Monats-Archive: Mai 2010

Polizei erwischt Schwarzfahrer in Bad Buchau

BAD BUCHAU –

Ein 21-jähriger Autofahrer musste am Sonntagmorgen in
Bad Buchau Farbe bekennen. Bei einer Verkehrskontrolle konnte er keinen
Führerschein vorzeigen. Nach anfänglichem Leugnen gab er zu, dass ihm die
Lizenz behördlich entzogen worden ist. Es besteht der Verdacht, dass der
Mann schon wiederholt ohne Führerschein unterwegs gewesen ist. Er sieht
einer Anzeige wegen wiederholten Fahrens ohne Fahrerlaubnis entgegen.

Unbekannter schleudert Wodkaflasche gegen fahrendes Auto
BAD SCHUSSENRIED – Eine 14-jährige Mitfahrerin in einem Auto hat am
frühen Sonntag bei Bad Schussenried auf ungewöhnliche Art Schnittverlet-
zungen erlitten. Das Mädchen war kurz nach 2 Uhr zusammen mit weiteren
jungen Leuten in einem Auto von Bad Schussenried in Richtung Kleinwinnaden
unterwegs. Plötzlich zerbarst an dem Auto die rechte hintere Seitenscheibe
und das Mädchen erlitt durch Glassplitter leichte Schnittwunden im
Gesicht. Wie sich herausstellte, hatte ein Unbekannter eine Wodkaflasche
gegen das vorbeifahrende Auto geschleudert. Überreste der Flasche konnten
sichergestellt werden. Anhaltspunkte auf den Täter gibt es bislang keine; eine
erste Fahndung verlief ergebnislos. Die Polizei ermittelt wegen eines gefährlichen
Eingriffs in den Straßenverkehr.

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Bad Schussenried- Verkehrsunfall mit tödlich verletzter Person

Am Samstagnachmittag gegen 13.30 Uhr wurde in
Bad Schussenried bei einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad die 30-
jährige Soziafahrerin tödlich verletzt. Sie war mit ihrem Freund auf der Fahrt
auf der L 275 von Kürnbach in Richtung Bad Schussenried. In der scharfen
Rechtskurve am Ortseingang von Bad Schussenried bremste der 29-Jährige
vermutlich infolge zu hoher Geschwindigkeit das Krad stark ab, stürzte auf die
Fahrbahn und schleuderte gegen die Leitplanke. Dabei erlitt die Frau tödliche
Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Mann zog sich
Prellungen und Schürfungen zu. Er wurde ins Krankenhaus Biberach eingeliefert.
An dem Krad entstand ein Sachschaden vom ca. 5 000 €. DRK,
Notarzt und FFW Bad Schussenried waren vor Ort. Die Unfallstelle war zur
Unfallaufnahme längere Zeit gesperrt. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde
nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ravensburg ein Sachverständiger
hinzugezogen. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde einbehalten.

Körperverletzung
LANGENENSLINGEN – In der Nacht zum Sonntag ist es in einem Teilort von
Langenenslingen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen
und Heranwachsenden gekommen. Die Jugendlichen hatten einen 20-
Jährigen angesprochen, weil dieser mit seinem Pkw über einen Sportplatz
gefahren war. Der 20-Jährige und seine Kumpels passten später gegen 1.15
Uhr die Jugendlichen auf dem Nachhauseweg ab und griffen diese mit
Fäusten an. Ein aufmerksamer Anwohner verständigte nach erfolgloser
Streitschlichtung die Polizei. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Radfahrer verursacht Verkehrsunfall
RIEDLINGEN – Am Freitagnachmittag gegen 14 Uhr ist ein 33-jähriger
Radfahrer in Riedlingen, in der Pfauenstraße entgegen der vorgeschriebenen
Fahrtrichtung in Richtung Friedhof gefahren. An der Kreuzung mit der
Grabenstraße beachtete er einen von rechts kommenden in Richtung
Stadtgraben fahrenden Pkw nicht und touchierte diesen leicht. Der Mann
wurde vom DRK mit leichten Verletzungen ins KKH Riedlingen eingeliefert.
Sachschaden entstand in Höhe von ca. 100 €.

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Der Stadtstreicher Kolumne 7

über unangenehmes schweigt man gerne, das kann ich sogar als stadtstreicher nachvollziehen. vor allem gegenüber der öffentlichkeit und der presse kann man aus vielerlei gründen tabus entwickelt haben. aber in bad buchau, habe ich das gefühl, ist es noch etwas ausgeprägter. dem spüre ich natürlich besonders gerne nach. hab ja sonst nichts aufregendes. ob das mit den weitläufigen moorflächen zu tun hat? moor und nebel stehen einfach für geheimnisse und etwas verdüsterte gedankengänge. „schaurig ist’s übers moor zu gehen“ und prägend für mentalitäten der menschen.

spitzenreiter des geheimkartells ist unser rathaus, dies merkt man, wenn man „amfedersee.de“ liest, immer wieder. die stellvertreter/in des bürgermeisters und mindestens zuweilen auch der chef selbst, sind für die presse einfach nicht zu sprechen oder erst nach tagen, wenn man gute formulierungen oder plausible ausreden gefunden hat. aber am liebsten verweigern sie auskünfte und hüllen sich landschaftsgerecht in schweigen. selbst bei der doch so unabhängigen und neutralen berichterstattung der sz ist das der fall. nur das amtsblatt „federseejournal“ hat hier keine schwierigkeiten. dabei gelten im allgemein doch nur nachttiere als besonders scheu und vorsichtig. regiert wird doch am tage, frag ich mich natürlich verwundert. also müssen doch andere beweggründe vorhanden sein, das tageslicht zu meiden. bloß welche? oder sind es einfach taktische erwägungen, die für dämmerlicht sprechen? fragen über fragen. das moor aber gibt keine geheimnisse frei. so müssen wir uns halt damit abfinden oder noch einige zig jahre warten.

oder nein? da wird natürlich auch viel hinter „vorgehaltener hand“ erzählt und diskutiert, mit halbwahrheiten und gehörtem gehandelt – und vielleicht auch noch was dazu gedichtet. weil neu- und wissbegierig sind auch moormenschen. in ihrer einsamkeit vielleicht sogar noch verstärkt? und nichts ist interessanter, als versenkte geheimnisse dem moor zu entreißen. das ist die gegentaktik des schweigens und vergrabens. schließlich haben unsere vorfahren ja schon einiges aus dem moor herausgeholt.

aber wenn ich bei diesem thema schon bin, da verstärkt sich das gemunkel schon seit etlichen tagen, bei der generalversammlung des altertumvereins sei es zu einem eklat gekommen. stadt und vorstand des vereins seien sich nicht mehr grün, werfen sich alles mögliche vor die füße, sprechen von angestautem ärger, fehltritten und verstößen, vertragskündigungen. ja sogar von ämteraufgabe, rücktritten , verunsicherungen bei den beschäftigten und von abgelehnten anträgen ist die rede. da scheint ja einiges am sieden zu sein, oder hat es bereits den deckel runter geworfen? einer weiß das, ein anderer was anderes. aber das moor schweigt, wie immer. selbst die frösche. ob vielleicht seegras darüber wächst? vielleicht sind es auch nur die kochfeuer alter rentierjäger oder gar die rauchzeichen der indianer? im moor weiß man das nie genau, was solche zeichen zu bedeuten haben. man muss halt das schlimmste annehmen, weil so mancher sich tatsächlich schon verlaufen hat und einfach verlorenging. manchmal waren auch schon verdiente persönlichkeiten dabei.

weil es am rande des moores so unheimlich interessant ist, habe ich als stadtstreicher mein quartier hier aufgestellt und gedenke noch einige zeit zu bleiben. mehr spannende unterhaltung findet man nicht so schnell wieder. das ist für einen mittellosen doch schon sehr viel und sehr kurzweilig – ohne rundfunkgebühren und kosten für tagespresse. auf langweilige serien kann man da gut verzichten, wenn man so viel abwechslung hat.

„herrlich ist’s übers moor zu gehen!“

bis bald euer stadtstreicher

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Stadtrat Preißing – öffentliche Entschuldigung wozu auch.

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In der Ausgabe Nr.10 des Federseejournals (Amtliche Mitteilungen der Stadt Bad Buchau…) vom 26.Mai 2010 findet sich unter „Amtliche Mitteilungen TOP 6“ auf Seite 4 folgende  (allerdings unvollständige und vom BM-Diesch regelmäßig einseitig veröffentlichte )  Notiz:

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Damit sich der Leser des Amtsblattes ein Bild machen kann, ist es doch wohl notwendig, die von mir gemachte und von SR Rolf Preißing als unwahr bezeichnete Behauptung auch zu benennen.  Dazu fehlt dem Herausgeber des Amtsblattes Bürgermeister Diesch offensichtlich der Mut.  Wovor das Federseejournal kapituliert, übernimmt deshalb gerne www.amfedersee.de.

Die von Herrn Preißing als unwahr bezeichnete Behauptung in der Dienstaufsichtsbeschwerde (in der Angelegenheit sexueller Missbrauch durch den Jugendmusikschulleiter  Diesch) lautet:

“Tags darauf (Mi.18.11.2009 ca. 19.00 Uhr im 4-Augen Gespräch bei R.Preißing zu Hause) unterrichtete ich den bei der SSK-Sitzung leider nicht anwesenden 1.Stellvertretenden BM Rolf Preißing über den mir ungeheuerlichen Beschluss der Verschwiegenheit. Unter Vorlage des rechtskräftigen Strafbefehls wollte ich seine Stellungnahme zu dem Beschluss des SSK-Gremiums hören.

Herr Preißing sagte wörtlich:  „Da wollen wir nichts nach draußen lassen, wozu auch. Das ist nicht nötig, der BM Diesch habe ihn bereits schon telefonisch unterrichtet.“

Nach 3 Minuten war das Gespräch beendet.“

So und nicht anders lautet der von mir zu Protokoll gegebene Bericht,  den Rolf Preißing als unwahr bezeichnet.

Eine Rücksprache mit Herrn Preißing hielt ich für dringend angebracht, weil der Bürgermeister ja befangen war.  Ich erwartete von ihm – auch aus seiner beruflichen Stellung als stellvertretender Schulleiter heraus – eine fachlich qualifiziertere Betrachtung zu hören. Vor allem hoffte ich,  dass er den Fall infolge der Befangenheit des Bürgermeisters  selbst „in die Hand“ nehmen würde.  Beide Vorstellungen und v.a.  die erhoffte Hilfe zum Schutze der Kinder  blieben unerfüllt.

Hätte Herr Preißing seine Amtspflicht als 1. Stellvertreter des BM wahrgenommen,  wäre damit dem Rathaus und dem Bürgermeister sicher viel unnötiger Ärger erspart geblieben.

Klarstellung von meiner Seite:

1.  Meine Aussage ist eine Feststellung, die ich in vollem Umfang aufrecht erhalte und nicht eine “unwahre Behauptung”.

2.  In der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 11.5.2010 habe ich SR Preißing – nach seinem x-ten Anlauf zu einer öffentlichen Entschuldigung – aufgefordert, er solle doch bitte die entsprechende Textpassage aus meiner Dienstaufsichtsbeschwerde jetzt gleich in der Sitzung öffentlich an Ort und Stelle vortragen.  Das wollte  er nicht – warum,  weiß ich nicht,  er hatte  den Text der Beschwerde mitgeführt. Jedenfalls tat er es nicht.

Aus diesem einfachen Grund erfolgt diese Klarstellung! Ich gebe hiermit meine Feststellung der Öffentlichkeit bekannt, damit sie im Bild ist und ich lasse es mir nicht gefallen,  der Unwahrheit bezichtigt zu werden. Ich hatte mich redlich bemüht, den kooperativen Weg mit dem Bürgermeister Diesch gesucht und mich keinesfalls  gegen die Stadt gerichtet, wohl aber im Interesse von Kindern und Eltern gehandelt.

Frei nach SR Preißing: eine Entschuldigung werde ich nicht abgeben – wozu auch!

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Das ging noch immer schief.

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Bad Buchau “Bürgerzettel” des Rathauses

Heute morgen schon was nettes in der Post. Das nenne ich mal eine gute Idee und  einen klasse Schritt in die richtige Richtung. Bürgerzettel, gelebte  Demokratie für alle verständlich, Informationen ungefiltert für die Bürger.

Hallo Herr Weiss,

ich (und ich glaube auch sehr viele andere Bürger) würden das gut finden. Unser gemeinsames Ziel ist es ja, Buchau vorwärts zu bringen.

Und ich bin hier der festen Überzeugung, dass je mehr Transparenz herrscht desto besser. Und vor allem auch je mehr (anstehende/getroffene) Entscheidungen in allen Aspekten publik gemacht werden und der Prozess ” Partizipation” einfacher gemacht wird, desto mehr Bürger werden sich daran beteiligen.

Das Blog ist dann hier einfach der “Bürgerzettel” des Rathauses, auf dem sich Bürger auch zu anstehenden Entscheidungen äußern können oder auch Kritik los werden kann. (=Ja auch anonym,liebes Rathaus!) Und das ist ganz sicherlich von großem Vorteil für Buchau. Das mag eine neue Form von Offenheit und auch Wettbewerb sein, aber genau dieser bringt nun mal am meisten Resultate.

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Federsee Ruderbootsfahrten, endlich gehts vorwärts mit Touristen-Attraktionen.!

Kuno der Fährmann, ein Artikel in amfedersee.de vom 8.4.2010 und vom 28.9 2006 über ein großes Ruderboot im Federsee. Noch müssen wir darauf warten.

Ab sofort können Besucher wieder kleine Bootstouren auf dem Federsee unternehmen. Bei gutem Wetter stehen 5 Ruderboote zur Verfügung, die zum Preis von 5,-€ pro angefangene halbe Stunde gemietet werden können. In den Booten finden maximal 4 Personen Platz. Für Kinder und Nichtschwimmer werden kostenlos Schwimmwesten angeboten.  Auch vierpfotige Begleiter kommen nicht zu kurz, es gibt eine Tankstelle für Bello mit frischem Federseewasser. Der Bootsverleih befindet sich direkt bei der Aussichtsplattform am Ende des Federseestegs und ist bei schönem Wetter wochentags ab 14.00 Uhr , am Wochenende ab 10.00 Uhr geöffnet.

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