Monatsarchive: Januar 2011

Anregung wie man es besser nicht mehr machen sollte in Bad Buchau dieses Jahr!

Leserbriefe von 2009 … die jetzt zur Geltung kommen könnten.

1. Hallo Heinz,
heute 2009  ist Umzug in Bad Buchau.
Uns wundert es, dass das offizielle WC der Stadt bei uns an der Bushaltestelle heute geschlossen ist.
Heute haben mehrere “Narren” geklingelt und baten bei uns auf die Toilette gehen zu müssen. Wir haben ihrem Wunsch selbstverständlich entsprochen. Ich finde, wer einen Umzug veranstaltet, sollte auch dafür sorgen, dass die Leute offiziell auf eine Toilette gehen können.

2. Hallo , es gab doch mehrere WC-Wagen in der Stadt. Einer davon auf dem GHS-Parkplatz, einer am Aufstellungsplatz. Trotzdem sind die ( Männers ), wenige Meter daneben lieber ins Gebüsch gegangen. Das regt mich persönlich am meisten auf, vor allem auf dem Schulgelände wo täglich sehr viele Kinder sich aufhalten.

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Reptilienbörse 12. Februar 2011, Oberschwabenhalle Ravensburg

10.00 bis 16.00 UHR OBERSCHWABENHALLE,

ECHSEN, PFEILGIFTFRÖSCHE UND CO. ZEIGEN SICH VON IHRER SCHÖNSTEN SEITE. Reptilienfreunde und Besucher erwartet ein riesiges und vielseitiges Angebot aus der Terraristik. Echsen, Schlangen, Vogelspinnen kein Grund zur Panik, diese Exoten sind zwar keine Schmusetiere aber angenehme und faszinierende Mitbewohner. Liebhaber von Pfeilgiftfröschen z.B. erfreuen sich an den in den schönsten Farben leuchtenden Tiere in ihrem Terrarium – ein kleiner Dschungel mit Orchideen oder Bromelien, der garantiert ein echter Blickfang ist. Wie immer sind renommierte Aussteller auf der Börse, die seltene und wertvolle Tiere in den schönsten Farbvarianten ausstellen. Eintrittspreis: € 6,00 Kinder von 6 bis 12 Jahre: € 2,00

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an info@terraristikevent.de

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Stuttgart 21- Groß-Demo läuft heute 29.Januar an.

Bilder: Polizei auf der Fahrt zum Polizeieinsatz heute Mittag von Biberach/Riss über Ulm direkt nach Stuttgart.

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Verkleidet mit Gesichtsmasken, die den baden-württembergische Ministerpräsidenten Stefan Mappus und Verkehrsministerin Tanja Gönner zeigen, stehen zwei S21-Gegner in Stuttgart vor dem Hauptbahnhof auf einem alten Wasserwerfer. (Foto: Uwe Anspach)

Verkleidet mit Gesichtsmasken, die den baden-württembergische Ministerpräsidenten Stefan Mappus und Verkehrsministerin Tanja Gönner zeigen, stehen zwei S21-Gegner in Stuttgart vor dem Hauptbahnhof auf einem alten Wasserwerfer.

Stuttgart / lsw Mit roten Nasen und klammen Fingern haben am Samstagnachmittag wieder etliche tausend Menschen in Stuttgart gegen die Bauarbeiten am umstrittenen Milliardenprojekt Stuttgart 21 demonstriert.

Die Polizei sprach von 13 000 Teilnehmern bei der ersten Großdemonstration im neuen Jahr, die Veranstalter zählten mehr als 40 000 Menschen. Auf mehreren Plakaten drohten die Gegner des Bauprojekts der Landesregierung mit Abwahl: „Wahltag ist Zahltag“, hieß es da etwa. Auch die vertrauten „Oben bleiben!“-Rufe für einen oberirdischen Bahnhof waren wieder zu hören.

Dick eingepackt in die grellgrünen K21-Mützen und Schals zeigten die Protestler unter dem Motto: „Widerstand plus“ Flagge für den Kopfbahnhof. Mit Trillerpfeifen, Ratschen, Vuvuzelas und Trommeln verschafften sie sich Gehör. Viele der Protestler hielten sich bei den frostigen Temperaturen mit Tee oder Glühwein warm. Das Ergebnis der Schlichtung stieß bei der Kundgebung und dem anschließenden Protestzug auf wenig Gegenliebe. Die Widerstandsbewegung sei nach dem Schlichterspruch „frustriert und desillusioniert“ gewesen, sagte etwa Regisseur Klaus Hemmerle. Doch der Winter des Missvergnügens neige sich dem Ende zu. „Wir sind immer noch hier, wir sind immer noch laut, und der Bahnhof ist noch lange nicht gebaut“, rief Hemmerle unter lautem Beifall.

Bilder: Auf der Fahrt zum Polizeieinsatz heute Mittag von Biberach direkt nach Stuttgart.

Die Veranstalter vom Aktionsbündnis äußerten sich glücklich über die vielen Teilnehmer bei der ersten Demo nach der Pause. „Wir sind extrem zufrieden — bei dieser Affenkälte. Es geht weiter“, betonte Organisator Rainer Benz. Der Schlichterspruch habe für sie letztlich nicht viel verändert, räumte er ein. Vor der Demonstration hatten mehrere Gegner rund 500 verzierte Vogelhäuschen in den Bäumen am Nordflügel des Bahnhofs aufgehängt.

Verkehrsministerin Tanja Gönner (CDU) kritisierte die Demonstranten: Es entstehe der Eindruck, dass es ihnen immer weniger um das Bahnprojekt und mehr um die bevorstehende Landtagswahl am 27. März gehe. „Es gibt Parteien, die für sich den Protest nutzen, in dem sich in die vorderste Reihe der Bewegung stellen“, sagte Gönner. Vor der Wahl sind zwei weitere Großdemonstrationen geplant: am 19. Februar und am 19. März.

Bei Stuttgart 21 soll der Hauptbahnhof in eine unterirdische Durchgangsstation umgebaut und an die künftige Schnellbahntrasse nach Ulm angeschlossen werden. Die Bahn schätzt die Kosten auf rund sieben Milliarden Euro für die Tieferlegung des Hauptbahnhofs und die Neubaustrecke nach Ulm, Kritiker rechnen dagegen mit bis zu 18,7 Milliarden Euro. (SZ)

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Probesitzen und Fachberatung bei Fa.Walter in Bad Buchau


Die Firma WALTER Thomas Betriebs­einricht­ungen lädt in Bad Buchau-Kappel alle interessierte Kunden zu einer Fach­beratung über dynam­isches und gesundes Sitzen ein.

Jeder Kunde erhält eine ausgiebige und individuelle Beratung anhand von Quali­täts-Stühlen aus dem Hause WALTER und ROVO-Chair. Aber auch andere geeignete Marken und Betriebsein­richt­ungen werden in dem sehr umfangreichen Lieferprogramm angeboten, Zitat: “Eben alles das man bei der Arbeit zum Sitzen, Stellen, Schieben benutzen kann“, aber immer unter dem bewährten Firmen-Motto “Qualität zahlt sich aus“. Zum Beispiel werden auf die Qualitäts­stühle 5 Jahre Garantie* gewährt. Derzeit laufen wieder Sonder-Aktionen mit bis zu 45% auf Büro­stühle (vorläufig bis 01.03.2011), aber auch auf (fast) alle andere Produkte werden für regionale Kunden Sonder­konditionen gewährt, oder mit dem Gutschein (unten ausschneiden) erhält jeder Kunde einen Rabatt von 10% auf alle Listenpreise (Aktionspreise ausgenommen).



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Unfall auf der Strasse nach Kanzach.

Schwerer Verkehrsunfall am Freitagabend gegen 20,25 Uhr. Ein in Richtung Kanzach fahrendes Fahrzeug kam von der Straße ab in der ersten Rechtskurve hinter Bad Buchau, überschlug sich mehrmals und blieb in der verschneiten Wiese kopfüber liegen. Alle drei Insassen z. T. schwer verletzt werden im Moment von den Rettungskräften versorgt. Genaueres zum Unfallhergang wird von der Polizei z. Zeit noch ermittelt.

Dazu Polizeibericht vom Montag:

BAD BUCHAU – Am Freitagabend kurz nach 20 Uhr ereignete sich auf der
L 275 zwischen Kanzach und Bad Buchau ein schwerer Verkehrsunfall
mit 3 Verletzten.
Ein 19-jähriger Audi-Fahrer war aufgrund eines Fahrfehlers in einer leichten
Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen. Der Audi überschlug sich
mehrmals und blieb nach ca. 40 m auf dem Dach liegen.
Eine 13-Jährige, die zum Unfallzeitpunkt auf dem Rücksitz saß, wurde
eingeklemmt und musste nach notärztlicher Erstversorgung mit schweren
Verletzungen von der Feuerwehr aus dem Autowrack befreit werden.
Der 19-Jährige Audi-Fahrer und sein 14-jähriger Beifahrer mussten aufgrund
ihrer erlittenen Verletzungen ebenfalls stationär im Krankenhaus aufgenommen
werden.
Der Schaden am Audi beträgt zirka 4000 Euro.

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Bad Buchau, geringe Erschütterungen durch seismologische Kleinsprengungen

Seit gut einem Jahr führt die Moor-Heilbad Buchau gGmbH ein Projekt zur „Tiefengeothermie“ durch. Derzeit erfolgt die seismologische Tiefenerkundung mittels mehrerer Kleinsprengungen wie Geschäftsführer Walter Hummler erklärt. Bei dem Projekt zur „Tiefengeothermie“ wird untersucht, ob in ca. 2000 Meter Tiefe heißes Wasser vorkommt. Die veröffentlichten und genehmigten Untersuchungen der tiefen Gesteinsschichten sind im Moment in vollem Gang. Es werden ca. 400, jeweils 3 Meter tiefe Löcher in die obere Moorschicht gebohrt. Jeweils 10 Löcher bilden ein Gruppe: 9 Löcher werden mit Geophonen ausgestattet und das 10. Loch mit einer kleinen Sprengladung, die dann gezündet wird. Die dadurch ausgesandten Schallwellen geben Aufschluss über die Schichtung des Grundgebirges im Erwartungshorizont in ca. 2000 Metern Tiefe.

Entgegen den Zusicherungen der Fachingenieure kommt es zu stärker spürbaren Erschütterungen durch die Sprengungen, als zu Beginn angenommen. Der Geschäftsführer der Moor-Heilbad Buchau gGmbH betont: „Es tut uns leid, dass wir die Bevölkerung zum Grad der Erschütterung vorab nicht ganz korrekt informieren konnten.“ Die Feuchtigkeit im Boden, zurückzuführen auf den aktuell hohen Wasserstand, sowie das Moor führen dazu, dass die Wellen der Sprengung durch den Boden weiter fort getragen werden, als angenommen.

Bundesverband Erneuerbarer Energie e.V.

Die tatsächlichen Erschütterungen liegen zwar weit unter dem genehmigten Wert, sie sind jedoch in nahegelegenen Häusern gut spürbar. Es besteht aber keinerlei Gefahr für angrenzende Häuser oder die Bevölkerung.

Nach Ende der Erkundung vor Ort werden Gutachter endgültig Entscheiden- für oder gegen das Projekt „Tiefengeothermie“ . Das Tiefengeothermieprojekt wird nur umgesetzt, wenn die Chancen die Risiken bei weitem überwiegen“so die M-H-B- Bad Buchau.

Geothermische Tiefenstufe (geothermischer Gradient)
Die geothermische Tiefenstufe ist die Tiefe, in der sich die Erdkruste um ein Grad Celsius erwärmt, und steht damit für den Temperaturgradienten derselben. Eine solche Erwärmung erfolgt durchschnittlich alle 33 Meter, wobei man aufgrund dessen auch oft einen Gradienten von 3 °C pro 100 Meter angibt.
Es treten jedoch erhebliche Abweichungen von diesem Mittelwert auf, so zum Beispiel auf der Schwäbischen Alb mit 11 Metern oder in Südafrika mit 125 Metern. Diese Abweichungen sind unter anderem durch die örtlich variierende Mineralogie, Geologie, Morphologie und besonders vulkanische Aktivität bedingt. Hervorgerufen werden die höheren Temperaturen durch höheren Oberflächenwärmefluss. Die Wärme im Erdinnern stammt zu 70 Prozent aus radioaktiven Zerfallsprozessen im Erdmantel und Erdkern und zu 30 Prozent aus der aufsteigenden Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung.
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Heute vor einem Jahr,

Fast auf den Tag genau, Gemeinderat hält öffentliche Sitzung ab, 9 Februar 18.00 Uhr Beginn um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Tagesordnung: 1. Planungsstand Projekt „Geothermie“: Sachstandbericht durch den Geschäftsführer der Moorheilbad Buchau gGmbH Herrn Walter Hummler;

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“ Angst vor dem Internet.“

Massenproteste auf den Straßen in ÄgypMassenproteste auf den Straßen in Ägypten und Tunesien – innerhalb kürzester Zeit organisiert und gesteuert über Facebook, Twitter und Co. Das neue „Mitmach-Web“ befähigt Menschen ihre Unzufriedenheit einer großen Öffentlichkeit mitzuteilen und sich mit Gleichgesinnten zu verbinden. Ohne lange Kommunikationswege – alles in Echtzeit. Der Protest hat eine neue Versionsnummer erhalten.ten und Tunesien – innerhalb kürzester Zeit organisiert und gesteuert über Facebook, Twitter und Co. Das neue „Mitmach-Web“ befähigt Menschen ihre Unzufriedenheit einer großen Öffentlichkeit mitzuteilen und sich mit Gleichgesinnten zu verbinden. Ohne lange Kommunikationswege – alles in Echtzeit. Der Protest hat eine neue Versionsnummer erhalten.

Sascha Lobo – Blogger, Buchautor und Internet-Guru. © actionpress-bild   Autor: Julia Wolfer (web.de)

Autoritäre Staatsformen fürchten das Web 2.0 – doch wie ist das mit unserer Regierung?

Wir haben gerade Vorgestern erlebt, dass das auch für unsere demokratische Regierung ein Furchtfaktor darstellt. Eine Beteiligungssoftware namens „adhocracy“, die Internet on catch verankert werden sollte, wurde vom Bundestag unter total fadenscheinigen Argumenten – Kostengründen und so weiter – gekippt. Dahinter steckt in Wahrheit die Angst, einen Präzedenzfall der Bürgerbeteiligung zu schaffen. Man möchte nicht so viel Bürgerbeteiligung haben. Ich kann die Angst in Teilen nachvollziehen, allerdings ist sie unzeitgemäß und noch dazu schlecht Kommuniziert worden. Die Bevölkerung ist über die wahren Gründe, dass man keine Mitbeteiligung haben möchte, getäuscht worden. Das ist problematisch – natürlich nicht zu vergleichen mit den Vorgängen in Ägypten – aber es ist problematisch das mit Stimmen von CDU und FDP verhindert wurde, dass Bürger mitdiskutieren können.

Kann man die Macht des Internets durch Zensur überhaupt eindämmen?

Ich fürchte es ist ein Gleichgewicht des Schreckens: Die digitale Vernetzung ist zwar schwieriger zu stoppen, aber es ist noch nicht unmöglich. Man sieht das in China: Dort gibt es eine Armee von Zensoren die mit hoch ausgefeilten technischen Mitteln die Netzwelt rigide einschränkt. Zwar ist es für Machthaber schwieriger geworden, denn sie brauchen viel mehr Know-How – es reicht nicht mehr ein paar Schläger vor die Druckerpresse zu stellen – aber es ist nicht unmöglich.

Das Internet ist noch zu sehr Abhängig von verschiedenen Faktoren. Das sehen wir in Ägypten, das sehen wir in China, das sehen wir aber auch in Deutschland. Da ist noch sehr viel Platz für Autoritäten, Kontrolle auszuüben – und das wird auch getan.

Was wäre denn Ihrer Meinung nach eine Möglichkeit für unsere Politiker, vernünftig damit umzugehen?Ich glaube, dass gerade im Kommunalen Bereich erprobt werden muss, wie eine digitale Demokratie aussehen muss.

Diese Vernetzung braucht natürlich zwei Partner. Es geht nicht, die Regierung nur unter Druck zu setzen und zu sagen „Macht mal was!“, es geht auch darum dass die Menschen das Angebot nutzen und versuchen Organisationen herzustellen. Dann muss erprobt werden, was man an Mitbestimmung anbieten kann, was funktioniert, wie funktioniert es und wie könnte eine digitale Demokratie aussehen.

Was denken Sie: Wo geht die Reise hin?

Alles ist ein temporärer Trend der abnehmen wird. Es ist völlig klar, das Facebook und Twitter, die im Moment sehr erfolgreiche Firmen sind und auf einer Entwicklung beruhen, die auf keinen Fall rückgängig zu machen ist. Social Media ist eine Entwicklung die ist da und geht auch nicht wieder weg. Sie wird sich verändern, sie wird sich feinjustieren aber ob Facebook und Twitter da in fünf Jahren noch an der Spitze stehen, kann niemand so recht sagen. Aber Social Media und die digitale Vernetzung wird auch in Zukunft weiter zunehmen und weiterhin eine große und wichtige Rolle in der politischen Landschaft spielen wird.  Autor: Julia Wolfer

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