Jahresarchive: 2010

Bad Buchau im Schnee Teil2

… und, haben Sir erkannt wo sich unser Fotograf genau befand bei der Motivsuche?

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Bad Buchau im Schnee Teil1

Winter in der Stadt, einfach mal drauf los geknipst. Haben sie ihre Straße schon entdeckt?

Nein, dann schreiben Sie uns ihr Straßen-Wunschbild und wir ermöglichen es hier.

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Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten

„Wir brauchen Zusammenhalt und Verständigung“

„Fröhliche Weihnachten, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! In diesen festlichen Tagen nehmen wir uns Zeit für Menschen, die uns wichtig sind. Wir freuen uns über Besuche, Briefe und Anrufe. Wir spüren: Wir gehören zusammen. Wir stützen einander. Wir sind einander verbunden. Zusammenhalt, Verständigung, Miteinanderauskommen: Das brauchen wir in unseren Familien, in unserem privaten Leben und in unserer ganzen Gesellschaft. Zusammenhalt, Verständigung, Miteinanderauskommen: All das geschieht nicht von allein. Dafür muss man etwas tun.

Unsere Gesellschaft lebt von denen, die sehen, wo sie gebraucht werden, die nicht dreimal überlegen, ob sie sich einsetzen und Verantwortung übernehmen. Einige dieser Menschen habe ich heute Abend ins Schloss Bellevue eingeladen. Sie haben sich in diesem Jahr für andere, mit anderen gemeinsam eingesetzt. Aus unterschiedlichen Gründen und Motiven. Obwohl sie alle verschieden sind, liegt es an ihnen und an vielen anderen, die so handeln wie sie, dass unser Land zusammengehalten wird: von Solidarität und von dem gemeinsamen Füreinandereinstehen. „Wer sich engagiert, bekommt viel zurück“

Der Staat kann im Rahmen seiner Möglichkeiten Menschen in Not finanziell unterstützen. Aber jemandem Mut zusprechen, jemandem auf die Schulter klopfen, jemandem die Hand reichen: Dafür braucht es Menschen, für die Menschlichkeit wichtig ist. Dafür braucht es Menschen wie sie: Menschen, die sich in der Nachbarschaft um Kinder kümmern, für die Menschen mit Behinderungen von Anfang an selbstverständlich dazugehören. Menschen, die Kranke besuchen, einfach so, weil es für sie normal ist, eine Freude und ein persönlicher Gewinn. Menschen, die sich im Verein engagieren, im Chor oder in einer Bürgerinitiative – und alle anderen wissen: Auf die ist immer Verlass. Menschen, die sich mit anderen zusammentun, um neue Ideen zu verwirklichen. Die sich für Ämter zur Verfügung stellen, weil sie sich für ihre Stadt, für unser Land, für unsere Demokratie verantwortlich fühlen. Wer sich so engagiert, bekommt viel zurück.

„Ich gehöre dazu, ich werde gebraucht“ Ehrenamtliche leben übrigens auch länger. Unsere Gesellschaft ist frei und bunt: Wir leben in verschiedenen Lebenswelten, wir sind unterschiedlich, was unsere Herkunft angeht, unsere Religion, unsere Bildung und unsere Träume vom Glück. Damit eine Gesellschaft aus so vielfältigen Menschen Bestand hat, brauchen wir vor allen Dingen: Respekt. Respekt vor dem, der anders ist als man selbst. Und Anerkennung auch seiner Leistungen. Respekt schon vor den Kindern und ihren Bedürfnissen. Anerkennung dessen, was ihre Mütter und Väter leisten. Respekt und Anerkennung vor der Lebensleistung der Älteren. Jeder muss spüren: Ich gehöre dazu, ich werde gebraucht. Zusammenhalt, Verständigung und Miteinanderauskommen: Das gilt auch für die Beziehungen zu all unseren Partnern in der Welt. Unser Land wird hoch geachtet. Unsere freiheitliche und tolerante Gesellschaft, unsere Verlässlichkeit gegenüber großen und kleinen Ländern wird geschätzt. Das immer wieder zu erleben, ist eine beglückende Erfahrung meiner Begegnungen mit Gästen hier und bei unseren Reisen ins Ausland.

„Wir sehnen uns nach Frieden auf Erden“  Wir zeigen Solidarität und sind bereit, auch künftig Verantwortung zu übernehmen – auch in Europa. Wir erwarten von unseren Partnern das Gleiche. Alle müssen ihre Hausaufgaben machen. Wir haben Vertrauen in die europäische Einigung und in die Kraft Europas. Viele unserer Landsleute sind als Soldatinnen und Soldaten, Polizistinnen und Polizisten oder als zivile Aufbauhelfer im Ausland, um Entwicklung zu fördern, Frieden in der Welt zu sichern und Terrorismus zu bekämpfen.

Wir sind in Gedanken bei ihnen und ihren Partnern, ihren Kindern und Eltern, die sie gerade in diesen Tagen besonders vermissen. Von Weihnachten geht die Botschaft des Friedens und der Zuversicht aus. Was vor 2000 Jahren auf den Feldern von Bethlehem als Gruß der Engel an die Hirten erklang, das ersehnen wir uns auch heute: Friede auf Erden.

„Nehmen wir uns die Zeit füreinander“  Zu Weihnachten wünsche ich uns allen eine tragende Gemeinschaft – eine Familie und Freunde, die uns Heimat und Zuhause bedeuten. Lassen Sie uns immer wieder neu finden, was uns miteinander verbindet und zusammenhält. Das fängt im Kleinen an. Im Weihnachtsbaum hier hängen Sterne, auf die Kinder ihre Wünsche geschrieben haben. Wissen Sie, was die meisten Kinder von Ihren Eltern gern hätten? Mehr Zeit. Das wünschen sich meine Kinder übrigens auch. Nehmen wir uns die Zeit füreinander. Ihnen allen wünschen meine Frau und ich ein frohes Fest und dann ein gutes, erfülltes Neues Jahr 2011.“

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Engel dürfen…

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KESSLER ehrt langjährige Mitarbeiter

KESSLER zeichnete bei seiner Betriebsversammlung im Kurzentrum Bad Buchau am 10. Dezember 2010 sieben Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit aus. Geschäftsführung und Betriebsrat bedankten sich bei den Mitarbeitern für ihre jahrzehntelangen hervorragenden Leistungen und die gute Zusammenarbeit.

Geehrt wurden Paul Müller für seine 45-jährige Betriebszugehörigkeit, Ludwig Sauter für 40 Jahre KESSLER sowie Dietmar Hofmann (nicht abgebildet), Dieter Thiel und Bernhard Endrikat für jeweils 30 Jahre KESSLER. Für 25 Jahre KESSLER-Zugehörigkeit wurden Michael Urban und Gerhard Rief ausgezeichnet.

Dabei gratulierten der 1. Stellvertreter des Bürgermeisters Rolf Preißing, die Geschäftsführung der Firma KESSLER – Eckhard Herwanger und Dr. Uwe Rondé – der Stiftungsrat mit Karl Reisch, Katja Herwanger, Karl Schneider sowie der Betriebsratsvorsitzende Gerhard Rief den Betriebsjubilaren.

KESSLER verabschiedete die folgenden langjährigen und verdienten Mitarbeiter in den Ruhestand bzw. in die Altersteilzeit . Wolfgang Krüger, Walter Hertje (nicht abgebildet), André Olivier, Helmut Kades und Hans Tröster.

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Als kleine Anerkennung für 17 Jahre Messebau bei KESSLER in Zusammenarbeit mit dem Atelier Weiss erhielt Ludwig Sauter ( KESSLER seine rechte Hand beim Messebau), von Heinz Weiss eine nette Aufmerksamkeit unter Messebauern. Eine Kiste Messebauteile der besonderen Art, was für große Freude sorgte.

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Frohe Weihnachten wünscht amfedersee.de

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Bundeskanzler Konrad Adenauer, seine damalige Weihnachtsansprache (1957).

Unsere Buchauer Weihnachtsansprache für die Bürger zeigt wieder einmal deutlich, wie weit sich die CDU heute von ihrem auf dem christlichen Abendland aufgebauten Wertesystem entfernt hat, wenn wir unsere Weihnachtsansprache damit vergleichen. Der eigentliche Sinn, das Wort Gottes kommt darin  nicht vor dafür aber Unsinn und Seitenhiebe die da einfach nicht rein gehören. Also wird für diese Weihnacht nichts veröffentlicht vom BM. Letztes Jahr schon so ein Ausrutscher wie in einem Kriegsbericht und dieses Jahr nicht weit weg davon. O.k., nehmen wir für dieses Jahr zum  Thema “ Weihnachten“ mal etwas alt hergebrachtes, sinnliches, ehrliches, christliches und nachdenkliches für jeden Bürger.


„Das Kindlein in der Krippe, der Sohn Gottes in Menschengestalt, Er, der unser aller Fehl und Schuld auf sich nimmt, das Licht der Welt, das den Menschen, den armen gequälten Menschen, Glück und Ruhe und Frieden vermitteln will, das sollten die Gedanken dieser Tage sein. Sie sollen uns erfüllen; sie sollen uns auch begleiten in das kommende Jahr.

Es kam Bethlehem. Es wurde das Kind, das die Menschheit erlösen sollte, im Stalle geboren, von Maria, seiner Mutter in eine Krippe gelegt. Der Glanz der Engel führte die Hirten zum Stalle; sie unterwarfen sich dem Heiland und beteten ihn an.

Der Stern leitete die Weisen aus dem Morgenlande zur Krippe und zum Kinde, daß sie ihm opferten. Welches Wunder! Wie tief war dieser Eingriff in die Menschheitsgeschichte, wie führte dies wunderbare Ereignis die Menschheit zu einer höheren Stufe der Entwicklung!

Ein rätselhaftes Wesen ist der Mensch. Wie oft handelt er gegen seine eigne bessere Erkenntnis, missachtet er die Wahrheit und das Gute und frevelt gegen Gott.

Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen, die guten Willens sind. Nicht umsonst ist an der Spitze dieses Weihnachtswortes das Wort gestellt: Ehre sei Gott in der Höhe. Nicht ohne Grund ist der Verheißung des Friedens dies Wort vorangestellt. Der Friede ist uns nur verheißen, er wird uns nur gegeben, wenn wir zuerst Gott die Ehre geben, der innere Friede für jeden Einzelnen von uns und der Friede für uns alle.

Ich glaube, wir denken alle zu wenig daran, dass zuerst Gott die Ehre gebührt. Wir alle, gleich, wo wir stehen, gleich, was wir tun, müssen ihm zuerst die Ehre erweisen, damit uns allen Friede werde.

In der Geschichte der Menschheit gibt es Perioden des lastenden Dunkels, der Unrast, des Unfriedens, der Angst; aber immer wieder hat der menschliche Geist, die menschliche Seele sich hindurchgerungen zum Licht und zum Frieden. Es ist in Wahrheit etwas Wunderbares um die Stärke, um die Kraft des Geistes und der Seele. Der Geist des Menschen, seine Seele ist unüberwindlich, weil sie von Gott her stammt.

Darum wollen wir nicht verzagen. Wir wollen nicht mutlos werden, wenn wir des Weges gedenken, den wir durchschritten haben, und wenn wir des Dunkels gedenken, in das er uns hineinführt. Denken wir an das Kind im Stalle, das den Menschen das Heil brachte. Denken wir an den Glanz der Engel, denken wir an den Stern, der die Weisen zu Ihm führte.

Denken wir daran, dass die frohe Botschaft, die Christus uns brachte, der armen Menschheit das Heil und das Licht gebracht hat und ewig bringen wird.

Ehre sei Gott in der Höhe. Wir wollen Gott die Ehre geben. Dann wird die Verheißung der Engel in Erfüllung gehen: Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind.“

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