Monatsarchive: März 2011

Bürgerbefragung zum Thema Sicherheit.

Polizeidirektion Biberach startet am Samstag, den 2. April 2011, eine Bürgerbefragung zum Thema Sicherheit.

Der Landkreis Biberach zählt zu einer der sicheren Regionen in Baden Württemberg. Dieses Gesamturteil lässt sich aus der jüngst veröffentlichten Jahresstatistik 2010 zur Kriminalität und Verkehrssicherheit ableiten. Ob sich dies mit dem Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Biberach deckt und ob sie mit der Arbeit ihrer Polizei zufrieden sind, das möchte die Polizeidirektion Biberach mittels einer Bürgerbefragung im kommenden April wissen. Die Befragungsaktion wird nach einem wissenschaftlich fundierten System mittels standardisierter Telefoninterviews durchgeführt.

Insgesamt sollen rund 1000 Personen befragt werden. Diese werden nach Alter und Geschlecht als repräsentative Auswahl aus der Kreisbevölkerung ermittelt. Die für die Befragung erforderlichen Daten liefert ein renommiertes sozialwissenschaftliches Institut. Die Umfrage ist vollkommen anonym. Der Datenschutz ist im gesamten Umfang gewährleistet. Es kann also sein, dass Sie im Laufe der ersten drei Aprilwochen einen Anruf von der Polizei erhalten und gebeten werden, an dieser Befragung teilzunehmen. Bitte nehmen Sie sich in diesem Fall 10 bis 15 Minuten Zeit für das Interview. Sie helfen der Polizei damit, den hohen Sicherheitsstandard im Landkreis Biberach zu halten und zu verbessern. Die Polizeidirektion Biberach möchte genau dort ansetzen, wo der Schuh drückt und vertraut auf Ihre Unterstützung.

Die Befragungen finden während der Woche von 10 Uhr und 20 Uhr und an den Samstagen von 10 Uhr bis 16 Uhr statt. Sie werden von besonders geschulten Angestellten der Polizei durchgeführt. Sie dürfen von einer völlig seriösen Umfrage ausgehen, deren Ergebnisse im Anschluss veröffentlicht werden. Wer dennoch ganz sicher gehen will, ob es sich um eine Umfrage der Polizei handelt oder sonst Fragen zur Aktion hat, kann sich während der Befragungszeiten an das eigens für diesen Zweck eingerichtete Hotline–Telefon mit der Nummer 07351 / 447-180 wenden.

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Gasheizung hat Zukunft für den Bad Buchauer Gemeinderat.

2. öffentlichen Sitzung Federseeschule: Heizungszentrale: Beschluss über die zukünftige Wärmeversorgung;  wir berichteten über die 1. Sitzung zum gleichen Thema bereits vor 14 Tagen am 14.3.2011

… aus der Gemeinderats-Sitzung gestern 29.3.11

Um es gleich vorweg zu sagen, der Gemeinderat hat mit 2 Gegenstimmen von Stadtrat Winkler und Weiss nun doch beschlossen, eine neue Gasheizung für die Grund-u. Hauptschule für den Betrag von 365.000.00 € zu installieren. Jahresheizkosten geschätz 75.000.00 €. Blockheizkraftwerk heißt das im Technikdeutsch für alle. Keine Wärme wird gewünscht aus der vor den Toren der Stadt stehenden Biogasanlage um unabhängig zu sein von Lybischem Öl und Russlands Gaslieferungen. Hier beginnt bereits das unbegreifliche, erneuerbare Energie ist für die Räte und Verwaltung keine Alternative, fast hat man den Eindruck das ist etwas gefährliches was keiner haben will. Nicht mal eine Anhörung bzw. ein Vortrag vom Ing. Büro Schuler ist dazu gewünscht trotz mehrfacher Bemühungen der Fa. Schuler, die unter anderem am 28.3. 2011  zu einem Gespräch nach Buchau kommen wollte um das Konzept der Wärmelieferung detailliert vorzustellen. Eine Terminbestätigung der Stadt für das Treffen bleib allerdings aus. Darf sich eine Verwaltung und Räte zu vornehm sein um für die Bürger sich einzusetzen. Ist es nicht ihre Aufgabe  sich mit aller Gewalt zu Informieren, oder lieber mit aller Gewalt zu verhindern?

Ich bin mir sicher, hier hat die Stadt und der Rat die teuerste und Investitionsträchtigste Variante ausgewählt. Mal abgesehen von der Abhängigkeit russischer Gaslieferanten und deren Preisgestaltung. Dass Gas am Ölpreis sich orientiert ist wohl nichts neues für den Bürger. Biogas , eine erneuerbare Energie kommt keinem in den Sinn. Hier hätte es sich gelohnt dafür zu kämpfen. Wir werden es ja erleben wie viel der Bürger für den Alleingang die nächsten Jahre bezahlen muss. Wartung und Reparatur und ganz sicher eine Erneuerung eines Blockheizkraftwerkes stehen in der Regel alle 10 Jahre an. Dann ist ein neues BHKW fällig, gegenüber einer Biogasanlage der erste Unsinn den es zu verstehen gilt, denn hier kommt die Wärme ins Haus und das war es dann. Rat und Verwaltung weiß immer genau was nicht geht, nur das machbare ist für alle unergründlich.

Buchau feiert die Tage 100 Jahre Federseesteg, gehören wir womöglich zu den letzten Anti-Innovativen die 100 Jahre Gasheizung noch feiern wollen.

Biogas braucht kein Heizkessel und keine Wartung, die Wärme kommt ganz einfach ins Haus. Ich darf Ihnen mal vortragen wo wir überall  Biogasheizungen verwenden könnten- unter der Prämisse dass dort die nächsten Jahre neue Heizkessel fällig sind.  Z.B. im Altersheim, Sporthalle Bittelwiesen, Rathaus, Vereinsheim, GHS, Kindergarten, Museum, Hochhäuser a.d. Post, Walzhochhäuser und viele Gebäude mehr. Alle diese Gebäude haben Heizkessel die zwischen 20-30 Jahre und mehr alt ist d.h. zum baldigen Austausch fällig .  Kann man so kurzfristig denken in einer Stadt die Vorzeigeanspruch stellt in Sachen Tourismus? Allein was hier an Umweltverschmutzung und Kosten  eingespart würde ist gewaltig,  man muss es nur wollen. Innovationen ausleben und nicht verhindern. Einfach mal nachdenken . . . .aber es ist demokratisch beschlossen worden,  und damit Basta.

Dagegen sein um jeden Preis, den haben wir jetzt. Allerdings den höchsten für Wärme im Klassenzimmer, wenn das mal keine Fehlentscheidung war. Bei Biogas kommt die Wärme ins Haus ohne weitere Investitionen. Keine Wartung und kein Hausmeister für alle Tage . Warum soll der Bürger auf erneuerbare Energie zurück greifen wenn die Stadt selbst darauf verzichtet? Versteht das einer, ich nicht.

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KESSLER Bad Buchau, Veranstaltung für Mädchen.

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CDU/ FDP- Der Stadtstreicher Kolumne No. 39

CDU und FDP haben die Glaubwürdigkeitsprüfung nicht bestanden

Die beiden Artikel, die in der SZ. am 26. März 2011 erschienen sind (siehe auch amfedersee.de), zeigen für mich Grundlegendes auf. Altbundeskanzler Kohl sagt aus, was Mappus, Merkel und der Atomkern der CDU tatsächlich nüchtern denken: „ In Deutschland hätte sich durch den Gau erst einmal und unmittelbar gar nichts verändert. Die Kernenergienutzung in Deutschland ist durch das Unglück in Japan nicht gefährlicher geworden als sie es vorher gewesen ist.“ Japan hat also nicht ausgereicht, einen wirklich glaubhaften Glaubenswechsel in der Atompolitik nach zu vollziehen. Kosmetik reicht einfach nicht aus. Diese Herrschaften sehen nicht ein, dass die Gefahren greifbarer geworden sind, restliche Ungewissheit zur Gewissheit gereift ist, letzte Hoffnungen auf Machbarkeiten zerstoben sind. Die dortigen Ereignisse haben alle technischen Berechnungsannahmen vom Tisch gefegt. Menschliches Fehlverhalten beim Betrieb und der Unterhaltung der Atommeiler sind nicht gerade selten. Gott sei Dank, meist mit gutem Ausgang aber auch ohne Zukunftsgarantie. Aber neben Tschernobyl zeigt Japan einmal mehr, Risiken bei dieser gefährlichen Technik sind letztlich nicht beherrschbar. „Das Leben ist ohne Risiken nicht zu haben“. Richtig, Herr Kohl und Anhänger. Bloß die Risiken der Atomenergie sind so gewaltig, dass man sie Naturkräften gleichstellen muss. Bei Naturgewalten ist der Mensch völlig machtlos. Naturereignisse entziehen sich auch allen Wirtschaftsbilanzen. Hier geht es um ganz andere Zeiträume und Konstellationen. Sollen wir uns auch noch selbst erzeugter Machtlosigkeit ausliefern? Reichen die Gefahren der Natur nicht? Niemand würde nach Deutschland gefährliche Vulkane versetzen wollen. Aber gerade das, haben wir mit der Atomkraft ins Land geholt. Jeder Meiler ein Vulkan. Andere Länder auch! Bloß Deutschland ist ein überaus dicht besiedeltes Land. Deshalb drückt uns dieser Schuh stärker als andere Staaten. Japan wird uns noch vor Augen führen, was das heißt. Das Ende ist ja noch nicht absehbar. Die dortigen Strahlen werden uns noch gehörig in die „Knochen“ fahren. Das Wahlergebnis in Baden-Württemberg ist nur das Hauptbeben, weitere Nachbeben werden folgen. Der zweite Artikel aus der Tageszeitung „Der Standard“ bestätigt die Gegebenheiten. Die Regierung in Stuttgart und Berlin ist nicht um die Sicherheit des Volkes besorgt, sondern nur um die Erhaltung ihrer Regierungsmacht. Um dies zu erreichen, wird mit allen verfügbaren Mitteln getäuscht und gebogen. Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit werden zu lästigen Lappalien abgestempelt. Wer dem Wahlvolk solche Ohrfeigen verpasst, gehört bestraft. Aber Ehrlichkeit und Verlässlichkeit bei den Politikern stehen ja nicht nur bei der Atomkraft auf dem Prüfstand, wenn auch nicht in dieser Deutlichkeit. Das Ergebnis der Wahl hat diesen Sehnsüchten des Bürgers eine Stimme verliehen.

Überaus interessant ist, dass trotz des Regierungswechsels die CDU nach wie vor überwiegend viele Wahlkreise direkt gewonnen hat. Das zeugt von persönlichem Urvertrauen der „eingesessenen“ Wähler in ihre Abgeordneten. Hier kommt Bodenständigkeit und Nüchternheit zum Ausdruck. Man bewegt sich nur sehr bedächtig und misstrauisch. Überzeugungen werden nicht so schnell über Bord geworfen. Berechenbarkeit zeichnet dieses Land aus. Kein Wunder, dass man von einem „Erdrutsch“ spricht. Trotzdem in den Tiefen dieses schwarzen Erdteils brodelt es. Alles kann Tradition eben nicht überdecken. Etwas Hochdeutsch wird auch hier gesprochen und verstanden. Aber nur Widerwillig und gegen heftigen Widerstand hat sich das Wahlwunder vollzogen. Überzeugt ist man davon aber noch lange nicht. Da müssen die neuen Machthaber in Stuttgart noch sehr viel „Energie“ in ihrer Amtszeit nachlegen, um einen Umbruch zu bewerkstelligen. Eine überaus harte und zehrende Aufgabe. Dank Japan, Selbstherrlichkeit von Mappus und dem Abstürzen der FDP ist zunächst nur ein vager Anfang gesetzt, der dem Kalkül der Baden-Württemberger eigentlich entgegensteht. Aber jede Krise birgt eine Chance in sich. Ein Neuanfang kann auch ein Geschenk sein.

Noch „verwurzelter“ als die Baden-Württemberger sind die Buchauer. Die „große“ Politik scheint sich im Federseemoor zu filtern und nur tröpfchenweise durchzusickern. Nicht nur das Geschehen in Japan ist weit weg und uninteressant, auch manch andere Überzeugungen bzw. Konsequenz, die bei der Wahl eine Rolle gespielt haben, sind bei uns kaum registriert worden. Zwar ist die Wahlbeteiligung von (2006 46,7 %, 2011 56,5%) auch um 10 % angestiegen, aber nach wie vor ist es nahezu das schlechteste Ergebnis im Landkreis (65,3 %). Entgegen dem Landestrend (in Prozent) hat sich die CDU halbwegs gehalten, die SPD hat gewonnen, die Grünen verloren, die FDP hat eingebüßt, aber weniger als im Land. Also alle Wahlergebnisse der Parteien zeigen bei uns ein gewisses Eigenleben auf. Warum auch nicht. Das kann durchaus am Federseenebel liegen, bei dem scharfe Konturen etwas langsamer auszumachen sind. Aber stören tut mich generell das Desinteresse an Wahlen und an demokratischen Prozessen allgemein in unserer Stadt. Wer das Leben gestalten will, muss sich darauf einlassen. Vielleicht wird die Anteilnahme am politischen Geschehen grösser, wenn wir wieder einmal zum Wasen stechen ins Moor aufbrechen müssen.

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Mappus-Show zu Ende!

Landtagswahl in Baden-Württemberg, Mappus ade …

„Jetzt haben wir die historische Wende in diesem Land erreicht“, sagte Grünen-Spitzenkandidat Kretschmann vor jubelnden Anhängern in Stuttgart. Er kündigte einen Politikwechsel im Land an. „Wir werden den versprochenen Weg in die Bürgergesellschaft gehen.“

Trotz des mageren SPD-Ergebnisses freute sich auch SPD-Spitzenkandidat Schmid. „Wir haben den historischen Wechsel geschafft,“ sagte der 37-Jährige. „Es gibt einen klaren Regierungsauftrag für SPD und Grüne, den wir gemeinsam annehmen werden.“

Die CDU stürzt laut Prognose von 44,2 auf 39,1 Prozent ab Prozent ab. Das ist ihr schlechtestes Ergebnis seit 1952 und eine herbe Niederlage für Ministerpräsident Stefan Mappus. Der Nachfolger von Günther Oettinger war lediglich ein Jahr im Amt. Er räumte seine Niederlage ein: Er wünsche SPD und Grünen „für die Erfüllung des Regierungsauftrags alles Gute“, sagte Mappus. Für die CDU bleibe nun die Oppositionsrolle. Welche Rolle Mappus in der Landes-CDU künftig spielen wird, ist noch offen. „Wir haben gemeinsam gekämpft und haben auch gemeinsam dieses Ergebnis erzielt. Und deshalb ist es zunächst mal seine Entscheidung, wie er verfahren will“, sagte CDU-Fraktionschef Peter Hauk.

Vorläufiges amtliches Endergebnis 2011 für Bad Buchau
(in Klammer = Ergebnis 2006):
3.173 Wahlberechtigte (3.181)  56,5% Wahlbeteiligung (46,7%)
  • Peter Schneider (CDU) 934 Stimmen = 53,1%  (778/53,2%)  d
  • Franz Lemli (SPD) 314 Stimmen = 17,9%  (227/15,5%)
  • Eugen Schlachter (GRÜNE) 272 Stimmen = 15,5%  (265/18,1%)
  • Oliver Lukner (FDP) 77 Stimmen = 4,4%  (103/7,0%)
  • Uli Widmann (LINKE) 58 Stimmen = 3,3%  (–)
  • REP 18 Stimmen = 1,0 % (18/1,2%)
  • NPD 12 Stimmen = 0,7% (15/1,0%)
  • ödp 23 Stimmen = 1,3% (6/0,4%)
  • Piraten 50 Stimmen = 2,8% (–)
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Strahlen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

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Felder und Wiesen brandroden

Wald und Feld roden, fast schon glaubte man an einen Waldbrand und aufgeregte Bürger riefen bei amfedersee.de an um nach zu fragen was das sein kann. Eine gewaltige Rauchsäule gleich hinter der Firma Kessler, brennt es dort etwa? Nein, nein, keine Panik. Ein Feldfeuer zur Rodung war der Raucherzeuger und somit alle Aufregung um sonst.

Das Abbrennen von Bodendecken oder das flächenweise Absängen von Pflanzen oder Pflanzenresten war angesagt.  Dabei sind jedoch ausreichende Sicherheitsabstände, insbesondere zu öffentlichen Verkehrswegen, Feldrainen, Hecken und sonstigen brandgefährdenden Gegenständen einzuhalten. Außerdem müssen Vorkehrungen zur Vermeidung von Gefahren, Nachteilen oder erheblichen Belästigungen durch Rauchentwicklung getroffen werden. So darf beispielsweise bei starkem Wind kein Feuer entzündet werden.  Es ist unbedingt sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit, erloschen ist.

Trotzdem nicht ganz ungefährlich, erst vorgestern ein Mann bei Rodungsarbeiten verbrannt. lesen sie selbst: In Pleystein ist am 23.3. 11 ein Mann beim Abbrennen eines Feldraines gestorben. Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz heute mitteilte, wollte der 75-Jährige offenbar Gestrüpp zwischen zwei Feldern abbrennen, als das Feuer außer Kontrolle geriet. Ein in der Nähe wohnender Landwirt bemerkte das Feuer und fand am Brandherd die Leiche des Mannes. Wie eine Obduktion am Mittwochabend ergab, starb der Mann aufgrund seiner schweren Brandwunden. Das Feuer selbst war zum Glück von alleine erloschen, bevor es weiteren Schaden anrichten konnte.

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