Jahresarchive: 2012

Prosit neu Jahr… 2013

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Aufschrei der schweigenden Jugend von Bad Buchau in stiller Nacht

Protest gegen Sperrstunde vor dem Buchauer Rathaus

Demonstrationsgemenge auf dem Marktplatz am 24. 12. 2012 um Mitternacht. Man mag es kaum glauben. Wer protestiert schon auf dem Dorf, bestimmt ein paar Milchbauern in Sachen Erzeugerpreise.

Aber halt, nein ganz und gar nicht : die Jugend bläst zum Sturm am Heiligen Abend auf das Rathaus. Was war geschehen? Wie konnte in der Weihnachtszeit in so einer ruhigen, schlummernden Stadt das Chaos ausbrechen? Unvorstellbar mitten im christlichen Schwabenland und das in einer Zeit, wenn andere Mitbürger Stille Nacht singen.

Das Weihnachtsgeschenk des Gemeinderates und der Verwaltung an die Jugend von Bad Buchau war der Auslöser für den Gefühlsaufwall . Auf Antrag der Verwaltung wollte man der Jugend ein besonderes Geschenk machen, so dass sie früher und nüchterner nach Hause kommen. Das im Interesse aller Erwachsenen besonders derer vom Gemeinderat. Wie das geht, ganz einfach! Man sperre laut Gesetz die verführerischen Alkohol- und Nikotinhöhlen in Bad Buchau etwas früher zu, dann gehen auch alle nüchtern und brav nach Hause. So der Tenor der Entscheidungsträger im Rathaus und damit es auch gleich praktiziert werden kann, schnell noch ein Beschluss in der gleichen Sitzung nach Vortrag des Amtsleiters. Hurra und fertig! Mit einer Gegenstimme bestätigte der Gemeinderat alle Kneipen in Buchau müssen um 01.00 Uhr geschlossen werden. Ob die anderen umliegenden Dörfer und Städte bis 05.00 Uhr geöffnet haben dürfen, ist völlig egal.

Hier beginnt das Dilemma und wieder einmal ist es der Buchauer Stil, ohne  Beteiligte zum Thema zu befragen, einen Beschluss zu fassen.

Man denke an die Aktion als Stadtrat Weiss einen Jugendgemeinderat für Bad Buchau im Januar 2010 mit eingehender Begründung und durchdachtem Vorschlag ins Leben rufen wollte. Mein Motto: „man darf die Jugend nicht nur tadeln sondern man muss sie auch ernst nehmen!“  Eine Kopie dieses Antrages  ging damals auch ans Rathaus.

Ergebnis: Das Vorhaben wurde von der Verwaltung und dem Rat per Beschluss abgelehnt. Keine Anhörung und schon gar keine Mitsprache von Jugendlichen wird geduldet. Das ganze Theater mit viel unterschwelliger Scheinheiligkeit ist hier auf „amfedersee.de“ nachzulesen im Archiv 2010.

Anstelle des abgelehnten Jugendgemeinderats kam sehr schnell ein Ausweichmanöver von der Verwaltung und dem Gemeinderat ins Spiel. Ein Arbeitskreis Jugend sollte den Jugendgemeinderat ersetzen, ein Tiger ohne Zähne, ein Arbeitskreis ohne jede Befugnis und festgeschriebener Funktion. Was ursprünglich von mir gewollt war, in weiter Ferne.

Dafür ist das Juze das 2. Jahr in Folge geschlossen. Das GO-INN ebenfalls und die nächtlichen Vergnügungen nur noch per Auto auswärts zu genießen. Und jetzt wird auch noch die Sperrzeit ohne Dialog mit der Jugend auf 01.00 Uhr vorverlegt.Wer kann unter solch einseitigen Zuständen das Murren der Jugendlichen verdenken? Sie fühlen sich nicht ernst genommen, als fünftes Wagenrad in der Gemeinschaft.

Jetzt ist der Gemeinderat gefordert, ein einfaches „ja “ genügt und die Sperrzeiten ändern sich wieder wie gewohnt;  still und leise…. rieselt die Sperr-Stunden-Verordnung in der Versenkung und Freude kommt wieder auf unter den Jugendlichen. Hauptsache es bleibt bei der Nacht wie gehabt. Jetzt bin     ich mal gespannt wer wo wie reagiert, die Jugend ist gefragt, und nur die, klar.

Sollte es keine Änderungen geben böte sich eine Aktion in Facebook zum Informationsaustausch mit auswärts beschäftigten und studierenden  Buchauern über das Thema „Sperrstunden Bad Buchau“ bestimmt an.

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OGGELSHAUSEN – Einbruch ins Sportheim

In der Zeit zwischen Mittwochabend und Freitagnachmittag ist ein bisher unbekannter Täter in das Sportheim des SV Oggelshausen eingebrochen und hat erheblichen Sachschaden angerichtet. Der Täter gelangte über die Eingangstür zum Lagerraum ins Gebäude und hebelte im Gebäude verschiedene Türen auf. Sachschaden entstand in Höhe von ca. 1 600 €. Entwendet wurde nichts.

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BAD BUCHAU – 16-Jähriger unter Alkoholeinwirkung mit frisiertem Kleinkraftrad unterwegs

In der Nacht zum Sonntag gg. 02 Uhr war ein 16-jähriger mit seinem Kleinkraftrad unter Alkoholeinwirkung von Moosburg in Richtung Bad Buchau unterwegs. Bei der Kontrolle stellte sich zudem heraus, dass das KKR frisiert war. Das Fahrzeug wurde zur weiteren Untersuchung sichergestellt, der 16-Jährige seiner Mutter übergeben.

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Weihnachts-Demo in Bad Buchau, im Gerangel lebensgefährliche Körperverletzung

nun ja, heute kommt wenigstens der erst Bericht in der SZ. Die Polizei will auch schon was dazu sagen. Immerhin hat sie eine Strafanzeige gestellt gegen den Barbetreiber, wie nicht anderst zu erwarten. Hier greift das Gesetz, das Gesetzt der Mitteilung an den Barbetreiber zur veränderten Sperrzeit steht wohl nur im Rathaus : suche wer findet.

Der Barbetreiber erhielt  keine schriftliche Benachrichtigung vom Rathaus  zur Änderung der Sperrzeiten. Darüber sollte man auch mal diskutieren, ich denke schon dass eine Geschäftsbezogene Veränderung  direkt an den Betreiber per Infoschreiben nötig wäre ja sogar Pflicht. Nicht jeder Buchauer hat die SZ und nicht jeder erhält das 14 tägige Freiwilligenheftchen „Federseejournal“ vom Rathaus in seinen Briefkasten.

Nachtrag heutiger Artikel  SZ- Riedlingen.     amfeersee.de berichtete erstmals  am 25.12.2012 darüber,

So schreibt eine Demobesucherin:

dass inmitten dieser Demonstration fast ein Mensch sein Leben lassen musste. Falls es allen entgangen ist, wurde ein junger Mann von einem hier ansässigen Bad Buchauer mittleren Alters bis hin zur Bewußtlosigkeit gewürgt und befand sich auf Grund dessen mehrere Tage im Krankenhaus.  Ich meinerseits fand es klasse, dass die Jugend auf die Strasse geht und für ihre Belange kämpft.

Aber was mir dabei fehlt ist Zivilcourage, denn fast niemand nahm von der ernsten Situation Notiz, viel weniger noch hat jemand geholfen.  Ich hoffe nur, dass es eine gerechte Strafe gibt.

Ein Handgerangel unter Jugendlichen ok, aber würgen, und das noch von einem erwachsenen Mann, der selbst 2 Kinder hat, NEIN, so was geht gar nicht.   Schade, dass so was unter den Tisch gekehrt wird.

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Drogendelikte im Raum Bad Schussenried / Bad Buchau/Riedlingen – Stand 15.15 Uhr

BAD SCHUSSENRIED / RIEDLINGEN – Polizei stellt Drogen sicher

Bereits seit mehreren Monaten andauernde Ermittlungen der Kriminalpolizei Biberach haben kurz vor Weihnachten zur Sicherstellung von Drogen im Verkaufswert von mehreren tausend Euro geführt. Gegen insgesamt neun Beschuldigte im Alter von 22 bis 61 Jahren aus dem Raum Bad Schussenried, Bad Buchau bis Riedlingen wurden Ermittlungsverfahren wegen illegalen Handels und Besitzes von Rauschgift geführt.

Den Großteil der Drogen fand die Polizei bei einem hauptverdächtigen Mann in Bad Schussenried auf. Bei den übrigen Beschuldigten handelt es sich den bisherigen Ermittlungen zufolge um Zwischenhändler und Abnehmer. Insgesamt sieben Wohnungen durchsuchte die Kriminalpolizei mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei Biberach in der Woche vor Weihnachten. Dabei konnten rund 350 Gramm Haschisch und Marihuana sowie diverse Utensilien zur Aufbereitung, Verpackung und zum Gebrauch von Drogen aufgefunden und sichergestellt werden.

Sämtliche Beschuldigten kamen nach ihrer Vernehmung und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß und sehen nun einem Strafverfahren entgegen.

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ARD/ZDF Zwangs- Gebühren oder doch besser in die Pflegeversicherung zahlen

neues aus der Bananenrepublik

Bananenrepublik1

Wer denkt darüber mal laut nach. Das ist doch der Gipfel der Frechheit unserer Regierung,  Zwangsverpflichtung bei ARD und ZDF.  Zum Vergleich die Pflegeversicherung kostet 34,50 € im Monat. Musik und Nachrichten  17,38 € im Monat per Gesetz. Dann doch besser im Alter eine Suppe als am Radio- Fernseh- und Internetkabel lutschen. Dieses öffentlich-rechtliche Bezahlfernsehen muss nämlich bis zum Tod finanziert werden.

http://www.pcgameshardware.de/Wirtschaft-Thema-238882/News/GEZ-Haushaltsabgabe-fuer-alle-kommt-ab-1-Januar-2013-860317/

Spaß und Unterhaltung Bananenrepublik1

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