Monatsarchive: August 2008

Hoffentlich gibt es keine Panne, gegrillten Fisch können wir jetzt nicht auch noch gebrauchen.

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 Auf Grund des Fischsterbens im Federsee vor einigen Monaten,  wird das Regierungspräsidium Tübingen die überlebenden Fische zählen. Am 12. und 13. September werden die Fische im Federsee von Bad Buchau  mit einem Stromschlag betäubt. Bevor die Boote am 12. September mit Stromaggregaten ausgerüstet dem lebenden Fisch auf die Spur kommen wollen, die Nacht davor werden sogenannte Stellnetze  im See gesetzt damit die Fische an einer Stelle bleiben“, erklärt ein Pressesprecher des Regierungspräsidiums Tübingen.

(Stellnetze sind nicht ungefährlich für den Fisch, da die empfindliche Schleimschicht der Fische beim Fang zu Schaden kommt und sich die Fische darüber hinaus häufig so stark verhedderen, dass sie nicht unverletzt befreit werden können, meistens sind mit dem Stellnetz gefangene Fische nicht mehr überlebensfähig und müssen getötet werden.)

Anschließend wird Strom in niedriger Dosis in das Wasser geleitet, die darin gefangenen Tiere kommen kurz nach oben, werden gezählt und tauchen wieder ab. Mit dieser Aktion will das Regierungspräsidium Klarheit  über die  Fischarten und Fischbestand im Federsee bekommen. Zusätzlich wird der Zustand der Fische geprüft. Der Fischgesundheitsdienst wird Proben von einzelnen Fischen entnehmen und untersuchen.

Die Fischbestandsaufnahme kann nur eine vage Prognose über die künftige Entwicklung erstellen und daher wird das ganze nächstes Frühjahr wiederholt um etwas genauer die Sache zu beurteilen können..

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Stadtfest der WGB – Bad Buchau

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Tanz auf dem Marktplatz

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Flohmarkt am Vormittag

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Jede Menge frisierte Roller in Bad Buchau.

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Zum Teil flotter als erlaubt, war am Montagabend  in Bad Buchau eine Gruppe von Jugendlichen mit ihren Motorrollern unterwegs. Als eine Polizeistreife eines der Zweiräder anhalten wollte, versuchte der Fahrer zu flüchten.   Als ihm dies mit   Roller nicht gelang, versuchte er es ohne: er warf  ihn hin und rannte davon. Ein Beamter setzte dem Jugendlichen nach und konnte  ihn wenig später zur Rede stellen. Den Grund für sein Verhalten räumte er sofort ein: sein Motorroller war frisiert. Den 17-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige.   

 

Dass es in Bad Buchau noch mehr von den Rollern gibt steht außer Frage. 

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Tote Person aus dem Federsee geborgen.

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Sonntagnachmittag wurde in Bad Buchau eine tote Person aus dem Federsee geborgen.

Die Feuerwehr und Rettungskräfte bargen am Sonntagnachmittag aus dem Federsee einen tote Person. Sie wurde in ein meter Tiefe neben dem Federseesteg gefunden. Die Polizeilichen Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Ob die Person einem Herzinfarkt oder einer Straftat zum  Opfer gefallen ist wird im Moment noch Untersucht.

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Noch keinen Führerschein aber schon im Auto unterwegs an einen Baum

 

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 Die Auto-Spritztour eines 16-Jährigen endete in der Nacht zum Freitag mit einem schweren Verkehrsunfall. Sicherheitsgurte und Airbags bewahrten den Fahrer und seine beiden gleichaltrigen Mitfahrer vor schwersten Verletzungen.

Wohl nicht zum ersten Mal hatte sich der Jugendliche am Abend unbemerkt den Schlüssel des elterlichen Autos besorgt. Gegen 22.30 Uhr machte er sich zusammen mit den beiden anderen auf den Weg zu einer Disco.  Zwischen Bad Buchau und Kanzach wollten sie einen „Schleichweg“ nehmen. Beim Abbiegen in den Gemeindeverbindungsweg verlor der 16-Jährige die Gewalt über das Fahrzeug und kam von der Straße ab. Der Pkw prallte frontal gegen einen Baum und wurde total beschädigt. Die drei Insassen erlitten Verletzungen, die zum Glück aber nicht schwerwiegend waren.  An der Unfallstelle waren Notarzt, Rettungsdienst und die Bad Buchauer Feuerwehr im Einsatz. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den führerscheinlosen Unfallverursacher ein.  Der Sachschaden beläuft sich auf etliche tausend Euro.

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Straßenausbau im Industriegebiet beginnt

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Industrie und Gewerbe sind in den meisten Städten Deutschlands in Industrie- oder Gewerbegebieten konzentriert. Angesichts des allgegenwärtigen Wandels in der Industrie weisen diese vorgenannten Gebiete Unterschiede auf. In Bad Buchau war die Zufahrt eine Zumutung für Fahrzeug und Fahrer. Jetzt wird die längst fällige breitere Zufahrtsstraße gebaut. Wo gestern noch der Bürgermeister stand , rattern heute schon die Straßenbaumaschinen.

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Kessler ermöglicht Straßenausbau im Industriegebiet

Nachdem in absehbarer Zeit die Franz-Kessler-Straße im Industriegebiet Bad Buchau-Kappel für den öffentlichen Verkehr nicht mehr zur Verfügung stehen wird (wir berichteten), wird sich der Hauptverkehr zu den Parkplätzen und zum Wertstoffhof an der Unterbachstraße überwiegend auf die Straße Gemeindebeunden verlagern. Da diese jedoch relativ schmal ausgebaut ist, hat sich Bürgermeister Diesch im Benehmen mit dem Gemeinderat intensiv darum bemüht, gemeinsam mit der angrenzenden Firma Franz Kessler eine allseits verträgliche Lösung zu finden.

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Nach einigen Gesprächen und Diskussionen mit den Planungsingenieuren wurde nun eine Lösung gefunden, die allen Beteiligten gerecht wird: die Firma KESSLER wird auf ihre eigene Kosten die an die Straße angrenzende Befestigungsmauer zugunsten der Allgemeinheit abbrechen und deutlich zurücksetzen – so dass ein verkehrsgerechter Ausbau der Straße Gemeindebeunden möglich wird. Die Straße kann nunmehr begradigt und deutlich breiter ausgebaut werden. Die Abbrucharbeiten werden bereits in den nächsten Tagen beginnen – der Ausbau der Straße erfolgt schnellstmöglich.

Bürgermeister Diesch betonte, dass dieses Entgegenkommen von Kessler alles andere als selbstverständlich sei – und dankte Geschäftsführer Eckhard Herwanger für diese Lösung. So stelle er sich die Zusammenarbeit zwischen den ortsansässigen Betrieben und der Kommunalpolitik vor. Im Industriegebiet Kappel wird sich in den nächsten Monaten einiges verändern: KESSLER selbst wird noch im Herbst die Franz-Kessler-Straße überbauen und darauf ein zentrales Lager errichten. Die Stadt Bad Buchau wird entsprechend der Beschlusslage des Gemeinderates einen weiteren Großparkplatz anlegen; parallel dazu verlegt dann der Landkreis auch seinen Wertstoffhof.

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