Monatsarchive: Juni 2009

Augen auf! Mobbing-Opfer an unseren Schulen

f__rderverein.png

Förderverein Federseeschule Bad Buchau e.V.
Vortrag   „Wir müssen hinsehen!“
„Wie sieht eigentlich das typische Mobbing-Opfer aus?“ Diese Frage stellte der Sozialpädagoge Udo Bartsch, vom Haus Nazareth, den Besuchern des Themenabends in der Federseeschule Bad Buchau. Nach einigen Wortmeldungen wird klar: Es kann jeden treffen, es gibt keine klare Definition. Die über 70 interessierten Eltern, Schüler und Lehrer folgten gespannt den Ausführungen von Herrn Bartsch, über die gravierenden Auswirkungen des Mobbings und den Möglichkeiten diesem Phänomen entgegen zu wirken, sowohl als Lehrer, Eltern und Schüler. Herr Bartsch macht deutlich: „Wir sind alle gefordert hinzusehen, aufmerksam zu sein und auch einzugreifen, wenn man diese Verhaltensweisen bemerkt.“ Er zeigt auf, welches Instrument des Mobbings gerade auch das Internet ist, in dem sich die Mobber völlig anonym äußern können, ohne Gefahr zu laufen, entdeckt zu werden. Die Statistik spricht von 500 000 Mobbingopfern in der Schulwoche, die Dunkelziffer liegt vermutlich weit höher. Die Folgen dieses Fehlverhaltens bereiten den betroffenen Opfern oft ein Leben lang psychische Probleme. Nach dem Vortrag stellte sich Herr Bartsch den Fragen des Publikums und auch die anwesende Schulsozialarbeiterin Frau Adam führte angeregte Gespräche mit Gästen der Veranstaltung. „Wir waren überrascht von der großen Besucherzahl, es zeigt uns, dass wir das richtige Thema ausgewählt haben und wir weitere interessante Themenabende veranstalten müssen!“ so die einstimmige Meinung des organisierenden Fördervereins Federseeschule Bad Buchau.

foerderverein@federseeschule.de

Beratung der Mobbing-Hotline Baden-Württemberg: 0180-266 24 64
Montag bis Freitag von 8.00 – 20.00 Uhr

Kommentare deaktiviert für Augen auf! Mobbing-Opfer an unseren Schulen

Urteil: Anonymus im Internet vom Bundesgerichtshof zugelassen.

Das Urteil des Bundersgerichtshofes ist für Bad Buchau besonders interessant ist, haben wir doch viele die das nicht verstehen wollen. Mir geht es weniger um die Lehrer/Schüler sondern um amfedersee.de das wieder mal der Zeit voraus ist.

Bundesgerichtshof:  Schüler dürfen im Internet Lehrern anonym Noten geben. Es bleibt dabei: Das Bewertungsportal Spickmich.de, auf dem Schüler ihren Lehrern anonym Noten geben können, verstößt nicht gegen den Persönlichkeitsschutz. Laut Bundesgerichtshof dürfen allerdings weder private oder intime Daten noch diffamierende Schmähkritiken auf Spickmich.de veröffentlicht werden.

Im Streit um das Lehrer-Bewertungsportal Spickmich.de hat der Bundesgerichtshof (BGH) die freie Meinungsäußerung im Internet gestärkt. Der BGH wies die Revision einer Lehrerin aus dem nordrhein-westfälischen Moers zurück. Die Pädagogin war von Schülern in dem Internetportal mit der Note 4,3 im Unterrichtsfach Deutsch bewertet worden. Sie pochte auf Löschung des Eintrags mit vollem Namen.

Der Bundesgerichtshof (BGH) sieht den Persönlichkeitsschutz von Pädagogen, die im Internet bewertet werden, nicht verletzt.  Damit ist die Klage einer Deutschlehrerin in allen Gerichtsinstanzen gescheitert, die im Internet die Note 4,3 erhalten hatte.

6 Kommentare

Kessler Fußballturnier in Bad Buchau

fu__ballkessler.jpg

Am vergangenen Samstag veranstaltete Franz Kessler das Azubi-Fußballturnier in Bad Buchau. Daran beteiligten sich acht Azubi-Mannschaften, wobei die Kessler Azubis den 1. Platz erzielen konnten. Das Fußballturnier fand trotz Regen statt.

Kommentare deaktiviert für Kessler Fußballturnier in Bad Buchau

100 Jahre Musik- Oggelshausen

oggelsahusenmusikfest1.jpg

100 Jahre Musikkapelle Oggelshausen, die ersten Feste werden schon gefeiert.

Auftakt der Oggelshauser Musikkapelle einmal durchs Ort und dann mit Marschmusik ins Zelt. Da wollen wir jetzt auch mal reinschauen am Sonntag zum Frühschoppen. Gute erlesene Musik, hört man selten in einem Festzelt, aber hat was für sich.

 

oggelsahusenmusikfest2.jpg

oggelsahusenmusikfest3.jpg

1 Kommentar

Oldtimerveramstaltung Bad Buchau

oldtimerbuchau09.jpg

Kommentare deaktiviert für Oldtimerveramstaltung Bad Buchau

Pausenhof vom Progymnasium wird schöner.

pausehof1.jpg

GalaBau Wolfgang Mayr von Bad Buchau macht den Anfang, toll, weiter so.

Ein weiterer Schritt zum Vollgymnasium in Bad Buchau ist getan. Der künftige Pausenhof wird schöner. Immerhin sind wir jetzt bestens gerüstet wenn es in die Pause geht. Hier kann sich Körper und Geist von den Strapazen des Unterrichts erholen, natürlich auch die Lehrer von den Schülern, sollte es zu stressig werden für einige. Den Rest schaffen wir auch noch.

pausehof2.jpg

1 Kommentar

Stellungnahme zum Leserbrief von Klaus Günther

Sich kritisch zu Sachverhalten jeglicher Art zu äußern, zu diskutieren und seine Meinung der Öffentlichkeit kund zu tun ist genau das, was wir mit unserer Internetplattform amfedersee.de beabsichtigen. Aus diesem Grund sind wir selbstverständlich für jegliche Art von Kritik offen und freuen uns sogar konstruktive Vorschläge und Anregungen in unser Konzept einfließen zu lassen.

Wir verstehen uns weniger als private Internetseite, denn mehr als Bürgerbewegung mit dem Ziel mehr Mitsprache und Diskussion in Bad Buchau zu erzeugen. Vergleiche mit herkömmlichen Zeitungen wie der SZ sind deshalb nicht möglich. Unsere Redakteure sind die Leser selbst, die mit Ihren Kommentaren für Meinungsbildung und Information direkt aus der Mitte der Bürger sorgen. Wir nehmen uns vor, Themen anzustoßen, um sie dann in der Diskussion erörtern zu lassen. Wir sind der Überzeugung dass das neue Medium Internet die Kommunalpolitik revolutionieren und eine Kommunikation in beide Richtungen eröffnen wird. Der traditionelle Weg vom Rathaus, über die Zeitungen hin zum Bürger ohne die Möglichkeit des Feedbacks genügt vielen Menschen heute nicht mehr. Mit Hilfe des Internets kann sich jeder an der Gestaltung der Stadt beteiligen und seine Meinung zu geplanten Aktionen oder Missständen abgeben – und das auch anonym! Anonymität ist kein Verbrechen, im Gegenteil. Es gibt in Deutschland aus gutem Grund ein Recht auf Anonymität, ja es wird sogar vom Bundesverfassungsgericht gefordert. In einer kleinen Stadt wie Buchau sind viele Menschen in Abhängigkeiten verschiedenster Formen und würden sich mit kritischen Meinungsäußerungen zum Teil erhebliche Probleme bereiten. Viele Menschen haben uns das auf persönlichem Wege immer wieder bestätigt und ausdrücklich die Anonymität befürwortet. Zum Vergleich: In vielen amerikanischen Unternehmen ist heute bereits übliche Praxis alle 6 Monate seine Vorgesetzten anonym zu bewerten.

Allerdings muss eine solche Plattform moderiert werden. Wir haben klare Kriterien für die Veröffentlichung von Kommentaren. Beleidigungen, Unsachlichkeiten oder schlicht Themenverfehlungen werden deshalb nicht veröffentlicht sondern gelöscht. Sollte Herr Klaus Günther jemals einen Kommentar auf amfedersee.de abgegeben haben und dieser wäre nicht veröffentlicht worden, dann wahrscheinlich weil er einem der oben genannten Kriterien widersprochen hat. Sein Leserbrief jedenfalls, legt das nahe. Im Gegensatz zur SZ, wäre ein Kommentar mit derartiger Populismusunterstellung und Kinderpornografievergleichen auf amfedersee.de niemals veröffentlicht worden. Solche Äußerungen sind unserer Meinung klar unter der Gürtellinie und müssen vom jedem gewissenhaften Redakteur verhindert werden.

.

Leserbrief aus der SZ/ Riedlingen vom 20.06.2009:

Populist mischt in der Politik mit

Wenn ein Populist in der Politik mitmischt, dann ist noch nie etwas Vernünftiges dabei herausgekommen. Die deutsche Vergangenheit zeigt viele Beispiele. Aber hier geht es nicht nur um die lächerliche Geschichte eines Schützenbusses, sondern um einen neu gewählten Stadtrat, der seine private Internet-Plattform dazu benutzt, Stimmungsmache zu produzieren, in dem er zu fragwürdigen eigenen Artikeln anonyme, oft beleidigende, Kommentare zulässt.
Ich meine, anonyme Kommentare im Internet zu veröffentlichen gehört ebenso untersagt, wie der Zugang zur Kinderpornographie. Und sollte einmal jemand in dieser privaten Internet-Plattform tatsächlich unter seinem richtigen Namen einen Kommentar veröffentlich wollen, wird dieser unterdrückt, je nach Gutdünken des Betreibers, wie ich es schon selbst erlebte. Oder er schreibt selbst etwas unter anonymem Namen, wie es an der Satzstellung und den Schreibfehlern leicht zu erkennen ist.
Ich finde, das beste für unsere Stadt Bad Buchau wäre, der Betreiber der Internetplattformträte noch vor der Institution des neu gewählten Stadtrates zurück, oder er überließe die journalistische Tätigkeit wie bisher den ausgebildeten Redakteuren der Lokalpresse der Schwäbischen Zeitung.
Klaus Günther, Bad Buchau

33 Kommentare