Jahresarchive: 2010

Wort des Jahres 2010 gewählt: „Wutbürger“ oder ?

„Wutbürger“… ist das Wort des Jahres 2010. Diese Neubildung sei verwendet worden, „um einer Empörung in der Bevölkerung darüber Ausdruck zu geben, dass politische Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen werden“, begründete die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden ihre Entscheidung. Auf Rang zwei kam der Ausdruck „Stuttgart 21“, der die geplante Umwandlung des Stuttgarter Kopfbahnhofs in einen Durchgangsbahnhof beschreibt. Den dritten Platz nahm in Anspielung auf die Diskussion um den früheren Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin und sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ der Begriff „Sarrazin-Gen“ ein.   (welt-online)

PS … eigentlich dachte ich eher an das Bad Buchauer Wort zur BM-Wahl, darin heißt es :  „überzeugendwiedergewählt“ finden Sie nicht auch dass so ein Wort jeden freien Gedanken überflügelt. ?

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Frieden im Gemeinderat ist seit rund drei Wochen empfindlich gestört.

Eklat: Fettback beleidigt Ratsmitglieder …?

Der vorweihnachtliche Frieden im Biberacher Gemeinderat ist seit rund drei Wochen empfindlich gestört. Ausgangspunkt war die nicht öffentliche Sitzung des Hauptausschusses am 25. November, in der als einer der Hauptpunkte der Haushaltsplan 2011 beraten wurde.

Diese Debatte soll emotional eine solche Schärfe erreicht haben, dass sich der Streit auch in einer Sitzungspause nicht mehr beruhigte. Dabei soll von Seiten des Oberbürgermeisters Thomas Fettback im Ratssaal das Wort „Arschlöcher“ gefallen sein. Kommentieren wollen das in der Sitzung anwesende Ratsmitglieder der SZ gegenüber nicht, dementieren allerdings auch nicht. Auseinander gehen die Meinungen der Beteiligten auch, ob der OB mit seinem Wutausbruch konkret einzelne Mitglieder der CDU-Fraktion, alle anwesenden CDU-Räte oder auch die Vertreter der Freien Wähler und der FDP gemeint hat. Ein Ratsmitglied verließ die Sitzung nach diesem Vorfall. Das Gremium setzte seine Beratungen nach dem Eklat aber fort.

Thomas Fettback sagte der SZ gestern telefonisch, dass er sich zu Vorgängen in nicht öffentlichen Sitzungen nicht äußern werde. „Sicher hat sich da während der Sitzung einiges hochgeschaukelt, aber ich war schon überrascht über die heftige Reaktion des Oberbürgermeisters“, sagt ein Ratsmitglied, das an der Sitzung teilnahm. Hauptauslöser für den scharfen Wortwechsel und Fettbacks heftige Reaktion soll nach SZ-Informationen die Beratung über den Stellenplan gewesen sein, konkret eine im Haushalt geplante Stelle eines Referenten für den Oberbürgermeister. Eine knappe Mehrheit des Ausschusses lehnte diese Stelle in besagter Sitzung ab.

In einer Änderungsvorlage für den Haushalt 2011, die am Montag in der Gemeinderatssitzung beraten wird, ist diese Stelle bereits als wegfallend gekennzeichnet. Die Vorlage ist bereits im Ratsinformationssystem der Stadt im Internet einzusehen. Die SPD-Fraktion will die OB-Referentenstelle am Montag aber erneut öffentlich beantragen, kündigte Fraktionsvorsitzende Gabriele Kübler bereits an.Das Klima im Rat ist abgekühlt

Das Klima im Gemeinderat dürfte nach den Schimpfworten des Oberbürgermeisters vergleichbar mit den derzeitigen Außentemperaturen sein. „Hier ist mehr vorgefallen als nur eine Verstimmung“, heißt es aus CDU-Reihen. Entsprechende Reaktionen seien am Laufen. Versuche, den Oberbürgermeister dazu zu bringen, sich für seine emotionale Entgleisung zu entschuldigen, seien nicht erfolgreich gewesen. Darauf deutet auch die Reaktion von CDU-Stadtrat Hubert Hagel hin, der auf die Verleihung der Bürgerurkunde der Stadt durch den OB, die für Mittwochabend vorgesehen war, verzichtet hat. Hagel war für die SZ gestern telefonisch nicht zu erreichen.

(Erschienen: SZ17.12.2010 11:35)

ZEITDOKUMENT (webberg) – OB Fettback hat an die Schwäbische Zeitung geschrieben. wir veröffentlichen hier schon mal den Wortlaut des Briefes, der bei der SchwäZ frühestens morgen erscheint. Schön dass es jetzt wieder mehr Lokalpolitik auf Weberberg.de gibt. Sehr geehrter Herr Mägerle, nach dem nun offensichtlich andere an die Öffentlichkeit gegangen sind und ich durch Ihre Berichterstattung genauer Kenntnis erhalten haben, hier meine Stellungnahme:

1. Es ist richtig, dass ich in der Pause der nichtöffentlichen Sitzung am 29.11.2010 eine abfällige Bemerkung gesagt habe. Diese Bemerkung habe ich aber auf mich bezogen, insofern bedauere ich es auch, dass ich diese nicht einfach für mich behalten habe.

2. Auf der anderen Seite: Wenn ich mal darüber berichten würde, was alles in den vergangenen fast 17 Jahren in nichtöffentlichen Sitzungen und am Rande von Sitzungen gesagt wurde, erscheint meine abfällige Bemerkung harmlos.

3. Falsch ist, dass während der vorangegangenen Beratung über den Stellenplan nur eine „hitzige Debatte“ geführt wurde: Richtig ist, dass  in dieser Debatte sowohl die Funktion als auch Person des Oberbürgermeisters unter Anwesenheit von Amtsleiterinnen und Amtsleitern diskreditiert wurde.

Dabei ging es nicht nur um die beantragte 0,5 Stelle eines persönlichen Referenten, sondern um den Stellenplan insgesamt.

4. Verschwiegen wird bisher auch, dass ich mich mündlich wie schriftlich bereit erklärt habe, die abfällige Äußerung zurückzunehmen, wenn die CDU ebenfalls erklärt, dass sie die Form der vorausgegangenen Debatten bedauert.

Dies ist seitens der CDU bis zum heutigen Tag nicht erfolgt.

5. Mein Rücktritt als TG-Präsident hat mit der Sitzung am 29.11.2010 nichts zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

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Der Stadtstreicher – Kolumne Nr. 27


Eindrücke aus der Adventszeit

Was wäre ein Dezember ohne Pakete schleppen und Glühwein oder Punsch-Schlürfen? Und was wären Weihnachtsmärkte ohne Gewusel? In ganz Deutschland stehen Buden auf den schönsten Plätzen und durch die Gassen strömen Düfte, Klänge und sentimentale Menschen. Süßer die Kassen nie klingen.

Ein paar Beispiele für die Buchauer Bürger, die aus der Enge der Heimat in diesen Tagen ausbrechen wollen. Die Angebote sind verlockend und überaus vielfältig, das Brauchtum völlig verschieden und die Köstlichkeiten auch.

Köln: Die Heinzelmänner sind los , die Kölner haben zudem einen Grund zu feiern: Die Heinzelmänner sind zurück! Die einst durch die Neugier der Menschen vertriebenen Kölschen Kultwichtel ziehen den roten Faden auf dem Weihnachtsmarkt in der Altstadt (22. November bis 23. Dezember).

„Brüderchen und Schwesterchen“ werden dieses Jahr die Hauptpersonen auf dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt (22. November bis 23. Dezember) sein. Die Stadt der Brüder Grimm lockt im Advent in den „Märchen- und Zauberwald“.

Bergparaden im Erzgebirge erleben . Nicht nur weihnachtliche Musik, sondern oft auch das Steigerlied „Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt“ erklingt im Erzgebirge. Dann ziehen die traditionellen Bergparaden, stimmungsvolle Aufmärsche der Sächsischen Bergsmannsvereine und -kapellen, durch die Straßen auf die Marktplätz Aus dem Mittelalter auf den Kugelmarkt Auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt am Wenigemarkt bieten Händler in historischen Gewändern wie vor vielen hundert Jahren ihre Waren feil (23. November bis 22. Dezember). Auf die Spuren des gläsernen Christbaumschmucks begibt man sich auf einer Fahrt ins thüringische Lauscha. Dort wird am ersten und zweiten Advent der Kugelmarkt aufgebaut. In diesem Ort wurden die Kugeln und Figürchen vermutlich erfunden, als ein Glasbläser anno 1847 seiner Familie keine echten Äpfel und Nüsse kaufen konnte und in seiner Not Früchte und Nüsse aus Glas schuf. Hauptperson dort ist übrigens nicht der Weihnachtsmann, sondern die Glasprinzessin. Chemnitz: Ein Rendezvous mit Nussknacker, Räuchermännchen und Schwibbögen .Lebkuchenduft ganz hoch im Norden schnuppern.

Sie sehen die deutsche Weihnachtskultur wird Landschaft- und Brauchtum bezogen gefeiert. Nur der Christbaum als solcher verbindet alle. Natürlich sind solche Besuche nur möglich, für die paar Wenigen, die in dieser hektischen Zeit überhaupt noch Zeit haben. Ich meine wegen der vielen Betriebs- und Vereinsweihnachtsfeiern. Und dann muss man auch noch die nachbarlichen Weihnachtsmärkte abklappern und die verschiedenen Weihnachtskonzerte der Musikkapellen und Chöre besuchen. Also kaum mehr Raum für andere Bräuche, Eindrücke und Besinnliches. Wie kann man bloß so etwas überhaupt ansprechen? Eine Zumutung! Selbst sämtliche Wochenenden sind ausgebucht. Von wegen Sonntagsruhe. Dann auch noch ein paar private Erledigungen. Brötla backa it vergessa. Haus und Garten ins Licht bringen. Völlig erschöpft und abgekämpft am Heiligen Abend finden wir endlich zu uns. Gähnend vor dem Weihnachtsbaum. Nur ein Gedanke bewegt uns: ich habe es wieder einmal geschafft, alle Verpflichtungen erfüllt! Das ist unsere Weihnachtsfreude. Bescheidenes Glück! Alles glänzt und leuchtet, nur wir selbst nicht.

Wir haben Geschenke gekauft und Karten geschrieben,
doch wo ist der Advent geblieben?
Aus einer Zeit der Einkehr und Stille
wurde eine Zeit der „Schrille“.
Weihnachten wird so völlig falsch verstanden,
und der Zauber kommt abhanden.

Stress und Hektik prägt die Zeit,
das Fest wird dem Konsum geweiht.
Ja, Weihnachten soll festlich sein,
da stimm ich auch sofort mit ein.

Doch was wird eigentlich gefeiert,
wird’s nicht rundherum verschleiert?
Geht so nicht unter der tiefere Sinn
und welch Geheimnis liegt darin?
Woll’n wir uns das nehmen lassen
und das Wichtigste verpassen?

Nun diese Frage müssen wir uns schon gefallen lassen. Unsere ganz persönlichen Erwartungen sehen vielleicht anders aus?

Für die restliche Adventsperiode bleibt ja noch Zeit zum Nachdenken. Wenn Sie sich so viel Zeit nehmen.

Na dann….frohe, erbauliche Weihnachtszeit , liebe Leser

Ihr Stadtstreicher

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IHK- Bildungs-Report vom November 2010 zitierte fehlendes Gymnasium für Bad Buchau

Die regionale Wirtschaft sieht sich einem immer größer werdenden Mangel an ausbildungsfähigen Schulabgängern, qualifizierten Auszubildenden und kompetenten Fachkräften gegenüber. Die demografische Entwicklung wird diese Problematik in den kommenden Jahren noch verstärken. Dabei wächst der Fachkräftebedarf der regionalen Unternehmen stetig an. Vor diesem Hintergrund ist es ein zentrales Anliegen der IHK Ulm, die Bildungssituation in der Region kontinuierlich zu beobachten, Defizite in der Bildungsqualität aufzudecken und gemeinsam mit der Politik an Verbesserungsmöglichkeiten zu arbeiten. Der zweite Bildungsreport der IHK Ulm widmet sich neben einem Überblick zur vorschulischen, schulischen, beruflichen und tertiären Bildung schwerpunktmäßig der Bildungssituation von Ausländern und Migranten sowie der Geschlechtergerechtigkeit.

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Schulabschlüsse der Auszubildenden

Der größte Anteil der IHK-Ausbildungsanfänger im Ausbildungsjahr 2009, 43 Prozent, verfügt über die Mittlere Reife. 2Schulabschlüsse der Auszubildenden Der größte Anteil der IHK-Ausbildungsanfänger im Ausbildungsjahr 2009, 43 Prozent, verfügt über die Mittlere Reife. 23 Prozent besitzen einen Hauptschulabschluss und 16 Prozent die Hochschulreife. Verschwindend gering ist der Anteil der Ausbildungsanfänger, die keinen Schulabschluss besitzen (siehe Abbildung 22). Die Hauptzielgruppe für eine duale Berufsausbildung sind Absolventen der Hauptschule und der Realschule. Sie stellen zwei Drittel der IHK-Auszubildenden.

Die Wahl des Ausbildungsberufs wird durch den Schulabschluss mit beeinflusst (siehe Tabelle 5). Hauptschüler finden sich vor allem in gewerblich-technischen Berufen, während Realschüler sich meist für kaufmännische Berufe entscheiden.3 Prozent besitzen einen Hauptschulabschluss und 16 Prozent die Hochschulreife.

Verschwindend gering ist der Anteil der Ausbildungsanfänger, die keinen Schulabschluss besitzen (siehe Abbildung 22). Die Hauptzielgruppe für eine duale Berufsausbildung sind Absolventen der Hauptschule und der Realschule. Sie stellen zwei Drittel der IHK-Auszubildenden. Die Wahl des Ausbildungsberufs wird durch den Schulabschluss mit beeinflusst. Hauptschüler finden sich vor allem in gewerblich-technischen Berufen, während Realschüler sich meist für kaufmännische Berufe entscheiden.

Der Schlüssel für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration ist Bildung. Eine qualifizierte Schulausbildung und eine solide berufliche Ausbildung sind hierfür die notwendigen Voraussetzungen. Es sind deshalb erhebliche Anstrengungen notwendig, um das brachliegende Potential bei Migranten abzurufen. Die demografische Entwicklung lässt dies umso dringlicher werden. Integration durch Bildung ist weitaus kostengünstiger als die Finanzierung der Folgen einer nicht gelungenen Arbeitsmarktintegration. Nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung55 betragen diese Folgekosten bis zu 15 Milliarden Euro pro Jahr.

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Adventliche Jugendgottesdienst-Predigt

von Pfarrer Carsten Heß

So, und wie kriegt der Pastor hier vorne das hektische Weihnachten von heute mit dem Weihnachten von damals verbunden?

Das hab ich mir auch überlegt. Fünf erheiternd-effektvolle Einleitungs-Entwürfe hatte ich mir im Laufe der letzten Tage ausgedacht – allesamt für die Tonne, denn das, was uns die Bibel über das erste Weihnachtsfest am Anfang unserer Zeitrechnung berichtet, ist auch erzähl-künstlerisch nicht zu übertreffen. Die Bibel kommt normalerweise recht zügig auf den Punkt: Klare Ansagen, keine unnötigen Wiederholungen, Aber in der Weihnachtsgeschichte – da gibt es wichtige Wiederholungen (die alles andere als langweilig wirken). Achtet mal drauf:

“Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, als Quirinius der Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen liesse – jeder in seine Stadt. Da machten sich auch auf Josef aus Galiläa aus der Stadt Nazareth in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen liesse – mit Maria, seiner vertrauten/ verlobten Frau, die war schwanger.”

Habt Ihr’s gemerkt?

Gleich viermal hintereinander ist hier vom Schätzen die Rede. Warum reicht nicht auch einmal schätzen? Ich lade Euch ein zum genauer-Hinschauen:

Was heißt eigentlich schätzen? Damit ist nicht gemeint, dass n paar Ärzte den ungefähren Gesundheitszustand der Bevölkerung von Israel abschätzen sollten.

Sondern:

Der Kaiser in Rom wollte das Vermögen aller seiner Untergebenen erfassen.

Der wollte abzocken. Der wollte checken, wie viel Kohle man den Leuten aus der Tasche ziehen konnte, ohne dass sie gleich verhungert sind.

Der Kaiser in Rom hat von seinem Thron aus bewerten lassen. Er hat erfasst. Er hat registriert. Er hat protokolliert. Er hat aussortiert.

Jeder musste an seinen Geburtsort wandern und die “Hosen runterlassen”.

Alle Bewohner von Israel mussten an ihren Geburtsort zurückwandern. Egal, ob die Leute gerade gut drauf waren oder nicht.

Es wird gnadenlos bewertet.

Der Wert geht über alles. Egal, ob jemand grad hochschwanger war und keine weiten Strecken mehr laufen konnte.

Wenn Du zu schwach bist, dann hast Du eben Pech gehabt, lieber Bürger von Israel.

Wenn Du nicht mithalten kannst mit den Trend-Klamotten, die Deine Schulkollegen anhaben, dann hast Du eben Pech gehabt.

Wenn Dein Vater arbeitslos ist und Dir eben nicht die ganzen edlen Anziehsachen usw. finanzieren kann, dann hast Du eben Pech gehabt, oder?

Wenn Du wie wild Deine sportlichen Übungen machst, aber Deine Hüften einfach nicht schlanker aussehen wollen, dann hast Du eben Pech gehabt, oder?

Wenn Du stundelang vor dem Schminkspiegel stehst und Dich trotz allem einfach nur schrecklich findest, dann hast Du eben Pech gehabt, oder?

Wenn Du in Mathe oder Chemie oder Englisch nicht mitkommst, weil Du Dich eben grad nicht so gut konzentrieren kannst, dann kriegst Du eben ne fünf! Es wird bewertet.

Mit nem spöttischen Grinsen knallt Dir der Bewertende das Heft auf den Tisch und sagt: Tja, liebe Schülerin, lieber Schüler: Pech gehabt – Versetzung akut gefährdet!

Wenn Deine beste Freundin Dir auf einmal Deinen Lieblingstypen vor der Nase wegschnappt, dann hast Du eben Pech gehabt, oder?

Wenn andere mal wieder schneller waren als Du – was dann?

Wie fühlst Du Dich, wenn andere Dich ständig bewerten/ registrieren/ schätzen?

Ist doch egal: Hauptsache es wird bewertet.

Hauptsache die Starken bleiben stark – und die Schwachen bleiben schwach, oder?

Die Bibel erzählt uns: Gott sieht das völlig anders!

Gottes weihnachtlicher Humor – der ist köstlich!

Mit seiner genialen Fantasie inszeniert Gott den coolsten Protest, den die Weltgeschichte jemals erlebt hat:

Sein Top-Modell heißt Mary.

Ein Mädchen vom Land.

Höchstens 16 Jahre alt.

Keine Markenklamotten.

Kein reiches Elternhaus.

Wohl nicht mal ne stattlich anerkannte fertige Berufsausbildung.

Ich seh und hör schon die hochnäsigen Hühner und zickigen Turteltäubchen, wie sie über die Maria herziehen: “Unser ‘Aschenputtel’ ist zu Ehren gekommen (usw.) …”

Es wird geschätzt und bewertet und registriert, was das Zeug hält. Aber Gott provoziert all die arroganten Tanten, die coolen Kerle – und die superfrommen “Funktionäre”, indem er die Mary zu seinem Top-Model macht. Da werden die Gesichter lang und länger. Das schmeckt den Leuten nicht. Darüber wird gespottet – aber Gott hat seine Freude dran!

Gott hat ein köstliches Vergnügen an seiner Neubewertung! Gott schickt die ganzen verlogen-gestylten “Designies” auf die Zuschauertribüne. Er sagt den arroganten Besserwissern, sie sollen sich gefälligst hinten anstellen.

“Ihr alle, die Ihr Euch für superwichtig haltet” – sagt Gott “Ihr alle, die Ihr Euch einbildet, die großen Räder drehen zu können – haltet mal die Luft an.”

Und dann schickt Gott die Besserwisser und Ellbogenmenschen zielstrebig auf die Zuschauertribüne und sagt:

“Eure Bewerterei/ Euer ganzes Registrieren und Erfassen, Euer ständiges Be- und Entwerten – das macht Euch doch zu Clowns. Vor lauter Show wisst Ihr doch gar nicht mehr, wie’s Euch und anderen wirklich geht. Hört auf, Euch für groß und clever und superwichtig zu halten! Ihr seid nicht das Maß aller Dinge.”

Gottes Topmodell heißt Mary. Und sie ist Gottes Topmodel geworden, weil sie ein Geheimnis hat:

Sie ist bereit zu empfangen! Sie ist bereit, beschenkt zu werden!

Womit? Was kriegt sie geschenkt?

Sie kriegt nicht weniger geschenkt als den Retter der Welt. Und zu Ehren von Marias kleinem “Pampers-Helden” gibt es schon mehr als zweitausend Jahre staatlich anerkannte Weihnachtsfeiertage! Sehr abenteuerlich…

Gottes Top-Model Mary hat das große Los gezogen!

Bei ihr dürfen wir lernen, wie der Glaube funktioniert!

Denn Gottes Ansage lautet:

“Alle, die empfangen können/ alle, die beschenkt werden wollen, die sollen jetzt nach vorne kommen. Kommt auf die Bühne, wo Weltgeschichte geschrieben wird.

Ihr müsst nur eine einzige Bedingung erfüllen: Lasst Euch beschenken!

Öffnet eure Herzen und Hände. Dann werdet Ihr Großartiges erleben – und das gibt Euch köstlich-coolen Rückenwind, um die Welt nachhaltig zu verändern. – Wenn man tut, was Gott gefällt, wird es besser auf der Welt…”

Pech für gestylten Hochleistungs-Typen, die die Tendenz haben, sich selbst für superschlau zu halten.

Pech für alle Ellenbogenkämpfer und unterm-Tisch-Treter. Pech für Zicken und Zocker.

Gott demonstriert durch die Geschichte hindurch:

All Ihr Tüchtigen und Wichtigen: Gott widersteht den Hochmütigen. Die Mächtigen stößt er vom Thron. Gott hat sie längst entwertet.

Gottes Neubewertung ist das eigentliche Advents-Abenteuer.

Übrigens: Keiner von den geschäftstüchtigen Gastgebern in Bethlehem hatte Platz für Maria, Josef und Jesus…

–> Fühlst Du Dich auch manchmal so, dass Menschen für Dich keinen guten Platz vorgesehen haben? Dann interessiert Dich vielleicht jetzt Gottes kreative Krönung: Wer sind die ersten Adressaten seiner Weihnachtsbotschaft? Wem sagt er zuerst, dass Jesus geboren wird? Etwa zuerst denen, die ne EINS in Reli haben?

Nein – der lebendige Gott ist gigantisch genial und königlich kreativ:

Er schickt seine himmlischen Flattermänner (also die, die wir uns immer mit zwei Flügeln auf dem Rücken vorstellen) – die schickt er zu den unrasierten Hirten an ihrem Open-Air-Arbeitsplatz. Da waren Leute mit nem 1-Euro-Job. Wer die gesehen hat, hat erst mal die Rolladen runtergelassen. Die waren der Abschaum.

Aber genau diesen “Entwerteten” gilt Gottes Liebe und Aufmerksamkeit:

Gottes Top-Modells heißen Mary, José, Johann und Charlie – so möchte ich das mal aktualisieren!

Willst Du auch zu Gottes Top-Models gehören? Dann vergiss alle gnadenlosen Negativ-Bewertungen. Gott bewertet Dich ganz neu.

Bist Du bereit zu empfangen? Möchtest Du Dich von Gott beschenken lassen?

Er beschenkt Dich mit Jesus, seinem Sohn – und zusätzlich mit neuen Freundinnen und Freunden, die hier in unserem kreativen “Jesus-Verein” (dem man die Bezeichnung “Kirche” gegeben hat) versuchen, nach Gottes guten Ideen zu leben und coole Kontraste zum kalten Konkurrenz-Krieg anzubieten.

Gott wird Mensch / die Liebe wird Person – damit niemand sagen kann, er oder sie sei nicht gemeint!

Willst du, dass der Advent für Dich zu einem attraktiven Abenteuer wird?

Dann lass dich beschenken!

Meditativer Zuspruch:

Wenn Du Dir etwas wünschst und es doch nicht bekommst,

denk nicht gleich, dass Gott Dich vergisst.

Denn er kennt Dich genau, und er gibt Dir bestimmt

etwas and’res, das gut für Dich ist.

Wer bittet, der wird beschenkt. Wer sucht, der wird etwas finden. Wer anklopft, dem gehen Türen auf, so hat es Jesus gesagt.

Wer bittet, der wird beschenkt. Wer sucht, der wird etwas finden. Wer anklopft, dem gehen Türen auf, dem gehen Türen auf.

Wünschst Du Dir ganz viel Geld, weil Dein Vater schon lang

Arbeit sucht und nichts Passendes kriegt,

selten lacht, zu viel trinkt, jede Hoffnung verliert,

viel zu oft vor dem Fernseher liegt.

Wärst so gern nicht mehr krank, bittest Gott jeden Tag,

dass er Dir doch die Schmerzen erspart

und Du bald ganz normal Deinen Weg gehen kannst,

wünschst Dir so einen ganz neuen Start.

Hast Du Angst vor der Nacht und vor dem, was Du träumst,

bist Du nicht gern im Dunkeln allein:

Dir zum Trost und zum Schutz ist ein Engel bei Dir.

Wenn Du aufwachst, wird er bei Dir sein.

Wer bittet, der wird beschenkt. Wer sucht, der wird etwas finden. Wer anklopft, dem gehen Türen auf, so hat es Jesus gesagt.

Wer bittet, der wird beschenkt. Wer sucht, der wird etwas finden. Wer anklopft, dem gehen Türen auf, dem gehen Türen auf.

Friede sei mit euch. Amen.

Carsten Heß, Pfr.

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Winterreifen werden knapp, hier finden Sie welche.

Winterreifen und Zubehör zu verkaufen! Aktion: Bürger helfen Bürger !

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.Reifenpreise steigen 2011 weiter

Bonn/Berlin (dpa) – Deutschlands Autofahrer haben ihre Winterreifenhändler gleichsam überrannt – und Engpässe sowie steigende Preise in Kauf nehmen müssen. Autoreifen bleiben knapp und teuer: Zwar zeichnet sich beim Ansturm auf Winterreifen Entspannung ab, die Preise sind aber deutlich gestiegen. 2011 werden Reifen abermals teurer – sowohl Sommer- als auch Winterreifen, wie der geschäftsführende Vorsitzende des Bundesverbands Reifenhandel, Peter Hülzer, sagte. In den vergangenen Wochen hatte es einen enormen Ansturm der Autofahrer auf Winterreifen gegeben.

„Wir sind in den vergangenen drei Wochen quasi überrannt worden“, sagte Hülzer. Teilweise sei die Lieferlogistik zusammengebrochen. Doch „die Lage normalisiert sich deutlich“, sagte er. Ein ungewöhnlich früher Kälteeinbruch mit viel Schnee sowie die neue Winterreifenpflicht hatten zu einer bisher unüblichen Nachfragespitze geführt. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung kommt es in Deutschland vereinzelt zu Wartezeiten von mehreren Wochen.

Nach Angaben eines Sprechers der Continental-Reifensparte bleibt die Nachfrage hoch, alle Werke seien ausgelastet. Einige Reifengrößen seien nicht mehr lieferbar, schwierig könne es sein, für Allradwagen, Vans oder Busse Winterreifen zu bekommen. Auch Winterreifen für ältere VW-Golf-Modelle seien oft schon vergriffen.  Hülzer sagte, die Preise für Winterreifen hätten im Einzelhandel im Schnitt um 10 bis 20 Prozent höher als im Vorjahr gelegen. Vorübergehend hätten einige Großhändler die Engpässe aber auch ausgenutzt und horrende Preiserhöhungen „von 200 Prozent und mehr“ verlangt, kritisierte er im Gespräch mit der dpa. Das sei mittlerweile vorbei, aber nicht seriös gewesen. „Diese Großhändler haben deutlich überzogen und müssen damit rechnen, dass sie von Einzelhändlern nun ausgelistet werden.“

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Schöne Bescherung, heiligs Blechle

Kurz vor 18.00hr ereignete sich mal wieder in der berühmten Straßenverengung/ Wuhrstraße ein Auffahrunfall mit gehörigem Blechschaden. Zwar nur Blech aber halt ein Totalschaden am heiligen Blechle. Wie die Unfallsituation  aussieht wenn das Götzburgareal in seiner Blühte steht als Verbrauchermagnet und viele Besucher dort hin fahren, will ich mir heute noch nicht vorstellen. Sicher ist nur, der Unfug, nennen wir die Straßenverengung mal so, muss wieder weg. Städtebaulich unverständlich und schon gar nicht Verkehrsgerecht. Also weg damit und dafür eine vernünftige Lösung finden. Gleiches an der Polizei, dort wo plötzlich die Straße einem in der Kurve entgegen kommt und zu macht. Jeder zweite fährt notgedrungen über den Bürgersteig. Auch hier wird der Gewerbemagnet Götzburgareal eine gefährliche Verkehrssituation erzeugen durch die vielen Autos die dort täglich erwartet werden.  Klar die Straße wurde umgebaut als die Götzburg noch nicht verkauft war, sonst wären solche Engpässe sicherlich nicht konstruiert worden. Na ja, man kann ja immer mal was vergessen. Heute stehen wir vor einer neuen Situation in der Verkehrsregelung in Anbetracht des Verkaufs und anstehender Neubebauung des Areals .

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