Jahres-Archive: 2009

Stadtverwaltung setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

Unbekannte verwüsten 20 Gräber
Auf dem Friedhof in Bad Schussenried sind von
Dienstag auf Mittwoch nahezu 20 Gräber verwüstet worden. Die örtliche
Polizei hat Ermittlungen wegen Störung der Totenruhe aufgenommen. Die
schändlichen Taten waren im Laufe des Mittwochmorgens der Stadtverwaltung
und von dort der Polizei gemeldet worden. Bei der Tatbestandsaufnahme
stellte die Polizei fest, dass der oder die Unbekannten insbesondere
entlang von Hauptwegen im Bereich der Olzreuter Straße sowie im östlichen
Friedhofsteil gewütet hatten. Grabschmuck aller Art, Weihwasserbehälter,
Grablichter und Pflanzen lagen wild verstreut umher und waren teilweise
komplett zerstört. Eine Zuordnung der einzelnen Gegenstände auf die
betroffenen Gräber gestaltete sich schwierig und war nur unvollständig
möglich. Stadtarbeiter haben die ersten Aufräumarbeiten übernommen.
Anhaltspunkte oder Spuren gibt es bislang nicht. Die Stadtverwaltung Bad
Schussenried hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, eine
Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. Sachdienliche Angaben zu verdächtigen
Personen nimmt die Polizei Bad Schussenried, Telefon 07583/942020,
entgegen.

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Unfälle und Streit, Sattelzug und Auto geraten aneinander

Unbekannte brechen bereits drei Schuppen auf
Mittlerweile drei Einbrüche in landwirtschaftliche
Schuppen beschäftigen die Polizei seit Weihnachten. Der jüngste Fall
wurde von Montag auf Dienstag in der Ulrichstraße in Uigendorf verübt. Ein
Unbekannter brach einen als Lagerraum genutzten Container auf und nahm
insgesamt acht Maschinen sowie einen Ratschenschlüsselsatz mit. Bei der
Beute handelt es sich unter anderem um Bohrhämmer und Bohrmaschinen,
Winkel- und Schwingschleifer, mehrere elektrische Sägen sowie eine Stihl-
Kettensäge. Der Gesamtwert beträgt rund 3000 Euro. Wie berichtet, waren
in den letzten Tagen ähnliche Einbrüche auch in Bad Buchau sowie in
Uttenweiler verübt worden. Die Polizei bittet um gesteigerte Aufmerksamkeit.
Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge nimmt jede Polizeidienststelle
entgegen.

Autoknacker greift spontan zu
Eine sichtbar in einem Auto zurück gelassene Handtasche hat
am Dienstag in Laupheim einen Unbekannten zu einer Straftat inspiriert. Der
Täter griff gegen 15.40 Uhr auf dem Krankenhausparkplatz an der Bronner
Straße zu. Er schlug an einem Auto eine Seitenscheibe ein und stahl einer
50-jährigen Frau neben der Handtasche auch noch eine Tüte mit Backwaren.
Beute und Schaden summieren sich auf rund 400 Euro. Sollte zur fraglichen
Zeit im dortigen Bereich eine verdächtige Person mit Damenhandtasche und
Bäckertüte gesehen worden sein, bittet das Polizeirevier Laupheim um
Hinweise unter Telefon 07392/96300.

Polizei schlichtet Strähnchenstreit

Auf ungewohntes Terrain musste sich am Dienstagabend eine
Polizeistreife in Biberach begeben. Die Ordnungshüter wurden in einen
Friseursalon gerufen, weil eine temperamentvolle Kundin eine Rechnung
nicht bezahlen wollte. Als Grund gab die 29-Jährige an, mit den frisch
fabrizierten Strähnchen nicht zufrieden zu sein. Die Beamten konnten die
Wogen durch gutes Zureden glätten. Die Kundin bezahlte die anstehende
Rechnung in Höhe von 24 Euro und erhielt dafür vom Friseursalon quasi
unter Polizeischutz die Zusage für eine kostenlose Nachbesserung.
Brandmelder sorgt für Großaufgebot

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei

sind am Dienstag gegen 20.30 Uhr in die Haldenstraße in Riedlingen ausgerückt. In der
Wohnung einer 45-jährigen Frau hatte sich beim Kochen starker Rauch
gebildet. Ein installierter Brandmelder löste Alarm aus; viel zu tun gab es für
die Einsatzkräfte zum Glück nicht.

Sattelzug und Auto geraten aneinander
Ein Sattelzugfahrer und ein junger Kleinwagenlenker sind
sich am Dienstag gegen 19 Uhr in Daugendorf ins Gehege gekommen. Der
52-jährige Brummilenker war auf der Bundesstraße 312 von Zweifalten
Richtung Riedlingen unterwegs. In der Ortsdurchfahrt von Daugendorf
steuerte er auf eine Linksabbiegespur um dann in großem Bogen nach
rechts in den Grüninger Weg abzubiegen. Ein nachfolgender 22-jähriger
Pololenker fuhr währenddessen rechts an dem Brummi vorbei. Die Fahrzeuge
streiften sich seitlich, wobei niemand verletzt wurde. Der Schaden liegt im
vierstelligen Bereich. Auf beide Beteiligten kommen Bußgeldverfahren zu

Einbrecher plündert mehrere Maschinenschuppen
BAD BUCHAU/UTTENWEILER – Die Polizei in Bad Buchau sowie in Riedlingen
geht derzeit mehreren Einbrüchen in landwirtschaftliche Gebäude nach.
Über Weihnachten drangen Unbekannte in der Oggelshauser Straße in Bad
Buchau sowie in der Unteren Ortsstraße in Uttenweiler in Maschinenschuppen
beziehungsweise Garagen ein. Dabei wuchteten sie mit Brachialgewalt
Schiebe- und Kipptore auf; auch ein Bolzenschneider kam zum Einsatz.
Gestohlen wurden eine Motorsäge der Marke Stihl, mehrere passende
Sägeketten, ein „Bosch“-Bohrhammer, ein Trennschleifer sowie diverses
Werkzeug. Der Wert der Beute beträgt einige 100 Euro. Täterhinweise gibt es
bislang nicht.

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Wird eng für Bad Buchau

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Bad Buchau, Rathaus Thema Federseesteg

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Heute mal was worüber man öffentlich reden darf, lach…

Tagesordnung:

1. Neubau des Federseesteges:    Auftragsvergabe für

a)    Lieferung von Rammpfählen

b)   Transport und Einbau von Rammpfählen

c)    Lieferung von Schnittholz

Sitzungsbeginn 18.00 Uhr.

Können wir nur hoffen dass uns das Wetter entgegen kommt bei der Ausführung. Je kälter , je besser. Die Pfahlarbeiten sind sicherlich und gegebenenfalls bei gefrorenem Untergrund schneller und sicherer zu bewerkstelligen. Wir sind ja recht früh dran mit dem Baubeginn, somit können wir uns nun auf einen neuen breiten  Steg in Eichenholz freuen. Er soll ja mindestens mal eben 50 Jahre und mehr halten. Maschinenpark und Handwerker stehen bereit, dann mal los.

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Öchsle-Besucherrekord im Jubiläumsjahr

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50.000 Fahrgäste bei der Öchsle-Schmalspurbahn

KREIS BIBERACH (tf) – In ihrem 110. Jubiläumsjahr 2009 war die Öchsle-Bahn beliebter denn je: mit 50.897 Fahrgästen konnte ein neuer Besucherrekord verbucht werden.  Zusätzlich hatten rund 5.000 Gäste das Lokschuppenfest im September besucht. Über 10.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden hielten die Museumsbahn am Laufen und ermöglichten diesen Erfolg.

Die diesjährige Besucherzahl ist die höchste, seit die Schmalspurbahn 1985 ihren Betrieb als Museumsbahn aufnahm und übertrifft die bisherige Bestmarke von 46.953 aus dem Jahr 2007 deutlich. Im Vergleich zu den 43.127 Fahrgästen des Jahres 2008 konnte eine Steigerung von rund 18 Prozent erreicht werden.
Fahrgastzahlen lassen sich bei einer Museumsbahn schwer kalkulieren: „Besucherinteresse, Wetter und nicht zuletzt die historische Technik beinhalten viele Unwägbarkeiten“, schilderte Klaus-Peter Schust, Geschäftsführer der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft auf Anfrage. Umso freudiger wurde die Rekordzahl nun aufgenommen: Schust und Benny Bechter, Vorsitzender des Öchsle-Schmalspurbahnvereins, zeigten sich unisono hochzufrieden über die vergangene Saison und äußerten sich begeistert über das riesige Publikumsinteresse an der Schmalspurbahn. Als Gründe sahen Bechter und Schust das zusammenwirken verschiedener Faktoren: die vielfache Präsenz auf Tourismusmessen und andere Marketingbemühungen, eine günstige Wetterentwicklung während der Saison sowie die gut funktionierende Technik aufgrund ständiger Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Auch die Wirtschaftskrise hat dem Öchsle nach Schusts Einschätzung eher ein „Plus“ beschert. „Viele Leute haben Urlaub im eigenen Land gemacht und vermehrt die heimischen Freizeitangebote genutzt“, beobachtete der Geschäftsführer.
Das hervorragende Ergebnis sei nur durch die  gute Zusammenarbeit von Schmalspurbahnverein und Betriebsgesellschaft möglich geworden, betonten der Vereinsvorsitzende und der Geschäftsführer. Tatsächlich stünden die Räder der Museumsbahn ohne ehrenamtliches Engagement still. „An 90 Fahrtagen waren insgesamt 45 Mitarbeiter für den Fahrbetrieb im Einsatz“, berichtete Bechter. Dabei seien von den Vereinsmitgliedern rund 5.300 Arbeitsstunden geleistet worden. Weitere Helfer arbeiteten 3.600 Stunden in der Werkstatt sowie 1.700 Stunden für die Instandhaltung der Zugstrecke.
Von den Fahrgästen viel genutzt wurde der Öchsle-Restaurationswagen, mit dessen Erlösen die Restaurierung der originalen Öchsle-Lok 99633 mitfinanziert werden soll. Zusätzlich zum fahrplanmäßigen Betrieb wurden in der vergangenen Saison 53 besondere Bewirtungen für insgesamt 2100 Personen bestellt. „Dieses Angebot wertet die Öchsle-Fahrt für Firmenveranstaltungen oder private Feiern auf“, erläuterte Schust. Weiter steigende Zugriffszahlen registrierten die Verantwortlichen für ihre Internetseiten. 75.892 Besucher (2008: 57.818) klickten sich zum virtuellen Öchsle.

INFO: Informationen zur Öchsle-Bahn gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

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Frohe Weihnachten mit amfedersee.de

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Eine heitere Gegenwartsbetrachtung

Maria und Josef waren schon ne’ ganze Weile verlobt, da sagte Maria eines Tages: “Du, Josef, ich weiß ja auch nicht wieso, aber ich glaube ich bin schwanger; was machen wir denn jetzt?” Das war so im Juni. “Junge, Junge, das is’n Ding”, dachte Josef, “mit wem hat die sich denn hinter meinem Rücken eingelassen? Da werd ich mich doch sofort entloben. Eigentlich schade!” Weil es aber schon so spät war und ich die ganze Sache ganz schön mitgenommen hatte, sagte er sich: “Okay, ich entlobe mich erst morgen”, und legte sich erstmal ins Bett.
Was’n Glück, denn genau in der Nacht erschien ihm ein Engel. Der stand vor seinem Bett, schimmerte und sagte: “Also Josef, alter Junge, ich bin der Engel des Herrn und die Sache mit deiner Braut geht in Ordnung. Das war kein Hausfreund sondern der Heilige Geist persönlich und der Sohn, der da rauskommt, ist tierisch wichtig, damit das Volk und überhaupt die Welt endlich mal von den ganzen Sünden erlöst wird. Das muß ja auch mal sein – also heirate die Maria und nennt das Kind Jesus. Alles klar? Okay, tschüß.” Und damit schwebte der Engel wieder los. Josef war platt, aber er machte, was der Engel gesagt hatte, und alles lief normal weiter, bis eines Tages der König, so Anfang Dezember, auf die Idee mit der Volkszählung kam. Da mußte sich also jeder in seinem Geburtsort melden und weil Josef aus Nazareth war, mußten sie dahin, obwohl das ne ganze Ecke zu laufen war. “Scheißbürokraten”, schimpfte Josef, “mit uns können die es ja machen! Also los, Maria, es hilft nix, pack die Koffer!” Am 24. Dezember war’s dann soweit. Maria merkte, daß sie wohl heute das Kind kriegen würde, und Josef rannte sich den Arsch ab, um in dem überfüllten Bethlehem ne Bleibe aufzutreiben. Aber für eine Hotel langte die Kohle nicht, Krankenhäuser gab’s keine und die billigen Gasthäuser waren rappelvoll. Es war tierisch kalt und bis zum Abend hatte er nichts weiter gefunden als einen Stall, den ihm ein Bauer angeboten hatte, der sich dachte: “Naja, für die Ausländer geht das schon, die können ruhig zu den Eseln und Kühen die sind sowieso nix besseres gewohnt…..”
“Scheißkalt ist das heute”, sagte gerade ein Hirte zu seinen Kollegen, mit denen er draußen auf dem Feld ums Feuer saß und auf die Schafe aufpaßte, als ihnen dieser komische Stern auffiel. Auch seine Kumpels hatten so ein Ding noch nie gesehen. Riesengroß mit einem mordslangen Kometenschweif hintendran. “Das ist ja ein Hammer, wenn das nix zu sagen hat?!”, meinten die Hirten noch, als es auf einmal unheimlich hell wurde und dieser Engel (derselbe, der im Juni Josef besucht hatte) erschien. Gleich mit Riesenorchestern und mit Chor und mit allem Drum und Dran. Die Hirten waren völlig von den Socken, aber da sagte der Engel schon: “Jungs, keine Angst. Ich hab’ne göttliche Nachricht für euch” (und der Chor sang im Hintergrund immer mit) ihr wolltet doch schon immer einen Erlöser, so einen richtig guten Typen, der für alles zuständig ist, euch die Sünden abnimmt, einen der vom Himmel kommt und hier mal endlich Frieden schafft, den euch die Könige immer nur versprechen, wenn sie sich gerade selbst ernennen, stimmt’s? – Seht ihr, jetzt habt ihr einen . G’rade ist er geboren worden: Er ist noch ziemlich klein und liegt in einem Futtertrog in einem Stall, aber das ist der, auf den ihr immer gewartet habt. Jesus heißt er! Laßt eure Schafe mal für ne Stunde alleine und geht hin zum gratulieren.” Damit verschwand der Engel mit dem Chor und er ganzen Lightshow und die Hirten gingen los, um das Kind zu suchen. Als sie in dem Stall ankamen, lag das Kind wirklich im Futtertrog und sie gratulierten Maria und Josef und freuten sich alle und es war ein ziemliches Gedränge und eine Riesenstimmung in dem Stall.
Und heute (2009) schiebt Jesus mit inzwischen verheilten Händen und Füßen die Wolken beiseite und guckt sich den kranken Weihnachtszirkus hier an und denkt: “Diese traurigen, scheinheiligen Christen, lamettabehangene Alibi-Abholer einmal im Jahr! Wie soll ich das bloß wieder unserem Vater klarmachen??????????”

Text...  Udo Lindenberg.
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