Das aus Biberach stammende Mädchen besuchte das Schwimmbad mit seiner Familie und hielt sich zusammen mit der Mutter im Kleinkinderbecken und im Flachwasserbereich des großen Freizeitbeckens auf. Dort war der Andrang aufgrund des guten Wetters sehr groß. Zu dem Unglück kam es gegen 15.30 Uhr. Die Kleine spielte für kürzere Zeit unbeobachtet an der Treppe, im flachsten Bereich des Beckens. Die Nichtschwimmerin gelangte dann aber in den hinteren Teil, an den Rand des abgetrennten Schwimmerbereichs. Hier konnte sie nicht mehr stehen.
Einer Badeaufsicht und einer jugendlichen Besucherin fiel das auf dem Rücken im Wasser treibende Kind zeitgleich auf. Das Mädchen wurde sofort geborgen, da es keine Reaktionen zeigte ein Notruf abgesetzt. Helfer begangen mit Reanimationsmaßnahmen.
Wenig später waren Rettungskräfte und zwei Notärzte zur Stelle. Die Dreijährige konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Sie verstarb im Krankenhaus.

Auf Grund des Fischsterbens im Federsee vor einigen Monaten, wird das Regierungspräsidium Tübingen die überlebenden Fische zählen. Am 12. und 13. September werden die Fische im Federsee von Bad Buchau mit einem Stromschlag betäubt. Bevor die Boote am 12. September mit Stromaggregaten ausgerüstet dem lebenden Fisch auf die Spur kommen wollen, die Nacht davor werden sogenannte Stellnetze im See gesetzt damit die Fische an einer Stelle bleiben”, erklärt ein Pressesprecher des Regierungspräsidiums Tübingen.
(Stellnetze sind nicht ungefährlich für den Fisch, da die empfindliche Schleimschicht der Fische beim Fang zu Schaden kommt und sich die Fische darüber hinaus häufig so stark verhedderen, dass sie nicht unverletzt befreit werden können, meistens sind mit dem Stellnetz gefangene Fische nicht mehr überlebensfähig und müssen getötet werden.)
Anschließend wird Strom in niedriger Dosis in das Wasser geleitet, die darin gefangenen Tiere kommen kurz nach oben, werden gezählt und tauchen wieder ab. Mit dieser Aktion will das Regierungspräsidium Klarheit über die Fischarten und Fischbestand im Federsee bekommen. Zusätzlich wird der Zustand der Fische geprüft. Der Fischgesundheitsdienst wird Proben von einzelnen Fischen entnehmen und untersuchen.
Die Fischbestandsaufnahme kann nur eine vage Prognose über die künftige Entwicklung erstellen und daher wird das ganze nächstes Frühjahr wiederholt um etwas genauer die Sache zu beurteilen können..

Zum Teil flotter als erlaubt, war am Montagabend in Bad Buchau eine Gruppe von Jugendlichen mit ihren Motorrollern unterwegs. Als eine Polizeistreife eines der Zweiräder anhalten wollte, versuchte der Fahrer zu flüchten. Als ihm dies mit Roller nicht gelang, versuchte er es ohne: er warf ihn hin und rannte davon. Ein Beamter setzte dem Jugendlichen nach und konnte ihn wenig später zur Rede stellen. Den Grund für sein Verhalten räumte er sofort ein: sein Motorroller war frisiert. Den 17-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige.
Dass es in Bad Buchau noch mehr von den Rollern gibt steht außer Frage.

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Sonntagnachmittag wurde in Bad Buchau eine tote Person aus dem Federsee geborgen.
Die Feuerwehr und Rettungskräfte bargen am Sonntagnachmittag aus dem Federsee einen tote Person. Sie wurde in ein meter Tiefe neben dem Federseesteg gefunden. Die Polizeilichen Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Ob die Person einem Herzinfarkt oder einer Straftat zum Opfer gefallen ist wird im Moment noch Untersucht.

Neues Polizeikennzeichen aus Baden-Würtemberg mit der BWL-Landeskennung für Baden-Württemberg Land.
Zuerst dachte ich hier kommt mir ein neuer Krankentransporter entgegen, dann sah ich es ist ein neues Polizeifahrzeug in Babyblau. Oh wie herrlich anzusehen, eine Freude für alle Kleinkinder, so eine frische hellblaue Farbe. Die Polizei hatte doch immer grüne Fahrzeuge, wie die Jäger. Was diese doch auch tut. Jedenfalls wendeten sie in 150 meter Entfernung, was ich im Rückspiegel beobachtete. Dann jagte sie mir in Bad Schussenried hinterher um mir ein anhalten mit der Lichthupe zu signalisieren. Dann ging es los – lach : guten Abend, Fahrzeugkontrolle…und und und…können sie sich vorstellen warum wir sie verfolgten, sie waren nicht angeschnallt. Dass ich gerade meine Brille aus der Hemdtasche fummelte war ihm entgangen, und mehr sah er auch nicht, eigentlich gar nichts! Als ich seinen Dienstausweis sehen wollte verneinte er, bei wiederholtem nachfragen hatte er diesen angeblich nicht dabei, was noch zu prüfen ist. Doch gerade, wenn die Polizei selber vor Betrügern warnt, die sich als Polizeibeamte ausgeben, wird der Bevölkerung geraten, sich den Dienstausweis zeigen zu lassen, wenn der Verdacht besteht, dass die vermeintliche Amtsperson nicht die ist, welche sie vorgibt zu sein. Immerhin sah ich den babyblauen Dienstwagen heute zum ersten mal, samt der dazugehörigen neuen Uniform welche einem österreichischen Hotelportier gleicht.
Wenn schon gerade von der Polizei angehalten, noch schnell ein paar Fotos von dem neuen Dienstfahrzeug…das alles andere als eine Signalwirkung hat…war hier wieder mal ein hochbezahltes farbenblindes Gremium am Werke bei der Farbgestaltung?
Trotz Protest eines Beamten, der zweite ging vorsorglich aus dem Bild, machte ich für www.amfedersee.de meine Fotos. Waren jetzt die grün- weißen Dienstfahrzeuge die besser erkennbaren oder sind es die süßen himmelblauen, die mehr Gefallen finden?
Mit dem Wechsel der Farben auf blau-silber ändert sich auch das Kennzeichenschema für die Polizeifahrzeuge. Die Fahrzeuge sollen künftig nach dem Schema BWL 4-XXXX ausgerüstet werden.

In der Klemme steckte ein Einbrecher in der Nacht zum Montag in Riedlingen. Zusammen mit drei weiteren jüngeren Personen hatte er gegen 3.45 Uhr an einer Bäckereifiliale in der Lange Straße mit einem Betonsonnenschirmständer ein Fenster eingeschlagen. Der Mann kletterte in den Verkaufsraum, die drei anderen standen Schmiere. Anwohner hörten Geräusche und verständigten die Polizei. Als sich ein Streifenwagen näherte, flüchteten die Täter. Beim Sprung aus dem Fenster löste sich der Rollladen und klemmte den Fuß eines Täters ein, unter Zurücklassung seines Turnschuhs gelang aber auch ihm die Flucht. Beute waren etwa 30 Schachteln Zigaretten.
Der Bezirksdienst des Riedlinger Polizeireviers (Tel.: 07371/9380) sucht nun Hinweise, insbesondere zum aufgefunden Schuh und seinem Besitzer.