Monatsarchive: September 2009

Josef Rief doch MdB

Nach großen Hoffnungen an Martin Gerster (SPD) hat es Josef Rief (CDU) doch in den Bundestag geschafft. An das Ergebnis von Franz Romer mit 53,2 % kam er aber nicht heran. Stattdessen hat die CDU im Wahlkreis 10,5% an Erststimmen verloren und Josef Rief erhielt nur 42,7 %.

Die Wahlbeteiligung in Buchau lag bei 65%. Dennoch schafften es 66 Wähler einen ungültigen Stimmzettel abzugeben. Dafür haben sich die Buchauer eher nicht mit Josef Rief angefreundet, denn nur 36,9% der Buchauer Stimmen gingen an ihn. Noch weniger Stimmen erreichte er nur in Biberach 32,5% und Mittelbiberach 32,7%. Schon bei der Umfrage auf my-mibi.de, einer Webseite für die Mittelbiberacher, zeigten sich starke Antipathien gegenüber Rief. Auch auf weberberg.de aus Biberach war er Thema. Es scheint als seien die Menschen mit Internet-Berichterstattung aufgeklärter als in anderen Ortschaften. Am Meisten Wähler konnte Rief in Alleshausen für sich gewinnen: 59,3% der Alleshausener gaben ihm seine Stimme.

Bei den Zweitstimmen sah es für die CDU im Wahlkreis nicht besser aus. Sie verlor 8,4% und erlangte nur noch 43,2%. Bad Buchau lag da mit 43,1% ziemlich im Durchschnitt. Erwähnenswert ist auch die Internetpartei PIRATEN, die in Buchau aus dem Stand 2,4% (48 Stimmen) erlangen konnten und damit sogar über Bundesdurchschnitt von 2% liegen.

Wer sich die Ergebnisse im Detail anschauen möchte kann dies hier tun.

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Rundschreiben der SZ an Buchaus Bürger

Redakteurin Heike Neubrand von der SZ versendet heute ein Rundschreiben mit einer Befragung an alle Buchauer Bürger. Diese soll bei einer Podikumsdiskussion, zu welcher auch Kultusminister Rau eingeladen ist, vorgetragen werden. Thema ist natürlich das abgelehnte gemeinsame Gymnasium.

Das Rundschreiben befindet sich im Anhang. Die Umfrage haben wir für moderne Bürger hier digitalisiert.

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Rundschreiben der SZ

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Bundestagswahl 2009

Wahl-O-Mat

Am kommenden Sonntag steht die Bundestagswahl an. Nach 4 Jahren darf sich jeder wieder Gedanken machen wem er seine beiden Stimmen geben will. Doch wie Wahlforscher wissen, treffen die meisten Wähler ihre Wahl in letzter Sekunde aus dem Bauch heraus. Leider ist diese Entscheidung meistens die falsche, denn gewählt wird mit dem Kopf und nicht mit dem Bauch. Um das zu ändern und den Wählern eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben hat die Bundeszentrale für politische Bildung zum zweiten Mal ihren Wahl-O-Mat online gestellt.

Weil kaum jemand alle Wahlprogramme der einzelnen Partien lesen will und kann und es teilweise Illusionen über die Ziele einzelner Parteien gibt, soll der Wahl-O-Mat einen Überblick verschaffen helfen. Die Webapplikation stellt dem Wähler genau 38 Fragen zu aktuellen Themen, die jeder einfach beantworten kann. Es ist auch möglich eine Frage mit neutral zu beantworten. Anschließend können einzelne Fragen, welche als besonders wichtig empfunden werden, mit doppelter Gewichtung versehen werden. Die Auswertung der Antworten erfolgt nach Angabe der Parteien, deren Wahlprogramm man mit seinen Antworten vergleichen möchte. Hier können bis zu 8 Parteien gleichzeitig verglichen werden. Um die Beeinflussung durch den Wahl-O-Mat möglichst gering zu halten gibt die Applikation keine eindeutige Wahlaussage, sondern listet die ausgewählten Parteien nach Übereinstimmung auf.

So mancher Benutzer wird von der Auswertung überrascht sein, dass die Partei die er eigentlich wählen wollte weniger mit seinen Ansichten übereinstimmt. Zum Teil haben sich die Ziele der einzelnen Parteien über die Zeit geändert, zum Anderen rücken sie nur einzelne populäre Themen in der Wahlkampfvordergrund. Über andere Themen, die dem Wähler nicht so gut gefallen, schweigen die Parteien hingegen lieber. Der Wahl-O-Mat wertet die Wahlprogramme der Parteien aus und lässt sich nicht von Stimmungen beeinflussen. Er stellt unserer Meinung nach ein sehr gutes Hilfsmittel für die Wahl dar und wir legen jedem die Nutzung ans Herz.

Wahl-O-Mat

PS: An dieser Stelle möchten wir die Bürger vor Betrügern warnen, die die Popularität des Wahl-O-Maten ausnutzen und ähnliche Webapplikationen ins Netz stellen. Zum einen arbeiten diese Fälschungen nicht politisch unabhängig und zweitens bekommt man nach Angabe seiner Anschrift anschließend eine Rechnung ins Haus.
Der original Wahl-O-Mat fragt niemals nach personenbezogenen Daten sondern arbeitet absolut anonym.

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Kleinkind mit Bobbycar auf Strasse

Samstagmitteg gegen 13.00 Uhr wurde ein Kleinkind vermutlich beim überqueren der Wuhrstraße von einem Fahrzeug erfasst und musste ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Dass so ein kleines Fahrzeug fast nicht zu sehen ist im ersten Moment sollte jedem Autofahrer bewusst sein. Wenn wie hier noch „schönes Grün“ die Sicht zusätzlich behindert ist ganz besondere  Vorsichtig geboten. Brauchen wir überhaupt Sichtschutz vor und nach am Zebrastreifen ?

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Josef Rief wurde „resolut“ auf dem Weg nach Berlin!

CDU-Bundestagskandidat Josef Rief hindert Pressefotograf  in Bad Buchau bei seiner Arbeit

Bild unten links, geschossen aus der Hand, ohne genau zielen zu können, zeigt ganz vorne rechts einen Teil von Rief, mit gelber Krawatte, im Hintergrund die Rosenaktion von Martin Gerster.  Minister Rech ist leider verdeckt, aber es ging halt nicht anders.

Beim Bad Buchauer Wochenmarkt war hoher Besuch am CDU Stand angesagt.  MdB Josef Rief (CDU) hatte Innenminister Heribert Rech zur Wahlwerbung eingeladen. Von vier Personenschützern geschützt, genehmigte sich der Minister eine Bratwurst von Imbiss Schilling und sprach mit der Bevölkerung. Mit dabei einige Kreis- und Stadträte, Alt-MdB Romer sowie unser Bürgermeister Peter Diesch.

Ebenfalls auf dem Wochenmarkt der SPD Stand mit MdB Martin Gerster. Gerster überreichte der CDU Gesprächsrunde seine obligatorischen roten Rosen, was von unserem Stadt-Fotografen Klaus Weiss als netter Gag eingestuft wurde. Doch Klaus hat die Rechnung ohne Josef Rief gemacht. Mit den Worten „So geht das nicht, das ist eine CDU Veranstaltung, da muss der Gerster nicht vorne dran sein“  wurde der Fotograf  handgreiflich von Josef Rief daran gehindert ein Bild von der Rosenüberreichung zu machen. Dazu wurde auch die Kamera weggedrückt. Als sich unser Klaus als Mitarbeiter der Schwäbischen Zeitung zu erkennen gab, und sich über die massive Behinderung durch den Josef Rief beschwerte, brachte das keinen Erfolg.  Der SZ-Fotograf wurde von Josef Rief solange in Schach gehalten bis Gerster wieder weg war. Der Innenminister Heribert Rech (CDU) hat die rote Rose von Gerster allerdings angenommen und beide haben sich sogar freundlich unterhalten.

Anstatt Klaus Weiss zur Hilfe zu eilen und ihn mit seinen vier Leibwächtern aus der Handgreiflichkeit zu befreien schaute er jedoch lieber weg. Zumal man hier nicht von Pressefreiheit sprechen kann!?

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Zeitgleich zweiter Flohmarkt neben Liederkranz bei Berger

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Hofflohmarkt in Bad Buchau

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