
Die Auto-Spritztour eines 16-Jährigen endete in der Nacht zum Freitag mit einem schweren Verkehrsunfall. Sicherheitsgurte und Airbags bewahrten den Fahrer und seine beiden gleichaltrigen Mitfahrer vor schwersten Verletzungen.
Wohl nicht zum ersten Mal hatte sich der Jugendliche am Abend unbemerkt den Schlüssel des elterlichen Autos besorgt. Gegen 22.30 Uhr machte er sich zusammen mit den beiden anderen auf den Weg zu einer Disco. Zwischen Bad Buchau und Kanzach wollten sie einen „Schleichweg“ nehmen. Beim Abbiegen in den Gemeindeverbindungsweg verlor der 16-Jährige die Gewalt über das Fahrzeug und kam von der Straße ab. Der Pkw prallte frontal gegen einen Baum und wurde total beschädigt. Die drei Insassen erlitten Verletzungen, die zum Glück aber nicht schwerwiegend waren. An der Unfallstelle waren Notarzt, Rettungsdienst und die Bad Buchauer Feuerwehr im Einsatz. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den führerscheinlosen Unfallverursacher ein. Der Sachschaden beläuft sich auf etliche tausend Euro.

Industrie und Gewerbe sind in den meisten Städten Deutschlands in Industrie- oder Gewerbegebieten konzentriert. Angesichts des allgegenwärtigen Wandels in der Industrie weisen diese vorgenannten Gebiete Unterschiede auf. In Bad Buchau war die Zufahrt eine Zumutung für Fahrzeug und Fahrer. Jetzt wird die längst fällige breitere Zufahrtsstraße gebaut. Wo gestern noch der Bürgermeister stand , rattern heute schon die Straßenbaumaschinen.
Nachdem in absehbarer Zeit die Franz-Kessler-Straße im Industriegebiet Bad Buchau-Kappel für den öffentlichen Verkehr nicht mehr zur Verfügung stehen wird (wir berichteten), wird sich der Hauptverkehr zu den Parkplätzen und zum Wertstoffhof an der Unterbachstraße überwiegend auf die Straße Gemeindebeunden verlagern. Da diese jedoch relativ schmal ausgebaut ist, hat sich Bürgermeister Diesch im Benehmen mit dem Gemeinderat intensiv darum bemüht, gemeinsam mit der angrenzenden Firma Franz Kessler eine allseits verträgliche Lösung zu finden.

Nach einigen Gesprächen und Diskussionen mit den Planungsingenieuren wurde nun eine Lösung gefunden, die allen Beteiligten gerecht wird: die Firma KESSLER wird auf ihre eigene Kosten die an die Straße angrenzende Befestigungsmauer zugunsten der Allgemeinheit abbrechen und deutlich zurücksetzen – so dass ein verkehrsgerechter Ausbau der Straße Gemeindebeunden möglich wird. Die Straße kann nunmehr begradigt und deutlich breiter ausgebaut werden. Die Abbrucharbeiten werden bereits in den nächsten Tagen beginnen – der Ausbau der Straße erfolgt schnellstmöglich.
Bürgermeister Diesch betonte, dass dieses Entgegenkommen von Kessler alles andere als selbstverständlich sei – und dankte Geschäftsführer Eckhard Herwanger für diese Lösung. So stelle er sich die Zusammenarbeit zwischen den ortsansässigen Betrieben und der Kommunalpolitik vor. Im Industriegebiet Kappel wird sich in den nächsten Monaten einiges verändern: KESSLER selbst wird noch im Herbst die Franz-Kessler-Straße überbauen und darauf ein zentrales Lager errichten. Die Stadt Bad Buchau wird entsprechend der Beschlusslage des Gemeinderates einen weiteren Großparkplatz anlegen; parallel dazu verlegt dann der Landkreis auch seinen Wertstoffhof.

Keine Sekunde gezögert hat eine 36-jährige Frau dieser Tage nach einem nicht alltäglichen Fund. Beim Sortieren von Altkleidern entdeckte sie in einer Männerhose ein schwarzes Mäppchen und beim Reinschauen war die Überraschung groß. 5100 Euro Bargeld und sieben Geldkarten kamen heraus. Die Frau wandte sich an die Polizei und diese konnte aufgrund der Geldkarten die Herkunft der Fundsachen schnell zurückverfolgen. Wie sich zeigte, stammten diese aus der Haushaltsauflösung eines seinerzeit verstorbenen Ehepaares. Mit der nächsten Frage, nämlich wem die Sachen nunmehr rein rechtlich gehören, befassen sich nunmehr Nachlassverwalter, vielleicht auch Rechtsanwälte und Gerichte. Klar wiederum ist, dass der Frau der gesetzliche Finderlohn von in diesem Fall 150 Euro sowie ein hohes polizeiliches Lob für ihre Ehrlichkeit zusteht.
Zum Glück ohne Verletzte hat eine gefährliche Situation am Mittwoch auf der Landesstraße 280 zwischen Oggelshausen und Stafflangen geendet. Gegen 17.40 Uhr war dort ein Holzstück von der Ladefläche eines Kleinlasters in die Luft und gegen die Windschutzscheibe eines entgegen kommenden Autos geschleudert worden. Der 64-jährige Autofahrer wurde nicht verletzt und behielt seinen Wagen unter Kontrolle. Außerdem war er geistesgegenwärtig genug, um zu wenden, dem Kleinlaster hinterher zu fahren und den verantwortlichen Fahrer zur Rede zu stellen. Auf den Mann kommt nun ein Bußgeldverfahren wegen unterlassener Ladungssicherung zu. Der Schaden am Auto des 64-Jährigen beläuft sich auf einige 100 Euro.
Information zur Ladungssicherung:
Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass die Ladung verkehrssicher zu verstauen und gegen Herabfallen und vermeidbares Lärmen besonders zu sichern ist. Größere Einzelgegenstände sind mit Haltegurten zu fixieren; Kleinteile können durch Netze oder Abdeckplanen gesichert werden. Lose transportierte Teile können in Kurven, durch Beschleunigen oder Bremsen sowie durch Unebenheiten auf der Fahrbahn hoch geschleudert werden und stellen eine große Gefahr für übrige Verkehrsteilnehmer dar.

Es darf wieder gegessen werden.
Beste Wasserqualität ist im Federsee festgestellt worden. So sauber dass die Fische verhungern. Dafür biologisch hervorragende Qualität. Kennen wir ja schon vom Bodensee, dort verhungern die Seefelchen wegen zu sauberem Wasser. Den Rest machen die Feinschmecker zu nichte…lach.
Schiff ahoi…Es darf wieder alles gegessen werden was sich im Seewasser tummelt.
Guten Appetit wünscht amfedersee.de
Brandalarm hat es am Montagmorgen in der Friedensstraße in Bad Buchau gegeben. Eine Bewohnerin eines Sechsfamilienhauses ging gegen 8.45 Uhr auf den Balkon, um Pflanzen zu gießen. Dabei roch sie Rauch und entdeckte, dass dieser aus einer Erdgeschoßwohnung kam. Sie verständige sofort alle Bewohner und auch die Rettungsleitstelle. Infolge der starken Rauchentwicklung auch im Treppenhaus musste die Feuerwehr drei auf Balkonen befindliche Bewohner mit der Drehleiter in Sicherheit bringen. Wie sich herausstellte war das Feuer in der Erdgeschoßwohnung einer 78-jährigen Frau entstanden. Diese sowie eine der von der Feuerwehr geborgenen Personen wurden vom Rettungsdienst an Ort und Stelle versorgt. Anschließend kamen sie zu weiteren Untersuchungen und zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Die direkt vom Brand betroffene Wohnung wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch das gesamte Gebäude wurde durch Hitze und Rauch vorübergehend unbewohnbar. Die betroffenen Personen fanden bis auf weiteres bei Verwandten und Bekannten eine neue Bleibe. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 150.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar; Ermittlungen von Schutz- und Kriminalpolizei sind im Gange.