Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagmorgen in Bad Buchau. Ein 40-Jähriger fuhr mit seinem Skoda-Fabia in Bad Buchau um kurz nach 6 Uhr die Schulstraße ortseinwärts. An der Kreuzung Schul-/Karlstraße missachtete er die Vorfahrt eines von rechts kommenden 39-jährigen Golf-Fahrers. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem beide Fahrzeugführer Verletzungen erlitten. Durch den Aufprall wird der VW-Golf gegen einen geparkten Pontiac geschleudert und kommt anschließend auf dem Dach zum liegen. Die beiden Verletzten kamen mit dem Rettungswagen zur Behandlung ins Krankenhaus. Der Gesamtsachschaden an den drei Fahrzeugen dürfte sich auf 20- bis 30000 Euro belaufen. Neben Rettungsdienst und Polizei war an der Unfallstelle die örtliche Feuerwehr im Einsatz. Gegen den Unfallverursacher wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde sein Führerschein beschlagnahmt.
Schockiert meldeten uns Gestern zwei Wanderer ihre grausige Entdeckung. Beim Wandern am Waldrand zwischen Bad Buchau und Reichenbach stießen sie auf alte Rohre aus Faserzement, sogenanntes “Eternit”, das bis in die 80er Jahre für Trinkwasser- und Abwasserrohre verwendet wurde.


Die Rohre wurden wahrscheinlich illegal abgeladen und liegen dort dem Bewuchs nach schon mehrere Jahre. Die ortsansäßige Bauunternehmung Schützbach zeigte sich bestürzt über solches Vorgehen und verneinte bauliche Maßnahmen in diesem Gebiet in den letzten Jahren. Die Rohre wurden anscheinend nicht zwischengelagert, sondern gezielt an diesem einsamen Ort abgeladen. Ob die Rohre wirklich das giftige Asbest enthalten muss noch geklärt werden.
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Seltsamerweise scheint es bis heute noch keinem aufgefallen zu sein. Es führt zwar nicht unmittelbar ein Weg vorbei und der Ort liegt etwas abseits, doch die umliegenden Felder sind bewirtschaftet. Es müsste doch zumindest den Landwirten aufgefallen sein.

SCHEMMERHOFEN 13.10.2008
SCHEMMERHOFEN – Einen aus Kupfer angefertigten Metallvogel im Wert von mehreren hundert Euro entwendete jemand in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Schemmerhofen. Die Gemeinde hatte zwei dieser Kunstobjekte im Einmündungsbereich auf Granitblöcken aufgestellt. Einen der Vögel riss der Täter aus der Verankerung. Die Polizei sucht Hinweise.

Heute Abend gegen 20.30 Uhr wurde in der Schussenrieder Strasse in Bad Buchau die Tankstelle Sauter überfallen.
Raubüberfall auf Tankstelle in Bad Buchau –
Hinweisgeber können 500 Euro Belohnung erhalten
BAD BUCHAU – Zum Überfall auf eine Tankstelle in Bad Buchau am Sonntagabend gibt es noch keine heiße Spur. Die Polizei (Tel.: 07351/4470) sucht weiterhin dringend Zeugen oder Hinweisgeber. Für Aussagen, die zur Aufklärung der Straftat und der Feststellung des Täters führen steht nun eine Belohnung im Raum: In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurden von privater Seite 500 Euro ausgelobt.
+++ www.amfedersee.de aktuell am Tatort +++
Im Moment sperrt die Polizei das Tatgelände ab und die Kripo sichert die nötigen Spuren der oder des Täters. Dies ist bereits der zweite Überfall auf die Tankstelle, vor einigen Jahren wurde sie von einem Jugendlichen in Geldnot überfallen.
Vor 14 Tagen, am Montagabend erst wurde ein Diebstahl im Kurzentrum in Bad Buchau begangen. Das Nachsehen hatte eine junge Mitarbeiterin, die im Eingangsbereich Eintrittsgelder von Tanzgästen kassierte. Gegen 20.40 Uhr wurde sie von einem Unbekannten geschickt abgelenkt und gleichzeitig um ihren Bedienungsgeldbeutel bestohlen. In diesem befanden sich mehrere 100 Euro Bargeld. Der Täter verschwand über ein Treppenhaus und hatte offensichtlich die Unterstützung durch einen Komplizen. Die Riedlinger Polizei leitete mit zwei Streifenbesatzungen sofort Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen ein. Dabei konnten einige Zeugen festgestellt werden. Nach deren Aussagen hatten sich im Laufe des Abends zwei jüngere Männer auffällig im Bereich des Kurzentrums herumgetrieben. Einer war etwa 19 Jahre alt, trug ein helles Oberteil, eine dunkle Hose und war ca. 1,75 m groß. Eventuelle weitere Hinweise auf die verdächtigen Personen nimmt die Polizei Bad Buchau, Telefon 07582/9307-0, entgegen.
LANGENENSLINGEN 10.10.2008
Ein stark alkoholisierter 33-Jähriger ist am Freitag in einer Gaststätte in Langenenslingen aufgefallen. Erst wollte er nicht akzeptieren, dass der Wirt um Mitternacht Feierabend machte und schlug aus Verärgerung eine Türverglasung ein. Dabei verletzte er sich an der Hand und als die Polizei gerufen wurde, zeigte er sich widerspenstig bis aggressiv. Zur notwendigen ärztlichen Versorgung kam er ins Krankenhaus Riedlingen und wurde anschließend einem Arbeitskollegen anvertraut. Neben einer Anzeige wegen Sachbeschädigung wartet eine Rechnung für den Polizeieinsatz auf ihn.
09.10.2008
Zwei Dutzend gelbe und rote Karten hat die Polizei in der ersten Wochenhälfte an Tempo- und andere Verkehrssünder verteilt. Videopolizisten aus Ulm waren auf viel befahrenen Bundes- und Landesstraßen im gesamten Kreisgebiet unterwegs. Ein ziviles Auto war dabei ebenso im Einsatz wie ein unauffälliges Motorrad. Unfallträchtiges Rasen wurde bei 19 Fahrerinnen und Fahrern festgestellt. Rekordhalter war ein 44-Jähriger aus Stuttgart. Er hatte bei Hochdorf das 100 Stundenkilometerlimit um 70 km/h überschritten. Die Quittung fiel ebenso deutlich aus: zwei Monate Fahrverbot, 275 Euro Bußgeld und vier Punkte in Flensburg. Jeweils zwei weitere Fahrer missachteten
Drei Zweiradfahrer haben es am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag in Laupheim mit der Polizei zu tun bekommen. Ein 17- und ein 18-Jähriger hatten ihre Roller frisiert und somit die Betriebserlaubnis zum Erlöschen gebracht. Noch schwerer wog, dass sie die erforderlichen Führerscheine nicht hatten. Der 18-Jährige war schon wiederholt ohne Führerschein erwischt worden und steht als Wiederholungstäter vor Gericht; außerdem wurde sein Roller beschlagnahmt. Um Alkoholeinwirkung ging es am frühen Freitag bei einem 40-jährigen Rollerfahrer. Er war an einer Tankstelle kontrolliert worden und hatte laut Test mehr als 0,50 Promille intus. Er sieht einem Fahrverbot, 250 Euro Bußgeld und vier Punkten im Verkehrszentralregister entgegen.