59 Fahrerinnen und Fahrer drücken zu stark aufs Gas
UNTERESSENDORF/B30 – Bei mobilen und stationären Geschwindigkeitskontrollen sind am Mittwoch im Landkreis Biberach 59 Motorisierte wegen zu hoher Geschwindigkeit aufgefallen. Fünf mussten neben Punkten und Geldbußen von bis zu 150 Euro auch Fahrverbote von jeweils einem Monat Dauer in Kauf nehmen. Das Gros der Verstöße wurde an einer Kontrollstelle bei Unteressendorf aufgedeckt. Beamte der Verkehrspolizei Ulm, des Polizeireviers Biberach und der Bereitschaftspolizei nahmen am Nachmittag und frühen Abend rund 2300 Fahrzeuge unter die Geschwindigkeitslupe. Neben Tempoverstößen entdeckten die Beamten auch einen Drogenfahrer sowie etliche Fahrzeuge mit technischen Mängeln; teilweise war sogar die Betriebserlaubnis erloschen.
Starke Regenfälle haben den Mühlbach zum Überlaufen gebracht. Die Schräbergärten und auch das Federseestadion sind überflutet. Statt Fußball ist hier vielleicht noch Ruderboot fahren möglich. Ist das die Rache der Natur für den vernachlässigten Umweltschutz? Zuerst der Federsee, jetzt das Federseestadion – steckt Vater Federsee dahinter? Kommt als nächstes das Federseegymnasium dran?




Ort: FEDERSEE/LANDKREIS BIBERACH
Termine: 21.04.2008
Hunderte von toten Fischen meldeten Anrufer am Sonntag der Polizei. Diese nahm umgehend Ermittlungen wegen dem Verdacht einer Gewässerverunreinigung auf, ein auf Umweltdelikte spezialisierter Sachbearbeiter entnahm noch am Abend Gewässerproben und verendete Fische. Neben dem Federsee war auch die mit dem See verbundene Kanzach auf mehrere Kilometer Länge von dem Fischsterben betroffen. Da die Einbringung oder Einleitung einer wasser- und fischgefährdeten Substanz in den See oder in einen seiner vielen Zuläufe nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde ein Polizeihubschrauber zur Unterstützung eingesetzt. Ein konkreter Verdacht ließ sich auch mit diesem bislang nicht feststellen, jedoch die genaue Ausdehnung und das Ausmaß des Ereignisses:
Im Laufe des Montagvormittags bargen Helfer etwa ein bis zwei Tonnen toter Fische. Zusammen mit dem Landratsamt wird intensiv nach der Ursache des Fischsterbens gesucht.

Große Aufregung am Federsee in Bad Buchau. Auf ungeklärte Weise verenden in großer Zahl Welse und Brachsen von 0,10 bis 1,60m. Mitgliedern des Fischereivereins sammeln die toten Tiere ein. Die seltsame Idylle trügt am Federsee. Viele Fische die noch leben zeigen unbekannte Veränderungen was die Befürchtung bringt, dass noch mehr verenden werden. Bis jetzt ist die Ursache noch unbekannt.
Laut Polizeibericht meldeten Anrufer am Sonntag Abend der Polizei von Hunderten toten Fischen. Diese nahm umgehend Ermittlungen wegen Verdacht einer Gewässerverunreinigung auf und informierte das Landratsamt. Da auch in der Kanzach verendete Fische gefunden wurden, unterstützte ein Polizeihubschrauber die Aufklärungsaktion um eine eventuelle Einleitung von giftigen Substanzen ausfindig zu machen. Bis Montag morgen bargen die Helfer ungefähr zwei Tonnen an toten Fischen. Wasser- und Fischproben wurden entnommen, aber bisher ist weder das Ausmaß noch die Ursache ermittelt.
Wurde der Federsee eventuell so arg vernachlässigt dass er umkippte und die Wasserqualität den Ansprüchen der Fische nicht mehr genügte? Mehr Bewegung im Wasser könnte den Sauerstoffgehalt erhöhen. Ruderboote sind hierfür der beste Garant. Der See ist in hundert Jahren eine Masurenwiese und wir haben es durch zuschauen und nichts tun beschleunigt. Wassersport und Spaß gehört auf den See. Andere Seen strotzen vor Wasservögeln und Fischen trotz Badesaison und regem Bootsbetrieb, sogar mit Elektro-Motor. Elektrisch ist umweltfreundlich, auch der Naturschutz bedient sich solcher Technik auf dem Federsee. Vielleicht kümmert sich ja mal einer ernsthaft um den See, oder dürfen wir die Totenglocken 100 Jahre früher läuten?
Zuerst kommt der Naturschutz und greift in die Natur ein mit Veränderungen die keiner versteht. Was die Seebauern hunderte von Jahren pflegten – dann gehen die Land- und Wasservögel, danach die Fische und zuletzt das Wasser. Übrig bleiben staunende Buchauer ohne See und das war es dann auch. Heute schon sucht man vergebens nach Schwänen, Enten, Blesshühnern, Haubentauchern,Rohrdommeln, Bachstelzen und vieles mehr, was wir in der Jugendzeit vor 30 Jahren im Überfluss hatten. Möven sind das beste Beispiel, keine da.
Fachleute wie z.B. unser damaliger Oberlehrer Haas von Buchau würden sich ersäufen vor Scham im See, wenn er heute nochmal den Federsee besuchen könnten und die tote Landschaft erleben müssten. Wo sind die Ornithologen und Gäste die Jahrzehnte lang jedes Jahr zu “Hunderten” – an Pfingsten Bad Buchau bevölkerten, die Tage und Nächte am See verbrachten um die seltene Vogelwelt zu studieren? Heute gibt es an Pfingsten ein paar tote Fische. Wahrscheinlich haben die Fische aus Langeweile kollektiven Selbstmord begangen.

Gasalarm in der Weiherstrasse in Bad Buchau.
Gegen 19.15 Uhr gab es in einem Zweifamilienhaus in der Weiher Strasse, direkt neben dem Bischof-Sproll-Haus, im Erdgeschoss ein gewaltige Explosion, bei der noch im zweiten Stock die Möbel wackelten. Laut Hausbewohnern, die unter Schock stehen, entstand die Explosion vermutlich durch Gas, welches im Hause verwendet wird. Im Moment wird die Unglücksstelle von der Feuerwehr gesichert und das Erdgeschoss nach evtl. Bewohnern kontrolliert. Das Gebäude selber ist im Moment nach äußerlichem Augenschein nicht beschädigt. Weitere Infos dazu in den nächsten Stunden.
20:23 Uhr, Die Buchauer Feuerwehr hat aufgeklärt:
Die Explosion entstand im ersten Stock. Ein unter dem elektrischen Herd montierter Durchlauferhitzer explodierte und erzeugte eine Druckwelle, die die Bewohnern im ersten Stock veranlassten das Gebäude fluchtartig zu verlassen und an einen Gasunfall zu glauben. Verletzt wurde niemand und die Vermutung auf einen Gasunfall ist vom Tisch.

Explotierter Durchlauferhitzer