Jahresarchive: 2011

Wodka in der Schule sorgt für Aufregung

Für Aufsehen am letzten Schultag an einer Schule in Schwendi sorgten am Donnerstagmorgen fünf Schüler im Alter von 15 bis 16 Jahren. Zur Feier des Tages brachten sie Wodka mit in die Schule, mischten diesen mit Orangensaft und tranken es bevor ihr Unterricht in der dritten Stunde losging. Hierzu kam es jedoch nicht mehr, weil die Schüler so betrunken waren, dass  gegen 09.15 Uhr Polizei und Rettungsdienst verständigt werden mussten. Mehrere Rettungswagen und ein Notarzt rückten daraufhin zur Schule aus. Drei Schüler mussten aufgrund ihrer starken Alkoholisierung in Krankenhäuser gebracht werden, zwei Schüler wurden den Eltern übergeben.

Ein Jugendsachbearbeiter bei der Polizei in Laupheim und die Schulleitung kümmern sich inzwischen um den Vorfall. Es wird geprüft, wie die Jugendlichen an den Alkohol gekommen sind. Das Jugendamt wird unterrichtet und es wird Gespräche mit den Eltern und an der Schule geben.

Laut Schulleitung gab es bisher keinen derartigen Vorfall an der Schule, zumal das Thema Alkohol im Unterricht im Fach Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) behandelt wird. Dafür gibt es an der Schule eine Beauftragte für Suchtprävention.

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Oberschwabenhalle, der Frankfurter Jung´ begeistert 2.785 Zuschauer

SOLD OUT AWARD FÜR KAYA YANAR Der Frankfurter Jung´ begeistert 2.785 Zuschauer

Feierten ausverkaufte Halle (v.l.n.r.): Kaya Yanar, Willi Schaugg (Geschäftsführer OberschwabenHallen Ravensburg GmbH). (Bild: Oberschwabenhallen Ravensburg GmbH) Zum zweiten Mal nach 2010 füllte der Comedian Kaya Yanar die Oberschwabenhalle Ravensburg bis auf den letzten Sitzplatz.  Für das ausverkaufte Konzert am 18. Dezember 2011 vor 2.785 Zuschauern bekam Kaya Yanar dafür den Sold Out Award von Geschäftsführer Willi Schaugg in Form eines 500-teiligen original Ravensburger Fotopuzzles überreicht. „Bereits zum zweiten Mal verkauft Kaya mit seinem Programm die Oberschwabenhalle aus und die Fans sind begeistert von ihm“ freute sich Schaugg bei der Übergabe.

Als nächste Konzertereignisse in der Oberschwabenhalle stehen am 23. Dezember 2011 BigCityBeats mit dem französischen Star-DJ Martin Solveig und am 6. Dezember 2011 der niederländische Illusionskünstler Hans Klok a

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an thomas.fenzl@ravensburg.de.

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Das Weihnachtsgeschenk

Es war einmal ein junger Mann, der in die Stadt ging, um ein Weihnachtsgeschenk für seine neue Freundin zu erwerben. Da die beiden noch nicht sehr lange zusammen waren, beschloß er – nach reiflicher Überlegung – ihr ein paar Handschuhe zu kaufen, ein romantisches, aber doch nicht zu persönliches Geschenk. In Begleitung der jüngeren Schwester seiner Freundin ging er zu Marks & Spencer und erstand ein paar weiße Handschuhe. Die Schwester kaufte ein Unterhöschen für sich.

Beim Einpacken vertauschte die Verkäuferin aus Versehen die Sachen; so bekam die Schwester die Handschuhe eingepackt und der junge Mann bekam unwissend das Paket mit dem Höschen, das er auf dem Rückweg zur Post brachte und mit einem kleinen Briefchen an seine Liebste verschickte:  Mein Schatz, ich habe mich für dieses Geschenk entschieden, da ich festgestellt habe, daß Du keine trägst, wenn wir abends zusammen ausgehen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich mich für die langen mit den Knöpfen entschieden, aber Deine Schwester meinte, die kurzen wären besser. Sie trägt sie auch und man kriegt sie leichter aus.

Ich weiß, daß das eine empfindliche Farbe ist, aber die Dame, bei der ich sie gekauft habe, zeigte mir ihre, die sie nun schon seit drei Wochen trägt, und sie waren überhaupt nicht schmutzig.

Ich bat sie, Deine für mich anzuprobieren und sie sah echt klasse darin aus. Ich wünschte, ich könnte sie Dir beim ersten Mal anziehen, aber ich denke, bis wir uns wiedersehen, werden sie mit einer Menge anderer Hände in Berührung gekommen sein. Wenn Du sie ausziehst, vergiß nicht, kurz hineinzublasen, bevor Du sie weglegst, da sie wahrscheinlich ein bißchen feucht vom Tragen sein werden. Ich denke daran, wie oft ich sie in Deinem kommenden Lebensjahr küssen werde. Ich hoffe, Du wirst sie Freitagabend für mich tragen.

In Liebe

PS: Der letzte Schrei ist, sie etwas hochgekrempelt zu tragen, so daß der Pelz rausguckt.

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Der erste Schnee vor Weihnachten

Hurra, es schneit… der erste Schnee am Sonntagabend in Bad Buchau,  juhee, juhee…  Morgen lesen Sie hier wer alles damit Probleme hatte. Es ist jedes Jahr das selbe, alle sind überrascht dass es und glatt und rutschig wird. Jedes Jahr die selben Anfängerunfälle bei Neuschnee. Eigentlich sollte das seit der Winterreifenpflicht  fast vorbei sein, oder etwa nicht.

Zahlreiche Regionen in Deutschland wurden am Wochenende von Unwetter und starken Schneefällen heimgesucht. Dies wirft regelmäßig versicherungstechnische Fragen auf, was bei einem Autounfall, Schäden am Haus oder einem Unfall im Zusammenhang mit dem Winterdienst zu beachten ist. In einer Presseinformation informieren die Experten der DEVK-Versicherungen über zu erwartende Schadensfälle und geben Tipps zur Versicherung und zum richtigen Verhalten im Zusammenhang mit einem Schnee Unfall.

So werden die häufigsten Schäden nach Angaben des Versicherers im Straßenverkehr erwartet: Wichtig sei hier insbesondere die richtige Ausrüstung der Autofahrer. Wer bei winterlichem Wetter mit Sommerreifen unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer, sondern riskiert auch ein Bußgeld oder einen Strafpunkt. Bei einem Autounfall rät die Versicherung, den Schaden so schnell wie möglich zu melden.

Schäden durch Unwetter und Sturm sind zudem auch an Gebäuden zu erwarten. Sturmschäden seien dabei durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt, versicherungstechnisch spricht man ab Windstärke 8 von einem “Sturm”. Schäden am Haus durch Schneedruck werden nach Angaben der DEVK nicht durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt, hierfür sei eine Elementarschadenversicherung notwendig.

Parkt man mit seinem PKW an einem schneebedeckten Haus und es kommt zu einem Schnee Unfall durch eine Dachlawine, haftet der Hausbesitzer in der Regel nicht, wenn entsprechende Wetterverhältnisse in der Region selten vorkommen und keine Schutzgitter vorgeschrieben sind. Eine KFZ-Vollkaskoversicherung wird solche Schäden jedoch normalerweise übernehmen.

Ernstzunehmen sei zudem auch der Winterdienst für Hauseigentümer: Das Streuen des Bürgersteigs vor dem Haus sowie öffentlicher Fußwege neben dem Gebäude ist vom Eigentümer zu veranlassen. Die Gemeinden schreiben hierbei vor, wie gestreut werden muss.

Quelle(n):  DEVK-Versicherungen
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Stadtstreicher Nr. 61 zu Weihnachten 2011 ist da.

Der Haushalt für 2012 mit einigen Milliönchen

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Stadtstreicher Nr. 61

Stadtstreicher Nr. 61

Der Haushalt für 2012 mit einigen Milliönchen Euro ist in kurzer Zeit von knapp eineinhalb Stunden am 13. Dezember verabschiedet worden. Sicher eine einzige Vorberatung hat auch noch stattgefunden. Allerdings von der Öffentlichkeit kaum beachtet. Aber damit ein städtisches Jahresprogramm und einen Investitionsplan bis 2015 gründlich abzustecken, ist schon echt „bürgermeisterlich“. Über rasches, zeitsparendes Arbeiten im Gemeinderat kann man da nicht klagen. Über wirklich erkannte Probleme oder gar Sorgen wohl auch nicht. Kein Wunder, wenn dann Sätze fallen, wie: „das erfordert einen finanziellen Kraftakt, wie wir ihn in den vergangenen Jahren nicht gedacht hätten“. Aha! Deshalb ist der SZ Bericht schon etwas überraschend, vielleicht auch nur eine unnötige Sturmwarnung?

„Bad Buchau muss sich in Verzicht üben“ heißt es in der SZ am 16.12.2011. In Verzicht üben tut sich das Buchauer Rathaus schon seit Jahrhunderten. Die Stadt war noch nie mit irdischen Gütern oder Erträgen besonders gesegnet. Eine kurze Entspannung in diesen Verzichtsübungen ist nur in den vergangenen 10 Jahren aufgetreten. Da konnte man fast immer aus dem Vollen schöpfen. Eine überschaubare finanzielle Erholungsphase in unserer langen Reichstagsgeschichte geht wieder zu Ende. Die Realität und damit der normale Buchauer Alltag kehren in den nächsten Jahren langsam zurück. Für Bürgermeister Diesch wohl eine noch unerprobte Zukunft. Dafür für seinen langjährigen Kämmerer umso bekannter. Deshalb „flötet“ Menz weihnachtlich aber mit deutlicher Engelszunge bereits jetzt seinem Chef und dem Gemeinderat die Melodie von kargeren Zeiten. Dieser rechtzeige Warngesang ist angebracht. Wurde er auch vernommen? Es sind nicht die teuren Investitionen des Kindergartens allein, sondern vor allem die Folgekosten auf diesem Gebiet, welche die jährliche Verfügungsmasse des Haushalts empfindlich schrumpfen lassen. Aber der Kindergarten muss sein, ebenso wie die nahezu abgeschlossene Sanierung der Federseeschule. Ob allerdings Bürgermeisterwünsche, wie die einer neuen Festhalle (Bürgermeisterwahl) in den kommenden Jahren verwirklicht werden können, ist mehr als fraglich. Dieses Vorhaben wird in der Traumtänzerzeit wohl sachte entschlafen. Aber das ist ja noch kein Verzicht. Da werden noch andere Dinge folgen.

Jetzt packen wir erst einmal das Weihnachtsgeschenk der nächsten zwei Jahre aus, den Kindergarten und vielleicht…. auch noch das Federseemuseum? Das ist doch was. Oder? Und dann kommen demnächst noch die versprochenen Privatinvestitionen im Götzburga Areal. Also gesegnete Weihnachtszeit 2011. Erleben und genießen sie nochmals Bad Buchau ohne Finanzsorgen, so wie unsere Volksvertreter auch.

Frohe Weihnachten allen Bürgerinnen und Bürgern.

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Weihnachtsbäckerei

Warum Bredla keine Teilchen sind.  Als dieser Tage in unserem Blatt von Weihnachtsbrötle die Rede war, gab es erboste Proteste. Auf Schwäbisch heiße es Bredla und nicht Brötle! Baschta! Damit ist ein altes Problem angesprochen, das wir jetzt hier und heute am Heiligabend – um den Weihnachtsfrieden nicht zu gefährden – unter Hintanstellung gewichtigerer Themen aufgreifen wollen: Alles Zanken ist müßig. Dialekte sperren sich nun mal gegen exakte Schreibweisen, weil die Aussprache von bestimmten Begriffen manchmal sogar von Dorf zu Dorf variiert und sich damit – geschwollen ausgedrückt – die Laut-Buchstaben-Zuordnung verkompliziert. In unserem speziellen Fall ist je nach Landschaft im Süden vieles möglich: von Brötle über Brötla, Brötli, Bretle, Bretla, Bretli, Bredle, Bredla bis Bredli.

Aber noch viel mehr ist möglich, wenn es generell um die Benennung von Weihnachtsgebäck geht. Denn wir kennen ja nicht nur die Bredla. Es gibt Landstriche, in denen man von Gutsle (Guatsle, Gutsele, Gutsi) spricht – und auch schnell Glaubenskriege ausbrechen, weil die einen darunter nur Bonbons verstehen, die anderen aber Bonbons und Weihnachtsgebäck, kurz: alles, was süß ist und vor allem gut. Deswegen Gutsle.

Während hier die Herleitung des Wortes einfach ist, wird es beim Plätzchen schwieriger. Und bevor jetzt manche Südlichter aufschreien, weil das Plätzchen ja ohnehin von nördlich der Mainlinie komme und deswegen in diese Erörterung nicht hineingehöre, sei festgehalten: Es gibt auch schwäbische Regionen, in denen man von Plätzle spricht. Ob dieses Wort nun von Platz = flacher, runder Kuchen und damit von lateinisch placenta = Kuchen herrührt oder eine Verkleinerungsform von Platz im Sinn von runder Fleck ist, was auch im ordinären schwäbischen Bletz steckt, lässt sich allerdings nicht klar sagen.

Klar ist wiederum, dass Plätzchen keine Teilchen sind, was man als Süddeutscher ja mutmaßen könnte. Kollegen mit rheinischem Migrationshintergrund erklären einem gerne, dass es sich bei Teilchen – trotz des irreführenden Diminutivs – eher um etwas größere Gebäckstücke handelt, größer allemal als alle jene beliebten Vertreter aus der Plätzchenfamilie von den Anisbrötchen über die Vanillekipferl, Springerle, Spekulatius und Kokosmakronen bis zu den Zimtsternen.

Wobei eines noch am Rande erwähnt sei: Bei einem Teilchenbeschleuniger handelt es sich natürlich nicht um eine Maschine, in der süßes Naschwerk auf aberwitzige Umlaufbahnen gejagt wird. Da geht es vielmehr um Elementarteilchen, um Ionen, Elektronen, Protonen, Neutronen – und nicht um Makronen. Geschrieben von R. Waldvogel


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