Ein 33-Jähriger aus dem Raum Riedlingen hat dieser Tage
einen hohen Schwund auf seinem Girokonto festgestellt. Beim genauen
Hinsehen fehlten 4700 Euro, ohne dass sich der Mann einen Reim darauf
machen konnte. Nach polizeilichen und bankinternen Recherchen steht
inzwischen fest, dass er einer Betrugsmasche, dem sogenannten „Phishing“
aufgesessen war. Vor einigen Wochen hatte er auf seinem Computer eine
angeblich von seiner Hausbank stammende Nachricht erhalten, worin er
aufgefordert wurde, 20 Transaktionsnummern einzugeben. Gutgläubig tat er
dieses und einige Zeit später war das Geld weg. Die Polizei ermittelt wegen
Betrugs und mahnt gleichzeitig zu höchster Vorsicht.
Im Einzelnen sind folgende Informationen wichtig:
Ø Ihre Bank wird von Ihnen niemals vertrauliche Daten (Kontonummer,
„PIN“, oder „TAN“) per E-Mail oder per Telefon abfragen.
Ø Reagieren Sie nicht auf solche Anfragen und verständigen Sie Ihre
Bank.
Ø Folgen Sie keinem „Link“ zu Ihrem Online-Banking-Zugang, sondern
geben Sie die entsprechende Internetadresse immer direkt über die
Tastatur ein.
Ø Überprüfen Sie Ihren PC regelmäßig mittels eines Virenscanners.
Weitere Informationen zum Thema Phishing finden sich auf www.polizei-
beratung.de, unter www.bsi-fuer-buerger.de sowie unter www.sparkasse.de
und auf den Internetseiten der örtlichen Banken.
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