Monats-Archive: September 2009

Lebensgefährliche Flachradler unterwegs

Das will man fast nicht glauben. Plötzlich war da was  knapp über der Fahrbahn, obwohl der Kombi abbog und kein weiteres Auto dahinter zu sehen war. Irrtum, aber gewaltig. Ein sogenanntes  Liegerad (nennen wir das mal so, ein Kinderwagen z.B.  ist höher) kam mit hoher wendiger Fahrweise zum Vorschein und war auch schon wieder weg. Verschwunden hinter einem Kotflügel  des nächsten vorausfahrenden Fahrzeug und nicht mehr zu sehen für den nachfolgenden Verkehr. Das ist besonders wie hier im Kreuzungsbereich Wuhrstrasse sehr gefährlich. Wenn der Fahrer nicht lebensmüde ist weiß ich nicht wie man das nennt. Jedenfalls wäre ein Fähnchen wie jeder Kinderwagenanhänger sicher von Vorteil für seinen geruhsamen Lebensabend.

11 Kommentare

Partyzelt an der Klostermauer Bad Schussenried

partyzelt1

1 Kommentar

Oktoberfest bei Schussenrieder

oktoberfestott1

oktoberfestott2

1 Kommentar

Bischoff-Sproll Haus , Ulli Keuler

ukeuler1

Hinterlasse einen Kommentar

Bildung in Deutschland ein Fremdwort?

Dauerbrenner Thema Bildung in der Schwäbischen Zeitung vom 9.9.09  groß aufgemacht für unsere Bürger. Dauerbrenner Thema Bildung in den Nachrichten und auch von uns wieder und wieder vorgeführt um zu erkennen wie ernst es  den Unionsparteien wirklich um das Thema ist. Es scheint sie bekommen tatsächlich enge Hosen wenn es weiter so durch den Medienwald rauscht. Dass hier der Bürger verarscht wird soll nochmals deutlich gesagt werden…. amfedersee.de hat vor einer Woche mal laut gedacht und den Kultusminister der Ausreden bezichtigt zum Thema Bildung, Schule und Umsetzung besonders in Bad Buchau.

Zu diesem Thema erreichte uns ein Leserbrief von  E. Herwanger, Bad Buchau:

Das unter anderem von den Unionsparteien im Bundestagswahlkampf deutlich strapazierte Thema Bildung muss in Bad Buchau / Bad Schussenried Verwunderung oder aber besser – regelrechten Zorn hervorrufen.

Seit 2003 bemühen sich beide Städte um ein Vollgymnasium in gemeinsamer Trägerschaft. Ein gemeinsamer Vorschlag wurde 2004 eingereicht und erfuhr eine Ablehnung. Der Vorschlag bestand bekanntlich darin, dass in beiden Städten die heute existierenden Progymnasien bis zur 10. Klasse weitergeführt würden und eine gemeinsame Oberstufe in Bad Buchau aufgebaut werden sollte.

Es war die Regierungsbürokratie, die diesen nunmehr bald 6 Jahre alten Vorschlag verworfen und abgelehnt hat. Der Hinweis der Regierenden war so ausformuliert, dass die eine Kommune – in dem Fall Bad Schussenried – ihr Gymnasium hätte mehr oder weniger aufgeben müssen. Wohlgemerkt: Ein Vorschlag seitens des Kultusministeriums! Dass es hierüber in der Vergangenheit zwischen den beiden Städten zu Unstimmigkeiten kam und auch sicherlich zu Vorgehensweisen, die man hätte besser machen können, tut hier nichts zur Sache. Ursächlich für den Stillstand in der Schulfrage sind die Ablehnungen seitens der Regierungsbürokratie gepaart mit einer Erwartung, die so formuliert war, dass sie auf kommunaler Ebene unannehmbar war und so – und nur so – wurde der Stillstand erzwungen.

Zwischenzeitlich haben Vertreter der Wirtschaft Bad Buchau’s mehrfach – jeweils im Jahresabstand 2006, 2007 und 2008 – sich direkt an den Herrn Kultusminister gewandt. Die Reaktion entspricht im Wesentlichen dem aufgeführten Zitat im www.amfedersee.de.

Es muss heute festgestellt werden, dass seitens der Regierungsbürokratie und das heißt, seitens des Kultusministeriums mitsamt dem Regierungspräsidium Ablehnung und Verhinderung für ein Vollgymnasium in der Raumschaft Bad Buchau / Bad Schussenried vorherrschen und betrieben werden. Es wurde ein Vorschlag in den Raum gestellt, der auf kommunaler Ebene nur abgelehnt werden kann. Und was mich besonders ärgert: Es ist in keiner Weise zu erkennen, dass aktive Hilfestellung seitens der Regierungsbürokratie für die beiden Kommunen gegeben wird, wie denn eine für beide Kommunen tragbare Lösung wirklich aussehen könnte. Wenn jetzt am 9. September die Schwäbische Zeitung den Titel bringt: „Deutschland ist bei der Bildung zu geizig“ (Seite 1) und dieser Artikel begleitet ist vom Leitartikel und einer Extrarubrik, so macht dies deutlich, welches Gewicht das Thema in Deutschland wirklich hat und ich möchte das als Vertreter der Industrie voll und ganz unterstreichen. Beim IHK-Neujahrsempfang am 06.02.09 in Ulm hatte ich Gelegenheit, die liebe Frau Dr. Schavan auf das Thema Vollgymnasium für unsere Raumschaft anzusprechen. Mit überschwänglicher Herzlichkeit – die bei jedem Schwaben die angeborene Skepsis hervorrufen muss – wurde ich eingeladen, den Sachverhalt ihrem Wahlkreisbüro in Ulm darzulegen. Dies geschah umgehend mit Schreiben vom 09.02. Eine Antwort steht bis heute noch aus!

Ich denke, damit ist klar: Das Verhalten seitens Politik und Regierungsbürokratie ist enttäuschend. Note: Ungenügend / skandalös.

Ich kann unsere Amtsträger – Bürgermeister, Stadträte aber auch Schulorgane – nur dazu auffordern, in ihren jahrelangen Bemühungen jetzt ja nicht nachzulassen, die Initiativen aus der Wirtschaft tatkräftig zu unterstützen, Hemmungen gegenüber der Regierungsbürokratie abzulegen und mit offenem Visier aber jetzt auch zusätzlich mit dauerhaftem öffentlichen Druck für die absolut berechtigten Interessen unserer Raumschaft einzutreten!

Hinterlasse einen Kommentar

Flugbetrieb Oggelshausen wegen massiver Schikanen eingestellt

Der Flugplatz Oggelshausen ist vom NABU indirekt eingestellt worden, um das Vorgehen mal exakt den Bürgern zu vermitteln. Keine Rede von freiwilligem aufhören des Flugplatzes Oggelshausen. Der NABU hat mit fadenscheinigen Ausreden zum Wohle der Bodenbrüter  den Flugbetrieb behindert und beeinträchtigt.  Fluglärm sowie das Überfliegen der an der Startbahn beheimatenden Bodenbrüter wurde als Störung der Vögel ausgelegt, also muß der Flughafen weg. Durch immer härteres Flugverbot/Auflagen vom Regierungspräsidium, gesteuert durch den NABU wurde es dem Verein unmöglich gemacht den kleinen gewohnten Flugbetrieb aufrecht zu erhalten. Wenn ich Flugbetrieb meine -  denke ich an max. 10- 20 Flugbewegungen pro Woche. Ultraleichtflugzeuge mit der Geräuschentwicklung eines elektischen Rasenmähers, also nicht der Rede wert. Ganz klar was hier vorging, die Wiesen/Landebahn wurde gebraucht zur Erweiterung des Naturschutzgebietes um sie unter Wasser zu setzten um Feuchtgebiete zu erzeugen. Hier beginnt die Ungerechtigkeit zu wirken. Um den Verein in die Knie zu zwingen wurde weit über eine halbe Million Euro angeboten vom NABU, aus Steuergeldern natürlich, um den Luftsport-Verein auf zulösen. Der Verein stand vor der Wahl, immer weniger Starts und Landungen genehmigt zu bekommen oder großzügig zu verkaufen was angesichts der hohen Summe sehr verlockend war und kein normaler Käufer geboten hätte. Letztendlich wurde im Juli der Kaufvertrag unterzeichnet. Luftsport-Verein weg, dafür Feuchtwiesen und aufgeweichte grüne Planwege in absehbarer Zeit da. Was die Landwirte in naher Zukunft mit angrenzenden durchweichten Grundstücken machen werden wir sehen.

Wieder ein attraktiver Punkt weniger in der Region, dabei wären Naturschutz und Luftfahrt gut vereinbar.  Was ist wohl das nächste Objekt?

Dazu Zitat Federseejounal- Vereine aktuell:

Die Fliegergruppe Federsee wird am 30.09.2009 den Flugbetrieb auf dem Segelfluggelände im Oggelshausener Ried nach 47 Jahren einstellen. Die neue Heimat der Fliegergruppe ist der Verkehrslandeplatz Mengen-Hohentengen.

Die Fliegergruppe bedankt sich bei den Gästen der Fliegergaststätte und bei den Besuchern des Flugplatzes. Die ausgegebenen Gutscheine für Rundflüge behalten ihre Gültigkeit und können bei den aktiven Piloten eingelöst werden. Auch wenn viele Vereinsmitglieder den vielleicht schönsten Flugplatz in Deutschland mit Wehmut verlassen, so bestehen auf dem neuen Flugplatz mehr Perspektiven für den Verein.

27 Kommentare

Nacht der offenen Tür

Die freiwillige Feuerwehr Bad Buchau veranstaltete die Nacht der offenen Tür:

2 Kommentare