Monats-Archive: September 2010

Neuer Spot gegen sexuellen Missbrauch

Sexueller Missbrauch, besonders von Kindern und Jugendlichen, darf nicht nur ein kurzfristiges Thema bleiben. Vor einem Jahr ist es auch in Bad Buchau passiert! Meistens wird geschwiegen. Die bundesweite Kampagne Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter soll das ändern. Wim Wenders führte Regie bei den Fernsehspots, den die Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs Christine Bergmann am Dienstag in Berlin vorstellte.

Nach zahlreichen bekannt gewordenen Missbrauchsfällen, vor allem in kirchlichen Einrichtungen, hatte die Bundesregierung Anfang des Jahres das Amt einer Missbrauchsbeauftragten und einen Runden Tisch eingerichtet. Bergmann nahm ihre Arbeit im April auf. Sie fordert jeden Einzelnen der Gesellschaft auf, nicht wegzusehen, den Kindern Glauben zu schenken und den Tätern keine Handlungsspielräume zu lassen.

An die kostenlose Telefonnummer 0800 2255 530 haben sich in den letzten vier Monaten schon 1700 Betroffene gewandt. Außerdem schrieben 800 Personen Briefe. Hinter der telefonischen Anlaufstelle stehen 65 Fachkräfte – Sozialpädagogen, Psychologen und Ärzte. Die Gespräche werden anonym entgegengenommen. Wenn der Anrufer damit einverstanden ist, wird das Erlebte dokumentiert und Hilfe angeboten. Die Betroffenen fordern von der Politik längere Verjährungsfristen, mehr Beratungs- und Therapieangebote, schnellere Termine und finanzielle Entschädigungen. Seit Dienstag ist für Betroffene die Internetseite www.sprechen-hilft.de frei geschaltet.

Gesellschaft und Politik dürfen nicht wegschauen oder verharmlosen, sondern müssen konsequent gegen Kindesmissbrauch vorgehen. Wim Wenders wörtlich: Es sei beschämend, wie viel in unserem Land immer wieder unter den Tisch gekehrt wird. Auch in Bad Buchau besteht hier leider großer Nachholbedarf!

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Stadtrat Weiss lädt zur Gemeinderatssitzung ein.

Dienstag 21. September, ab 19,00 Uhr.

Einladung zum öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung. Politik in Bad Buchau hautnah erleben.

TOP 1: Aktuelle Berichte und Verschiedenes;
TOP 2: Baugesuch: Instandsetzung eines landwirtschaftlichen Schuppens, Flst. 1443 Bad Buchau/Kappel;
TOP 3: Gasversorgung: Neuer Konzessionsvertrag mit der Thüga Energienetze GmbH;
TOP 4: Bestellung des Gemeindewahlausschusses für die Bürgermeisterwahl;
TOP 5: Neufassung der Hauptsatzung;
TOP 6: Satzung zur Aufhebung der Satzung über örtliche Bauvorschriften;
TOP 7: Antrag der Moor-Heilbad gGmbH auf Bezuschussung der Straßenbaumaßnahme im Rahmen der laufenden Umbauarbeiten;
TOP 8: Nachtragshaushaltssatzung und Nachtragshaushaltsplan 2010;
TOP 9: Einführung der gesplitteten Abwassergebühr: Festlegung der Bewertungsfaktoren für versiegelte Flächen;
TOP 10: Neubau des Federseestegs: Zuschusssituation.

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Vier Jahre AmFedersee.de!

Feierstimmung in Bad Buchau! Das erste Internetportal mit Berichterstattung direkt aus Bad Buchau wird 4 Jahre alt! Weil die Berichterstattung in der SZ über unsere Stadt so mager war, weil es immer nur einen Weg vom Rathaus über die Zeitung zum Bürger gab und weil es an der Zeit war die neuen technischen Möglichkeiten auszuschöpfen wurde heute vor vier Jahren die Domain amfedersee.de registriert.

Was sich seither getan hat ist einzigartig für eine Gemeinde unserer Größe und vielleicht Modell für viele andere Städte. Eine eigene Internetzeitung die direkt über die Geschehnisse vor Ort berichtet und den Lesern auch noch Mitspracherecht bietet. Die kleinen Leute die sonst niemand hört haben plötzlich die Chance sich kritisch zu Sachverhalten jeglicher Art zu äußern, zu diskutieren und ihre Meinung in der Öffentlichkeit Kund zu tun. Natürlich gefiel das und wird das auch in Zukunft nicht allen gefallen, denn das Interesse und die Diskussionsbereitschaft ist seither spürbar gestiegen. Spätestens mit dem Eintritt von Heinz Weiss in den Stadtrat hat das neue Medium die Kommunalpolitik in Bad Buchau revolutioniert. Auf einmal ist jeder Hautnah dabei und erhält Einblicke in Vorgänge, von welchen er vielleicht gar nie etwas wissen hätte sollen.

Doch all das wäre niemals möglich gewesen ohne die breite Unterstützung der Buchauer Bürgerschaft! Ohne unsere Leser, die so stark mitgewirkt und dazu immer wieder Themen vorgeschlagen haben. Besonders das letzte Jahr, als amfedersee.de wegen Aufdeckung des Missbrauchsskandals von den konservativen Kräften in unserer Stadt unter schweren Beschuss geriet, wart es ihr liebe Leser, die ihr mit euren vielen Zuschriften und Bestärkungen zum Weitermachen aufforderten. Der Größte Dank gebührt deshalb euch! :)

Weltweite Besucher

Weltweite Besucher

Zum Jubiläum wollen wir Einblick in die Zahlen und Fakten von amfedersee.de gewähren:
Online seit: 17.09.2006 (4 Jahre)
Besuche seither: 433.339
Davon weltweit: 13.801 (von außerhalb Deutschlands)
Veröffentlichte Artikel: 1.118 (0,76 Artikel pro Tag)
Abgegebene Kommentare: 4.789 (3,28 Kommentare pro Tag)
Durchschnittliche Besuche pro Tag: 297
Durchschnittliche Besuchszeit: 03:54 Min
Häufigste Besuche am 31.01.2010 (1.803)
Beliebtester Artikel: Leiter der Jugendmusikschule wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt

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Was Sie schon immer unseren Bürgermeister Peter Diesch fragen wollten?

Auch AmFedersee.de beteiligt sich an der Aktion der SZ: Fragen Sie Ihren Bürgermeister!

Peter Diesch

Peter Diesch

Was Sie schon lange mal fragen wollten aber einfach keine Gelegenheit dazu hatten. Kurz vor der Bürgermeisterwahl bietet die Schwäbische Zeitung die Gelegenheit dazu. Alle sind eingeladen Ihre Fragen an unseren Bürgermeister Peter Diesch zu stellen. Wer keine SZ hat oder lieber über das Internet fragt macht bei AmFedersee.de mit. Dann mal los, aber bitte sachlich und höflich!

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Der Stadtstreicher – Kolumne 16

Jubiläum

Wenn ich als Stadtstreicher auf das Jubiläum 4 Jahre „amfedersee.de“ nicht eingehen würde, wäre das glatte Existenzleugnung. Ich kann doch dieses Ereignis nicht völlig übergehen. Was wäre ich denn, ohne meinen „schwarzen“, sehr lukrativen Nebenverdienst? Ein total abhängiger Almosenempfänger!! Noch weniger als bisher, also ein vollkommenes Nichts. Wer will das schon sein? Obwohl das nicht so abwegig ist. Es gibt genügend, die mehr oder weniger im Schatten stehen, vielleicht auch noch Halbschattengewächse sind. Immer besorgt, was der nächste Tag oder gar die weitere Zukunft bringt. Dabei denke ich nicht nur an die materielle Absicherung sondern auch an das allgemeine Wohlergehen. Der Mensch lebt ja bekanntlich nicht nur vom Brot allein. Ein Schluck Erfrischung in anderer Hinsicht ist eben auch wichtig. Daher habe ich eben gedacht, bevor ich mich an der Rathaustreppe, mit einer Schwäbischen Zeitung oder gar dem Federseejournal bewaffnet, zum Betteln anstelle, nehme ich den Job als Stadtstreicher an. Besser als das andere oder eben gar nichts tun. In der Nähe des Rathauses fühle ich mich ehrlich gesagt sowieso nie ganz wohl. Ich habe da immer eigenartige Beklemmungsgefühle aufzuarbeiten. Ihnen geht es ebenso? Aber das ist ein anderes Kapitel.

4 Jahre „amfedersee.de“. Für die einen ein Grund zum Freuen, für andere der Untergang der Buchauer Kultur oder zumindest des „Buchauer Weges“, ein Dolchstoß gegen Harmonie und Eintracht. Hinter diesen ehrbaren Begriffen kann man sich so hübsch verstecken, um sein Süppchen unbekümmert und möglichst heimlich zuzubereiten. Dabei wäre doch die Frage angebracht, warum ist „amfedersee.de“ überhaupt entstanden? Aus dem Nichts? Oder aus gewissen Bedürfnissen heraus, die sich im Laufe der Zeit angestaut haben? Ja noch interessanter wäre die Frage, wieso konnte sich diese Initiative von Herrn Weiss bei uns so stabil verankern und weiterentwickeln? Trotz aller Widerstände und Verteufelungen von Anbeginn (hauptsächlich aus dem Rathausbereich). Fürchtete man von dort aus zu Recht Unbequemlichkeiten, denen man sich nicht stellen mochte oder aus berechnenden Gründen nicht stellen wollte? Deswegen entschied man sich zur totalen Verweigerungsblockade. An Bedrängungen zur Einstellung dieser Internetplattform von dort aus fehlte es wirklich nicht. Hier musste Herr Weiss schon Standfestigkeit beweisen. Die Hoffnung der Gegner, der Funke würde bald verlöschen und nie zum Feuer anwachsen, schlug leider dann doch fehl.

Natürlich ist „amfedersee.de“ kein Kulturmagazin oder Sonntagsblatt, wird es auch nie eines sein. Daran geilen sich die Gegner gerne auf. Unseriös, unsachlich und beleidigend, unterste Schuhblade, Stammtischniveau, substanzlos usw.. Wir kennen nicht nur aus der großen Geschichte genügend Beispiele mit ähnlichen Bewertungen. Gutsherrenart stößt an Grenzen im Großen wie im Kleinen. Man sollte Ideen und Gedanken nie „herrschaftlich borniert“ abwürgen sondern „den Zeitgeist daraus“ erkennen. Hochmut kommt vor dem Fall. Besser: „ Höre auf das, was andere zu sagen haben, denn auch Einfältige und Unwissende haben ihre Botschaft“ …und GEFÜHLE. Dies merkt man auch in den anonymen, teils etwas unbeholfenen Beiträgen dieses Forums. Laufende Geheimniskrämerei geht langfristig auch bei Kommunalpolitik nicht gut. Die Bevölkerung will informative Aufklärung bei Beratung und Entscheidung, um das Ergebnis bewerten zu können. Was nützt da, die im Tresor des Rathauses verwahrte Diesche “ Lokale Agenda“, die seit 2003 in abgeschirmten Sitzungen/Klausuren erarbeitet und fortgeschrieben wurde? Bis jetzt wurden diese Bibelbotschaften uns noch nie richtig ausgelegt, nicht einmal in einer Weihnachtspredigt. Wie soll man da „vom Betroffenen zum Beteiligten“ werden?

Ja, die Anonymität, das Urübel dieses Mediums, ein Dorn im Auge des Gegners. Dabei läuft heute fast alles anonym ab, nicht nur Wahlen und Umfragen aller möglichen Art. Wenn man die wahre Meinung/Stimmung wissen will, geht es nur anonym. Man kämpft zu Recht um seine persönlichen Daten und seine Privatsphäre, um eben diese Anonymität bewahren zu können. Das ist das Einzige, das uns als Individuum noch schützt. Also liebe Gegner, nicht päpstlicher verhalten als notwendig. Legt den Heiligenschein, den ihr euch selbst nicht anziehen würdet, ab. Ihr verhandelt ja im Gemeinderat auch sehr gerne (und ohne rechtlichen Grund) nicht öffentlich, vor allem auch, um euch mit eurer persönlichen Meinung verstecken zu können. Soweit mir bekannt, ist nicht öffentlich (geheim) sehr verwandt mit anonym. Keiner traut sich aus seinem Schneckenhaus! Ist das vielleicht nicht scheinheilig? Wieso also mit zweierlei Maß messen?

Rechtlich kann jeder bei „amfedersee.de“ verfolgt werden, der hier schreibt und sich nicht an Gesetz und Ordnung hält. Aber das überlassen wir getrost dem Gericht und nicht dem Rathaus.

Vielen, und den meisten, die es nicht zugeben, würde heute „amfedersee.de“ doch wohl fehlen. Das behaupte ich mal so. Kein Zweifel, die Weiss’schen Internetseiten haben sich etabliert und auch von den Beiträgen und der Meinungsvielfalt her durchaus positiv entwickelt. Auf jeden Fall ist es ein Ventil, sich den Frust von der Seele zu schreiben und sich nicht ganz so nutzlos vorzukommen. Manchmal dient es ja sogar dazu, Missstände aufzudecken und Verfehlungen aufzuzeigen. Auf jeden Fall ergänzt es die magere offizielle und farblose lokale Berichterstattung mit Lebenszeichen. Wer höhere Erwartungen hat (oder auch schon“ tot“ ist), braucht diese Seiten ja nicht aufzumachen (wie angeblich mehrere Stadträte).

Aber vielleicht hören wir dennoch wieder voneinander.

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Bürgersprechstunde von Josef Rief, MdB

Die nächste Bürgersprechstunde des CDU-Wahlkreisabgeordneten Josef Rief, MdB findet am Donnerstag, 23. September 2010 von 16.00 bis 18.30 Uhr in seinem Büro in Biberach statt. Im Gespräch mit dem Abgeordneten können direkte Anliegen, Tipps, Probleme; kurzum alles, was die Menschen in politischer Hinsicht auf dem Herzen haben, erörtert werden. Eine rechtzeitige vorherige mündliche oder schriftliche Anmeldung ist nicht erforderlich. Herr Rief freut sich über das Gespräch mit Ihnen im Wahlkreisbüro, Braithweg 27, 88400 Biberach. Für Rückfragen steht Ihnen seine Mitarbeiterin Angela Kuon unter der Tel: 07351/15730 gerne zur Verfügung.

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Fischstäbchen mit 2,10m Länge entpuppte sich als gewaltiger Weller

Den größten Weller seit dem Fischsterben in 2008 konnten zwei junge Fischer am Samstagnacht aus dem Federseekanal an Land ziehen. Mit knapp 50 Kilo Gewicht und 2,10 Metern Länge haben die beiden damit echte Knochenarbeit verrichtet.

Das Tier wurde dann wieder in den See gelassen.

Von unserem Mitarbeiter  Klaus Weiss

Es war ein Angelabend wie eigentlich immer für Nicolai Gleich und seinen Vereinskameraden Alexander Wenzel vom Fischereiverein Federsee. Während Gleich auf Hechtfang eingestellt war, bevorzugte Wenzel den Weller – oder Wels, den übrigens größten Süßwasserfisch Europas.

Auf der Plattform im Federseekanal waren die beiden dabei, das für Außenstehende langweilig aussehende Angelhobby zu pflegen. Etliche Besucher auf der Terrasse beobachteten die beiden dennoch bei ihrem unermüdlichen Auswerfen und Wiedereinholen des Köders. Bei Sonnenuntergang waren die beiden dann für sich allein. Stunde um Stunde verharrten die beiden mit ihren Angelruten auf der Plattform. Gegen 21 Uhr 30 sollte sich das alles schlagartig ändern.

Als der beleuchtete Schwimmer an der Leine von Wenzel in Bewegung kam ahnte noch keiner der beiden Fischer, was auf sie zukommen sollte. Der Schwimmer entfernte sich schnell von den Anglern, und nur durch das sofortige Anschlagen der Rolle konnte die Leine auf der Rolle arretiert werden. Schon beim ersten Zug des Fisches war es Wenzel klar, dass dies etwas Schwereres sein musste. Nur das Geländer an der Plattform verhinderte, dass der Angler nicht gleich über Bord ging, so stark war der ruckartige Zug an der Leine. Zu allem Übel ging auch dann sofort die eigentlich hochseetaugliche Rolle in Brüche. Nicolai Gleich, der neben Wenzel stand erfasste trotz völliger Dunkelheit sofort die Situation und griff nach der Leine.

Fast eine halbe Stunde waren die beiden damit beschäftigt, das schwere Ding in Sichtnähe zu bekommen. Im Licht der Taschenlampe blitzte dann der massige weiße Bauch des Fisches auf. Nicolai Gleich war zuerst sprachlos und brachte nur ein „Was isch au des“ über die Lippen. Für Wenzel war es dagegen sofort klar, dass sie ein Prachtexemplar von Weller am Haken hatten.

Nun galt es den Fang aus dem Wasser auf die Plattform zu bringen, allerdings war das leichter gesagt als getan. Der größte Kescher war zu klein. Beide lagen auf dem Bauch, um überhaupt den rund ein Meter tiefer liegenden Wasserspiegel von der Plattform aus zu erreichen. Nur mit Handschuhen bewaffnet, gelang dann der nicht ganz ungefährliche Griff in das riesige Fischmaul, um den Fisch dann mit vereinten Kräften hochzuziehen. Weller haben zwar keine sichtbaren Zähne, aber mit seinem starken Kiefer und dem drahtbürstenartigen Gebiss kann er durchaus eine Gefahr für die Hand im Rachen sein.

Als der Fisch nun endlich vor den beiden auf den Brettern lag, galt der erste Griff dem Maßband. Stolze 2,10 Meter konnten gemessen werden. Allein der Kopf mit 40 Zentimeter Breite war schon beeindruckend. Jetzt erst wurde den beiden bewusst, dass dies zwar ein Superfang war, aber so ganz glücklich konnten sie trotzdem nicht sein. Zum einen war der Fisch zu alt, demnach auch zu zäh und zu fett und als Speisefisch nicht mehr geeignet. Zum anderen war ein Transport in den eigenen Fischweiher zum Zwischenlagern aus logistischen Gründen auch nicht möglich. Präparieren wurde ausgeschlossen, zumal ja schon ein präparierter Weller mit 2,15 Metern im Naturschutzzentrum zu sehen ist.

Beide waren sich dann einig, dass der Fisch wieder in sein nasses Element zurück soll und noch einige Jahre im Federsee verbringen soll. Klar war dann aber auch, weil es ja sonst doch keiner glauben würde, dass vorher noch ein Foto gemacht werden soll. Keiner hatte aber eine Kamera dabei, und so wurde fast um Mitternacht der SZ-Fotograf per Handy mit den Worten: Kannst du nochmals an den Federsee kommen, wir hätten hier jetzt ein etwas größeres „Fischstäbchen“ zu fotografieren.

SZ-Weiss

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