Monatsarchive: April 2010

Neues aus dem Gemeinderat

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 13.04.2010 habe ich folgende Bedenken vorgetragen, die ich hiermit nochmals ausführlich darlegen und begründen möchte  –  zunächst ist festzuhalten:

Bad Buchau hat eine rechtskräftige Hauptsatzung. Unter den Satzungen der Gemeinde nimmt die Hauptsatzung wegen ihren grundlegenden Festlegungen einen besonderen Rang ein (so genanntes Verfassungsstatut der Gemeinde).

Danach besteht neben dem Gemeinderat:  ein Verwaltungs- und Bauausschuss und ein Sozial- Schul- und Kulturausschuss als ständig beschließende Ausschüsse.

Sodann stelle ich fest:
Seit Beginn des Jahres 2010 finden keine Ausschusssitzungen mehr statt und nach dem Sitzungskalender 2010 sind auch keine Ausschusssitzungen mehr vorgesehen. Damit komme ich zu dem Ergebnis: Der Gemeinderat Bad Buchau tagt nicht legal, er missachtet bei den Sitzungen Gesetz und Recht.

Somit beantrage ich:
sich unverzüglich wieder an Gesetz, Recht und Ordnung bei den Sitzungen zu halten und den Bürgermeister dazu anzuhalten oder Beratung und Beschluss über die Änderung bzw. Aufhebung der Hauptsatzung unverzüglich auf die Tagesordnung zu setzen.

Begründung: Es geht natürlich nicht, dass Bürgermeister Diesch und/ der Gemeinderat durch einvernehmliches Handhaben ohne formale Änderung oder Aufhebung der Hauptsatzung einfach gewisse Bestimmungen daraus (probeweise und zeitlich unbestimmt) einfach nicht mehr beachten Einer solchen rechtswidrigen Handhabung müsste der Bürgermeister nach meiner Kenntnis sofort widersprechen und so etwas nicht auch noch selbst vorschlagen bzw. fördern.
Neben den Bürgern sind auch der Bürgermeister, Verwaltung und der Gemeinderat an Recht und Ordnung gebunden und dazu zählen auch die eigenen erlassenen Satzungen. Wie meine Nachforschungen ergeben haben, sind alle Beschlüsse, die den Regeln der Hauptsatzung nicht entsprechen nicht bestands kräftig (formaler Fehler) und könnten somit erfolgversprechend angefochten werden.

Damit begibt sich die Stadt Bad Buchau mit Stadtverwaltung auf ein rechtlich sehr fragwürdiges Terrain, das eventuell auch Vermögens –und Haftungsansprüche auslösen könnte (z.B.: wenn jemand mit einer Vergabe nicht einverstanden ist oder ein Baugesuch abgelehnt wird usw.).

Zudem gibt für mich der Bürgermeister mit diesen Rechtsverstößen ein sehr schlechtes Beispiel seinen Bürgern gegenüber, von denen er Gesetzestreue, Gehör, Pflicht und Ordnung verlangt, sich selbst aber bei seinen Handlungen darüber hinwegsetzt. Er untergräbt damit das Vertrauen in eine gesetzmäßige Verwaltung auf dem Rathaus. Meine Bedenken wurden von Bürgermeister und Gemeinderat nicht geteilt.

Ich wurde wieder einmal als Besserwisser milde belächelt in der öffentliches Sitzung was mich dazu bewegt den Inhalt meiner Bedenken nachträglich für alle verständlich darzulegen.

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Straßen flicken, Deutschland weit- auch bei uns

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Der Stadtstreicher – Kolumne 1

der stadtstreicher der 1.

ein stadtstreicher umgibt sich oft und viel mit papier –

der gründe gibt es viele, und so geriet auch mir die dezember ausgabe des federsee – journals in die finger und meine weihnachtliche vorfreude machte mich neugierig auf die weihnachts- und neujahrswünsche unseres bürgermeisters einen versöhnlichen rückblick und einen zuversichtlichen ausblick erwartend war ich doch baß erstaunt ob des schneidigen artikels,der mir unter meine überraschten augen kam das superwahljahr 2009 mit bundestagswahl und gemeinderatswahl wird 2010 in buchaus stadtmauern getoppt werden: mit der bürgermeisterwahl wohlan denn, junker peter, jetzt gilts dem teilweise unbotmäßigen wahlvolk – weihnachten hin, neujahrswünsche her – einmal deutlich die leviten zu lesen, über zusammenarbeit, teamspieler, egomanen, selbstdarsteller, miesmacher und anonyme heckenschützen so oder ähnlich mag er wohl gedacht haben eine gar merkwürdige weihnachtsbotschaft, und wo war ein ausblick für 2010 hätte es nicht auch so gehen können: in der weihnachtsbotschaft des bürgermeisters findet sich der satz – „viele projekte konnten erfolgreich zu ende gebracht werden“ – jetzt, genau jetzt, wäre es doch schön oder besser souverain gewesen, einige beispiele genannt zu bekommen stattdessen: „projekte, auf die ich heute nicht im Einzelnen eingehen will“ schade – jetzt weiß ich wieder nicht, wen ich nächstes jahr zum bürgermeister wählen soll – aber wer weiß, wenn ich so geschimpft werde, vielleicht weiß ich wenigstens, wen ich nicht wählen sollte – nun, ich werde jedenfalls versuchen, mich zu besinnen ach übrigens, was ist das mit den anonymen heckenschützen – sind das die im internet ohne namen – ist ja eigentlich nichts anderes als auch das gerede und stadtgeschwätz unter den leuten, das es schon so lange gibt, wie es leute gibt – die vielen nicht öffentlichen beschlüsse vom rathaus sind ja für uns sozusagen auch anonym, aber nein, die können es nicht sein – sind ja keine heckenschützen – wären ja rathausschützen hat schon recht der bürgermeister – ich muß mich noch besser besinnen.

bis bald euer

stadtstreicher

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Federseemuseum, der Steinzeit auf der Spur

Bad Buchau, ab 25. April, 11,00 Uhr gehts los.

mit der Steinzeit für Groß & Klein

Einladung zm Start des museumspädagogischen Pilotprojekts
„Der Steinzeit auf der Spur‘

am Sonntag, den 25. April 2010, 11 Uhr im Federseemuseum Bad Buchau

Seit über vier Jahrzehnten zählt das Federseemuseum zu den bedeutendsten
Lernstandorten in Baden-Württemberg. Allein in den letzten 10 Jahren haben sich über 120’000 Schüler/innen im Museum und im angrenzenden archäologischen Freigelände mit den Wurzeln unserer oberschwäbischen Kultur eingehend beschäftigen können. Dabei ist das Federseemuseum bei Lehrenden wie Lernenden bekannt für sein fachlich fundiertes und methodisch-didaktisch auf die Bildungspläne des Landes abgestimmtes museumspädagogisches Programm.
Im Zuge der Bildungsoffensive entsteht derzeit am Federseemuseum ein völlig neues und in der Region einzigartiges museumspädagogisches Forschungsprojekt, welches in großzügiger Weise durch den „Förderkreis Federseemuseum Bad Buchau‘, der ‚Kreissparkasse Biberach‘ und der LEADER-Aktionsgruppe Oberschwaben unterstützt wurde.

„Der Steinzeit auf der Spur – Forschen, Entdecken, Begreifen“
– ein fächerübergreifendes Forschungsprojekt für den Schulunterricht –
Archäologen des Federseemuseums haben in transnationaler Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern und Landeskundlern der Pädagogischen Hochschulen in Weingarten und im Thurgau/Schweiz ein didaktisch-methodisches Konzept entwickelt, das den Schülern auf einer speziell präparierten (jungsteinzeitlichen) Ausgrabung die Möglichkeit zum selbsttätigen Lernen bzw. Forschen bietet.
Naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden sind dabei in ein vielschichtiges Ausgrabungsprojekt derart eingebunden, dass Schüler begeistert und scheinbar nebenbei Fakten zur eigenen Geschichte und der Entstehung der Oberschwäbischen Kulturlandschaft erarbeiten. Diese Erfahrung gewinnt umso mehr an Authentizität, weil das in einer einzigartigen vorgeschichtlichen Fundlandschaft gelegene Federseemuseum mit seinem weitläufigen Freigelände die Kulisse für eine „echte“ archäologische Ausgrabung unter Leitung echter Archäologen bietet.

Das Lernangebot verbindet die Archäologie mit den Wissenschaften und den Schulfächern Biologie, Geschichte und Geographie (Gymnasium) bzw. den Fächerverbünden NWA, Menuk sowie WZG (Werk-/Realschule, Hauptschule). So können im Rahmen der Bildungspläne vielfältige Lernziele verwirklicht und gleichzeitig methodische Kompetenzen der Schüler gefördert werden. Dabei stehen fächerverbindende Aufgabenbereiche, die Kenntnis der archäologischen Quellen und der gegenseitige Einfluss von Natur und menschlichem Handeln an zentraler Stelle. Wissenschaftliches Denken und verantwortungsbewußtes Handeln im Umgang mit unserer einzigartigen Kulturlandschaft zu fördern, sind nur zwei Ziele dieses länderübergreifenden Projektes, in dem Schule, Hochschule und außerschulischer Lernort gemeinsam interagieren.
Am Sonntag, den 25. April, wird dieses Projekt mit einem museumspädagogischen Aktionstag der Öffentlichkeit vorgestellt zu dem Wir Sie und-ihre Familie recht herzlich einladen möchten:
Dozenten und Absolventen der Hochschulen führen gemeinsam mit den Archäologen des Federseemuseums in ihr wegweisendes Kooperationsprojekt ein. An zahlreichen Informationständen werden Hintergründe zu den bioarchäologischen Arbeitsmethoden der modernen Federseearchäologie (Pollenanalyse, Archäozoologie und —botanik, Dendrochronologie) erläutert und das schulpädagogische Programm des Federseemuseums präsentiert. Herzstück der Veranstaltung ist eine speziell präparierte Steinzeitgrabung, in der die „jungen Forscher“ als echte Archäologen tätig sein können. Die neuen Module werden theoretisch und praktisch (nicht nur) für Lehrer präsentiert.
Es würde uns besonders freuen, Sie an diesem besonderen Tag als Gast begrüßen zu dürfen.

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Bäumchen wieder neu

Wir berichteten vor einer Woche über den Baum in der Wuhrstraße der nie älter als ein Sommer wird. Heute wird sein Nachfolger neu gepflanzt. Unter Fachmännischer Aufsicht werden die letzten Erdarbeiten für einen  großen Baum erledigt. Alles für unser schönes Bad Buchau.

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ABI 2010 – Abiturprüfung ab Donnerstag, 15. 4.2010



Abiturprüfung beginnt

In Baden-Württemberg beginnt die Abiturprüfung am Donnerstag, 15. April 2010 traditionell mit dem Fach Deutsch. Allein im Regierungsbezirk Tübingen bereiten sich derzeit 9253 Jugendliche auf die Abiturprüfung vor. Auf die allgemein bildenden Gymnasien entfallen dabei 5196, auf die beruflichen Gymnasien 3093 Schülerinnen und Schüler. 964 Jugendliche legen ihre Abiturprüfung an einem privaten Gymnasium oder einem Abendgymnasium bzw. Kolleg ab.

An den allgemein bildenden Gymnasien erfolgt die schriftliche Prüfung in vier Fächern: in Deutsch, Mathematik, einer Fremdsprache, sowie in einem weiteren Kernfach.
An den beruflichen Gymnasien erfolgt die schriftliche Prüfung ebenfalls in vier Fächern: im jeweiligen Profilfach, in den Kernfächern Mathematik, Deutsch bzw. einer Fremdsprache, sowie in einem weiteren vierten schriftlichen Prüfungsfach.

Im Fach Deutsch werden für die Abiturprüfung folgende Literaturkenntnisse vorausgesetzt:

Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas
Friedrich Schiller: Die Räuber
Franz Kafka: Der Prozess/Der Proceß
Lyrikthema: Deutsche Liebeslyrik vom Barock bis zur  Gegenwart

Im Rahmen der Abiturprüfung können Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien durch Ergänzungsprüfungen das Latinum, das große Latinum, das Graecum und das Hebraicum erwerben.

Einen Überblick über den Verlauf der Abiturprüfung zeigen die in der Anlage aufgeführten Prüfungspläne.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressereferent für Schule und Bildung, Telefon 07071 / 200-2137, als Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

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Bäumchen, rüttle dich und schüttle dich.

… kann man zu dem Bäumchen in der Wuhrstrasse  nicht sagen. Eigentlich sollten alle Bäume gleich groß gewachsen sein. Einer allerdings schafft es über 70 cm nie hinaus allerdings ohne Äste und Blätter. Zum zweiten male schon wurde der Baum neu angepflanzt und auch dieser hat nicht überlebt. Wer oder was ist hier die Ursache?

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