Monatsarchive: Dezember 2009

Stadtverwaltung setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

Unbekannte verwüsten 20 Gräber
Auf dem Friedhof in Bad Schussenried sind von
Dienstag auf Mittwoch nahezu 20 Gräber verwüstet worden. Die örtliche
Polizei hat Ermittlungen wegen Störung der Totenruhe aufgenommen. Die
schändlichen Taten waren im Laufe des Mittwochmorgens der Stadtverwaltung
und von dort der Polizei gemeldet worden. Bei der Tatbestandsaufnahme
stellte die Polizei fest, dass der oder die Unbekannten insbesondere
entlang von Hauptwegen im Bereich der Olzreuter Straße sowie im östlichen
Friedhofsteil gewütet hatten. Grabschmuck aller Art, Weihwasserbehälter,
Grablichter und Pflanzen lagen wild verstreut umher und waren teilweise
komplett zerstört. Eine Zuordnung der einzelnen Gegenstände auf die
betroffenen Gräber gestaltete sich schwierig und war nur unvollständig
möglich. Stadtarbeiter haben die ersten Aufräumarbeiten übernommen.
Anhaltspunkte oder Spuren gibt es bislang nicht. Die Stadtverwaltung Bad
Schussenried hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, eine
Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. Sachdienliche Angaben zu verdächtigen
Personen nimmt die Polizei Bad Schussenried, Telefon 07583/942020,
entgegen.

2 Kommentare

Wird eng für Bad Buchau

15 Kommentare

Bad Buchau, Rathaus Thema Federseesteg

neuesvomrathaus1

Heute mal was worüber man öffentlich reden darf, lach…

Tagesordnung:

1. Neubau des Federseesteges:    Auftragsvergabe für

a)    Lieferung von Rammpfählen

b)   Transport und Einbau von Rammpfählen

c)    Lieferung von Schnittholz

Sitzungsbeginn 18.00 Uhr.

Können wir nur hoffen dass uns das Wetter entgegen kommt bei der Ausführung. Je kälter , je besser. Die Pfahlarbeiten sind sicherlich und gegebenenfalls bei gefrorenem Untergrund schneller und sicherer zu bewerkstelligen. Wir sind ja recht früh dran mit dem Baubeginn, somit können wir uns nun auf einen neuen breiten  Steg in Eichenholz freuen. Er soll ja mindestens mal eben 50 Jahre und mehr halten. Maschinenpark und Handwerker stehen bereit, dann mal los.

Kommentare deaktiviert für Bad Buchau, Rathaus Thema Federseesteg

Frohe Weihnachten mit amfedersee.de

weihnachtfedersee09

Kommentare deaktiviert für Frohe Weihnachten mit amfedersee.de

Eine heitere Gegenwartsbetrachtung

Maria und Josef waren schon ne‘ ganze Weile verlobt, da sagte Maria eines Tages: „Du, Josef, ich weiß ja auch nicht wieso, aber ich glaube ich bin schwanger; was machen wir denn jetzt?“ Das war so im Juni. „Junge, Junge, das is’n Ding“, dachte Josef, „mit wem hat die sich denn hinter meinem Rücken eingelassen? Da werd ich mich doch sofort entloben. Eigentlich schade!“ Weil es aber schon so spät war und ich die ganze Sache ganz schön mitgenommen hatte, sagte er sich: „Okay, ich entlobe mich erst morgen“, und legte sich erstmal ins Bett.
Was’n Glück, denn genau in der Nacht erschien ihm ein Engel. Der stand vor seinem Bett, schimmerte und sagte: „Also Josef, alter Junge, ich bin der Engel des Herrn und die Sache mit deiner Braut geht in Ordnung. Das war kein Hausfreund sondern der Heilige Geist persönlich und der Sohn, der da rauskommt, ist tierisch wichtig, damit das Volk und überhaupt die Welt endlich mal von den ganzen Sünden erlöst wird. Das muß ja auch mal sein – also heirate die Maria und nennt das Kind Jesus. Alles klar? Okay, tschüß.“ Und damit schwebte der Engel wieder los. Josef war platt, aber er machte, was der Engel gesagt hatte, und alles lief normal weiter, bis eines Tages der König, so Anfang Dezember, auf die Idee mit der Volkszählung kam. Da mußte sich also jeder in seinem Geburtsort melden und weil Josef aus Nazareth war, mußten sie dahin, obwohl das ne ganze Ecke zu laufen war. „Scheißbürokraten“, schimpfte Josef, „mit uns können die es ja machen! Also los, Maria, es hilft nix, pack die Koffer!“ Am 24. Dezember war’s dann soweit. Maria merkte, daß sie wohl heute das Kind kriegen würde, und Josef rannte sich den Arsch ab, um in dem überfüllten Bethlehem ne Bleibe aufzutreiben. Aber für eine Hotel langte die Kohle nicht, Krankenhäuser gab’s keine und die billigen Gasthäuser waren rappelvoll. Es war tierisch kalt und bis zum Abend hatte er nichts weiter gefunden als einen Stall, den ihm ein Bauer angeboten hatte, der sich dachte: „Naja, für die Ausländer geht das schon, die können ruhig zu den Eseln und Kühen die sind sowieso nix besseres gewohnt…..“
„Scheißkalt ist das heute“, sagte gerade ein Hirte zu seinen Kollegen, mit denen er draußen auf dem Feld ums Feuer saß und auf die Schafe aufpaßte, als ihnen dieser komische Stern auffiel. Auch seine Kumpels hatten so ein Ding noch nie gesehen. Riesengroß mit einem mordslangen Kometenschweif hintendran. „Das ist ja ein Hammer, wenn das nix zu sagen hat?!“, meinten die Hirten noch, als es auf einmal unheimlich hell wurde und dieser Engel (derselbe, der im Juni Josef besucht hatte) erschien. Gleich mit Riesenorchestern und mit Chor und mit allem Drum und Dran. Die Hirten waren völlig von den Socken, aber da sagte der Engel schon: „Jungs, keine Angst. Ich hab’ne göttliche Nachricht für euch“ (und der Chor sang im Hintergrund immer mit) ihr wolltet doch schon immer einen Erlöser, so einen richtig guten Typen, der für alles zuständig ist, euch die Sünden abnimmt, einen der vom Himmel kommt und hier mal endlich Frieden schafft, den euch die Könige immer nur versprechen, wenn sie sich gerade selbst ernennen, stimmt’s? – Seht ihr, jetzt habt ihr einen . G’rade ist er geboren worden: Er ist noch ziemlich klein und liegt in einem Futtertrog in einem Stall, aber das ist der, auf den ihr immer gewartet habt. Jesus heißt er! Laßt eure Schafe mal für ne Stunde alleine und geht hin zum gratulieren.“ Damit verschwand der Engel mit dem Chor und er ganzen Lightshow und die Hirten gingen los, um das Kind zu suchen. Als sie in dem Stall ankamen, lag das Kind wirklich im Futtertrog und sie gratulierten Maria und Josef und freuten sich alle und es war ein ziemliches Gedränge und eine Riesenstimmung in dem Stall.
Und heute (2009) schiebt Jesus mit inzwischen verheilten Händen und Füßen die Wolken beiseite und guckt sich den kranken Weihnachtszirkus hier an und denkt: „Diese traurigen, scheinheiligen Christen, lamettabehangene Alibi-Abholer einmal im Jahr! Wie soll ich das bloß wieder unserem Vater klarmachen??????????“

Text...  Udo Lindenberg.
12 Kommentare

Weihnachts- und Neujahrwünsche von www.amfedersee.de

federseetropfen1

Was ich zum neuen Jahr beitragen kann, will ich gerne tun. Richtig, von den Alltagssorgen oder sonstigen Nöten kann ich Euch nicht befreien. Aber auf diesen Internetseiten kann jeder sein Herz ausschütten, seine Ansicht kundtun oder seinen Ärger ablassen … und damit Frust vorbeugen. Das hilft, habe ich mir sagen lassen, vor Klopfen im Herz, vor dem Gefühl der Ohnmacht und dem Gefühl der Völle, also bei der so wichtigen Verdauung, …. selbst bei schwer verträglicher Kost. Jeder weiß, wie einen Unwohlsein plagen kann, deshalb empfehle ich täglich einen Tropfen „amfedersee.de“ fürs allgemeine Wohlbefinden für Körper, Seele und Geist.

Wenn „amfedersee.de“ nicht so brennende Geschichten, heiße Themen und aktuelle Informationen auftischen würde, bräuchte man auch keine amfedersee-Tropfen? Alles wäre ruhig, einträchtig, einmütig, gleichgeschaltet eben Friede, Freude, Eierkuchen. Magen und Darm wären unbelastet …und ich könnte mir heftigen Heckenschützenbeschuss, Ärger, Vorwürfe, Anfeindungen und vieles andere ersparen. Obrigkeit , Gemeinderat und stille Bürger, vorherrschend christliche Werte und eine gute, offene Bürgernähe und vorbildliche demokratische Kultur- so wie man sie sich eben erträumt.

Aber keine Sorge: auch 2010 werden wir in der Wirklichkeit zubringen dürfen. In diesem Sinne danke auch ich allen, die es ehrlich und aufrichtig meinen in dieser doch so schwierigen Zeit.

amfedersee.de wird sich auch im nächsten Jahr mit vielen Dingen beschäftigen, die wie immer von der Bevölkerung an mich heran getragen werden. Hart aber Fair, eben echt schwäbisch. Würde ich immer mit Allem konform gehen wären manche Seiten im amfedersee.de leider unbedruckt, aber dafür rein wie eine weiße Weste, wollen wir das?

Bloß glaube ich nicht daran, dass wir uns von der Zukunft abkoppeln und mit Einschläfern die Gegenwart bewältigen können. So bin ich im Gemeinderatswahlkampf nicht angetreten und so will ich auch an runden oder eckigen Beratungstischen nicht enden. Wachsamkeit war noch nie umsonst, wenn auch nicht immer geschätzt. Vertrauen gewinnt man kaum durch Hinhalten, sondern nur durch Offenheit, Transparenz und Einfühlungsvermögen. Erst daraus erwächst Zusammenhalt in der Bevölkerung, die nicht nur im Rathaus so eindringlich beschworen wird sondern  bei uns im amfedersee.de hoch geschätzt und täglich praktiziert wird.

Trotz oder gerade wegen der vielen Heckenschützen, wie in der Weihnachtsrede unseres Bürgermeisters trefflich festgestellt, darf www.amfedersee.de sein nun viertes Weihnachtsfest feiern, mögen noch viele folgen. Auch allen Heckenschützen ein besinnliches Weihnachten und denken sie daran, es besuchen im Monat über 55000 Neugierige unsere Seiten im www.amfedersee.de. und es werden täglich mehr. Kaum zu glauben dass sie nicht dabei waren, hmmm.  Aus über 398 Städten zusammengefasst aus ca. 40-50 Ländern kommen pro Monat z.Z. oben genannte Leser. So viele Leute können einfach nicht ignoriert werden.  Wenn andere das tun sieht man ja was dabei heraus kommt, Neid, Missgunst, Heckenschützen und und und, leider.

PS: den guten „Federseetropfen“ gibt es beim FUNDUS auf dem Marktplatz in Bad Buchau. Ein guter Likör für jeden Freundeskreis, und ein Prosit auf das neue Jahr 2010.

Euer Heinz Weiss und das amfedersee.de Team. Ihre Teamplayer mit Eigenverantwortung.

Kommentare deaktiviert für Weihnachts- und Neujahrwünsche von www.amfedersee.de

Abschied vom Go-In

Wer letztes Wochenende seine Lieblingsdisco in Kanzach besuchen wollte wird es bereits erfahren haben – das Go-In hat zu gemacht.  Diesmal war es kein Gerücht, wie sie in den letzten Jahren mehrfach kursierten, sondern endgültige Realität. Der Pachtvertrag ist gekündigt und die Türen sind verschlossen. Trotz den ewigen Problemen wegen Ruhestörung ist dies nicht der Grund für das Aus, sondern schlicht die Zeit. Der Betreiber Joe verbringt seine Wochenenden schon seit längerem nicht mehr im Go-In, stattdessen managten seine beiden Söhne neben dem Studium erfolgreich den Discobetrieb. Inzwischen fehlt aber beiden die Zeit und da sich der Betrieb auch wirtschaftlich nicht wirklich lohnt, bleibt als letzte Lösung nur die Schließung.

Damit schließt dann wohl die letzte „Buchauer“ Disco und wird eine große Lücke hinterlassen. Für viele Generation um den Federsee war das Go-In der Ort an dem sie ihre Jugend verbrachten und mit dem sie wichtige Erfahrungen und Erinnerungen verbinden. So gesehen hat das Go-In einen wichtigen Teil der Jugendarbeit übernommen, der ohne den großartigen Einsatz von Joe und seinen beiden Söhnen Jan und Dani nicht möglich gewesen wäre. Im Namen der Jugend möchten wir den dreien und allen, die über die Jahrzehnte diese einmalige Provinzdiscothek am Leben hielten, ausdrücklich danken.

6 Kommentare