Monats-Archive: April 2008

41-jährige Frau in einer Ulmer Klinik verstorben.

Motorradfahrerin stirbt an Unfallverletzungen

Kurzbeschreibung: Zehn Tage nach einem schweren Motorradunfall ist am Mittwoch eine 41-jährige Frau in einer Ulmer Klinik verstorben.

Ein schwerer Verkehrsunfall vom Sonntag, dem 20. April hat jetzt ein tödliches Ende genommen. Eine 41-jährige Motorradfahrerin hatte an diesem Tag nach mehrjähriger Fahrpause  erstmals wieder eine Motorradtour unternommen. Am Unfalltag gegen 11.15 Uhr war sie dann  auf der Landesstraße 300 zwischen Oberopfingen und Egelsee vermutlich aus Unachtsamkeit  auf den rechten Grünstreifen geraten. Sie  verlor  die Kontrolle über die Maschine und prallte gegen einen Baum. Mit schwersten Verletzungen war sie  dann mit einem Hubschrauber in eine Klinik nach Ulm gebracht worden. Dort erlag sie am Mittwoch ihren schweren Verletzungen.  Die Zahl der Verkehrstoten im Landkreis Biberach erhöht sich mit diesem Unfall auf sechs. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es  zehn  Verkehrsopfer  gewesen

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Polizei bremst Raser aus!

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Mit Laser- und Videokontrollen zog die Polizei über das Wochenende im gesamten Landkreis gegen Frühjahrsraser zu Felde. Videostreifen der Ulmer Verkehrspolizei nahmen insbesondere stark befahrene Bundesstraßen unter die Lupe. Insgesamt elf Fahrerinnen und Fahrer waren zu schnell. Die Sanktionen reichten von Fahrverboten über Bußgeld bis hin zu Punkten. Experten der Biberacher Verkehrspolizei hatten sich speziell die Sicherheit von Motorradfahrern zum Ziel gemacht. Bei einer mehrstündigen Kontrolle am Sonntag auf der Bundesstraße 312 bei Schammach überprüften sie rund drei Dutzend Biker auf Herz und Nieren. Zwölf Maschinen mussten beanstandet werden; meist wegen zu hoher Geräuschentwicklung.

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Reizgas verletzt Gaststättenbesucher

Nachdem eine Gruppe osteuropäischer Saisonarbeiter am frühen Sonntagmorgen in einer Gaststätte in Bad Buchau nichts zu trinken bekam und aus dem Lokal gewiesen wurde, trafen diese auf dem Parkplatz auf eine Gruppe junger Leute. Es entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung und ein Beteiligter hob einen Stein auf und ging damit auf seinen Kontrahenten los. Der Einsatz des Steines konnte von einem Begleiter verhindert werden und der Osteuropäer warf den Stein weg. Dafür holte er aber ein Reizstoffsprühgerät heraus und besprühte einen 18-Jährigen mit einer unbekannten Substanz, die bei dem Geschädigten Atemprobleme und starke Reizungen im Gesicht verursachten. Danach flüchteten die Fremden mit einem Fahrzeug.

 

Um 01.45 Uhr tauchte diese Gruppe nochmals in einer Gaststätte in Kanzach auf. Auch hier war anschließend ein Reizstoff wahrnehmbar, worauf einige Gäste und die verdächtige Gruppe das Lokal verließen. Die Verursacher konnten von der Polizei auf dem Parkplatz überprüft werden. Ein entsprechendes Reizstoffsprühgerät lag unter einem Busch. Die näheren Tatumstände sind noch Gegenstand weiterer Ermittlungen und Befragungen. Zumindest für den „Sprüher“ werden strafrechtliche Konsequenzen wegen Gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz folgen.

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Brand in einem Wohnhaus

Zu einem Brand in einem Wohnhaus mit einem Sachschaden von ca. 10 000 € kam es am Sonntag gegen 15 Uhr. Ein 4-jähriger Junge  hatte im Haus des Vaters einen Küchenherd  als Spielgerät entdeckt. Dort schaltete er  sämtliche Kochplatten ein. Kurze Zeit später entzündete sich durch die Hitze Papier, das auf der Kochstelle gelagert war.

Das Kind erkannte selbst die Gefahr und meldete dem Vater den Brand. Zu diesem Zeitpunkt waren jedoch bereits sowohl die Küche, wie auch das gesamte Erdgeschoss stark verraucht.

Beim Ausbruch des Brandes befanden sich noch eine Frau und zwei weitere Kinder im Obergeschoss des Wohnhauses. Durch den Brandgeruch aufgeschreckt flüchteten sie aus dem Haus, wobei die Frau noch versuchte den Brand selbst zu löschen, was aber nicht gelang. Sie erlitt hierbei eine leichte Rauchvergiftung, die jedoch nicht behandelt werden musste. Die anderen Bewohner blieben unverletzt.

Die in der Zwischenzeit alarmierte Feuerwehr Warthausen brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Für die medizinische Versorgung waren Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und die Brandermittlungen Kräfte der Polizei Biberach vor Ort.

Aufgrund der starken Verrauchung des Hauses und den Ausgasungen des Brandschutts mussten die Hausbewohner bei einer befreundeten Familie unterkommen. 

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Gaffiti-Sprayer verliert Schuh

Aufgrund des Hinweises eines aufmerksamen Anwohners, der am Sonntag um 01.00 Uhr mitteilte, dass drei Personen über den Zaun beim Stadion in Biberach geklettert waren und begannen Graffitis zu sprühen, überprüfte eine Streife des Polizeireviers diesen Bereich. Die Polizeibeamten konnten nur noch einen der flüchtigen Sprayer sehen, der sich aber schon in Richtung Malischule entfernt hatte und beim Heranfahren des Streifenfahrzeugs schnell flüchtete. Trotz Verfolgung konnten die Beamten den jungen Mann nicht mehr einholen. Es konnte aber festgestellt werden, dass der Flüchtende seinen linken Turnschuh verloren hatte. Außerdem liegen noch Hinweise auf ein Fahrzeug vor, so dass die weiteren Ermittlungen hoffen lassen, den Flüchtenden noch zu identifizieren.

 

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Vernissage des Progymnasiums Bad Buchau

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Die von der SMV des Progymnasiums Bad Buchau veranstaltete Vernissage am heutigen Freitagabend war ein voller Erfolg. Sehr viele Besucher die den großen Saal des Kurzentrums füllten konnten sich von dem einmaligen Engagement der Schülerinnen und Schüler des Progymnasiums Buchau und der Partnerschule St. Franziskus aus Ingerkingen überzeugen. Die musikalischen Darbietungen und die ausgestellten künstlerischen Werke wie Bilder machten Staunen über das was unsere Schüler zu leisten im Stande sind.  Die Firma Franz Kessler und die Moorheilbad gGmbH spendeten zur Ausstellung noch die dringend benötigen Bilderrahmen.

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Alarmierendes haben Polizei und Staatsanwaltschaft

Kurzbeschreibung: Alarmierendes haben Polizei und Staatsanwaltschaft nach mehrmonatigen Ermittlungen in der Drogenszene festgestellt. Zum Einen geraten schon 14- bis 15-Jährige in den Drogensumpf, zum Anderen scheint Rauschgiftkonsum auch auf dem flachen Land in allen gesellschaftlichen Schichten schick zu sein. Insgesamt wird der-zeit gegen rund 80 Dealer und Konsumenten aus dem Raum Laupheim und Biberach ermittelt. Dabei sind ersten Erkenntnissen zufolge Drogen im Kilobereich gehandelt worden.

Eindeutige Anhaltspunkte für das umfangreiche Ermittlungsverfahren haben die Fahnder am Wochenanfang im Raum Biberach und Laupheim sowie in einer Gemeinde im Landkreis Ravensburg gewonnen. Bei zehn Hausdurchsuchungen kamen die Fahnder auf die Spur von etlichen lokalen und überregionalen Dealern. Außerdem stellte die Polizei eine Vielzahl kleiner Drogenmengen sicher. Marihuana und Haschisch waren ebenso darunter wie Amphetamine, Heroin und berauschende Pilze. Weiterhin entdeckten die Beamten verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz, vermutliches Diebesgut aus Einbrüchen und Baustellendiebstählen sowie sonstiges Beweismaterial.

Unter den rund 80 Verdächtigen aus dem Raum Laupheim und Biberach befinden sich auch etliche Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren. Die Abgabe von Drogen an diesen Personenkreis, sprich Minderjährige, stellt ein Verbrechen dar und wird mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr bestraft. Auffallend ist auch, dass sämtliche gesellschaftliche Schichten von dem Ermittlungsverfahren tangiert sind. Die Sparten reichen vom Arbeitslosen bis zum Akademiker. Dabei handelt es sich überwiegend um im Landkreis geborene und aufgewachsene Personen.
Auffallend an dem jetzigen Verfahren ist, dass sich die Konsumenten und Dealer extrem abschotten. Die Weitergabe der Drogen sowie deren Konsum erfolgen überwiegend in Privaträumen, was die Arbeit der Ermittlungsbehörden erheblich erschwert.
Dennoch sind in den letzten Wochen und Monaten äußere Anzeichen des Drogenkonsums nicht verborgen geblieben. Auf Parkplätzen und Waldwegen sowie sonstigen Treffpunkten sind immer wieder Einwegspritzen und andere Drogenutensilien gefunden worden.

Info

Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist der Konsum von illegalen Drogen höchst besorgniserregend. Die Gefahr einer psychischen und physischen Abhängigkeit ist noch größer als bei Erwachsenen. Besonders gefährdet sind Menschen, die nicht gelernt haben, Konflikte „durchzustehen“ oder Enttäuschungen zu ertragen, Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl, Furcht zu versagen, Angst, in der Gruppe nicht akzeptiert zu werden sowie Menschen, die von Langeweile, Wut, Angst, Einsamkeit erdrückt werden. Auch das soziale Umfeld, beispielsweise Schwierigkeiten in Familie und Schule können die Gefahr eines Drogenkonsums steigern. Wichtig für Eltern ist es, sich selbst über Drogen und deren Gefahren zu informieren. Nur so lassen sich Anzeichen eines Drogenkonsums beim eigenen Kind erkennen.

Informationen gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de sowie unter www.jugendschutztrainer.polizei-beratung.de. Mit der Caritas in Biberach steht Eltern oder Betroffenen auch eine örtliche Ansprechstelle zur Verfügung. Die „Beratungsstelle für Suchtkranke/Angehörige“ ist unter der Telefonnummer 07351/5005-170, zu den üblichen Bürozeiten zu erreichen.

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