Monatsarchive: April 2011

Atomares Endlager im LK Biberach?

Nicht nur in Norddeutschland gibt es Gebiete die sich zur Endlagerung atomaren Abfalls eignen. Von der Bodenbeschaffenheit her besonders geeignet ist auch die Region Oberschwaben.

Was das ZDF eher humorvoll verarbeitete hat einen realen Hintergrund. Wie sich nun herausstellte, erteilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe den Auftrag, eine Studie über die mögliche Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland zu erstellen. Die Studie ist öffentlich zugänglich. Demnach wäre ein Endlagen um Riedlingen, eventuell im Bussen, denkbar.

Beinahe jedes 4. Atomkraftwerk steht in Baden-Württemberg. Das bisherige Endlager Asse scheint einzustürzen und Gorleben scheint ebenfalls ungeeignet als Endlager für hochradioaktive Abfälle. Die im Norden gelegenen Bundesländer sind immer weniger dazu bereit ein Endlager für den zum großen Teil aus dem Süden stammenden Abfall einzurichten. Jährlich fallen in deutschen Kernkraftwerken Hunderte Tonnen ausgedienter Brennelemente an. Hinzu kommen Abfälle aus Wiederaufbereitungsanlagen, Brennfabriken, Urananreichungsanlagen und stillgelegten Reaktoren. Die Endlagerung dieser schieren Mengen an Abfall wird immer mehr zum größten Problem der Kernenergie.

Der stärkste Befürworter der Atomenergie ist Ministerpräsident Stefan Mappus. Wie kein anderer hat er für eine Verlängerung der Laufzeiten gekämpft und schoss gegen Bundesumweltminister Röttgen, welcher sich eher für einen Ausstieg mit Augenmaß einsetzte. Als die Union die Laufzeit-Verlängerung der Atommeiler diskutierte, befand Mappus, er sei nicht länger bereit „die Eskapaden des Bundesumweltministers“ zu akzeptieren. Er verlangte von der Kanzlerin, ihn zu feuern. „Es wäre aber völlig inakzeptabel, wenn das die Konsequenz hätte, dass zwei Reaktoren, darunter Neckarwestheim I, abgeschaltet werden müssten. Das ist mit uns nicht zu machen. Denn das wäre das schiere Gegenteil von dem, was man unter Redlichkeit in der Politik versteht.“ – Stefan Mappus, Stuttgarter Zeitung 11.02.2010.

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Biberach, Tanz in den Mai (Ü30) und Stafflanger Jugend am Maibaum

Biberach krönt den schönsten Maibaum.

Ob die Stafflanger Land-Jugend sich angemeldet hat zum Wettbewerb des schönsten Maibaumes, hoffe doch wohl. Schirmherr des Wettbewerbs ist wieder Landrat Dr. Heiko Schmid. Die Jury bilden wie in den Vorjahren der Biberacher Forstdirektor Hans Beck, Kurt Frey von der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft, und Otto Deeng, Regionenvertreter im Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg aus Ringschnait, sowie SZ-Redaktionsleiter Gerd Mägerle. Gleich Anfang Mai wird sich die Jury wieder auf den Weg durch das SZ-Verbreitungsgebiet machen und die zum Wettbewerb angemeldeten Maibäume nach der bewährten Punkteskala nach verschiedenen Kriterien bewerten. Im vergangenen Jahr waren es die Brauchtumsfreunde Birkenhard, die den Siegerbaum stellten.

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Wie wär es mit Tanz in den Mai in Biberach? Am 30. April veranstaltet Donau 3 FM Oberschwabens größte Ü30 Party erstmals in der Biberacher Stadthalle, präsentiert vom WOCHENBLATT. Bei der Party am Samstag, 30. April, in der Biberacher Stadthalle gibt‘s vom Veranstalter eine Ü 30-Garantie.

Die Ü30-Party wird eine interessante Mischung aus Unterhaltung und Erholung, Spannung und Entspannung, Freundschaft und Zufall, musikalischen Beats und visuellen Effekten, kulinarischen Genüssen und herzlicher Atmosphäre: „Wir unterscheiden uns in vielen Dingen von anderen Ü30-Partys“, betont Donau 3 FM-Geschäftsführer Carlheinz Gern, der auch die Veranstaltungsagentur „GernGeschehen“ betreibt. „Bei uns gilt: Wo Über-30 draufsteht, soll auch Über-30 drin sein. Das heißt, wir achten beim Einlass darauf, dass in der Halle keine Teenies feiern, sondern unsere Zielgruppe.“

Um den Ansprüchen gerecht zu werden, die Besucher an ein solches Event stellen dürfen, sorgen die Veranstalter Gern Geschehen und mps am 30. April in der Stadthalle Biberach für aufwendige Ton- und Lichtinstallationen. Gern: „Wir wollen für fast jeden Musikgeschmack das Richtige bereit halten“. Daher werden in der Biberacher Stadthalle gleich drei Tanzbereiche geboten. Von Disco-Fox bis zu den aktuellen Club-Hits – bei der großen Über-30-Party soll möglichst kein Musikwunsch unerfüllt bleiben. Bei den DJs setzen die Veranstalter auf Profis, die ihr Handwerk verstehen und auf die Gäste eingehen.

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Stellenangebot für Reinigungskraft

im Kundenauftrag wird gesucht: flexible und zuverlässige Reinigungskraft für 1- Personen- Haushalt in Bad Buchau. 1-2 x wöchentlich für 1-2 Stunden. Ihre e-mail bitte an: info@amfedersee.de  wird weitergeleitet.

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Aus für das Internet?

Endlich, darauf warten hier einige schon seit Jahren, endlich könnt Ihr es tun:

weltweit abschalten!!!

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Windenergie die Zukunft von KESSLER

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Frohe Ostern- 1 Jahr Stadtstreicher, Nr. 42 Bad Buchau

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Frohe Ostern- 1 Jahr, Stadtstreicher, Nr. 42 Bad Buchau

Ein Jahr Stadtstreicher.

Vor etwa einem Jahr erschien der erste Stadtstreicher. Wir hätten nicht geglaubt, dass es in diesem Zeitraum so viele Folgen werden könnten. Aber das Angebot regelt eben die Nachfrage, d.h. die aktuellen Themen bestimmen die Kommentare. Danach war doch einiges geboten. Kindesmissbrauch, Beschwerden bei der Rechtsaufsicht, Streitigkeiten und Beschuldigungen innerhalb des Gemeinderats, Auflösung der Ausschüsse, Änderung der Hauptsatzung, Bürgermeisterwahl, Landtagswahl und noch viele kleinere Themen haben den Stadtstreicher herausgefordert. So viele Angebote wird es hoffentlich nicht immer geben. Oder doch? Geändert hat sich trotz unserer Beiträge nichts, das bilden wir uns nicht ein. Aber das ist auch nicht vordergründiges Ziel. Es gilt möglichst humorvoll – was nicht immer leicht ist – der Bevölkerung aufzuzeigen, dass verschiedene Wege möglich sind. Wichtig ist nur, dass man das Ziel überhaupt erkennt. Und das zur richtigen Zeit. Sie wissen ja, wer zu spät kommt…… Ferner sind Vergleiche und Alternativen zu Buchauer Gegebenheiten und Spezialitäten anzuführen. Kritik ist bei Betroffenen unbeliebt, egal wie man sie vorträgt oder verpackt. In dieser nicht leicht abzuwägenden Situation fühlen wir uns bei so manchen Kommentar. Es ist also ein undankbares Geschäft, das wir ausüben. Aber in der Demokratie darf man halt nicht immer bloß ausweichen, sondern muss auch einmal Farbe bekennen. Im Tagesgeschäft ebenso wie bei Wahlen und wie es sich jeder getraut die Tage, beim Ostereier färben.

Zum Teil, wäre es viel interessanter zu wissen, wer hinter dem Stadtstreicher steht, wie als das, was geschrieben wird. Dabei sind Personen doch völlig egal. Wichtig sind nur der Veröffentlichungen selbst, wie auch die anderen Sichtweisen, die daraus zu erkennen sind. Anregungen zum Nachdenken, zum Hinterfragen sollen ermöglicht werden. Wie lässt sich sonst eine ausgewogene Meinungsbildung betreiben? Ohne Stadtstreicher wäre das in Bad Buchau gar nicht möglich. Es schreibt die SZ oder das Rathaus wenig aussagekräftige Berichte. Im Federseejournal und in Bad Buchau.de  ist es dasselbe, nur umgedreht. Nicht nur der Inhalt, meist sind die Sätze sogar wortgleich. Da könnte man auch in den Wald rufen und auf das eigene Echo warten. Im Zweifel wird gar nichts geschrieben.

Beim Schweigen und Verschweigen heikler Angelegenheiten ist das Rathaus sehr gewandt. Eigenartiger Weise wird Offenheit als (drohende) Gefahr angesehen. Eine Angst, die von Unsicherheit geprägt wird? Eine gefestigte Ansicht des Bürgers könnte nur Schwierigkeiten bereiten. Das muss nicht sein. Die Unkenntnis des Bürgers ist dazu immer der beste Weg. Dass Demokratie unbequem sein könnte, ja manchmal sein muss, ist bei uns noch nicht so klar durchgedrungen. Vielleicht kann der Stadtstreicher in seiner eigenwilligen Unbekümmertheit hier immer mal etwas nachhelfen. Wir erwarten hier allerdings keine Wunder, zumal wir nichts verändern oder beeinflussen wollen und keine Interessen verfolgen. Das einzige ist, etwas spöttisch angehaucht Mängel oder Stärken bei der Wahrnehmung der Amtspflichten der demokratischen Organe zu hinterfragen. Aber nur, weil es eben kein anderer tut und die hiesige politische Führung immer mehr daraus ein echtes Bedürfnis erwachsen ließ. Sollte uns das nicht immer ganz reibungsfrei gelingen, bitten wir um Nachsicht. Auch wir sind von einer Fehleinschätzung nicht gefeit. Trotz all der eigenen Unzulänglichkeiten, würden wir uns freuen, wenn sie unserer Lektüre weiterhin Aufmerksamkeit schenken könnten. Kritische Hellhörigkeit und Aufgeschlossenheit des Bürgers hat noch selten geschadet. Danke.

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