar-Ausbau verabschiedeten. Ausgerechnet jetzt, wo Solarstrom günstig würde, wollten sie den Zubau bremsen. Mit der drastischen Einmalabsenkung stellten sie viele deutsche Produzenten, die bereits heute mit der Billig-Konkurrenz aus China und immensen Überkapazitäten zu kämpfen haben, vor eine kaum lösbare Herausforderung. Die künftig monatlich vorgesehenen Förderkürzungen seien zudem mit einer großen Unsicherheit für den Markt verbunden. Je nach Zubau könnten die Vergütungsabsenkungen demnach zusammengerechnet zwischen 11,4 und 29 Prozent im Jahr betragen.

Das sogenannte Marktintegrationsmodell sei nicht mehr als eine Kürzung durch die Hintertür. Es würde aber trotz der vernichtenden Kritik aller Sachverständigen in der Anhörung des Umweltausschusses von den Koalitionsfraktionen beibehalten und sogar ausgebaut.

Der einzige Fortschritt liege darin, dass die Koalitionsfraktionen – auf massiven Druck von SPD und Solarbranche hin – die Verordnungsermächtigungen aus dem Gesetzentwurf gestrichen hätten. „Die Kernelemente des Erneuerbare-Energien-Gesetzes können also auch zukünftig nicht ohne Zustimmung des Parlamentes verändert werden“, fasst Gerster zusammen.

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Stress um das Biberacher-Schützenfest …

Stellungnahme der Schützendirektion

Nachfolgende Stellungnahme wurde in der gestrigen Vollversammlung der Schützendirektion nach Vorstellung des vom Ordnungsamt geplanten Konzeptes formuliert und einstimmig verabschiedet:

1. Für die Massenversammlungen von Besuchern vor den Lokalen der Consulentengasse und Wielandstraße während der Schützenfestwoche sieht sich die Schützendirektion nicht in der Verantwortung.

2. Die Schützendirektion hat Bedenken, dass die Absperrungen im Bedarfsfall bei Fluchtwegen eher hinderlich sind. Ebenso besteht die Sorge, dass es zu großem Unmut kommt, wenn die zulässige Personenzahl für den Veranstaltungsraum erreicht wird und dadurch weitere Personen nicht mehr in den abgesperrten Bereich zugelassen werden

3. Nach Auffassung der Schützendirektion wird es nach wie vor eine große Verdichtung der Menschenansammlung, wie auch bisher, vor den Lokalen geben. Die geplanten Maßnahmen tragen somit zu keiner Verbesserung bei. Die schwierige Zugangsmöglichkeit für Rettungskräfte bleibt unverändert, ebenso wie die Gefahr einer angedachten, bisher noch nicht erfolgten Panik.

4. Die Schützendirektion wird in keinem Fall als Veranstalter auftreten. Das Festabzeichen als Zugangsberechtigung in Betracht zu ziehen, lehnen wir strikt ab.

5. Wir freuen uns über die offene, freie und friedliche Atmosphäre verbunden mit der Festfreude am Biberacher Schützenfest der sich treffenden Bürger in den Bereichen vor den Lokalen.

6. Wir vertrauen den Besuchern und Gästen und bitten, auch für die Belange der Anwohner Verständnis zu entwickeln.

7. Generell treten wir für Verbesserungen ein, können aber bei diesem Konzept keine Verbesserung erkennen.

Für die Schützendirektion  Klaus Bott, Wolfgang Ocker Vorsitzende

Und noch eine kritische Facebook-Stimme:

„Ich bin mir sicher, die Verwaltung hat gar nicht kapiert was Schützen eigentlich bedeutet. Wie auch, an verantwortlicher Position sitzen lauter Reigschmeckte. Schützen, das ist Umzüge, Trommlergruppen, Heimatstunde, Biberschießen, Nachtwächter, Ständlespielen, Jahrgänger und der Berg. Das alles wird von BIBERACHER Bürgern geleistet und auf die Beine gestellt. Schützen ist NICHT, eine x-beliebige Veranstaltung zu der man das gesamte Umland mit dem Bus herankarren muss. Tut man es doch, dann trägt die Schuld nicht der BIBERACHER sondern derjenige, der die Massen in die Stadt holt. Jetzt von Seiten der Stadt die eigenen Bürger zu bestrafen, ist solange scheinheilig, wie man aus Kommerzgründen Auswärtige zum Saufen heranschafft. ERGO, die Busse einstellen und das Fest den BIBERACHERN zurückgeben. Dann braucht man keine Zäune und keine Security.“

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